| Poker Turnier-Erfahrungen, Pokertricks, Pokerschule, Hand Quizzes, Glossar. |
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Grundlagen
Gespielt wird Hold'em mit Gemeinschaftskarten. Bei der ersten Kartenausgabe erhält jeder Spieler 2 verdeckte Karten durch den Geber. Zur Ermittlung des späteren Gewinners legt der Geber im Laufe des Spiels 5 offene Karten vor sich in die Tischmitte. Wer den Pot beim Showdown letztendlich gewinnt, ergibt sich daraus, wer von den in der Runde verbliebenen Spielern mit seinen eigenen Karten und den offenen Karten die beste 5-Karten-Kombination vorweisen kann. Pro Wettrunde wird immer einer der Spieler am Tisch zum Geber bestimmt. Hierzu bekommt der Spieler einen Dealer-Button. Nach jedem Spiel wandert der Dealer-Button im Uhrzeigersinn an den nächsten Spieler am Tisch weiter. Dies geschieht, damit jeder Spieler am Tisch in den Genuss des Positionsvorteils kommt, als letzter Teilnehmer der aktuellen Spielrunde zu sprechen. Steigen alle Spieler bis auf 1 Spieler in irgendeiner Wettrunde aus, so gewinnt dieser Spieler den Pot, ohne seine Karten vorzeigen zu müssen. Eröffnung Bevor das Spiel beginnt, wird durch den Geber das aus 52 Karten bestehende Kartendeck ohne Joker und wilde Karten gemischt und mit einer wertfreien Karte geschnitten. Anschließend wird der Dealer-Button wie folgt ausgespielt: Vor Spielbeginn gibt der Geber jedem Spieler am Tisch eine offene Spielkarte, beginnend mit dem Spieler der dem Geber links am nächsten sitzt. Wer den Dealer-Button bekommt, entscheidet dann die im Wert höchste Karte. Ist dies erfolgt, werden die Karten, die zur Ermittlung des Gebers benötigt wurden, wieder eingezogen. Vor Austeilen der 2 verdeckten Karten, muss der Spieler links vom Geber den Small Blind, der Spieler links daneben den Big Blind setzen. Alle weiteren Spieler am Tisch müssen keine Einsätze platzieren (befinden sich nur 2 Spieler in einer Pokerpartie, so bringt der Inhaber des Dealer-Buttons den Small Blind, sein Gegenspieler den Big Blind). Für den Initial-Deal teilt der Geber im Uhrzeigersinn einzeln verdeckt 2 Karten aus, beginnend mit dem 1. Spieler links von ihm. 1. Wettrunde Die 1. Ansage macht der 1. Spieler nach dem Big Blind. Er kann entweder checken, halten, erhöhen oder aussteigen. Diese Möglichkeiten haben auch alle weiteren Spieler der Spielrunde. Der Spieler der den Small Blind gebracht hat, muss den Differenzbetrag zwischen seinem Small Blind und dem bis zu diesem Zeitpunkt höchsten Einsatz bringen, um im Spiel zu bleiben. Haben alle Spieler am Spieltisch Ihre Ansagen gemacht, ist die erste Spielrunde beendet. Jetzt legt der Geber 3 Karten offen vor sich in die Tischmitte - den Flop. 2. Wettrunde Der Dealer-Button an den links vom Geber sitzenden Spieler weitergegeben. Von jetzt an gilt, dass bis zur letzten Spielrunde der 1. Spieler links vom Dealer-Button zuerst seine Ansage macht. Entweder er checkt, steigt aus oder bringt einen Einsatz. Haben sich die weiteren Spieler erklärt, wird eine vierte Karte durch den Geber aufgedeckt - die Turn-Card. Die 2. Spielrunde ist damit abgeschlossen. 3. Wettrunde Gleich der 2. Wettrunde. Für die Limits gilt: Ab dieser Spielrunde kann nur noch nach dem höheren Limit gesetzt beziehungsweise. erhöht werden. Eine 5. Karte wird offen ausgelegt - die River-Card. 4. Wettrunde Gleich der 3. Wettrunde. Showdown Jeder Spieler, der bis jetzt im Spiel verblieben ist, deckt seine Karten auf. Der Geber entscheidet anschließend, welche Hand in Kombination mit den offenen Karten das beste Blatt ergibt und spricht dem Gewinner den Pot zu.
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Wahrscheinlichkeiten
Um Poker gut und professionell zu spielen, ist das Wissen um die verschiedenen Wahrscheinlichkeiten unabdingbar. Die Wahrscheinlichkeiten beschreiben, was voraussichtlich während des Spiels passieren wird. Die Wahrscheinlichkeiten zeigen, wie hoch die Chancen stehen, dass ein Ereignis eintritt oder nicht. Ein Beispiel: Die Regenwahrscheinlichkeit in den nächsten 10 Tagen beträgt 70% pro Tag. Die Chancen stehen also 7:3 dass es regnet. Gerechnet auf 10 Tagen sind dies 7 Regentage und 3 Tage, an denen es nicht regnen wird. Wenn ein Spieler 10 Tage auf Regen setzen, wird er 7 Wetten gewinnen und 3 Wetten verlieren. Er ist 7:3 in überlegener Position. Was ist für eine überlegen 7:3 Position ein ausgeglichenes Gebot? Wir setzen auf Regen und gewinnen 3 Euro, unser Gegenspieler setzt auf regenfrei und erhält 7 Euro. Wir : 7 (Regentage) * 3 Euro = 21 Euro Gegenspieler : 3 (regenfreie Tage) * 7 Euro = 21 Euro Gewinn / Verlust: 21 Euro / 21 Euro = 0 Euro Wir und unser Gegenspieler haben weder gewonnen noch verloren. Hierbei gilt zu beachten: Gerechnet auf 1 Tag können nur wir oder unser Gegenspieler gewinnen beziehungsweise verlieren. Auf lange Sicht jedoch, wird das Verhältnis immer ausgeglichen sein. Dies zeigt insbesondere: Ein Anfänger kann mit Glück zu Beginn auch mit falscher Strategie gewinnen, langfristig wird er jedoch verlieren. Um in diesem Beispiel zu gewinnen muss ein Gegenspieler gefunden werden, der bereit ist, mindestens 4 Euro gegen unsere 3 Euro zu bieten. Wir : 7 (Regentage) * 4 Euro = 28 Euro Gegenspieler : 3 (regenfreie Tage) * 7 Euro = 21 Euro Gewinn / Verlust: 28 Euro / 21 Euro = 7 Euro Gewinn Wir haben insgesamt 7 Euro gewonnen. Je höher der Einsatz des Gegenspielers, desto höher unser Gewinn.
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Outs
Um die Rentabilität eines Gebots berechnen zu können, müssen wir zuerst die Anzahl der Gewinnkarten ermittelt. Hierbei werden sämtliche Karten berücksichtigt, die uns nach Möglichkeit den Pot sichern. Unsere Holecards sind K♥ und J♥. Der Flop bringt 10♥ Q♠ 4♥. Wir halten einen nach Open-Ended Straight Draw (10♥ J♥ Q♠ K♥) und einen Flush Draw (10♥ J♥ 4♥ K♥): Mögliche Outs zum Straight: 4 * A + 4 * 9 Mögliche Outs zum Flush : Restliche 9 Karten ♥ (13 im Deck - 4 ausgeteilt = 9) Doppelte Karten : A♥, 9♥ Outs gesamt : 8 (Straight) + 9 (Flush) - 2 (doppelt) = 15 Outs Es werden nur Kombinationen gewertet, die den Gewinn des Pots ermöglichen. Unsere Holecards sind 7♣ und 8♦. Der Flop bringt 6♠ A♠ 9♥. Wir können einen Open-Ended Straight Draw (6♠ 7♣ 8♦ 9♥) bilden. Theoretisch bleiben uns 8 Gewinnkarten, da aber im Flop 2 ♠ liegen, werden die 5♠ und 10♠, die zwar unseren Straight vervollständigen, jedoch einem unserer Gegenspieler mit hoher Wahrscheinlichkeit einen Flush einbringen können, wieder abgezogen. Mögliche Outs zum Straight: 8 Mögliche Verlustkarten : 2 Outs gesamt : 8 (Straight) - 2 (Verlustkarten) = 6 Outs Dieses Beispiel zeigt uns auch die Weisheit: Der beste Freund des Flush Draw ist der Straight Draw. Die meisten Gegenspieler werden auf ihren Straight Draw wetten. Können wir jedoch einen Flush bilden, schlagen wir einen Straight immer.
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Odds
Wenn wir die Outs ermittelt haben, können wir entscheiden, ob wir ein Gebot halten, erhöhen oder aussteigen. Dazu berechnen wir die Wahrscheinlichkeit, dass eine der erwarteten Karten im Turn oder River ausgeteilt werden. Anzahl der Karten im Deck : 52 Anzahl der Holecards : 2 Anzahl der Karten im Flop : 3 Unbekannte Karten im Turn : 52 - 5 = 47 Unbekannte Karten im River: 52 - 5 - 1 (Turn-Card) = 46 Flop zu River: 1 - ((47 - Outs) / 47) * ((46 - Outs) / 46) Flop zu Turn : Outs / 47 Flop zu River: Outs / 46 Als Beispiel haben wir 15 Outs: Flop zu River: 1 - ((47 - 15) / 47) * ((46 - 15) / 46) 1 - (32 / 47) * (31 / 46) 1 - (0.680 * 0.674) 1 - 0.459 0.541 * 100 (für Prozent) 54.1% Die Wahrscheinlichkeit, im Turn oder River eine der benötigten Karten zu erhalten, beträgt 54.1%. Flop zu Turn: 15 / 47 0.319 31.9% Die Wahrscheinlichkeit, im Turn eine benötigte Karte zu erhalten, beträgt 31.9%. Turn zu River: 15 / 46 0.326 32.6% Die Wahrscheinlichkeit, im River eine benötigte Karte zu erhalten, beträgt 32.6%. Nun ist in einem Spiel nicht die Zeit, komplexe mathematische Rechnungen durchzuführen. Daher vereinfachen wir die Berechnung. Diese Berechnung ist nicht so genau, aber für unser Spiel ausreichend. Flop zu Turn : Outs * 2 + 2 Turn zu River: Outs * 2 + 2 In unserem Beispiel mit 15 Outs wären dies: Flop zu Turn : 15 * 2 + 2 30 + 2 32% (gegenüber 31.9%) Turn zu River: 15 * 2 +2 30 + 2 32% (gegenüber 32.6%)
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Pot Odds
Haben wir die Odds korrekt berechnet, können wir diese gezielt in unserem Spiel anwenden: Outs: 9 Odds: 9 * 2 + 2 = 20% Wir wollen nun berechnen, wie viele Euro uns die nächste Karte Wert ist. Hierzu multiplizieren wir die Wahrscheinlichkeit (20%) mit der Höhe des Pots. Pot : 25 Euro Odds : 20% (0.2) Wert der nächsten Karte: 25 Euro * 0.2 = 5 Euro Um die nächste Karte zu sehen werden wir maximal 5 Euro setzen. Gehen wir davon aus, der Pot beträgt 33 Euro. Wir müssten 8 Euro setzen, um die nächste Karte zu sehen. Die Wahrscheinlichkeit beträgt 20%: Pot : 33 Euro Odds : 20% (0.2) Wert der nächsten Karte: 33 Euro * 0.2 = 6.60 Euro In diesem Fall steigen wir aus, da die nächste Karte keine 8 Euro (maximal 6.60 Euro) wert ist.
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Halten einer Karte am Beispiel Ass
Wahrscheinlichkeit, dass kein Gegenspieler das Ass hält, wenn du selbst kein Ass hältst: 2 Spieler: 71.87% 3 Spieler: 60.28% 4 Spieler: 50.14% 5 Spieler: 41.34% 6 Spieler: 33.76% 7 Spieler: 27.27% 8 Spieler: 21.76% 9 Spieler: 17.13% 10 Spieler: 13.28% Wahrscheinlichkeit, dass kein Gegenspieler das Ass hält, wenn du ein Ass hältst: 2 Spieler: 88.24% 3 Spieler: 77.45% 4 Spieler: 67.57% 5 Spieler: 58.57% 6 Spieler: 50.41% 7 Spieler: 43.04% 8 Spieler: 36.43% 9 Spieler: 30.53% 10 Spieler: 25.31% Austeilen Die Wahrscheinlichkeit, nachfolgende Karten beim Austeilen zu erhalten: 1 Paar : 5.88% beispielsweise AA : 0.45% Karten suited : 23.53% beispielsweise Q6s : 0.30% Suited Connectors : 2.11% beispielsweise JTs : 0.30% Offsuited Connectors : 6.33% beispielsweise 76 (direkte Folge): 0.90% 1 As : 14.93%
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Starblätter und Flop
High Card : 1.302.540 Kombinationen - Wahrscheinlichkeit: 1: 2.00 One Pair : 1.098.240 Kombinationen - Wahrscheinlichkeit: 1: 2.40 Two Pair : 123.552 Kombinationen - Wahrscheinlichkeit: 1: 10.00 Three Of A Kind: 54.912 Kombinationen - Wahrscheinlichkeit: 1: 46.00 Straight : 10.200 Kombinationen - Wahrscheinlichkeit: 1: 254.00 Flush : 5.108 Kombinationen - Wahrscheinlichkeit: 1: 508.00 Full House : 3.744 Kombinationen - Wahrscheinlichkeit: 1: 693.00 Four Of A Kind : 624 Kombinationen - Wahrscheinlichkeit: 1: 4.164.00 Straight Flush : 36 Kombinationen - Wahrscheinlichkeit: 1: 72.193.00 Royal Flush : 4 Kombinationen - Wahrscheinlichkeit: 1:649.739.00 Kombinationen im Flop Die Wahrscheinlichkeit, dass im Flop die erwartete Karte ausgeteilt wir: No Pair gehalten, 1 weitere Karte zum One Pair : 32.43% One Pair gehalten, 1 weitere Karte zum Three Of A Kind: 11.76% 2 Karten suited, 2 weitere Karten zum Flush Draw : 10.94% 2 Karten suited, 3 weitere Karten zum Flush : 0.80% One Pair gehalten, 2 weitere Karten zum Four Of A Kind: 0.24% Connectors, 3 weiter Karten zum Straight : 1.31% One-Card-Gap, 3 weitere Karten zum Straight : 0.98% Two-Card-Gap, 3 weitere Karten zum Straight : 0.65% Three-Card-Gap, 3 weitere Karten zum Straight : 0.33%
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Kombinationen nach dem Flop
Die Wahrscheinlichkeit, dass nach dem Flop nachfolgende Kombinationen gebildet werden können: Three Of A Kind : Kombinationen : Four Of A Kind Fehlende Karten : 1 Flop zur River-Card : 4.26% Flop zur Turn-Card : 2.10% Turn-Card zur River-Card: 2.20% Inside Straight Flush Draw : Kombinationen : Straight Flus Fehlende Karten : 1 Flop zur River-Card : 4.26% Flop zur Turn-Card : 2.10% Turn-Card zur River-Card: 2.20% One Pair : Kombinationen : Three Of A Kind Fehlende Karten : 2 Flop zur River-Card : 8.42% Flop zur Turn-Card : 4.20% Turn-Card zur River-Card: 4.30% Open-Ended Straight Flush Draw : Kombinationen : Straight Flus Fehlende Karten : 2 Flop zur River-Card : 8.42% Flop zur Turn-Card : 4.20% Turn-Card zur River-Card: 4.30% High Card : Kombinationen : One Pair Fehlende Karten : 3 Flop zur River-Card : 12.49% Flop zur Turn-Card : 6.40% Turn-Card zur River-Card: 6.50% Two Pair : Kombinationen : Full House Fehlende Karten : 4 Flop zur River-Card : 16.47% Flop zur Turn-Card : 8.50% Turn-Card zur River-Card: 8.70% Inside Straight Draw : Kombinationen : Straight Fehlende Karten : 4 Flop zur River-Card : 8.42% Flop zur Turn-Card : 4.20% Turn-Card zur River-Card: 4.30% One Pair : Kombinationen : Two Pair, Three Of A Kind Fehlende Karten : 5 Flop zur River-Card : 20.35% Flop zur Turn-Card : 10.60% Turn-Card zur River-Card: 10.90% 2 High Cards : Kombinationen : One Pair Fehlende Karten : 6 Flop zur River-Card : 24.14% Flop zur Turn-Card : 12.80% Turn-Card zur River-Card: 13.00% Three Of A Kind : Kombinationen : Full House, Four Of A Kind Fehlende Karten : 7 Flop zur River-Card : 27.84% Flop zur Turn-Card : 14.90% Turn-Card zur River-Card: 15.20% Open-Ended Straight Draw : Kombinationen : Straight Fehlende Karten : 8 Flop zur River-Card : 31.45% Flop zur Turn-Card : 17.00% Turn-Card zur River-Card: 17.40% Flush Draw : Kombinationen : Flush Fehlende Karten : 9 Flop zur River-Card : 34.87% Flop zur Turn-Card : 19.10% Turn-Card zur River-Card: 19.60% Inside Straight und Flush Draw : Kombinationen : Straight, Flush Fehlende Karten : 12 Flop zur River-Card : 44.96% Flop zur Turn-Card : 25.5% Turn-Card zur River-Card: 26.10% Open-Ended Straight und Flush Draw : Kombinationen : Straight, Flush Fehlende Karten : 15 Flop zur River-Card : 54.12% Flop zur Turn-Card : 31.90% Turn-Card zur River-Card: 32.60%
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Spielbare Hole Cards
Die spielbaren Hole Cards unterteilen wir in 4 Stufen. Vereinfacht lässt sich sagen: Stufe 1: Jedes Spiel aus jeder Position Stufe 2: In starken-aggressiven Spielen aus mittlerer und hinterer Position In schwachen-passiven Spielen aus jeder Position Stufe 3: In starken-aggressiven Spielen aus hinterer Position In schwachen-passiven Spielen aus mittlerer und hinterer Position Stufe 4: In schwachen-passiven Spielen aus hinterer Position. Zuordnung der Hole Cards [dohtml] [/dohtml]
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Gewinnchancen 10 Spieler
Gewinnchancen der Startblätter, simuliert an 400.000.000 Spielen mit 10 Spielern: [dohtml]
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Gewinnchancen 8 Spieler
Gewinnchancen der Startblätter, simuliert an 400.000.000 Spielen mit 8 Spielern: [dohtml]
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Gebote
Die durchschnittlichen Gebote, die unterschiedliche Spieler in 115.591.080 Spielen auf ihre Startblätter setzten. Berechnet werden kann der Einsatz wie folgt: Beispielsweise AA aus der Position SB in einem 3/6 Limit-Spiel: 2.71 * 6 Stücke = 16.20 Stücke. Es wurde also in der Position Small-Blind bei 3/6 Limit durchschnittlich 16.20 Stücke auf die Kombination AA vor dem Flop geboten. Die negativen Werte erklären sich dadurch, dass auf diese Kombinationen nicht nur gewettet sondern auch gepasst wurde. Komb. steht für Kombination, SB für Small-Blind, BB für Big-Blind, D für Geber und die Ziffern für die Sitzordnung. [dohtml]
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Kombinationen
Hold'em kennt 10 unterschiedliche Kombinationen. Gelistet sind sie von der niedrigsten (High Card) bis zur höchsten (Royal Flush) Kombination. High Card 5 unterschiedliche Kartenwerte ohne Zusammenhang. Entscheidend ist nur der Wert der höchsten Karte. Bei gleichen höchsten Kartenwerten entscheidet der Wert der 2., 3., 4. oder 5. Karte. Sind alle Karten gleichwertig, so wird der Pot geteilt. Beispiel: Ass Dame 10 7 6 One Pair 2 gleichwertige Karten, mit drei Beikarten ohne Zusammenhang. Entscheidend ist das höherwertige Paar, bei Gleichheit der Wert der 1., 2., 3. Beikarte. Sind alle Karten gleichwertig, so wird der Pot geteilt. Beispiel: Ass Ass 10 7 5 Two Pair 2 mal 2 gleichwertige Karten, mit einer Beikarte ohne Zusammenhang. Entscheidend ist das ranghöchste Paar, dann das 2. Paar und dann die Beikarte. Sind alle Karten gleichwertig, so wird der Pot geteilt. Beispiel: Ass Ass 8 8 5 Three Of A Kind Drei gleichwertige Karten, mit zwei Beikarten ohne Zusammenhang. Entscheidend ist die Höhe der 3 gleichwertigen Karten. Beispiel: Ass Ass Ass 8 5 Straight 5 Karten in lückenloser Reihenfolge ohne Farbgleichheit. Das Ass kann in einem Straight auch als 1 zählen, wobei dieser Straight dann als höchste Karte die 5 hat. Entscheidend ist die höchste Karte. Sind alle Karten gleichwertig, so wird der Pot geteilt. Beispiel: Bube 10 9 8 7 Flush 5 Karten derselben Farbe, ohne lückenlose Reihenfolge. Entscheidend ist nur der Wert der höchsten Karte. Bei gleichen höchsten Karten entscheidet der Wert der 2., 3., 4. oder 5. Karten. Sind alle Karten gleichwertig, so wird der Pot geteilt. Beispiel: Dame 10 8 5 4 in Herz Full House 1 Three Of A Kind und 1 One Paar ohne Beikarten. Entscheidend ist die Höhe der 3 gleichwertigen Karten. Beispiel: Dame Dame Dame 8 8 Four Of A Kind 4 gleichwertige Karten mit einer Beikarte ohne Zusammenhang. Entscheidend ist die Höhe der 4 gleichwertigen Karten. Beispiel: 10 10 10 10 5 Straight Flush 5 Karten von derselben Farbe und in lückenloser Reihenfolge. Das Ass kann in einem Straight Flush auch als 1 zählen, dieser Straight Flush hat dann als höchste Karte die 5. Entscheidend ist die höchste Karte. Sind alle Karten gleichwertig, so wird der Pot geteilt. Beispiel: König Dame Bube 10 9 in Kreuz Royal Flush Der höchste Straight Flush: Ass, König, Dame, Bube, 10 eines Farbwertes. Sind alle Karten gleichwertig, so wird der Pot geteilt. Beispiel: Ass König Dame Bube 10 in Karo
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bieten (oder auch wetten)
Vor dem ersten Gebot Bieten: Wir bieten und setzen Geld in den Pott. Die Gegenspieler müssen dann entscheiden, ob sie mitgehen, erhöhen oder ausscheiden wollen. Checken: Wir checken, das bedeutet, wir setzen kein Geld, sind aber noch im Spiel. Wenn ein Gegenspieler bietet, müssen wir uns entscheiden. Nach einem Gebot Halten: Wir gehen das zuvor gesetzte Gebot mit und setzen den gleichen Geldbetrag in den Pott. Dadurch sind wir weiterhin im Spiel und die nächste Karte wird aufgedeckt oder es kommt zum Showdown. Erhöhen: Wir gehen das zuvor gesetzte Gebot mit und erhöht nochmal um ein weiteres Gebot. Jetzt müssen die Gegenspieler wieder entscheiden ob sie mitgehen, erhöhen oder aussteigen wollen. Aussteigen: Wir gehen das Gebot nicht mit und werfen unser Blatt verdeckt auf den Tisch. Das bedeutet, wir können diese Runde nicht mehr gewinnen und das bis dahin eingesetzte Geld ist verloren. Showdown Wenn alle Karten verteilt wurden (ist immer abhängig vom Spiel) kommt es zur letzten Bietrunde. Wenn mehr als 1 Spieler übrig ist und alle Spieler das letzte Gebot mitgegangen sind, dann kommt es zum Showdown und die Karten werden offen gelegt. Das höchste Blatt gewinnt den gesamten Pott. Wenn mehrere Spieler das gleiche höchste Blatt haben, so teilen sie sich den Pott. Gewinn durch Versäumnis Wenn alle Gegenspieler ausser uns aussteigen, gewinnen wir den Pott. Wir müssen unsere Karten nicht offen legen, dürfen dies aber. Erhöhung erhöhen Ein Gegenspieler hat zuvor geboten. Wenn wir sicher sind, dass stärkste Blatt zu halten und wollen, dass die anderen Gegenspieler dafür zahlen, dann erhöhen wir die vorherige Erhöhung. Die anderen Spieler können jetzt mitgehen, aussteigen oder ihrerseits wieder erhöhen. Checken und erhöhen Wir halten ein starkes Blatt und wollen mehr als nur ein Gebot unserer Gegenspieler. Wir checken und hoffst, dass in Gegenspieler nach uns bietet, um dann sein Gebot wiederum zu erhöhen. Die meisten Spieler werden die Erhöhung mitgehen. Somit gewinnen wir gegebenenfalls 2 anstatt 1 Gebot. Wenn wir checken und alle anderen Spieler auch, dann haben wir allerdings 1 Gebot verloren. Es kann jedoch auch passieren, dass ein Gegenspieler der Meinung ist, ein besseres Blatt zu halten und das Gebot nochmals erhöht. Checken und halten Wenn wir ein hohes Blatt halten aber nicht sicher sind, wie stark es im Vergleich zu den anderen ist, dann versuchen wir zu verhindern, dass ein Gegenspieler unser Gebot erhöht. In diesem Fall checken wir, um dann ein mögliches Gebot eines Gegenspielers zu halten. gebot: chips in den pot legen showdown: karten werden verglichen, höchstes blatt gewinnt, ende der partie checken: da noch niemand in den pot eingezahlt hat, geben wir das recht des gebotes an den nächsten spieler weiter. pot: mitte des tisches, hier liegen alle chips, die es zu gewinnen gilt
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die 3 spielvarianten (unterscheiden sich nur in ihren einsätzen)
Limit-Spiel Limit Poker zeichnet sich, wie der Name schon sagt, dadurch aus, dass das Bieten limitiert ist. Wir dürfen immer pro Gebot nur einen bestimmten Betrag setzen, nicht mehr und nicht weniger. Der limitierte Einsatz wird meist in dem Namen des Spiels oder des Poker Tisches erwähnt. Beispiel: Texas Hold'em 1/2. Die Einsätze wären in einem 1/2 Spiel wie folgt: 1 Euro vor dem Flop (der kleine Einsatz) 1 Euro nach dem Flop 2 Euro nach der Turn Karte (der große Einsatz) 2 Euro nach der River Karte Nehmen wir an, dass jedes Gebot 3-mal erhöht werden kann. Vor und nach dem Flop bieten wir somit maximal 4 Euro pro Runde und nach der River und Turn Karte maximal 8 Euro. No-Limit-Spiel No-Limit Poker zeichnet sich durch eine strategischste Bietstruktur aus. Mit jedem Blatt können wir viel gewinnen oder viel verlieren. Es gibt keine Obergrenze beim Bieten, nur ein Minimum und ist wie beispielsweise: 1 Euro vor dem Flop (der kleine Einsatz) 1 Euro nach dem Flop 2 Euro nach der Turn Karte (der große Einsatz) 2 Euro nach der River Karte Wenn eine Gegenspieler 200 Euro setzt, wir aber nur noch über 100 Euro verfügen und trotzdem bieten wollen? Dann gehen wir All-In und setzen unsere 100 Euro. Bei Gewinn erhalten wir nur jeweils 100 Euro unserer Gegenspieler, da wir nur auf Gewinn in Höhe unseres Einsatzes Anrecht haben. Den restlichen Pot erhält der Spieler mit dem 2.-besten Blatt. Mehr Geld am Tisch zu haben als die anderen Spieler ist ein großer Vorteil beim No-Limt Poker. Grund dafür ist, dass wir nur einen begrenzten Betrag mit an den Tisch bringen dürfen und uns erst einen großen Stapel an Chips erspielen muss. Außerdem können wir mit einem ausreichenden Budget am Tisch effektiver bluffen und mehr setzen, wenn wir beispielsweise mit der River-Card das beste Blatt halten. Pot-Limit-Spiel Pot-Limit ist dem No-Limit sehr ähnlich. Der minimale Einsatz ist genauso strukturiert wie beim Limit Poker und der maximale Einsatz ist jeweils der Betrag, der zurzeit des Setzens im Pott ist. Pot-Limit scheint weniger gefährlich als No-Limit. Das ist in soweit richtig, als dass wir beim Pot-Limit nicht zu Anfang All-In gehen werden. Es ist aber ein Nachteil wenn wir ängstlich spielen, da wir zu früh aussteigen, obwohl wir vielleicht die höchste Hand halten. Pot-Limit ist nur etwas weniger gefährlich als No-Limit, aber wir unterliegen trotz allem der Gefahr, unser gesamtes Geld setzen zu müssen.
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blinds (blinde pflichteinsätz)
Blinds Wenn wir unser Blatt anschauen und wegwerfen können ohne dafür zahlen zu müssen, wieso machen wir das dann nicht so lange, bis man ein gutes Blatt halten? Grund dafür sind die Blinds, eine Art blinder Einsatz, den jeder Spieler in Reihe zahlen muss. Jede Runde bringt ein Spieler am Tisch den Big Blind und 1 Spieler den Small Blind. Der Big Blind ist doppelt so hoch wie der Small Blind und ist genauso hoch wie der kleine Einsatz in einem Limit Spiel. Den Big Blind und Small Blind müssen wir bringen bevor wir unsere Karten sehen. Die Gegenspieler müssen den Big Blind halten, erhöhen oder aussteigen. Der Spieler in der Small Blind Position muss nur die Differenz zum BB zahlen um mitzuspielen. Position Die Blinds rotieren jede Runde in Uhrzeigerrichtung. Der Spieler links vom Dealer zahlt den Small Blind, der Spieler links vom Small Blind zahlt den Big Blind. In der ersten Bietrunde ist der Spieler zur Linken des Big Blind als erstes aufgefordert zu bieten und der Big Blind als letztes. In allen nachfolgenden Runden ist der Small Blind als erstes aufgefordert zu bieten und der Dealer als letztes. dealer: kartengeber blinds: blinde pflicheinsätze all-in: alles setzen, was wir an gld auf dem tisch haben so, hier mach ich mal stop und warte fragen hierzu ab. danach gehst an's die weiteren themen, wie position, preflop-startegien, und und und, soweit es noch jemanden interessiert. tesla, der fröhliches studium wünscht
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Glossar
active player: jemand der am aktuellen spiel beteiligt ist. all blue: ein flush aus kreuz oder pik all-in: all-in bedeutet, dass man seine gesamten chips setzt, die man am tisch hat. all pink: ein flush aus herz oder karo ante: der einsatz, der von jedem spieler vor jedem spiel gezahlt wird. beim texas hold’em wird kein ante benutzt. bad beat: bad beat bedeutet, dass man sehr große chancen hatte zu gewinnen und dann von jemandem geschlagen wird, der z.b. auf dem river sein gutshot-straight-draw vervollständigt. bet: bet bedeutet, dass ein spieler eine bestimmte anzahl von chips setzt. bicycle: siehe wheel big blind: der big blind wird von der zweiten position bezahlt und bewegt sich jede runde im uhrzeigersinn. blank: eine karte, die niemandem etwas nutzt bluff: ein bet oder raise mit einem blatt, dass nicht gewinnen würde. boardcards: siehe community cards bottom pair: das niedrigste paar button: der spieler, der als letztes agieren muss. der button repräsentiert den dealer (kartengeber) buy-in: der buy-in beschreibt die höhe des geldes, mit dem man an einen tisch geht oder sich für ein turnier registriert. check: wenn in der aktuellen runde noch kein bet vorhanden hast, hat man die möglichkeit zu checken. wenn man in der letzten position checkt kommt die nächste karte bzw. der showdown. check-raise: check-raise bedeutet, dass man erst checkt, wartet bis jemand etwas setzt und dann den ursprünglichen bet noch einmal erhöht. (raise) community cards: die karten, die in der mitte des tisches liegen und von jedem benutzt werden können. connectors / connected: zwei aufeinanderfolgende karten (z.b. 76 oder qj) chase: siehe draw dealer-button: der dealer-button ist ein kleine scheibe, die anzeigt wer z.zt in der kartengeber-position ist. siehe button deck: ein kartenspiel. bei texas hold’em, seven-card stud oder ohama wird ein 52-blatt-kartenspiel verwendet. draw: draw bedeutet, dass man hofft durch die nächsten karten sein blatt verbessern zu können. drawing dead: drawing dead bedeutet, das man, egal welche karten kommen, geschlagen ist. early position: die position, in der man als einer der ersten agieren muss. facecard: könig (k), dame (q) oder bube (j) fish: ein schlechter spieler fixed limit: fixed limit bedeutet, dass die höhe der einsätze vorher festgeschrieben sind. flop: die ersten 3 communitycards warden als flop bezeichnet. fourth street: siehe turn freeroll: ein turnier, in dem man die möglichkeit hat umsonst um geld zu spielen. gutshot: ein gutshot bezeichnet ein inside-straight draw. wenn man z.b. eine 6 braucht um mit 4578 seine strasse zu vervollständigen. heads-up: heads-up bedeutet, dass 2 spieler um einen pot spielen. hole cards: die zwei karten, die man hält. kicker: die höchste karte, die kein pair ist und damit ein blatt verbessern kann. der kicker entscheidet z.b. , wenn 2 oder mehr spieler das selbe paar haben. late position: eine position, in der man als einer der letzten agieren muss. loose: loose bedeutet, dass man mehr hände als üblich spielt. middle pair: wenn man beim flop mit der mittleren karte ein paar macht. middle position: eine position, in der man nach einigen spielern, aber auch vor anderen agieren muss. muck: muck bedeutet, dass man seine karten nicht zeigt. nuts: das bestmögliche blatt. outs: die anzahl der karten, die das blatt verbessern. overpair: ein pocket pair, dass höher ist als die communitycards passive: passive bedeutet, dass man wenig raised, sondern nur checkt und callt. play the board: play the board bedeutet, dass man alle communitycards und keine von den holecards benutzt. pocket pair: man hat ein pocketpair, wenn man in den holecards 2 karten des gleichen ranges hält. position: die position beschreibt, an welcher stelle man agieren muss. die dealer-position ist die beste position. quads: eine andere bezeichnung für four of a kind rags: niedrige kartenwerte raise: raise bedeutet, das man ein ursprünglichen bet noch einmal erhöht. bei den meisten tischen ist die anzahl von raises pro runde auf 4 begrenzt. bei 2 spielern und allgemein im no-limit ist die anzahl der raises unbegrenzt. river: das ist die fünfte und letzte communitycard. set: set bedeutet, dass man mit einem paar in den holecards mit den communitycards eine weitere karte des gleichen wertes bekommt und somit ein drilling (three of a kind) hat. side pot: ein pot, der seperat ausgespielt wird, wenn ein spieler all-in gegangen ist. showdown: beim showdown wird von allen übriggebliebenen spielern die beste hand ermittelt. shuffle: karten mischen small blind: der small blind wird von der ersten position bezahlt und ist halb so groß wie der big blind. split pot: ein pot, der zwischen 2 oder mehreren spielern aufgeteilt wird stack: der wert der chips, die man am tisch vor sich liegen hat. suited: karten mit dem selben symbol top pair: top pair bedeutet, dass man das höchste paar mit den communitycards bilden kann. turn: die vierte und vorletzte communitycard wheel: die niedrigste strasse, mit dem as beginnend (a2345) wired pair: siehe pocket pair tesla, glossarisch
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Pokertagebuch
Ebenfalls noch wichtig ist von Anfang an ein Pokertagebuch zu führen, das mindestens folgende angaben listet: Datum Dauer Teilnehmerzahl Schwierigkeitsgrad (leicht, mittel, schwer) Typ (online, real) Ort Limit (3/6, no-limit) Auslagen Währung Anfangsstand Endstand Gewinn/ Verlust und dieses fortlaufend führen. nicht der tag zählt, sondern das monats- bzw. jahresergebnis.
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spielertypen
eine unzahl zwielichtiger gestalten bevölkern unseren planeten. argwöhnisch blicken wir auf die ausstaffierte hosennaht und fragen uns: 'ist es die nagelneue magnum oder ein geschenk der natur, welches uns vor neid erblassen lässt?'. all diese fragen tangieren uns nur am rande, denn wir wollen doch alle nur das eine: den pot (wer auf was blondes getippt hat: die kriegen wir nach dem pot immer noch). da uns schubladen-denken spätestens nach der häufung laienhafter serienstars nicht fremd ist, packen wir unsere gegenspieler in 4 kategorien: locker - passiv locker - agressiv sicher - passiv sicher - agressiv locker - passiv er spielt alles. sein ablehnung gegen schlechte startblättern tendiert gegen null und solange noch ein paar chips auf dem tisch liegen und der pot nicht durch eine saubere erhöhung in astronomische höhen getrieben wird, geht er mit. die illusion eines möglichen gewinns mit 2 2 beflügelt ihn und lässt uns verzweifeln. mit etwas glück steht uns einem saftigen alptraum nichts im wege; wenn er jedoch bei der river-card und turn-card nicht vom glück geküsst wird, ist er eine gute einnahmequelle. unsere strategie: von beginn an aggessiv spielen. locker - aggessiv er spielt wirklich alles bis auf den letzten chip. 7 karo und 2 herz sind für ihn eine unschlagbare kombination und er hält unser gebot nicht nur, nein, er erhöht mit siegessicherem lächeln, fei nach der devise: wer zuerst erhöht gewinnt. er ist einer unserer gefährlichsten gegner, unberechenbar, denn wir erkennen schwer, ob er ein gutes blatt hält oder aus gewohnheit erhöht. unsere strategie: flop, turn und river mitgehen, wenn wir das beste blatt halten nach der river-card erhöhen. sicher - passiv er wählt sorgsam seine spielbaren hände, setzt nur auf mittelgute bis gute starthände, steigt häufig nach dem flop aus, wenn er eine nicht wirklich siegreiche hand hält und blufft so gut wie nie. meistens erhöht er nicht, selbst wenn er eine unschlagbare kombination sein eigen nennt. unsere strategie: mit einer sehr guten kombination spätestens nach dem flop aggressiv erhöhen. wenn er mitgeht, aussteigen, denn dann hält er wohl das beste blatt. sicher - aggressiv er spielt wenige, meist sehr gute startblätter. seine stärke ist das variable spiel zwischen halten und erhöhen. bluff ist ein seltener aber fester bestandteil seiner taktik. sein spiel kann alles bedeuten: er hält das beste blatt oder absolut nichts. strategie: so spielen wir. es ist die strategie der wenigen, die auf lange sicht gewinnen.
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spielzeiten online-casino
die meisten casinos haben ihren sitz an orten, die wir bis heute nicht kannten geschweige denn fehlerfrei schreiben können. und sie richten sich konsequent gegen unser zeitempfinden und verursachen einen virtuellen jetlek, der uns mächtig zusetzen kann. anpassungsfähig wie wir sind, wissen wir uns jedoch zu helfen. als erstes gilt: umstellen auf nachtzeit. wieso? tagsüber gibt es auch hübsche töchter weniger attraktiver mütter, die uns verheissungsvoll zu einem spielchen einladen. doch dies interessiert uns nicht. der pot, nichts weiter. wir sind gegenüber den casinos einige stunden im vorlauf. wenn der deutsche hahn kräht, kippt sich unser amerikanischer freund ein gepflegtes bier in den patriotischen hals und schliesst den magen mit einem schon halbverdauten big mäc. bier? big mäc? da war doch was? genau an diesem punkt greifen wir an. gerne wird zur abendzeit etwas alkohol getrunken, zuviel gegessen, leicht müde von der arbeit ist keine seltenheit. wir selbst sind ausgeruht und vorbereitet, absolut nüchtern, eine leichte mahlzeit im bauch. und je später es wird, je unaufmerksamer werden unsere gegenspieler. das ist unser vorteil. am wochenende trägt dieser effekt noch schwerer, wenn unsere gegenspieler nach einer gelungenen party noch rasch ein paar dollar für die nächste zu organisieren gedenkt. nicht mit uns! wir empfangen sie warm und herzlich und sorgen für ein wohliges plus in der portokasse. generell gilt für übersee-casinos: - spielzeit nachts bis in die frühen morgenstunden - spielzeit bevorzugt am wochenende - spiel an tischen mit überwiegend spielern aus übersee oder ähnlicher zeitzone
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Drawing Odds
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Starthände
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Anzahl Starthände Limit-Hold'em
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Anzahl Starthände No-Limit-Hold'em
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Odds Preflop zum Flop
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Beste Hände nach Reihenfolge bei 10 Spielern
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Was zeichnet einen professionellen Pokerspieler aus?
Wir spielen überlegt, emotionslos, sicher und wenn wir spielen, meist aggressiv. Bluff ist ein fester Bestandteil unserer Strategie, wird aber von uns zu keinem Zeeitpunkt überschätzt und nur ganz gezielt eingesetzt. Zu unserer Spielweise gesellen sich weiter Fähigkeiten, die für unseren Erfolg unabdingbar sind. Kombinationen und Chancen Wir lesen unsere Karten mit einem Blick. Sämtliche Chancen sind uns bekannt. Alle Kombinationen sind auch nach dem Genuss einer Flasche Whiskey problemlos aufzusagen. Odds und Outs sind uns vertrauter als die Namen unserer Kinder. Es wird kein Spickzettel als Gedächtnisstütze auf den Tisch gelegt. Die Grundsätzlichen mathematischen Berechnungen beherrschen wir im Schlaf. Tischgeld Mindestens den höchsten Einsatz mal 200 bringen wir als Tischgeld ein. Ansonsten das Limit verringern. Spielen wir No-Limit, suchen wir uns einen Tisch, an dem wir mit unserem Kapital leicht über dem unserer Gegenspieler liegen. Disziplin Disziplin ist kein militärischer Begriff, Disziplin ist eine Lebenseinstellung. Spielen wir undiszipliniert, verlieren wir. Wir vertrauen unserem Können, Wissen und unserer Intuition. Unsere Gegenspieler vertrauen auf ihr Glück. Hold'em ist kein Glücksspiel. Deshalb gewinnen wir. Spielerprofil Limit-Spiele erfordern eine andere Qualifikation als No-Limit-Spiele. Wir analysieren, welches Spiel uns angenehmer ist und spezialisieren uns. Limit-Spieler sind bestrebt, ihren Einsatz nicht in kleinen Wellen, No-Limit-Spieler, ihren Einsatz nicht in einem Spiel zu verlieren. Variables Spiel Grundsätzlich spielen wir variabel. Wir lassen unsere Gegenspieler nicht durch starre Spielweise unsere Taktik durchschauen. Kein Heisslaufen Heisslaufen meint, mit Gewalt verlorenen Einsätzen nachzujagen und unkontrolliert jedes noch so aussichtslose Blatt mit der Hoffnung auf einen herzhaften Glückstreffer zu spielen. Ein schlechter Lauf, wie immer er begründet sein mag, bedeutet für uns: Aufhören. Ein Spaziergang, eine Auszeit, jedoch niemals eine aussichtslose Aufholjagd; diese könnte im schlimmsten Fall einen irreparablen finanziellen Schaden bedeuten. Lernen Jeder Fehler, jeder Verlust ist schmerzhaft. 5 Minuten dürfen wir in unser (alkoholfreies) Bier weinen, dann geht es an die Analyse. Objektiv und hart gegen uns selbst decken wir jeden Fehler schonungslos auf und schwören: Nicht noch einmal. Tagebuch Ein Pokertagebuch ist unerlässlich und wird ausnahmslos bei jeder Partie geführt. Spieler lesen Vor allem, wenn wir in einem Spiel ausgestiegen sind, ist die Zeit gekommen, der Wahrheit unter den Rock zu sehen oder ins Gesicht. Wir beobachten unsere Gegenspieler, erstellen geistig ein Spielerprofil und analysieren ihre Spielweise. Wir versuchen, das Blatt unserer Gegenspieler zu lesen und ihre Spielstärke und ihr Verhalten vorauszusagen. No-Limit-Spiele verlangen eine weitaus höhere psychologische Komponente als Limit-Spiele. Saldo Wir kennen unser Tischkapital und wir wissen um unser Tagesziel. Dabei gehen wir nur das maximal notwendige Risiko ein. Nur wenn der Gewinn den Einsatz übertrifft, lohnt sich unser Spiel. Und nur dann greifen wir an. Saldo Plus ist unser Ziel. Dabei werten wir nicht das einzelne Spiel sonder die Summe aller Spiele einer Partie. Unser Ziel ist es nicht, möglichst viele 'kleine' Spiele zu gewinnen, sondern möglichst wenig 'grosse' Spiele zu verlieren. Und von denen, die wir gewinnen, erwarten wir uns einen prallen Pot.
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geschichtliches
ursprungsspiel zu poker ist kein kartenspiel als eindeutiges ursprungsspiel auszumachen. unterschiedliche elemente des pokers sind zahlreichen spielen entlehnt. die basis des pokerspiels ist sehr einfach, was auf alte spiele als ursprung hinweist. aus der übereinstimmung mit den regeln alter spiele kann zwar auf eine geistige verwandtschaft geschlossen werden, nicht jedoch auf die eindeutige herkunft. zahlenreihen, die gewinnen, gab es in spielen aus aller welt, beispielsweise: china : mah-jongg england : brag, primero frankreich : ambigu, bouillott la prime, brelan, poque iran : as-nas italien : flusso, frussil, primiera persien : as, as-nas schwaben : binok schweiz : jass, flüsseln spanien : primero indien : ganjifa deutschland: bockspiel, pochen chinesisches domino-spiel die meisten fachleute gehen davon aus, dass poker eine kartenvariante des chinesischen domino-spieles war. verbürgt ist, dass schon am neujahrsabend 969 vor christi der kaiser mu-tsung mit seiner kaiserin domino-karten gespielt hat. frühe formen der spielkarten waren bereits im 13. jahrhundert in ägypten bekannt. aber auch das indische kartenspiel ganjifa könnte die historische vorlage für das pokerblatt gewesen sein. bouillott la prime, pimero, primiera ein früher vorläufer war wohl ein spiel, das in spanien primero, in italien primiera und in frankreich bouillott la prime hiess; bereits 1526 wurde es erwähnt. bluffen war bestandteil dieses spiels. folgende kartenkombinationen waren entscheiden: drei gleiche karten ein paar drei karten gleicher farbe später kamen jokerähnliche karten hinzu. um das 17. jahrhundert wurde der bluff-charakter eingeführt und es entstanden in england das spiel brag und im deutschsprachigen raum das spiel pochen. pochen stammte dem namen und den regeln nach vom altdeutschen bockspiel ab, dessen name seinerseits von der bockkarte abgeleitet wurde. jeder spieler erhielt fünf karten und gewann bei vierfachem gleich oder vier assen [einst sauen] oder lückenlosen zahlenreihen. im 17. jahrhundert tauchte in persien das spiel as-nas auf. pochspiel das heutige poker ist voraussichtlich auf das alte, deutsche pochspiel zurückzuführen, bei welchem das bluffen dazugehörte. damit kündigte der spieler an, ob er passte oder spielte: 'ich poche'. aus dem pochspiel entwickelte sich im frühen 18. jahrhundert die französische variante poque, wovon das wort poker auch abgeleitet sein könnte. unwahrscheinlichere varianten nehmen das französische wort poche für tasche als ursprung oder gar das hinduistische wort pukka für den ursprung des pokers. das bockspiel beziehungsweise das pochspiel - in frankreich poque - soll um die wende zum 19. jahrhundert von europäischen auswanderern in die neue welt gebracht und dort zum heutigen poker entwickelt worden sein. denn um 1800 wurde poque bereits viel im damals französischen teil nordamerikas in der gegend um new orleans [ohio, indiana, illinois] gespielt. poque war ein spiel mit herz, karo, kreuz und pik, bei dem gewettet und geblufft wurde. englischsprachige nachfahren ehemals europäischer auswanderer bildeten daraus dann poker, ein spiel das um 1830 zum ersten mal erwähnt wurde. erste, gedruckte hinweise die ersten, gedruckten hinweise auf poker finden sich: 1836 dragoon champaigns: to the rocky mountains] 1843 jonathan h. green : exposure of the arts and miseries of gambling] 1844 joe cowell : thirty years in england and america]. jonathan h. green nannte cheatinggame, das auf den mississippi-dampfern gespielt wurde, poker. 1872 überreichte der amerikanische gesandte in england, colonel robert cunning schenck, königin victoria eine selbstverfasste und privat gedruckte regel des pokerspiels. so kam das pokerspiel wieder – jedoch völlig verändert von seinen ursprüngen – nach europa zurück und wurde zunächst in hofkreisen gespielt. poker in heutiger spielform zu beginn des 20. jahrhunderts entwickelte sich die spielform, so wie wir sie heute kennen, in den usa. poker verbreitete sich dort sehr schnell und wurde zu einem der beliebtesten gesellschaftsspiele. glücksspiele wie faro wurden fast völlig verdrängt. inzwischen ist poker für die united states of america so charakteristisch wie baseball und hot-dogs. seit 1969 wird in las vegas im spielkasino binions horseshoe die pokerweltmeisterschaft ausgetragen, an der um die siebzig spieler teilnehmen. heute gibt es weltweit mindestens fünfzig varianten des pokerspiels. poker in deutschland als öffentliches glücksspiel um geld ist das pokerspiel in deutschland verboten. mit staatlicher erlaubnis wird die deutsche pokermeisterschaft seit 1993 in konzessionierten spielbanken an jährlich wechselnden orten ausgetragen. die beiden ersten deutschen pokermeister waren frauen, bis ein mann den siegeszug der frauen stoppte: 1993 nahid nasseri [hildesheim] 1994 carla issinger [münchen 1995 horst koch [echterdingen] nachbetrachtung auch wenn das spiel poker an mehreren stellen der erde entstanden sein kann, es ist zu dem amerikanischen glücksspiel geworden, das, wie kein zweites, die berühmte westernatmosphäre und krimiatmosphäre in hollywoods filme gebracht hat, und mit dem zocken made in usa verbunden ist.
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bluff
nichts erfreut das hold'em-herz mehr als ein gelungener bluff. mit einem royal flush kann jeder gewinnen, aber mit 7 2 stehen die chancen doch um einiges schlechter. der bluff funktioniert jedoch nur, wenn wir unseren gegenspieler glauben machen können, dass wir ein hohes blatt halten. das heisst, die offenen karten müssen mit unserem fiktiven blatt die möglichkeit auf eine sehr hohe kombination geben. desweiteren dürfen unsere gegenspieler keine wilden zocker sein, sondern bedächtige spieler, bei denen wir davon ausgehen können, dass sie nur gute bis sehr gute blätter spielen. ergänzend biete sich an, dass die gegenspieler uns für einen sicheren, passiven spieler halten. gespielt wird äusserst aggressiv bis zum ende. wir müssen alle spieler spätestens bis zur river-card zur aufgabe gezwungen haben. wird nach dem flop unsere erhöhung von mehreren gegenspielern gehalten, ist der bluff schon so gut wie gescheitert. bluffs funktionieren nur in den höheren limits beziehungsweise no-limit. niemals bluffen wir in low-limit-spielen. irgendein zeitgenosse wird aus reiner sturheit bis zur river-card bieten und der tod des bluffs ist bekanntlich der showdown. und mit 7 2 gegen 3 3 zu verlieren, trägt nicht zur stabilisierung unseres selbstbewusstseins bei. slowplaying slowplaying ist eine technik, die wir vereinzelt immer und überall einsetzen können. hier liegt der umgekehrte fall des klassischen bluffs vor. wann jedoch wenden wir es an? erstens müssen wir spätestens nach dem flop sicher sein, auch nach der turn-card und river-card das beste blatt zu halten. wir halten also unser monsterblatt, von dem wir unseren enkeln noch erzählen werden. am tisch sitzen uns liebgewordenen, aber sehr zahlungsunwillige freunde und diese wollen wir etwas aus der reserve locken. vorteilhaft ist es, wenn sie uns für einen zwar recht sicheren spieler halten, der jedoch gerne mal ein wenig mit mittleren blättern mitgeht, river-luft schnuppern sozusagen. wir spielen unser blatt langsam aus, keine erhöhungen, zögernd mitgehen. wenn alle checken, den kleinsten btrag in den pot legen, es soll aussehen, als wenn wir den pot 'stehlen' wollen. nach der river-card (und wir halten das höchste blatt) lassen wir nochmals jeden gegenspieler einen einsatz leisten und beginnen zu erhöhen. schlagartig den höchsten betrag. und hier treffen wir unsere gegenspieler ins mark. die wenigsten spieler ertragen es, den bis dato gesetzten betrag 'aufzugeben', obwohl er schon verloren ist. eine menschliche schwäche. sie gehen zumindest mit. showdown, ein freundliches lächeln und am besten ganz leise und ganz schnell verschwinden, wenn der pot hoch genug war. freundschaft kennt grenzen, hier wurden sie überschritten.
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tells
tells haben nicht das geringste mit äpfeln zu tun, die man anderen menschen vom kopf zu schiessen versucht. tells sind psychologische und vor allem für die betreffende person unbewusste verhaltensmuster, wie er in einer bestimmten situation reagiert. beispielsweise senken viele menschen den blick, wenn sie die unwahrheit sagen. die wäre ein tell für den bereich lügen. immer, wenn wir an einem spiel nicht teilnehmen oder eine entscheidung verbindlich getroffen haben, lassen wir den blick zu unsere gegenspieler wandern und versuchen tells abzulesen. online tells online sind tells sehr schwer auszumachen. wir können unseren gegenspieler nicht sehen und seine reaktionen nur bedingt aus dem spielverlauf ablesen. aber auch hier gibt es einige untrügliche anzeichen, die uns weiterhelfen können. eine erhöhung oder eine erhöhung einer erhöhung vor dem flop weisst meist auf AA, AKs oder KK als holecards. ein erhöhen vor dem flop und gleichzeitiges aussteigen nach dem flop deutet meist auf einen heissgelaufenen spieler. gleiches gilt für spieler, die jede 2. runde aussetzen und wieder ins spiel einsteigen. einem gegenspieler, der ohne zu zögern nach dem flop mit möglichkeit auf einen flush oder einen straight hält, wird voraussichtlich noch eine karte zum flush oder zur straight fehlen. eine verzögerungsfreie erhöhung nach dem flop deutet auf ein top two pair, einen drilling oder höher. ein schwächerer spieler, der nur zögernd setzt, hält meist ein schwächeres blatt und rechnet verzweifelt die chancen aus, ob er mitgehen soll oder nicht. verzögernde spielweise schliesst einen bluff nahezu aus. für uns gilt: videokamera laufen lassen und spiele aufzeichnen. vor alem eigene. und tells bitte unterlassen, sie sind einfach zu teuer. :-)
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