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Roulette: Spielvorschläge, Strategien, Systemdiskussionen, Livetests Diskussionsbereich für Systeme, Strategien, Livetests und ballistische Ansätze.


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  #1  
Alt 18.12.2006, 21:27
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Ciro Ciro ist offline
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Nach nunmehr über 30 Jahren Erfahrung mit Roulette habe ich meine Erfahrungen, gepaart mit Hinweisen aus der Ludografie zusammengefasst und in


Ciro's 1. Mechanismus

niedergeschrieben. Die Strategie musste verschiedene Hürden nehmen und fundamentales Wissen berücksichtigen. Lassen Sie mich unser Wissen als Einführung repetieren:

1. Unendliche Permanenz:
Es ist allgemein bekannt, die Permanenz ist unendlich. Das heisst, das wir Ecarts nicht verhindern können, in dem wir Spiele abbrechen, oder fiktiv (ohne Spiel) buchen. Nicht einig sind sich moderenere Roulettforscher ob nur echt gesetzte Kugeln zur unendlichen Permanenz zählen, oder ob alle gesehenen und aufgeschriebenen Kugeln ebenso zur Permanenz gehören.

2. Ecart
Zum Grundwissen des Roulettespiels haben schon die Klassiker in den 20er-Jahren des vorigen Jahrhunderts die Entstehung der Ecarts nachgewiesen. Gegeben sind die Ecarts auf den Einfachen Chancen, die grundsätzlich besagen, dass die Ecarts im Verhältnis der geprüften Strecke anwachsen. Ähnlich verhält sich der Zufall mit der Bildung von Serien. Auch diese Gesetzmässigkeiten sind unbestritten und allgemein bekannt. Viele Zeilen in verschiedensten Foren und viele Stunden Klatsch wurden verwendet um zu beweisen, dass die Entstehung von 100 gleichen Kugeln (zB. Rot) an einem Roulettetisch möglich ist. Für alle Ungläubigen sei es hier festgehalten:

Es ist nicht möglich. Um dieses Phänomen zu produzieren müssten eine unvorsellbar grosse Anzahl von Kugeln geworfen werden, damit sich einmal eine Serie von 100 gleichen Kugeln bilden könnte.

Nehmen wir die Wansinnszahl von 2 Millionen Kugeln (die ein einzelner Spieler in seinem Leben unmöglich aufschlüsseln kann) dann werden wir pro Einfache Chance ungefähr 500 Serien à 10 gleichen Kugeln sehen und ungefähr 500 Serien à mehr wie 10 gleichen Kugeln. Die 500 Serien à mehr als 10 Kugeln werden sich ungefähr wie folgt aufteilen:

250 Serien à 11 Kugeln und 250 höhere Serien
125 Serien à 12 Kugeln und 125 höhere Serien
063 Serien à 13 Kugeln und 062 höhere Serien
032 Serien à 14 Kugeln und 031 höhere Serien
..
001 Serien à 19 Kugeln und 001 höhere Serien

wohlverstanden auf jeder einzelnen der 6 Einfachen Chancen. Damit untersuchen wir ja insgesamt 6 Millionen Kugeln, darum werden wir wohl 6 Serien antreffen, die höher als 19 Kugeln sind, aber diese Anzahl Kugeln reicht nicht aus um eine Serie von mehr als 25 sicher anzutreffen. Abgesehen von einer höheren Serie, die man bei regelmässigem Besuch einer Spielbank immer mal wieder antreffen kann. Aber kein Spieler wird zweimal in seinem Leben eine Serie von 30 Kugeln echt selbst erleben. Ganz einfach weil auf der ganzen Welt die Zahl der gedrehten Kugeln nicht ausreicht um ein solches Phänomen zu produzieren.

Vergleichbar ist die Erscheiung der Anzahl von gegensätzlichen Kugeln einer einfachen Chance. Nehmen wir 2500 Kugeln und versuchen festzustellen, wie gross der Unterschied der beiden Erscheiungen sein werden und können (hier beispielsweise Rot und Schwarz). Auf 2500 Kugeln wird der Ecart ca. 50 betragen, d.h. 1225 der einen und 1275 der anderen Einfachen Chance. Um einen Ecart von 60 antreffen zu können müssen wir schon 3600 Kugeln untersuchen, einen Ecart von 100 finden wir durchschnittlich in 10'000 Kugeln, einen von 200 in 40'000 Kugeln und endlich einen von 500 in 250'000 Kugeln.

Alle diese Angaben gelten natürlich ohne die "verflixte Casionsteuer", der Zéro, die uns im Durchschnitt auch noch alle 37 Kugeln erscheinen wird.

3. Reduktion des Ecart's
Gibt es überhaupt eine Möglichkeit die Erscheinug von Ecarts zu reduzieren. Diese Frage hat mich lange beschäftigt. Heute behaupte ich, wie schon an anderer Stelle in diesem Forum beschrieben, dass dies möglich ist. Und zwar durch eine relativ simple Splittung der Permananz in mehrere Spielstrassen (Klassiker haben das den Einsatz von Scheinspielern genannt). Sie wollen einen Beweis für diese Behauptung? Das ist kein Problem.

Nehmen wir an wir untersuchen 900 Kugeln. Die Berechnung des Ecarts zeigt uns, dass wir in diesen Kugeln einen max. Ecart von 30 antreffen werden, d.h. wir werden max. 465 der einen Farbe und 435 der anderen Farbe zählen können.

Wenn wir diese Kugeln auf 100 Spieler aufteilen, so hat jeder Spieler 9 Kugeln zu spielen, der Ecart wird im Durchschnitt 3 Kugeln betragen, aber mit Sicherheit nie 9 übersteigen, weil ja nicht mehr als 9 Kugeln gespielt werden.

4. Zerosteuer

Die Zerosteuer ist gegeben und beträgt auf den Einfachen Chancen definitiv 1,35 % vom getätigten Umsatz. Man kann sich darüber ärgern oder es wie die Mehrwertsteuer im Wirtschaftsleben betrachten. Umgehen lässt sich diese Steuer nicht, mit keinem Kniff und keiner geldwerten Manipulation. Einfacher ist es, sie in die Strategie einzubauen.

5. Progression

Henri Chateau hat in seinem Werk deutlich gemacht, dass man jeden Versuch der Progression unterlassen solle. Was wenn aber def. die Zerosteuer 1.35 % des Umsatzes kostet und man keine Progression anwendet, dann kann beim Roulette ja gar nicht gewonnen werden. Was haben wir denn noch für Möglichkeiten, um die Zerobarriere zu überwinden? Ich verwende in meinem Spiel dafür eine Überlagerung gepaart mit einem einmaligen Paroliversuch. Die Art der geldwerten Manipulation scheint auf den ersten Blick sehr schwach, ist aber im praktischen Spiel eher stark. Kostet ein misslungenes Paroli doch 1 Stück, so bringt ein geglücktes Paroli immerhin 3 Stücke. Ich werde in den folgenden Kapiteln sowohl den Marsch, in Verbindung mit der hier angetönten Paroliüberlagerung, im Detail vorstellen. Und damit den Nachweis erbringen, dass regelmässige Gewinne beim Roulette keine Utopie sein müssen und bleiben.

(Fortsetzung folgt)
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Giglio Bianco
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  #2  
Alt 18.12.2006, 22:15
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Serafina Serafina ist offline
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Zitat:
Aber kein Spieler wird zweimal in seinem Leben eine Serie von 30 Kugeln echt selbst erleben. Ganz einfach weil auf der ganzen Welt die Zahl der gedrehten Kugeln nicht ausreicht um ein solches Phänomen zu produzieren.
dachte immer ,daß die dauer eines menschlichen lebens dafür verantwortlich sei und nicht
die"auf der ganzen welt... gedrehten kugeln;die haben das schon öfter geschafft!
es wäre moderat,gewisse abschnitte als zitat aus zuweisen.

mfg
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  #3  
Alt 18.12.2006, 22:15
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Ciro Ciro ist offline
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Ciro's 1. Mechanismus

Spielerklärung:

Vorbemerkung: Die Grundidee zum 1. Mechanismus wurde von Jean Maurer, Lugano (Schweiz) vor vielen Jahren unter dem Namen "Sieg über Zero" publiziert. Die Vorlage diente mir zum weiteren Ausbau und zur Anpassung der Regeln.


1. Chance

Gespielt wird eine Doppelchance, die Spielerklärung wird mit Rot/Schwarz erfolgen.

2. Scheinspieler

Im praktischen Spiel operiere ich mit 100 Scheinspielern, d.h. jeder Spieler absolviert eine Kugel je Tag. Die entstehende Permanenz wird fortlaufend in zwei Stränge geteilt, sodass jeder Strang je Spieler effektiv nur jeden zweiten Tag, oder Angriff, zum Einsatz kommt.

3. Differenzspiel

Die Doppelchance wird im Differenzspiel berechnet und gesetzt. Ausgesetzt wird demzufolge jeweils nur eine Differenz zwischen den beiden Chancen.

4. Spielunterbrüche

Zeigt eine Chance bei einem Spieler 4 aufeinanderfolgende Verlustsätze auf, so pausiert dieser Strang (nur auf der verlierenden Seite) bis ein fiktives Paroli gelungen wäre. Die Gegenchance spielt in dieser Zeit unbeirrt weiter.

5. Überlagerung

Es finden folgende Überlagerungsstufen Anwendung:

1-1-1-1
2-2-2-2-2-2
3-3-3-3-3-3
5-5-5-5-5-5
6-6-6-6


Sind diese 26 Stufen verloren, so wird das als Zwischenplatzer gewertet, und der Verlust von 88 Stücken ersatzlos in die Buchhaltung übernommen. Dieser Strang spielt nach einem fiktiven Paroli wieder weiter und beginnt wieder mit Einsatz von 1 Stück.

6. Zero

Zero zählt als normale Zahl und wird als normaler Verlust gewertet. Die allfällig zurückbezahlten Stücke werden der Gewinnbuchhaltung gutgeschrieben.

7. Spielpausen

Erreicht der Verlustsaldo auf einer Chance eine bestimmte Höhe, so wird diese Chance für diesen Spieler gesperrt.

Die Saldi, die die Sperrung nötig machen sind:

-4, dann - 12, dann -22, dann -34, dann -54, dann -76, nachher der "Teilplatzer"!
Gelingt während der Spielpause ein fiktives Paroli, so wird der Strang wieder frei und spielt mit dem nächsten Einsatz weiter.

8. Einmaliger Paroliversuch

Gewinnt ein Einsatz, so erfolgt noch keine Saldokorrektur, dieser Satz wird am folgenden Tag mit dem Gewinn zusammen nochmals ausgesetzt, d.h. wir versuchen ein Paroli. Gelingt das Paroli, so wird der Saldo entsprechend korrigiert, der verbleibende Verlustsaldo bestimmt den nächsten Einsatz. Kommt der Saldo nach einem Paroli auf Null oder gar Gewinn beträgt der nächste Satz wieder 1.

9. Ausgleich der Gewinne

Je Spieler werden zwei Spielstrassen geführt. Gewinnt eine Spielstrasse werden mit den Gewinnen evtl. Verluste der Gegenstrasse reduziert. Effektiv kann ein Spieler erst dann Gewinne ausweisen, wenn beide Strassen auf Null sind.


Fortsetzung folgt
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Giglio Bianco
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  #4  
Alt 18.12.2006, 23:06
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Ciro Ciro ist offline
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Spielerklärung > 1. Abschnitt

Nr....Rot 1.....Rot 2.....Saldo

15....-1-1
16.......=0......+1+0....=0
27....+1+1......................+1
_____________________
31...................-1-1
20.....-1-1
26...................-1-2
17.....-1-2
34...................+1
33.....-1-3
36........-2.........+2+0
8.......-1-3
16....................+1
14.......+1
23.......=0...........+2+1.....+2
___________________________

7 Schwarze gegen 7 Rote ergeben 2 Stücke Gewinn.

Der Ausgleich der Gewinne ist hier sehr schön zu sehen.

Im nächsten Schritt werde ich zeigen, wie diese gleiche Permanenz im Differenzspiel gehandhabt wird.

Fortsetzung folgt
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Giglio Bianco
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  #5  
Alt 19.12.2006, 11:07
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Roulette als Geschäftsbetrieb:

Der 1. Mechanismus ist so angelegt, dass die Bewirtschaftung ähnlich einem Handels- oder Gewerbebetrieb funktioniert. Das heisst, dass wir dieses Spiel bewirtschaften und sehr wohl unterscheiden zwischen Kapitalbewirtschaftung und Rendite.

Wie bei einem normalen Betrieb kann es demzufolge sehr wohl sein, dass wir an einem Tag 6 oder 7 Stücke gewonnen haben (und auch als Gewinn ausweisen) aber trotzdem 10 Stücke weniger Kapital unser eigen nennen.

Diese Aussage ist wahrscheinlich nicht für jedermann antizipierbar. Ich will versuchen es zu erklären. Wir arbeiten mit 100 Scheinspielern, das heisst auch, das wir 100 Spielstränge haben, die unterschiedliche Spielsalden ausweisen. Nehmen wir einen Spielstrang, der am Abend, wenn wir die Buchhaltung nachführen einen Minusstand von 24 Stücken hat. In unserem bisher gelebten Rouletteverständnis hätten wir die 24 Stücke als Verlust verbucht. Das ist aber nicht so, das ist eine Investition, das Geld gehört immer noch uns, wir haben es investiert. Wir bauen ja darauf, dass die folgenden Angriffe diese Investition zurückbringen und hoffen darauf, dass damit noch ein Gewinn lukriert werden wird. Erst wenn ein Spielstrang alle Überlagerungsstufen verloren hat, dann verbuchen wir diesen Strang mit einem Verlust von 88 Stücken, aber erst dann.

Die Buchhaltung am Tagesende muss in etwa folgendes aussagen:

Geld (Stücke) + laufende Minussalden der Scheinspieler - ausgewiesene Gewinnstücke (inkl. abgeführte Stücke aus Zeroteilgungen) muss wieder das Anfangskapital ergeben.

Natürlich wird die Tagesbuchhaltung ergänzt duch die Ermittlung des Umsatzes, was eine Renditenberechnung des Tages und bei Kummulierung der Zahlen, auch die auch die Berechnung der Spielrendite ermöglicht.

Dabei darf man nicht vergessen, dass Betriebe in der freien Wirtschaft, die eine Nettorendite von > 5 % vom Umsatz haben schon als sehr gute Unternehmen gelten. Schütten diese Betriebe dann noch Dividende aus, sprich Gewinnanteile an die Besitzer, die höher als 15 % des investierten Kapitals sind, dann reden wir schon von Superfirmen. Übertragen wir diese Eckdaten auf das Roulettespiel und veranschlagen ein Kapital von 300 Stücken, dann gelten wir schon mit 45 Stücken Gewinn in einem Jahr als Superbetrieb. Das ist logisch eine provokante und hypothetische Aussage, aber sicher ist sie geeignet, die Gewinnerwartung mal ein wenig zu relativieren. Umgedreht kann man auch sagen, dass wohl die meisten Roulettespieler mit viel zu kleinem Kapital an ihr Unternehmen herangehen.

Wenn ein Gewerbebetrieb einmal im Jahr Bilanzieren kann, so ist es beim Unternehmen 1. Mechanismus täglich möglich. Nur unterbrechen kann man das Spiel erst dann, wenn die gewonnen (und damit abgeführten) Stücke die laufenden Investitionen (sprich ausgewiesene Miunsvorträge) übersteigen. Dann wäre eine Spielabbruch theoretisch möglich. Je nach Verlauf des Spiels kann das wwenige oder mehrere Tage dauern. Es ist also nicht ein Unternehmen, dass man mal eben für einen lustigen Abend anfangen sollte.

Vielleicht ist es mir gelungen, mit diesen allgemeinen Geschäftsbedingungen übertriebene Erwartungen etwas zu dämpfen, das ist sicher beabsichtigt. Es lässt mir aber damit die Möglichkeit, folgende Behauptung aufzustellen:

Bei umsichtiger Spielweise, ergänzt duch einen streng reglementierten Arbeitsablauf, wird es uns sicher gelingen, die erhobenen Steuern (Zeroabgaben) zu bezahlen und eine überdurchschnittliche Rendite unseres investierten Kapitals zu erwirtschaften.

Ciro
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  #6  
Alt 19.12.2006, 11:57
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Ciro Ciro ist offline
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Spielerklärung 2. Abschnitt

[dohtml]



Coup Perm N1 R1 N2 R2 Satz Abgef. Saldo
1 15 +1 -1-1 0 1 1
2 16 =0 -1-1 +1-0 0
3 27 -1-1 +1 0 1 2
4 31 +1 -1-1 0
5 20 +1 -1-1 0
6 26 +1 -1-2 0 1 3
7 17 +1 -1-2 0 1 4
8 34 -1-1 +1 0
9 33 +1 -1-3 0
10 36 -2 -1-1 +2+0 R1+
11 8 +1=0 -1-3 =0 0
12 16 -2 -1-1 +1-0 0
13 14 -1-1 +1 0
14 23 0 -1-2 +1-0 0



[/dohtml]

Bei diesem Beispiel sehen wir was mit Investitionsstrang und abgeführten Gewinnen gemeint ist. Wir führen bei dem Muster effektiv 4 Stücke Gewinn ab, effektiv aber haben wir nur ein einziges Stück gewonnen. Parolisätze auf den im Moment verlierenden Schwarzstrassen müssen die Differenz noch einspielen.


Ciro

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Giglio Bianco
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  #7  
Alt 19.12.2006, 20:53
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Vienna Vienna ist offline
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Gratulation @Ciro,

es ist, wie wenn ich ein Fachbuch, einen Rouletteklassiker in neuem Gewand aufschlagen würde.
Wissen auf neuestem Stand, praxisnahe vermittelt

Wissbegierig wie ich nunmal bin, werde ich Stück für Stück Deine "Lehren" studieren, und Dich sicher auch mit meinen Fragen nerven...

Ok, ich fang einmal mit meiner Analyse an:

Punkt 1 Unendliche Permanenz
Ist soweit klar. Daran gibts nicht zu rütteln.

Punkt 2. Ecart
Ecart (übersetzt=Abweichung) Das unverhältmäßige Erscheinen von Chance und Gegenchance. Eine unumstößliche Tatsache.

Punkt 3. Reduktion des Ecart's
In diesem Zusammenhang fallen auch oft die Begriffe:
a)Scheinspieler: Begriff einer von Chateau publizierten Buchungsweise. Die ins Spiel gebrachten Spielstränge mit ihren Systematiken werden als Scheinspieler betrachtet.
b)Heimbuchung: Von Chateau publizierte Buchungsweise, die durch Querschreiben alter Permanenzen neue Spielstränge entstehen läßt. Jeder Strang oder Scheinspieler verfolgt seinen eigenen Marsch. Und jeder gefallene Coup wird nur einem Strang zugeordnet. Entstehen spielreife Situationen, wird von da ab das Spiel ins Casino verlegt. Nach Registrierung von je einem Coup pro Strang oder Scheinspieler und Durchführung der vorgeschriebenen Setzer werden die fälligen Buchungen und neuen Setzanweisungen daheim ermittelt und in einer neuen Sitzung ausgeführt.

Punkt 4. Zerosteuer
So sicher wie das Amen im Gebet

Punkt 5. Progression
Jetzt wird es spannend:

Zitat:
Originally posted by Ciro@ 18.12.2006 - 21:27
Ich verwende in meinem Spiel dafür eine Überlagerung gepaart mit einem einmaligen Paroliversuch. Die Art der geldwerten Manipulation scheint auf den ersten Blick sehr schwach, ist aber im praktischen Spiel eher stark. Kostet ein misslungenes Paroli doch 1 Stück, so bringt ein geglücktes Paroli immerhin 3 Stücke. Ich werde in den folgenden Kapiteln sowohl den Marsch, in Verbindung mit der hier angetönten Paroliüberlagerung, im Detail vorstellen. Und damit den Nachweis erbringen, dass regelmässige Gewinne beim Roulette keine Utopie sein müssen und bleiben.
Ich gucke und gucke, und kann es nicht glauben was ich lese?

Die Paroliprogression tönt auf den ersten Blick sehr, und äußerst überzeugend.
Aus 1 Stück durch liegenlassen,3 Stück auf EC zu holen, super Gedanke.
Ich überlege jetzt einmal laut, der einzige "Haken" den ich an der Progression sehe, ich brauche Serien...
Es soll einen Marsch mit Paroliprogression geben, welcher regelmäßige Gewinne verspricht? Nun gut ich lass mich überraschen :xmas-cool:

Für heute lass ich es einmal gut sein

Beste Grüße
Vienna
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Mit dem Wort "Zufall" gibt der Mensch nur seiner Unwissenheit Ausdruck. [Pierre-Simon Laplace]
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  #8  
Alt 19.12.2006, 21:54
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Serafina Serafina ist offline
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Zitat:
Punkt 3. Reduktion des Ecart's
reduzieren sich die ecarts wirklich?
bis jetzt sind alle mechanismen gescheitert.
zitat
" 'la roulette' ist eben gar nicht das begehrenswerte weib,
von dessen eroberung man jahrelang geträumt hat.
eines nachts kam es heraus:
sie ist ein transvestit - und - nichts geht"


mfg
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  #9  
Alt 20.12.2006, 02:59
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genel genel ist offline
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Bonsoir cher CIRO

Sehr interressant dein Spielvorschlag . Bravo !
Klar , prezis erklärt und überzeugend , die Buchung ist doch nicht so einfach .
Parolisatz ganz interressant , auch wie du mit Gewinn und Verlust umgehst .

Zero ...eben immer noch ein Problem bei mir , aber du handelst wie ein
Kaufman und denkst in “ Profit , Investition , Steuer !
Ich muss feststellen , das die Zero , mit meiner Labby in höheren Stufen ,
oh nicht mehr als 5/10 Stücke bis jetzt , mich sehr anfeuert !
In 148 Coups in der 2 ¨Partie musste ich 34 St¨. einbüssen ? (GPC)
In den 4 gespielten Partien : 57.5 St. bei 167.5 St Gewinn ? Teuere Sache .
Da sind wir weit entfernt von 1.35 % Zero-Steuer !

Auch mit diesen hundert Spieler an Start zu gehn ,
habe ich schon , seit du mir das eingeflüstert hast , ausgedenkt ,ausprobiert ,
ich könnte mit meinem EC Spiel damit auskommen , habe angefangen ...
doch muss ich meine Neue Spielweise erst noch besser im griff haben .

Doch , wenn es klappt , könnte ich damit auskommen ,
und mit dem Gesamt-kapital arbeiten ,
kein Strang zu hoch kommen lassen ,
die wenige Verluste den besten Stänge zu übertragen ,
und in der Buchung den Pausierende Spieler
erst wenn er seine Verluste erniedrigt hat ,
wieder zum Angriff jagen um sein Spiel erfolgreich abzuschliessen !

Ich habe nur 74 Spieler am Start , denn ich komme so in drei Stunden aus .
Länger möchte ich nicht am Tisch stehn . Buchung wird am Tisch absolviert !
Zu hause kann ich dann mein Blatt studieren
und meine Spieler-Auswahl und Erhöhungen entscheiden ,
mit welchen ich an den Start gehe .

Ich kann leider , sehr leider , dein Spiel nicht testen ,
denn ich habe noch viel zu erledigen bei meinem !
Aber ich bin auf deine Vortschritte sehr gespannt .

Seit zehn Tage haben wir ( Madame et moi ) zwei Komputer !
Mussten alle beide am Netz neu anschliessen durch Livebox(WIFI)
oh je.. oh Weh...Tag und Nacht... gestern sind wir 9 Uhr Morgens ins Bet !
Alte Narren !!! haben auch viel gelacht dabei ...endlich ist alles am Platz .
Nach einer Woche hartem Kampf und Angriff ...
Hokuspokus ! Abracadabra ! Es FUNZT ! bis jetzt...noch...


Cher CIRO ich wünsche grosser Erfolg mit deinem Spiel ...

Avec admiration et amitié Bernard (genel)
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Die Wunde versteht immer das Messer (Shylock)
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  #10  
Alt 20.12.2006, 13:53
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Vienna Vienna ist offline
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Zitat:
Originally posted by Ciro+18.12.2006 - 22:15-->
QUOTE (Ciro @ 18.12.2006 - 22:15)
Ciro's 1. Mechanismus

Spielerklärung:

Vorbemerkung: Die Grundidee zum 1. Mechanismus wurde von Jean Maurer, Lugano (Schweiz) vor vielen Jahren unter dem Namen "Sieg über Zero" publiziert. Die Vorlage diente mir zum weiteren Ausbau und zur Anpassung der Regeln[/b]


Hallo Ciro,

ich hab zwar erst einmal die Spielerklärung **überflogen, ist für mich eine harte Nuss.

Vielleicht bin ich auch nicht richtig ausgeschlafen (Ausreden sind immer gut :xmas-chees: ).

Ich weiss auch nicht warum, aber mit Spielansätzen im Differenzsatz habe ich immer so meine Verständnisprobleme. Mir will partout nicht einleuchten, welchen gravierenden Vorteil das bringen soll.
Es fehlen meinerseits auch 30 Jahre an Rouletteerfahrung...

Also werde ich in einer ruhigen Stunde versuchen die Spielerklärung zu kapieren, hoffentlich schaffe ich das :xmas-cool:


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  #11  
Alt 20.12.2006, 14:47
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Zitat:
Originally posted by Vienna@20.12.2006 - 13:53
... Dein Vergleich mit einem Geschäftsbetrieb finde ich super.
Dem Satz von Vienna schließe ich mich an.
Ciro, das hast du sehr gut dargestellt.

Im Zusammenhang bzw. als Ergänzung zu diesem interessanten Thread weise ich auf die Dokumentation der Fraktal-Labby (FL) hin, die ich täglich im Teambereich der Forum-Meisterschaft fortführe.

Bei der Fraktal-Labby, bei der Billedivoire Pate stand, ist es nämlich ebenfalls so, dass kaufmännisch gehandelt wird. Auch bei der FL können jeden Tag Gewinne gebucht werden, auch wenn effektiv verloren wurde. Und die tatsächlich erlittenen Buchungsverluste werden als Investition betrachtet.

So kann ich zum Beispiel schnell ausrechnen, dass ich:

- an Tisch 1 ein reales Guthaben von 62 Stk erwirtschaftet habe und noch einen Rücklauf von weiteren 71 Stücken erwarten kann, die ich 'investiert' habe. 'Fiktiver Gewinn' (Stand heute) sind also 133 Stücke;

- an Tisch 2 ein reales Guthaben von 30,5 Stk erwirtschaftet habe und noch einen Rücklauf von weiteren 114 Stücken erwarten kann, die ich 'investiert' habe. 'Fiktiver Gewinn' (Stand heute) sind also 144,5 Stücke.

Es wurden übrigens gerade einmal 40 Coups an jedem Tisch gespielt! Und wenn mir der Roulettehimmel nicht auf den Kopf fällt, dann werde ich den 'fiktiven Gewinn' auch realisieren.

Aus dieser kaufmännischen Perspektive betrachtet verliert ein Verlustsatz seinen Schrecken. Das Geld ist nicht verloren, sondern 'längerfristig angelegt' und wird zurückfließen.


webpirat
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Wer nicht träumt, schläft nur.
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  #12  
Alt 20.12.2006, 15:07
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webpirat

stell mal lieber das script vor,
damit die einstürzenden illusionen nicht so weh tun,
als süßholz raspeln.

mfg
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  #13  
Alt 20.12.2006, 15:12
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@Vienna - genel - webpirat

Vielen lieben Dank für Eure aufmunternden Worte. Das tut wirklich gut und gibt den nötigen Auftrieb um über die bevorstehenden Feiertage die Spielerklärungen weiter auszuarbeiten und zu publizieren.

@Vienna

Der Unterschied zwischen einem normalen und einem Differenzspiel ist ungefähr so erklärbar. Nimm an Du spielst eine amerikanische Abstreichprogression und ackerst dabei nur auf Schwarz, weil das Deine Lieblingsfarbe ist. Natürlich wirst Du bei Deinem Spiel Verluststrecken antreffen, die Geduld und natürlich auch Kapital benötigen. Wenn Du nun gleichzeitig Rot und Schwarz spielst, dann kannst Du die Geduldsphasen von Schwarz herrlich geniessen, weil in der Zeit ja Rot wunderbare kleine Gewinne erwirtschaftet und abführt. Manchmal dauert es einen Moment bis man die Tragweite dieser Spielweise konkret begreift, aber man spart damit Zeroverluste, und zwar mindestens 1 Stück netto auf 37 Kugeln. Ist logisch und das deshalb: Wenn Du ein Differenzspiel betreibst, so beträgt auf beiden Chancen der Einsatz je Kugel mindestens 1 Stück, also 1 Stück Rot und 1 Stück Schwarz. Natürlich legen wir diese Stücke nicht auf den Filz, sondern spielen diese in der Hand, am Casino und der Zero vorbei. Gewinnt Rot, so bezahlt Schwarz sein Stück an Rot, Saldo bleicht gleich, nur wenn Zero wirklich kommt, haben wir 2 Stücke in der Hand und nicht auf dem Filz (grins). Und die Zero erscheint nun mal alle 37 Kugeln im Durchschnitt, das leckt keine Ziege weg!
Wenn aber zum Beispiel Schwarz einen Satz von 3 Stücken zu tätigen hat und Rot einen von 1 Stück, dann behalten wir wieder 2 Stücke in der Hand, wir legen nur 2 Stücke auf Schwarz, egal weche Chance gewinnt, der Saldo in unserer Tasche wird gleich sein, wie wenn wir alle Stücke ausgesetzt hätten. Aber hier ist der Zerovorteil imens: Alle Stücke aussetzen würde bedeuten 4 Stücke, d.h. 2 verlorene Stücke bei Erscheinen der Zero. Im Differenzspiel legen wir nur die 2 Stücke auf Schwarz und verlieren bei Erscheinen der Bankzahl (Zero) nur noch 1 Stück, was uns wieder ein nettes Lächeln auf unser und Dein Gesicht zaubern wird.

Die Buchführung vom 1. Mechanismus ist sehr einfach, ich werde diese über die Feiertage noch detailliert vorstellen und erklären. Keine Bange, auch Du wirst das nachvollziehen können.

@genel

Deine Umsetzung von der langsamen Labouchère weckt mein Interesse immer mehr. Die grosse Frage, die mich in dem Zusammenhang beschäftigt, ist die Kappung der Riesenwellen bei der Splittung der Originalpermanenz, von welcher ich nach vielen Studien und Versuchen übrigens felsenfest überzeugt bin.

Weiterhin viel Erfolg mit Deinen Auswertungen. Und alles Liebe und Gute für die Festtage, Dir und Deiner Frau.

@webpirat

Die Verwandtschaft der FL und Billedivoire ist mir natürlich mehr wie bewusst. Und natürlich verfolge ich aus der Ferne die Fortschritte der Weiterentwicklung mit Argus-Augen. Es wäre ja immerhin möglich, dass ich eines Tages ein Update vom 1. Mechanismus veröffentliche, der dann die FL als richtige Progressionsmethode predigt, um die Anzahl der Gewinn- und Verlustcoups je Chance zu unseren Gunsten zu verschieben. Und damit wird ein regelmässiger Gewinn im Casino erst möglich.

Ciro
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Roulette-Meisterschaft "Kapital vernichten"

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Giglio Bianco
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  #14  
Alt 20.12.2006, 16:24
nevermore nevermore ist offline
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@Vienna
Zitat:
>Ich weiss auch nicht warum, aber mit Spielansätzen im Differenzsatz habe ich immer so meine Verständnisprobleme. Mir will partout nicht einleuchten, welchen gravierenden Vorteil das bringen soll.<
Zwei Gründe könnte es geben – wenn wir pure Leidenschaft ausklammern - , erstens wegen der Gleichberechtigung der Chancenteile ist es ungewiss, wer das Rennen macht. Wichtiger ist aber der zweite Grund: Zero muss bekämpft werden.

Hat man alles richtig gemacht, steht ein faires Nullsummenspiel zur Verfügung. Und das wird für eine "Expertin" doch kein Problem darstellen?


nevermore
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  #15  
Alt 20.12.2006, 16:42
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Zitat:
Hat man alles richtig gemacht, steht ein faires Nullsummenspiel zur Verfügung
wieso das??

mfg
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  #16  
Alt 20.12.2006, 17:54
nevermore nevermore ist offline
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Liebe Serafina,

für eine so redegewandte Dame wie Du, ist das nicht ein wenig einsilbig? Es erinnert mich an Rotkäppchen, die im Bett von der Großmutter über die großen Extremitäten des bösen Wolfes stolpert.

Wieso was?

Für Basieux ist Roulette ein "quasi faires Nullsummenspiel". Von einem Differenzspiel könnte man schon erwarten, dass dieses lästige "quasi" im Spiel integriert wird.

fw (Auflösung: fröhliche weihnachten)

nevermore (kein Wolf)
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  #17  
Alt 20.12.2006, 18:14
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Zitat:
Für Basieux ist Roulette ein "quasi faires Nullsummenspiel". Von einem Differenzspiel könnte man schon erwarten, dass dieses lästige "quasi" im Spiel integriert wird.
bitte detaillierte quellenangabe!

ein faires nullsummenspielwäre ist es,wenn zero abgeschafft wäre.
so ist im jeden fall zerotribut zu zollen.
von nullsummenspiel sehe ich so absolut nichts.

mfg
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  #18  
Alt 20.12.2006, 19:51
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Ciro Ciro ist offline
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Alle die lieben Gäste

Ich habe gerade jetzt gesehen, dass wir 18 Gäste im Forum haben. Das ist doch toll. Aber liebe Gäste, natürlich würde uns Eure Meinung zu einem oder besser zu allen Themen auch interessieren.

Darum meine persönliche Bitte: Meldet Euch doch bitte an und schreibt uns auch ab und zu einen Dank oder eine Kritik, das wäre sicher Balsam auf der Seele der Schreiber.

Vielen Dank für Euren Besuch und hoffentlich bis bald
als liebe Kollegen

Ciro
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Giglio Bianco
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  #19  
Alt 20.12.2006, 20:19
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@all

selbst bei +-0 games also "fairen" games gibt es ein problem,nämlich der standardabweichung

bei - spielen kann man nach xy-coups nichts mehr gewinnen masse-egale
bei + spielen kann man nach xy-coups nichts mehr verlieren masse-egale

bei +- spielen ist die standardabweichung eben unendlich groß nach beiden seiten

ohne progie wird das nicht funktionieren

cu
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  #20  
Alt 20.12.2006, 20:24
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@Ciro
Zitat:
>Ich habe gerade jetzt gesehen, dass wir 18 Gäste im Forum haben. Das ist doch toll. Aber liebe Gäste, natürlich würde uns Eure Meinung zu einem oder besser zu allen Themen auch interessieren.<
Durch die Vorstellung von hundert Scheinspielern sind alle ohnmächtig geworden.
Als ich Chateau vor einigen Jahren gelesen hatte, fragte ich mich auch, gibt es tatsächlich jemanden, der sich das antut?

Damals gab es aber noch kein Computer. Heute gibt es fast nichts Unmögliches. Ich bin selber gespannt, wie lange eine solche Strategie gut gehen könnte. Die größten Hürden könnten die abgeschriebenen, glaube ich -88 hast Du geschrieben - Stücke sein. Ob das vollkommen ausreicht, um den Bankvorteil mit den Plusstücken zu egalisieren?

Viel Spaß weiterhin beim Tüfteln

nevermore
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  #21  
Alt 20.12.2006, 21:14
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lieber nevermore,

zitiere auch doch bitte mal was von basieux und differenzspiele.

mfg
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  #22  
Alt 20.12.2006, 22:03
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Liebe Serafina
Zitat:
>zitiere auch doch bitte mal was von basieux und differenzspiele.<
Würde ich gerne tun, Basieux hält aber meines Wissens nichts von Differenzspielen.

Die Bühne gehört Ciro, warten wir ab, ob das von ihm vorgestellte Differenzspiel ein möglicher Weg ist, oder nicht. Sollten die Programmierer die Hiobsbotschaft gemeldet haben, können wir immer noch die Gründe des Desasters analysieren, ohne Basieux-Zitate, wenn Du nichts dagegen hast.

nevermore
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  #23  
Alt 20.12.2006, 22:43
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lieber nevermore

Zitat:
Originally posted by nevermore+-->
QUOTE (nevermore)
... analysieren, ohne Basieux-Zitate, wenn Du nichts dagegen hast.
[/b]

diesmal habe ich nicht damit angefangen.

Zitat:
Originally posted by nevermore+-->
QUOTE (nevermore)
Würde ich gerne tun, Basieux hält aber meines Wissens nichts von Differenzspielen.
[/b]

und nur weil er davon nichts hält,machst du es nicht?
und wider besseres wissen süssholz raspeln?

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  #24  
Alt 20.12.2006, 22:44
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@Ciro
Meiner Meinung hilft abgeschriebene 88 Stücke nicht, das Ganze ins +
zu bringen. Die 88 Stücke müßten ja irgendwie wieder zurückgewonnen werden
also muß man sie verteilen auf andere bereits bestehende niederige minus Posten
Wenn man so ein Mammut Spiel anfängt ist die Verteilung der Minusposten der Schlüssel zum eventuellen Erfolg.
Dazu notwendig viel Geduld und viel Kapital ( an dem wirds scheitern)
um das einigermaßen lukrativ zu gestalten muß man mit 10 Euro spielen
nicht unter 1000 Stücken (um beruhigt allen Schwankungen zu begegnen)wer ist schon bereit das als Spielkapital zu bringen?
Grüße
Robin H
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  #25  
Alt 21.12.2006, 13:39
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Hallo Ciro,

Du machst Dir echt Mühe mit mir, vielen lieben Dank für die "Aufklärung"

Zitat:
Originally posted by Ciro@20.12.2006 - 15:12

Der Unterschied zwischen einem normalen und einem Differenzspiel ist ungefähr so erklärbar...
Differenzspiel auf EC ein interessanter Gedanke. Ist aber nur mit Progi möglich, denke ich. Die Buchführung dürfte mit ein wenig Übung kein echtes Problem darstellen. Werde einmal ein paar Trockenübungen machen, und schauen wo der Hase im Pfeffer liegt...

Probieren geht über studieren :xmas-chees:

Beste Grüße
Vienna

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Mit dem Wort "Zufall" gibt der Mensch nur seiner Unwissenheit Ausdruck. [Pierre-Simon Laplace]
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  #26  
Alt 21.12.2006, 14:01
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Vienna Vienna ist offline
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@nevermore

Ich muss ob Deiner Aussage lächeln...

Zitat:
Originally posted by nevermore@20.12.2006 - 16:24

Hat man alles richtig gemacht, steht ein faires Nullsummenspiel zur Verfügung. Und das wird für eine "Expertin" doch kein Problem darstellen?
Gegenfrage: Wann hat man alles richtig gemacht? :xmas-chees:

Ich möchte L.v.Graph, Die neuen Wahrheiten, in diesem Zusammenhag das Wort sprechen lassen

Zitat:
Der Zufall steht in einem andauernden Entscheidungsprozess.
Er entscheidet unter Einbeziehung seiner Vergangenheit.
Er entscheidet unter Vorwegnahme seiner Zukunft.
Nur seine Gegenwart, die ist ihm völlig gleichgültig.
Du siehst mich als "Expertin", dankeschön fühle mich echt geschmeichelt

Nur was unterscheidet beim Glücksspiel einen Laien von einem "Experten"?
Nichts, denn die sogenannten "Experten" irren genauso...

Grüße
Vienna

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  #27  
Alt 21.12.2006, 14:07
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Serafina Serafina ist offline
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war(ist) wendor ein experte?

mfg
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  #28  
Alt 21.12.2006, 16:41
Mylord Mylord ist offline
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Zitat:
Nur was unterscheidet beim Glücksspiel einen Laien von einem "Experten"?
Nichts, denn die sogenannten "Experten" irren genauso...
Vienna, das war ein Volltreffer !!!
Gruß mylord
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  #29  
Alt 21.12.2006, 16:54
Mylord Mylord ist offline
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Hallo Ciro,

sehr professionell deine Gedankenzüge und Darstellung.
Es scheint aber kein einfaches System zu sein !

Mir geht es genauso wie Vienna
Zitat:
ich hab zwar erst einmal die Spielerklärung **überflogen, ist für mich eine harte Nuss.

Vielleicht bin ich auch nicht richtig ausgeschlafen (Ausreden sind immer gut* ).
aber ich bin mir sicher, mit der Zeit wird die harte Nuss zu einem Schwamm, und wir ziehen dein System regelrecht auf !

Habe dich schon immer sehr bewundert !!!

Liebe Grüße mylord
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  #30  
Alt 21.12.2006, 17:14
nevermore nevermore ist offline
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@Serafina

Weit sind wir von Ciros ersten Mechanismus gekommen. Das wirst Du vor ihm verantworten müssen, ich bin unschuldig.

Man sagt, im Mailverkehr kommt es nicht auf die Länge an, deshalb verwende ich meistens kurze, prägnante Formulierungen, Geduld und Aufnahmefähigkeit des Empfängers sollten nicht überfordert werden.

Es führt leider manchmal zu Missverständnissen, wie auch in diesem Falle, anscheinend. Deshalb, entgegen meiner Gewohnheiten, mache ich mal eine Ausnahme.
Zitat:
>und nur weil er davon nichts hält,machst du es nicht?<
Nein, das könnte mich nicht abschrecken, nur was hätte das für einen Sinn? Wenn es dir aber neue Erkenntnisse bringt, tue ich:

„Differenzspiele entstehen, wenn nach einer Spielsystemvorschrift beide komplementären Teile einer Einfachen Chance bespielt werden sollen. Plaziert werden muß jedoch logischerweise (danke, Prof – Anmerkung nevermore) nur die Differenz der vorgeschriebenen Satzhöhen.“ Seite 111, Die Zähmung des Zufalls Pierre Basieux.
Zitat:
>und wider besseres wissen süssholz raspeln?<
„Wieso das???“, wäre mir beinahe entschlüpft, als der Schreck mir in sämtliche Glieder fuhr. Wenn ich was raspelte, war es mir zumindest nicht bewusst, lässt Du das als Entschuldigung gelten?

Die logischen Zusammenhänge deiner weiteren Ausführungen sind mir verborgen. Was habe ich mit den Texten von @webpirat zu tun? Ist das ein Fragebogen, soll ich die Foren bewerten, und Punkte verteilen?
Zitat:
>zumindest leistet sich paroli einen thread:
" Rien ne va plus ..., Ernüchternde Fakten über Systeme"<
Finde ich vernünftig. Und?
Zitat:
>wenn man in potemkinschen dörfer verharrt, kann man kaum zu neuem kommen.<
Das ist schon in Ordnung, das Risiko habe ich bewusst auf mich genommen, als ich mich in einem Rouletteforum und nicht in einem Forum für Kernforschung registrierte.
Was sollte ich mit einem schwarzen Loch anfangen?

nevermore
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  #31  
Alt 21.12.2006, 17:19
nevermore nevermore ist offline
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@Vienna
Zitat:
>Gegenfrage: Wann hat man alles richtig gemacht?<
Wie ich schon sagte, ein richtiges Differenzspiel sollte das Ziel haben, den Bankvorteil von 1,35%, oder 2,7% zu egalisieren. Der Nachteil der bekannten Differenzspiele ist, ich zitiere, es muss nicht immer Basieux sein:

„alle Differenzprogressionen haben einen Pferdefuß. Es bedarf einer ausgeglichen
Permanenz. Wenn aber einmal die eine Seite längere Zeit im minus und die
andere Seite immer nur +1 gegensetzt und dan die verlierend Chance dann
aufholt und das Spiel ausgeglichen weiterläuft dann, Oh Weh. Dann sitzt man
auf großen Verlusten auf beiden Seiten. Dann muß man die Seiten seperat
ausspielen mit allen Folgen.
Man hat bei ausgeglicher Permanenz den doppelten Ertrag aber wenns nicht
läuft auch den doppelten Verlust.

plus-minus“.

Die bisher verwendeten Progressionen sind untauglich. Es hätte keinen sinn, alles noch einmal durchkauen. Neue Wege müssen gesucht werden.
Zitat:
>Nur was unterscheidet beim Glücksspiel einen Laien von einem "Experten"?<
Das theoretische Wissen, um die Möglichkeiten richtig einzuschätzen. Du weißt, dass auch ein Roulette ohne Zero nur ein hobbymäßiges und kein berufliches Spiel ermöglicht. Das reicht, und schon bist Du den Dilettanten Meilen voraus.

Viele Grüsse

nevermore
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  #32  
Alt 21.12.2006, 17:23
Mylord Mylord ist offline
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@nevermore

ein stilles Lachen zu 21.12.2006 - 17:14 .
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  #33  
Alt 21.12.2006, 17:27
Mylord Mylord ist offline
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Zitat:
Das theoretische Wissen, um die Möglichkeiten richtig einzuschätzen.
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  #34  
Alt 21.12.2006, 18:26
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Serafina Serafina ist offline
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hallo nevermore
A
Zitat:
Würde ich gerne tun, Basieux hält aber meines Wissens nichts von Differenzspielen.
B
Zitat:
„Differenzspiele entstehen, wenn nach einer Spielsystemvorschrift beide komplementären Teile einer Einfachen Chance bespielt werden sollen. Plaziert werden muß jedoch logischerweise (danke, Prof – Anmerkung nevermore) nur die Differenz der vorgeschriebenen Satzhöhen.“ Seite 111, Die Zähmung des Zufalls Pierre Basieux.
wie du A mit B begründest hat schon was.
Zitat:
Zwei Gründe könnte es geben – wenn wir pure Leidenschaft ausklammern - , erstens wegen der Gleichberechtigung der Chancenteile ist es ungewiss, wer das Rennen macht. Wichtiger ist aber der zweite Grund: Zero muss bekämpft werden.
Hat man alles richtig gemacht, steht ein faires Nullsummenspiel zur Verfügung.
so raspelt man......,obwohl zeitgleich basieux zitiert wird,
warum nicht mal s.28
"der typische systemspieler unterliegt einer ständigen fehlinterpretation seiner gemachten erfahrung."
oder
"der roulette- dauerspieler ist jedenfalls hochgradig konditioniert und kann,alles in allem,als eine gelungene kreuzung zwischen pavlowschen hund und skinnerscher taube angesehen werden."

Zitat:
Was sollte ich mit einem schwarzen Loch anfangen?
dann erstaunt mich daß man in einem forum ist,daß das beharrungsvermögen eines solchen hat.

mfg
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  #35  
Alt 21.12.2006, 19:48
nevermore nevermore ist offline
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@Serafina

Du hast die Bibel, und lässt mich zitieren? Von deinen Zitaten strömen aber nur negative Energien aus. Von einer engagierten Rouletteforscherin erwartet man mehr Optimismus.

Ciro, es geht auch anders:

"Es sei aber jedoch darauf hingewiesen, dass es für bestimmte Progressionsarten bei limitierten Spiel sehr wohl eine „Überlegenheit“ in dem Sinne geben kann, dass die Wahrscheinlichkeit für einen positiven Gewinnsaldo eine bestimmte, vorgegebene Grenze nicht unterschreitet."
Zitat:
>So raspelt man: „Hat man alles richtig gemacht, steht ein faires Nullsummenspiel zur Verfügung.“<
Mit dem Unterschied, dass man nicht masse egal spielen kann. Ein faires Nullsummenspiel ist noch kein Süßholz, es kann leicht zu saurem Apfel werden. Gut, ich mache es Galilei gleich, lasse „quasi faires Nullsummenspiel“ stehen. Um ehrlich zu sein, für mich spielt das keine Rolle. Das ändert nichts an der Tatsache, dass für Roulette keine mathematische Formel für eine positive Gewinnerwartung gibt, mit oder ohne Zero, aber, noch ein letzter Zitat:

"Genau so wie ein Spieler, der sich trotz einer Methode mit positiver Erwartung durch sein limitiertes Spielkapital ruinieren kann, genau so kann ein Spieler mit der negativen Erwartung des klassischen Roulettes eine limitierte Spielstrecke mit hoher Wahrscheinlichkeit positiv abschließen."
Zitat:
> dann erstaunt mich daß man in einem forum ist,daß das beharrungsvermögen eines solchen hat.<
Das finde ich lustig. Was sagt DC dazu ?

Fröhliche Weihnachtsgrüsse

nevermore
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  #36  
Alt 21.12.2006, 20:00
Der Tom Der Tom ist offline
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Zitat:
Du hast die Bibel, und lässt mich zitieren? Von deinen Zitaten strömen aber nur negative Energien aus.
Jo, die Stimmung in diesem Thread lässt zu wünschen übrig........ könnt ihr des nich per Mail üntereinander klären??
Also mich interessiert des kein Meter wer wo was zitiert ham will....etc

Is doch Ciros Thread, lasst ihm doch hier ma etwas Freiraum um seine Spielweise übersichtlich vorzustellen.

Gruss Tommy
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  #37  
Alt 21.12.2006, 20:06
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Ciro Ciro ist offline
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@all

So nach 700 km Autofahrt wieder an den PC kommen und sehen wie meine Kollegen im Forum sich über meinen Mechanismus auslassen, das macht wirklich Spass. Vorallem weil ich ja meinen Job noch nicht fertig gestellt habe.

Aber ich habe vorgewarnt, ich werde über die Festtage die Spielerläuterungen nachliefern, sodass alle mit Buchhaltung und Spielweise vertraut sind.

Um allen Buh-Rufen und Geht-sowieso-nicht - Schreibern vorzugreifen. Ich werde und habe nie behauptet, ein Spiel vorzustellen, welches die Casinos an den Rand des Ruins treiben wird. Ich behaupte nur, dass mit dieser Spielweise, der nötigen Geduld und der konsequenten Anwendung der vorgegebenen Buchführung eine Rendite erwirtschatet werden kann, die sich sehen lassen darf.

Das ist für heute schon alles, Papi ist nicht mehr 20, braucht ab und zu Pantoffeln und ein schönes Glas Rotwein aus den cinque Terre, welches ich jetzt geniessen werde. Man möge mir das gönnen oder von mir auch vergönnen. Egal.

Gruss bis bald

Ciro
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Giglio Bianco
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  #38  
Alt 21.12.2006, 20:22
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Serafina Serafina ist offline
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hallo nevermore
Zitat:
Du hast die Bibel, und lässt mich zitieren?
weil ich das angeführte trotz sorgfältigem lesen nicht fand.
Zitat:
. Von einer engagierten Rouletteforscherin....
von einer desillusionierten wäre prägnanter
Zitat:
"Es sei aber jedoch darauf hingewiesen, dass es für bestimmte Progressionsarten b....
die betonung lag hier auf limitiert und wahrscheinlichkeit -nicht ständig und gewissheit.
Zitat:
Das ändert nichts an der Tatsache, dass für Roulette keine mathematische Formel für eine positive Gewinnerwartung gibt, mit oder ohne Zero,
zur zeit oder für immer?
und noch ein letztes zitat:
Zitat:
einsatzvariationen sind logisch nicht stichhaltig,weil wir es im klassischem roulette mit vollkommen unabhängigen ereignissen haben,weil die kugel letztendlich kein gedächtnis hat
mfg
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  #39  
Alt 21.12.2006, 22:54
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Arnd Arnd ist offline
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Hallo Circo,

auch von mir ein ( es sollte ein Respekt Zeichen sein, habe es nicht gefunden!?) für dein Beitrag!

Wie du dein 3. Mechanismus erklärst,

Zitat:
3. Reduktion des Ecart's
eigentlich logisch, da es "erfolgreiche" Spieler auch anwenden und Programmierer wie RCEC auch erechnet haben.

Deine Darstellung dazu in einem anderen Blickwinkel, muss ich mir für das praktische Spiel merken.

Genauso, deine Sichtweise, es vom Unternehmerzunft zu sehen, das das verlorene Geld nur zukünftig geliehen ist, klingt überzeugend.


Gruß Arnd,

der auf die nächsten Beiträge von dir gespannt ist.
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Der Zufall kann nicht zaubern! Dafür muss man es/ihn kennenlernen.
Phantasie ist wichtiger als Wissen, den Wissen ist begrenzt!</span>
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  #40  
Alt 22.12.2006, 11:34
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Ciro Ciro ist offline
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[QUOTE]
[dohtml]



Coup Perm N1 R1 N2 R2 Satz Abgef. Saldo
1 15 +1 -1-1 0 1 1
2 16 =0 -1-1 +1-0 0
3 27 -1-1 +1 0 1 2
4 31 +1 -1-1 0
5 20 +1 -1-1 0
6 26 +1 -1-2 0 1 3
7 17 +1 -1-2 0 1 4
8 34 -1-1 +1 0
9 33 +1 -1-3 0
10 36 -2 -1-1 +2+0 R1+
11 8 +1=0 -1-3 =0 0
12 16 -2 -1-1 +1-0 0
13 14 -1-1 +1 0
14 23 0 -1-2 +1-0 0



[/dohtml]


Es ist wie eine Geröll-Lawine, beginnt diese doch mit einem kleinen Kieselstein, der ins Rollen kommt. Dann kickt er einen weiteren an und so weiter. Um eine Lawine zu verhindern "bekämpfen" wir die Entstehung schon ganz am Anfang. So verhindern wir die Ausbreitung wenn immer möglich. Wir halten die Einsätze, wenn immer möglich, so klein wie möglich und arbeiten "Altlasten" auf der einen Spielstrasse ab, bevor wir Gewinne abführen.

Zum besseren Verständnis hier die Coup für Coup - Erklärung der Buchungen.

Coup 1: Wir spielen 1 Stück auf Schwarz 1 (N1) und 1 Stück auf Rot 1 (R1). Da keine Differenz zwischen Rot und Schwarz besteht wird nichts ausgesetzt. Es kommt die 15, also Schwarz. N1 gewinnt 1 Stück, auf N2 sind keine Verluste vorhanden, die getilgt werden müssen, darum wird dieses gewonnene Stück abgeführt. R1 bucht -1-1, also Saldo von R1 jetzt minus 1.

Coup 2: Wir spielen 1 Stück Schwarz 2 (N2) und 1 Stück Rot 2 (R2). Es besteht keine Differenz, also kein eff. Satz. Es fällt die 16. Schwarz 2 verliert, normaler Saldovortrag mit Buchung -1-1. Rot 2 gewinnt 1 Stück, das wird sofort verwendet um den Verlustvortrag von R1 zu tilgen, damit fällt R1 auf Saldo Null zurück, Strich unter R1 und R2, keine Vereluste vorhanden.

Coup 3: Wir spielen normal 1 Stück N1 und 1 Stück R1, kein Satz, das keine Differenz vorhanden ist. Es fällt die 27, N1 bucht -1-1 und R1 kann 1 Stück Gewinn abführen, da keine Verluste auf R2 zu tilgen sind. Strich unter R1 + R2, diese Stränge sind auf Null.

Coup 4: Normales Spiel, je 1 Stück N2 und R2, kein Satz, da keine Differenz. Es erscheint die 31. N2 gewinnt 1 Stück. Da ein Verlustvortrag (-1-1) auf dem Strang vorhanden ist wird der Gewinn mit der 31 noch nicht verbucht, sondern nur markiert. Wir wissen im Moment noch nicht ob im nächsten Spiel von Strang 2 ein Paroliversuch gestartet wird oder ob der überflüssig wird, weil N1 mit der nächsten Kugel auf Null kommt. Also nur Vermerk von +1. R2 verbucht ganz normal -1-1.

Coup 5: Kein Strang muss überlagern, also normaler Satz von je 1 Stück auf N1 und R1, da keine Differenz vorhanden ist erfolgt auch kein eff. Satz. Es erscheint die 20, das bedeutet, dass N1 nun verbucht +1-0. Da auch N2 mit dem vorherigen Satz auf Null steht, können wir einen Strich unter die N-Stränge ziehen und Schwarz beginnt das Spiel wieder von vorne. R1 verbucht normal -1-1.

Coup 6: Satz je 1 Stück N2 und R2, immer noch keine Differenz vorhanden, also kein eff. Satz. Der Croupier beschert uns mit seinem Wurf die 26. N2 gewinnt und kann 1 Stück eff. abführen, was einen Vermerk im Saldo ermöglicht und einen Strich unter N1 und N2, da beide auf Null sind. R2 verliert, die Buchung auf R2 lautet -1-2.

Coup7: Satz je 1 auf auf N1 und R1. Es erscheint die 17. Da bedeutet auf N1 Gewinn von einem Stück, welches abgeführt werden kann und Vermerk in der Buchhaltung. R1 verliert ein weiteres Stück, Nachbuchung vom Saldo -1-2.

Coup 8: Satz je 1 Stück auf N2 und R2, kein Satz, da keine Differenz. Es erscheint die 34. N2 verliert, Saldobuchung -1-1. R2 gewinnt den Satz, da Verluste vorhanden sind benötigen wir im nächsten Anlauf ein Paroli, darum vermerken wir hier nur ein einfaches +1, ohne Korrektur des Saldos.

Coup 9: Satz je 1 Stück auf N1 und R1, es wird nur in der Hand gespielt, da keine Differenz zum Aussetzen vorhanden ist. Es erscheint die 33. N1 gewinnt und kann sofort den Saldo von N2 damit egalisieren. Beide N-Stränge sind wieder auf Null, darum einen Strich darunter und N beginnt wieder von vorne. R1 verliert den Satz und führt den Saldo nach: -1-3.

Coup 10: Satz 1 Stück auf N2 und 2 Stücke auf R2 (Paroli von Satz 8) Effektiv setzen wir ein Stück auf Rot und stellen uns dem Abenteuer. Es erscheint die 36. Buchung auf N2 ganz normal mit -1-1. Rot2 gewinnt das Paroli. Die gewonnen Stücke werden wie folgt verwendet: 2 Stücke bringen den Saldo von R2 auf Null, damit Strich und den Strang R2. Das dritte gewonnene Stück verwenden wir um den Saldo von R1 auf -2 zu reduzieren.

Anmerkung: Sie werden sich evtl. fragen, warum ich so stur auf die Reduktion des "Schwestersaldos" setze. Die Antwort ist ganz einfach. Durch diese Manipulation gebe ich dem reduzierten Strang zusätzliche Angriffsmöglichkeiten, bevor er gesperrt wird. Zusätzlich verhindere ich damit auch vorzeitiges Anwachsen der Überlagerungen. Zur Erinnerung, kommt ein Strang auf -4 so wird er gesperrt und spielt fortan fiktiv, bis er ein fiktives Paroli gewonnen hätte.


Coup 11: Satz je 1 Stück auf N1 und R1. Auf den Tisch kommen keine Sätze. Es erscheint die 8, das bedeutet, das N1 gewinnt und egalisiert mit diesem Gewinn den Saldo von N2, damit sind beide N-Stränge wieder auf Null, wir schliessen ab mit einem Strich unter die N-Stränge. R1 verliert den Satz, der Saldo wird wie folgt nachgeführt: -1-3 (Die Reduktion von Coup 10 macht sich bemerkbar. Ohne diese Hilfe würde der Saldo jetzt minus 4 betragen, das würde bedeuten, dass dieser Strang jetzt gesperrt wäre. Durch die Hilfe hat er nachmals eine Chance vor dem Einsatz einer Überlagerung.

Coup 12: Satz je 1 Stück auf N2 und R2. Es erscheint die 16. N2 verliert und verbucht den Saldo -1-1. R2 gewinnt und hilft erneut dem Strang R1, Saldo R2 gleich Null, Reduzierter Saldo R1 -2.

Coup 13: Satz je 1 Stück N1 und R1. Es erscheint die 14. N1 verliert, damit Saldobuchung -1-1. R1 gewinnt seinen Satz, hat aber noch Verluste. Darum nur der Gewinnvermerk mit +1. (Der Saldo von R1 beträgt nach der Hilfe von R2 ja -2, durch diesen gewonnen Satz ist der theoretische Saldo auf -1 gesunken. Verliert der nächste Satz auf R2 so würde ein Paroli auf R1 im Coup 15 versucht.

Coup 14: Satz je 1 Stück auf N2 und R2. Der Croupier dreht die 23. N2 verliert und bucht den Saldo ganz normal mit -1-2. R2 gewinnt den Satz und bucht +1=0. Das gewonnene Stück wird sofort für die Hilfeleistung von Strang 1 verwendet. Da der theoretische Verlust von Strang 1 -1 beträgt und jetzt noch Hilfe von 1 Stück bekommt sinkt der Saldo auf Null, beide Rotstränge sind auf Null, damit Schlussstrich unter die Rotstränge und diese beginnen von vorne.


So nun dürft Ihr gerne versuchen diese wenigen Kugeln einmal selbst auf ein Blatt Papier zu übertragen und dazu dann die Fragen zu stellen.


Grüsse

Ciro


Fortsetzung folgt
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Roulette-Meisterschaft "Kapital vernichten"

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Giglio Bianco
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