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Progressionen Sammlung und Diskussion von Verlust- und Gewinn-Progressionen.


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  #1  
Alt 08.05.2005, 13:27
Benutzerbild von Shotgun
Shotgun Shotgun ist offline
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Standard Die Fibonacci

Die Fibonacci

Benannt ist sie nach Leonardo Fibonacci, den Namen bei Wikipedia.de einzugeben lohnt sich sehr. Er ist derjenige, dem wir die Null beim Roulette verdanken können, weil er das Römische Zahlensystem (ohne Null) durch das Dezimale ersetzt hat. Er schuf die Fibonacci Zahlenfolge, dabei handelt es sich um eine feste Zahlenfolge die wir beim Roulette verwenden als Progression. Diese Zahlenfolge hat aber sehr viel weitreichendere Bedeutungen.

0, 1, 1, 2, 3, 5, 8, 13, 21, 34, 55, 89, 144, 233, 377, 610, 987, 1597, 2584, 4181, 6765, ...
Die Folge ist rekursiv definiert durch:

f0 = 0
f1 = 1
fn = fn − 1 + fn − 2

Das bedeutet in Worten:

* für die beiden ersten Zahlen werden die Werte Null und Eins vorgegeben
* jede weitere Zahl ist die Summe ihrer beiden Vorgänger

Sie kann so verwendet werden das nach einem Verlustcoup die nächst höhere Zahl den Stückwert vorgibt, und nach einem Gewinncoup zwei Zahlen zurückgegangen wird.
Beispiel:
ich habe 8,- Euro gesetzt und verloren.
Ich setze jetzt 13,- Euro und gewinne die 8,- und die 5,- zurück,
dann setze ich im nächsten Coup 3,- Euro.

Jeder kann die Fobonacci-Zahlen nach Belieben anders verwenden, zum Beispiel nur eine Zahl zurückgehen im Gewinnfall oder nach Verlust zwei Zahlen hochgehen


Danke an Matthias s., der diesen Beitrag an mich geschickt, hat um ihn hier zu posten.

Super erklärt!

Shotgun
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Wer Pulver fälscht oder gefälschtes Pulver in Umlauf bringt wird mit Rouletteforschung nicht unter 30 Jahren bestraft!
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  #2  
Alt 10.05.2005, 21:19
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Carlo Carlo ist offline
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Guckst Du hier:
mfg
carlo
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Only the trend is your friend...
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  #3  
Alt 10.05.2005, 23:26
Benutzerbild von DanDocPeppy
DanDocPeppy DanDocPeppy ist offline
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Bist du nicht so fit mit der englischen Sprache, dann guckst du hier bei Wikipedia:

Fibonacci

LG
DanDocPeppy
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Denjenigen gehört die Zukunft, die Bestehendes infrage stellen, um neue Tore zu öffnen.
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  #4  
Alt 21.07.2008, 11:04
Benutzerbild von webpirat
webpirat webpirat ist offline
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Statt ein neues Thema zu eröffnen hänge ich meinen Beitrag einfach hier in diesen jungfräulichen Thread rein.


Es stört mich schon seit geraumer Zeit, dass die Fibonacci zwar oft in den Mund genommen wird, es aber nicht eindeutig ist, wie diese bemerkenswerte Zahlenreihe für eine Progression beim Roulette eingesetzt wird.

Dies wurde auch deutlich in einem Thread im Paroliforum (in dem es eigentlich gar nicht um die Fibonacci geht), wo die Super-Danny behauptete, die Fibonacci sei ursprünglich eine Gewinnprogression. Das wollte ich zuerst nicht glauben, doch das Nachlesen im ROULETT-LEXIKON bestätigte dies.

Ich habe 2 Beiträge in den Parolithread gepostet, die ich selbstverständlich auch hier veröffentliche, in der Absicht, etwas mehr Klarheit zu schaffen.

Also der Reihe nach:

Zitat:
Zitat von Danny@10 Jul 2008 - 18:48
So nebenbei:
Die Fibonacci ist 'ne Gewinn-Progression, d. h. die Einsätze werden nach Gewinnen gesteigert................

liebe Grüße
D a n n y
Danny, diese Behauptung erstaunt mich doch sehr.

"Fibonacci" steht erstmal für gar keine Progression, sondern für eine raffinierte Zahlenreihe, bei der die neue Zahl immer die Summe der beiden letzten Zahlen ist: 1-1-2-3-5-8-13-21-34-55-89-144-233-377-610-987... [siehe oben im ersten Beitrag]
Diese Zahlenreihe hat eine kosmische Dimension, man begegnet ihr überall auf der Erde und im Universum. Wer mehr darüber erfahren will muss googeln.

Da ist es naheliegend, diese Zahlenreihe für's Roulette zu benutzen. Die sogenannte "Fibonacci-Progression" kenne ich allerdings als Verlustprogression. Die Fibonacci-Zahlen für eine Gewinnprogression zu benutzen, darüber habe ich zum ersten Mal etwas gelesen, als ICH darüber schrieb: Fibonacci-Paroli
Dazu weiter unten mehr.

Ich bleibe mal bei der Fibo als EC-Verlustprogression.
Es gibt 2 Spielarten. Beiden gemeinsam ist, dass die Prog nach einem Doppeltreffer immer mit Gewinn abschließt.

Variante V1:
Nach jedem Fehltreffer eine Fibo-Stufe rauf, nach einem Treffer sofort wieder eine Stufe runter. Das ist für mich die "normale" Fibonacci-Progression. Sie endet – nach Doppeltreffer, wohlgemerkt – immer mit einem ansehnlichen Plus (sofern nicht die Zero dazwischenhagelt). Während einer Intermittenz-Phase tritt sie auf der Stelle.
Hier ein beispielhafter Angriff:



Anmerkung: Die Variante, die shotgun oben in dem Beitrag beschreibt, nämlich nach Treffer zwei Stücke zurück gehen, tilgt bereits erlittene Verluste nicht vollständig und ist deshalb kaum brauchbar.

Variante V2:
Die verschärfte Variante, wie sie unser Gerry (RCEC) spielt: Nach jedem Fehltreffer eine Fibo-Stufe rauf, nach einem Treffer wird die letzte Stufe erneut gesetzt. Das führt zu einem deutlich höheren Gewinn nach Doppeltreffer, allerdings ist man auch schneller am "Ende der Fahnenstange" angekommen, wenn's mal nicht gut läuft. Auf der andereren Seite steht man nach dem ersten verpassten Doppeltreffer im weiteren Verlauf des Angriffs immer auf +1 nach nur 1 Treffer. Das ist irgendwie beruhigend.
Die gleiche Permanenz, mit dieser Variante gespielt:




Doch nun zur Gewinnprogi mit der Fibonacci-Reihe.

Ich habe dafür die Wortschöpfung "Fibonacci-Paroli" gewählt. Es handelt sich dabei um die einfache Umkehrung der Regeln. Auch hier gibt es zwei Varianten. Beiden gemeinsam ist, dass nach dem 1. Treffer nur noch mit dem Geld der Bank gespielt wird und nach dem 3. Treffer immer ein Gewinn bleibt, wenn die Trefferserie abbricht.

Variante G1:
Wie von Danny beschrieben springt man nach einem Fehltreffer sofort zurück auf den Basiseinsatz von 1 Stück. Es ist allerdings erforderlich, eine Gewinnschwelle festzulegen, nach deren Erreichen man komplett aus der Progi aussteigt, z.B. nach 6 Treffern in Folge (1-1-2-3-5-8), das ergibt einen Gesamtgewinn von 20 Stück, damit sollte man sich zufrieden geben.
Da mit der Beispielpermanenz von oben hier nichts demonstriert werden kann nehme ich "die andere Seite" dieser Permanenz. Dann sieht der Angriff so aus (ohne Gewinn-Stopp):



Variante G2:
Entsprechend der Verlust-Fibonacci V1 geht man nach einem Fehltreffer um 1 Stufe zurück.
Wenn man dabei allerdings nach einer Trefferserie den "Ausstieg" verschläft und es folgt eine Fehltrefferserie, dann rutscht die Prog ins Minus!
Deshalb sollte man auch hier rechtzeitig im Gewinn aussteigen!
Ein solcher Angriff sieht so aus (wieder ohne Gewinn-Stopp):



Wie bei allen Progressionen ist der größte Feind des Fibo-Spielers die Zero. Doch für Casinos ohne die Zero (betfair-Zerolounge*, einige tschechische Spielbanken) ist die Fibonacci eine durchaus brauchbare Progression, sowohl als Verlust- wie als Gewinnprogi.

* bei Betfair muss allerdings ein wenig getrickst werden, um dort einen EC-Prog setzen zu können.

Zitat:
Zitat von Danny@20 Jul 2008 - 22:42
Also ich hab' von der Fibonacci zum ersten Mal im Roulett-Lexikon gelesen, da steht, wenn ich mich recht entsinn', dass mer die Fibonacci im Gewinnfall anwenden soll. Deshalb auch meine Behauptung, dass die Fibonacci eigentlich als Gewinn-Progression gedacht ist...............
Ob allerdings Beobachtungen in Hasenställen unbedingt 's Verständnis von Progressionen beim Roulette fördern, darf bezweifelt werden.................
Ich hab's mal nachgelesen, du hast nicht Unrecht, Danny.
Es ist ganz interessant, was im ROULETT-LEXIKON zu Fibonacci steht!
Da nicht alle dieses schöne Buch haben fasse ich mal zusammen:

Zitat:
Zitat von ROULETT-LEXIKON@S. 137 ff.
"Fibonacci" ist das Pseudonym eines Leonardo da Pisa, der mit seinem 1202 erschienen Rechenbuch »Liber Abaci« die arabischen Zahlen in Europa eingeführt hat. In diesem Werk legt er dar, wie er bei Betrachtungen der Vermehrung von Kaninchen auf diese bemerkenswerte Zahlenfolge gestoßen ist.
...
Gustav Harm beschäftigte sich mit dieser Erkenntnis im Zusammenhang mit seiner Progressionsforschung und wundert sich zu Recht, daß bis heute niemand auf die Idee gekommen ist, diese "Lebensprogression" auch als Glücksspielprogression anzuwenden.

Wenn Leben existiert, dann lebt es aus sich selbst heraus weiter! Ohne irgendwelchen Nachschub von außen. Wir machen also eine "Urzeugung", indem wir einen einzigen Jeton aus der Tasche nehmen und ihm Leben einhauchen, indem wir ihn "aufs Spiel setzen".
Haben wir Pech, stirbt er ohne Nachwuchs, dann ist diese Lebenskette ausgestorben. Wir holen den nächsten Jeton aus der Tasche, versuchen eine neue Urzeugung. Irgendwann stirbt diese nicht, sondern es werden zwei aus einem. So ist das Leben. Dann geht es "von allein" weiter. Der "neue" Jeton, das Junge, ist noch nicht fruchtbar. Es muß erst erst eine "Generation" warten. Aber das Alte wird erneut aufs Spiel gesetzt, eine weitere Generation folgt in der Kette von Generationen.
Stirbt das Alte jetzt, geht der Satz verloren, dann ist das Junge inzwischen "erwachsen", also fruchtbar. Entweder werden daraus zwei oder die Kette stirbt aus, was nie im zweiten, frühestens im dritten Satz geschehen kann. Oder das Alte hat nochmals "geworfen" und es sind insgesamt 3 vorhanden.
Harm beschreibt die Fibonacci-Reihe also als eine Gewinnprogression, aber viel schöner, als ich das im letzten Beitrag über mein "Fibonacci-Paroli" formuliert habe. Indem er sie mit der Fortpflanzung von Lebewesen vergleicht.

Zitat:
Zitat von ROULETT-LEXIKON
Auf jeden Fall darf mer meiner bescheidenen Meinung nach die Progression auf keinen Fall bis zum Maximum spielen, ausser im Gewinn. Im Verlust sollt' mer, wie jede and're Progression auch, nach halbwegs bescheidenen und verkraftbaren Verlusten von vorn' beginnen.................
Das ist zweifellos die richtige Einstellung zur Verlustprogression, egal welcher Art.

Damit gebe ich auch jason Recht. Genau über die von ihm angesprochene Möglichkeit, dass in der Beispielpermanenz statt des Doppeltreffers eine weitere Verluststrecke folgt, habe ich auch nachgedacht, als ich den Beitrag schrieb.
In so einem Fall muss man natürlich aus dem fahrenden Zug springen, bevor er aus den den Schienen springt.

Allerdings wäre das beschriebene Szenario mit nur 4 Treffern in 21 Coups schon ein recht außergewöhnlicher Ecart. Aber trotzdem ein realistischer.


webpirat
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  #5  
Alt 21.07.2008, 13:32
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RCEC RCEC ist offline
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@webpirat

So wie ich sie spiele ist es so

-1/ -1
-1/ -2
-2/ -4
-3/ -7
-5/-12
-8/-20
13/ -7
-13/-20
13/ -7
-13/-20
-13/-33
21/-11
-21/-33
-21/-54
34/-20
34/ 14

Im Verlust wird erst gesteigert, wenn die Stufe wirklich verloren gegangen ist.
Dadurch,daß auf Doppeltreffer gespielt wird lassen sich erstens Intermittenzen überleben,
weiters ist der GEWINN eben immer gleich vorletzte Stufe+1
~ 7 % vom Umsatz

Servus
Gerry
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  #6  
Alt 21.07.2008, 14:20
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webpirat webpirat ist offline
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Hallo Gerry,

Zitat:
Zitat von RCEC@21.07.2008 - 13:32
So wie ich sie spiele ist es so:
...
Im Verlust wird erst gesteigert, wenn die Stufe wirklich verloren gegangen ist.
Dadurch, daß auf Doppeltreffer gespielt wird lassen sich erstens Intermittenzen überleben,
weiters ist der GEWINN eben immer gleich vorletzte Stufe+1
Danke für die Richtigstellung deiner Spielweise. Alles klar.

Hier der Screenshot zur Variante VG (Verlustprogression-Gerry)



webpirat
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  #7  
Alt 30.07.2008, 14:55
ricky100 ricky100 ist offline
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Hello,

Has anyone progr. the Fibonacci in an excel sheet, would like to test a bit around with it.

Richard
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  #8  
Alt 07.07.2009, 17:34
Eule Eule ist offline
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Hallo @webpirat,

nochmal kurz eine Verständnisfrage zur Variante G2 im Excel-Sheet, es klemmt bei mir gerade: Warum betrug der Einsatz beim vorletztem Coup nach 2 Gewinnen 13 Einheiten ( Degression eine Stufe runter?) anstatt Progression 1 Stufe rauf auf 34 Einheiten? Die Partie sollte ja im konkreten Beipspiel ohne Gewinnstop durchgespielt werden.

Gruß-Eule
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  #9  
Alt 07.07.2009, 22:47
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@ Eule

Das sieht nach einem Fehler aus, man hätte tatsächlich erst mal auf 34 Stk gehen müssen, bevor wieder degressiert wird.

Zur Rettung meiner Programmierer-Ehre und als Antwort auf ricky's Frage: Das Mini-Sheet hatte keine Formeln, ich habe die Höhe der Einsätze händisch reingeschrieben.

Danke für den Hinweis!


webpirat
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  #10  
Alt 07.07.2009, 23:58
Bavariamike Bavariamike ist offline
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@webpirat

Danke für deine Mühe! Super erklärt.

Gruß
Bavariamike
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  #11  
Alt 08.07.2009, 00:01
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Nebenbei:
Ich halte die Verlust-Fibonacci, wie sie RCEC spielt, für die beste Variante.

Das ist der letzte Screenshot oben.


webpirat
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  #12  
Alt 08.07.2009, 11:38
Eule Eule ist offline
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Hallo webpirat,

danke für die Richtigstellung. Die Einschätzung zu RCEC`s Variante teile ich eindeutig: wenn man schon unbedingt eine Verlustprogression spielen will, dann gehört diese mit zur ersten Wahl.

Gruß-Eule
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  #13  
Alt 28.08.2009, 10:15
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Um das Thema Fibonacci-Verlustprogression weiter zu entwickeln füge ich hier Beiträge von mir aus einem anderen Thread ein. Sie befassen sich mit RCEC's Variante, die ich hier noch einmal kurz erkläre:

Eigentlich ist die Satzstrategie ganz einfach zu verstehen.
Die Progressionsstufen dürften klar sein: 1 - 2 - 3 - 5 - 8 - 13 - 21 - 34 ... (immer die letzte Stufe plus die vorletzte).
Man kann auch 1 - 1 - 2 - 3 ... beginnen, das entspricht sogar der original Fibonacci-Folge. So hat man eine Stufe mehr.
Doch 1 - 2 hat den Vorteil, dass man bei Treffer im 2. Coup nicht auf noch einen Treffer warten muss, man gewinnt so von vornherein fast 75% der Angriffe mit den ersten beiden Sätzen und muss nur bei 25% der Angriffe auf die Stufe 3 hochschalten.

Man geht nur dann eine Stufe rauf, wenn die vorherige Stufe wirklich verloren gegangen ist. Das heißt, nach einem Treffer hat man zwei "Freischüsse", bevor man wieder erhöhen muss.

Beispiel:

1 --> Fehltreffer
2 -->
Fehltreffer
3 -->
Fehltreffer
5 --> Treffer (jetzt haben wir 10 Stk in der Hand, können also 2x 5 Stk setzen)
5 -->
Fehltreffer
5 -->
Fehltreffer (jetzt erst sind die 10 Stk weg)
8 --> Treffer
8 --> Treffer (Angriff beendet, Saldo +5)

Der Vorteil ist, dass bei Intermittenzen der Einsatz nicht steigt:

1 -->
Fehltreffer
2 -->
Fehltreffer
3 --> Treffer
3 -->
Fehltreffer
3 --> Treffer
3 -->
Fehltreffer
3 --> Treffer
3 -->
Fehltreffer
3 --> Treffer
3 --> Treffer (Angriff beendet, Saldo +3)


Natürlich sollte man sie mit einer Verlustbegrenzung spielen, z.B. Stopp nach Verlust des 8 Stk-Satzes (Verlust kumuliert = 1+2+3+5+8 = 19 Stk). Damit hat man schon einen recht langen Atem.

Die Zero würde ich wie einen Verlustsatz behandeln und mich über die zurückerhaltenen Stücke freuen. Alternativ kann man nach Erscheinen der Zero den gleichen Einsatz wiederholen, dann fällt der Gewinn am Ende kleiner aus.


Noch'n Tipp:


Wenn man die Fibo-Verlustprogression für zweistufige Angriffe (üblich bem Angriff auf Zweierfiguren oder rDD) einsetzt, dann kann man den 1. Satz und den 2. Satz (Nachsatz) auf 2 verschiedene Stränge buchen.

Mit anderen Worten: Man progressiert die ersten und die zweiten Sätze getrennt. Das nimmt der Progression nochmal ein wenig Schärfe. Wenn man z.B. 4 zweistufige Angriffe verliert (Gleichsatz: -8 Stk), dann würde die Fibo bei 1-2-3-5-8-13-21-34, nächster Satz 55, stehen, der Saldo bei -87.

Aufgesplittet in 2 Stränge sähe es dagegen so aus:
Coup #1: 1-2-3-5, nächster Einsatz 8 Stk
Coup #2: 1-2-3-5, dito
Gesamtsaldo: -22 Stk

Natürlich benötigt man zum erfolgreichen Abschluss des Angriffs 4 Treffer (genauer: 2 Doppeltreffer), doch die werden kommen und man hat noch viel Luft.

Es ist klar, dass etwa doppelt so oft auf Strang #1 gebucht wird wie auf Strang #2 und dass die beiden Stränge i.d.R. auf einer unterschiedlichen Prog-Stufe stehen werden.


Nächster Tipp im nächsten Beitrag.


webpirat
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  #14  
Alt 28.08.2009, 10:33
Aprilscherz Aprilscherz ist offline
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Hi webpirat,

Ganz durchblicke ich diese Satzweise mit dem Buchen auf zwei Strängen noch nicht. Und vor allem verstehe ich nicht ganz, wo die zwei Doppeltreffer sein müssen?
Logischerweise einer auf dem einen Strang, und der andere auf dem anderen Strang, oder?!

Und theoretisch müsste man trotz Erreichen einer höheren Porgressionsstufe weniger Gewinn machen, als wenn man de Fibonacci-Progression "normal" spielt?



Bitte um Erleuchtung und ein Beispiel,


Aprilscherz
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  #15  
Alt 28.08.2009, 12:01
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webpirat webpirat ist offline
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Hier der angekündigte Tipp:

Er knüpft an den Vorschlag an, den Angriff auf zwei Strängen zu führen. Diese zwei Stränge können entweder – wie oben beschrieben – der Eröffnungscoup und der Vollendungscoup bei einem Figurenangriff sein, oder man bespielt Chance und Gegenchance im Differenzsatz mit RCEC's Fibonacci.

Wie auch immer, die beiden Stränge werden sich naturgemäß verschieden entwickeln, meist werden sie auf unterschiedlichen Stufen stehen. So kommt es vor, dass Strang #1 schon in einer höheren Stufe angekommen ist, während Strang #2 gerade einen Doppeltreffer hatte und wieder mit 1 beginnt.

Hier bietet sich die Chance, Verluste vom teuren Strang auf den billigen zu transportieren, damit nutzen wir quasi den vorherrschenden Trend aus, was nie verkehrt ist.
Der Transport selbst ist recht einfach. Nehmen wir an, der teure Strang hat gerade zwei Verlustcoups hinnehmen müssen, der letzte verlorene Einsatz war 5 Stk und nun müssten wir 8 Stk setzen.
Nehmen wir weiter an, der andere Strang hatte gerade einen Doppeltreffer (das wäre z.B. der Fall, wenn wir Chance-Gegenchance bespielen) und darf jetzt neu starten.

Dann machen wir Folgendes:
Strang #1: Wir erhöhen nicht von 5 auf 8, sondern bleiben bei 5
Strang #2: Statt mit 1 zu beginnen setzen wir 3. Das ist die Differenz zwischen 5 und 8 (und immer eine Zahl der Fibonacci-Folge).
Statt 8 + 1 setzen wir also 5 + 3. Und bei Verlust geht's auf jedem Strang mit der ganz normalen Fibonacci-Folge weiter.

Können wir im Verlauf des Angriffs beide Stränge erfolgreich beenden, dann erzielen wir den gleichen Gewinn wie wenn wir den teuren Strang normal weitergespielt hätten. Strang #2 sorgt aber dafür, dass wir eine schweißtreibende hohe Stufe einsparen.
Am besten funzt das mit Marsch-Gegenmarsch im Differenzsatz, da haben wir sogar einen Doppeleffekt, denn der reale Satz verringert sich bei dem Beispiel von 7 Stk (8-1) auf 2 Stk (5-3).

Hier ein kurze Beispiel-Angriff:
Strang #1 setzt auf Rot, Strang #2 setzt auf Schwarz.
Ich habe einen Screenshot gemacht:



Links die beiden Stränge (R, S), die fiktiv progressiert werden (Treffersätze grün hinterlegt), unter jeden erfolgreich beendeten Angriff habe ich einen dicken Strich gezogen. Daneben der reale Differenzsatz und worauf wir setzen, dann die tatsächlich erschienene Farbe. Rechts der Satzgewinn/-verlust und der laufende Saldo.

Ich habe eine für Marsch-Gegenmarsch haarige Permanenz konstruiert, bei der S doppelt so oft kommt wie R. Bei einem ausgeglichenerem Chancenverhältnis ist die Differentsatz-Fibo nämlich sehr herzschonend, fast langweilig.
Dreimal wurden Einsätze vom Rot-Strang zum Schwarz-Strang transportiert. Wobei man natürlich nach dem 12. Coup die Partie schon mit +10 hätte beenden können, oder noch früher. Aber sie soll ja als Demo dienen.

Deutlich wird das Sparpotenzial beim Differenzsatz. Statt 121+63 = 184 Stücke setzen wir nur 74 Stücke aufs Tableau, der höchste Einsatz ist 8 Stk. Obwohl der Strang S am Ende noch nicht erfolgreich beendet ist steht der Saldo schon auf +10. Würden wir weiterspielen, dann fände nun ein Transport von 3 Stk vom Schwarz-Strang zum Rot-Strang statt.

Ich hoffe, ich konnte den Vorschlag erklären.


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  #16  
Alt 28.08.2009, 12:25
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Hier zeige ich, wie die gleiche Partie verlaufen wäre, wenn wir nicht transportiert hätten. Aber auch im Differenzsatz.




Der Gewinn wäre höher ausgefallen, allerdings bei deutlich höheren Einsätzen, daraus resultierendem hohen Umsatz (214 statt 74 Stk) und geringem Differenzsatz-Einspareffekt.
Nach der 7er-Serie Schwarz finden wir uns in der 8. Prog-Stufe (34 Stk), das beschleunigt den Puls.

Die Schwankunge in beide Richtungen sind natürlich auch viel größer.
Mit Transport ist die Schwankungsbreite nur 17 Stk (-7 / +10), ohne Transport 65 Stk (-31 / +34), also genau 5x so groß.

Mit Transport hätten uns 14 Stk Kapital gereicht, ohne Transport hätten wir 64 Stk in der Tasche haben müssen.


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  #17  
Alt 28.08.2009, 13:18
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@ webpirat:

Genial, einfach nur genial!

Erstens ist es eine überragend gute Idee, bei Verlust die Differenz auf den anderen Strang zu übertragen, und zweitens ist diese Überlegung mit der Fibonacci-Progression extrem gut erklärt von dir


Riiiießen Lob!



Begeistert,

Aprilscherz
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  #18  
Alt 28.08.2009, 15:15
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Dein Lob gebührt in erster Linie Gerry (RCEC), der nie müde wurde, seine Fibo-Variante zu preisen und zu demonstrieren.
Leider werfen seine Erklärungen meist mehr Fragen auf als sie beantworten.

Es gibt natürlich für jedes System und jede Satzstrategie die passende Killerpermanenz. Wie die im Falle der MGVFmT (Marsch-Gegenmarsch-Verlust-Fibonacci-mit-Transport) aussieht ist mir noch nicht klar, aber ich werde sie finden ...

Die Zero ist ein natürlicher Feind jeder Progression. Aber inzwischen gibt's ja No-Zero-Casinos (übrigens auch Realcasinos, in Tschechien, soviel ich weiß).


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  #19  
Alt 28.08.2009, 16:10
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Das sind dann aber exotische Permanenzen, die dieser Progression das Fürchten lehren


Aprilscherz
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  #20  
Alt 28.08.2009, 17:14
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Zitat:
Zitat von Aprilscherz Beitrag anzeigen
Das sind dann aber exotische Permanenzen, die dieser Progression das Fürchten lehren
Da bin ich nicht sicher. Es kann sein, dass es eine ganz unscheinbare Perm ist, welche die Einsätze bei dieser Strategie hochschaukeln lässt.

Ich werde Excel mal mit ein paar hundert Permanenzen füttern, dann werden wir schnell auf eine stoßen, die die MGVFmT explodieren lässt.


webpirat
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  #21  
Alt 28.08.2009, 17:23
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Grandiose Idee
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  #22  
Alt 28.08.2009, 18:02
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Zitat:
Zitat von webpirat Beitrag anzeigen
Die Zero ist ein natürlicher Feind jeder Progression. Aber inzwischen gibt's ja No-Zero-Casinos (übrigens auch Realcasinos, in Tschechien, soviel ich weiß).
webpirat
Ohne Zero gibt es ohnehin Spiele die ohne Prog. Gewinn abwerfen!

plus-minus
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  #23  
Alt 28.08.2009, 18:18
Aprilscherz Aprilscherz ist offline
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Die Idee an sich ist nicht dumm, ein Casino aufzumachen, das ohne Zero geht.
Vom Gewinn wird dann eben ein bestimmter Prozentsatz abgezogen.
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  #24  
Alt 28.08.2009, 22:27
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@Aprilscherz,

Zitat:
Zitat von Aprilscherz Beitrag anzeigen
Die Idee an sich ist nicht dumm, ein Casino aufzumachen, das ohne Zero geht.
Vom Gewinn wird dann eben ein bestimmter Prozentsatz abgezogen.
für den Spieler eine Katastrophe! Das hatten sie mal früher in Belgien.

Nun stell dir vor du spielst immer 1 Stück auf ein EC. Im Durchschnitt
wirst du 18 mal verlieren und 18 mal gewinnen. Hast du bei Zero ein halbes
Stück verloren so ziehen sie dir 18 mal 4% ab. Wenn der Betrag nicht glatt
teilbar ist wird immer aufgerundet. Der Spielverlauf wird dadurch enorm
eingebremst.

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  #25  
Alt 28.08.2009, 23:39
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@ plus-minus

Das hast du falsch verstanden. Lies hier
Neues Online-Casino: BETVOYAGER

Die Provision (10%) wird fällig von der Differenz von eingezahltem zu ausgezahltem Betrag.

Du zahlst 300 Euro ein, spielst ein paar Tage No-Zero-Roulette und kommst auf 460 Euro. Wenn du die auszahlen lässt behält das Casino 10% von 160 Euro ein, also 16 Euro. Anders ausgedrückt: Das Casino macht 144 Euro Verlust.

Das Provisionsmodell ist für den Spieler viel besser als mit der Zero spielen zu müssen (siehe ebenda).

Für mich ist das die Zukunft der OCs, vielleicht sogar der Realcasinos. Dahin geht die Reise, denn auch in der Glücksspielbranche bestimmt der Wettbewerb das Angebot.


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  #26  
Alt 29.08.2009, 09:47
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@Webpirat,

Zitat:
Zitat von webpirat Beitrag anzeigen
@ plus-minus

Das hast du falsch verstanden. Lies hier
Neues Online-Casino: BETVOYAGER

Die Provision (10%) wird fällig von der Differenz von eingezahltem zu ausgezahltem Betrag.

Du zahlst 300 Euro ein, spielst ein paar Tage No-Zero-Roulette und kommst auf 460 Euro. Wenn du die auszahlen lässt behält das Casino 10% von 160 Euro ein, also 16 Euro. Anders ausgedrückt: Das Casino macht 144 Euro Verlust.

Das Provisionsmodell ist für den Spieler viel besser als mit der Zero spielen zu müssen (siehe ebenda).

Für mich ist das die Zukunft der OCs, vielleicht sogar der Realcasinos. Dahin geht die Reise, denn auch in der Glücksspielbranche bestimmt der Wettbewerb das Angebot.


webpirat
danke für die Aufklärung.

Gilt diese Regel auch in anderen Null-Zero-Casinos????

l.g.
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  #27  
Alt 29.08.2009, 11:15
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@ plus-minus

Zitat:
Zitat von plus-minus Beitrag anzeigen
Gilt diese Regel auch in anderen Null-Zero-Casinos????
Das ist wohl im "Kleingedruckten" nachzulesen, kenne mich damit nicht aus.
Villeicht können uns kundige Benutzer erhellen.


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  #28  
Alt 29.08.2009, 16:28
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Zitat:
Zitat von Aprilscherz Beitrag anzeigen
Das sind dann aber exotische Permanenzen, die dieser Progression das Fürchten lehren


Aprilscherz
@Aprilscherz

Leider nein.Diese Aussage galt oder gilt für Landcasinos wo du allein vom Zeitfaktor her die Chance einer Killer-Pm zu begegnen nicht so ausgesetzt bist,als in Oc,s.
Ich zum Beispiel spiele täglich an die 5000 Coups und sehe solche Serien täglich öfters.

l.g. Ossy
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  #29  
Alt 29.08.2009, 18:02
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@Ossy,

Zitat:
Zitat von Ossy1722 Beitrag anzeigen
@Aprilscherz

Ich zum Beispiel spiele täglich an die 5000 Coups und sehe solche Serien täglich öfters.

l.g. Ossy
bei 4 Spielen pro Minute wären das dann 20 Stunden täglich ??????

Ein Irrtum Deinerseits ????

l.g.
plus-minus
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  #30  
Alt 29.08.2009, 18:07
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Zitat:
Zitat von plus-minus Beitrag anzeigen
@Ossy,



bei 4 Spielen pro Minute wären das dann 20 Stunden täglich ??????

Ein Irrtum Deinerseits ????

l.g.
plus-minus
Adolf,

nein,der Bot wirft wesentlich schneller und ich mache bis zu 4 Tische auf und habe auch noch win2day offen wo ich ebenfalls180 Spiele in der Stunde schaffe.
Geht natürlich nur mit starren Strategien.

l.g. Ossy
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  #31  
Alt 30.08.2009, 13:16
Aprilscherz Aprilscherz ist offline
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Ich habe gestern und heute händisch mal 500 Coups ausgewertet nach der Fibonacci-Progression, so wie wir sie im Thread "Die Fibonacci" diskutieren.
Sobald ein bestimmter positiver Saldo erreicht ist, wird abgebrochen, der Gewinn mitgenommen, und von neuem begonnen.
500 Coups, 860 Stücke Gewinn.
Das spricht für sich.

Und es waren Realpermanenzen.


Mich würde es wirklich interessieren, wie sich Betvoyager verhält, wenn man beispielsweise mit dieser Fibonacci-Progression hergeht, mit 1 ct zu spielen beginnt, und dann solange immer progressiert, bis man gewinnt.
Das muss doch gehen.


Aprilscherz
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  #32  
Alt 30.08.2009, 15:02
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Eine kurze Zwischen-Info für alle, die mit der Fibonacci mit Transport herumtüfteln.

Ich habe ein wenig händisch damit experimentiert, was mir Erkenntnisse brachte, aus denen ich drei Regeln konstruiere:

1. Grundvoraussetzung für einen Transport ist, dass die Gegenchance einen Doppeltreffer hatte und jetzt wieder mit 1 beginnen müsste (das wurde aber schon gesagt).
2. Ein Transport ist frühestens nach der 4. verlorenen Prog-Stufe zulässig (also nach Verlust des 5 Stk Einsatzes).
3. Nur jede zweite Möglichkeit, Einsätze zu transportieren, wird genutzt. Es muss also nach einem erfolgten Transport einmal 'ausgesetzt' und normal weiterprogressiert werden.

Die dritte Regel ist wichtig. Wenn man jede sich bietende Gelegenheit zum Transportieren nutzt kann die Fibo ihre Kraft nicht "auf die Straße bringen" (würde man bei der Formel 1 sagen), die Einsätze schaukeln sich zwischen den beiden Strängen hoch. Mit der Aussetzen-Regel läuft das viel runder.


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  #33  
Alt 30.08.2009, 15:34
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Adramelech Adramelech ist offline
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Zitat:
500 Coups, 860 Stücke Gewinn.
Das spricht für sich.
Leider nein. Ich würde wenigstens das 100fache testen.

Zitat:
Mich würde es wirklich interessieren, wie sich Betvoyager verhält, wenn man beispielsweise mit dieser Fibonacci-Progression hergeht, mit 1 ct zu spielen beginnt, und dann solange immer progressiert, bis man gewinnt.
Das muss doch gehen
.

Vertraue keinem OC mit RNG, wenn es um hohe Einsätze oder Progressionen mit hohen Prog-stufen geht...
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  #34  
Alt 30.08.2009, 16:49
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@ Aprilscherz

Zitat:
Zitat von Aprilscherz Beitrag anzeigen
Ich habe gestern und heute händisch mal 500 Coups ausgewertet nach der Fibonacci-Progression, ...
500 Coups oder 500 Angriffe?
Mit oder ohne Transport?

Zitat:
Zitat von Aprilscherz
Sobald ein bestimmter positiver Saldo erreicht ist, wird abgebrochen, der Gewinn mitgenommen, und von neuem begonnen.
Welchen "bestimmten positiven Saldo"? Wo hast du die Stopp-Marke hingelegt?

Zitat:
Zitat von Aprilscherz
500 Coups, 860 Stücke Gewinn.
Das spricht für sich.
Adramelech hat natürlich Recht, dass dieser Test noch keine Aussagekraft hat.

Man muss sehen, dass die ersten drei realen Sätze bei der Marsch-Gegenmarsch-Fibonacci 1, 2, 4 Stk sind (nämlich 2-1, 3-1, 5-1), also de facto eine waschechte Mini-Martingale. Damit werden schon mal 87,5% der Angriffe innerhalb den ersten drei gesetzen Coups gewonnen (ohne Zero), sofern man bei Saldo +1 den Angriff beendet.

Von 200 Angriffen gehen also nur 25 "in die Verlängerung".

Mit 100 Stk Kapital in der Tasche kann man die Marsch-Gegenmarsch-Fibo schon mit einer recht hohen Gewinnerwartung spielen. Der "schwarze Tag", der irgendwann kommen muss, wird nicht gleich zu Beginn kommen, jedenfalls ist die Wahrscheinlichkeit für diesen GAU sehr gering.


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  #35  
Alt 30.08.2009, 17:40
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Hi,


500 Coups, nicht 500 Angriffe.
Ich hab das ausgewertet, und wenn ich gefühlsmäßig genug Gewinn hatte (so um ca. 200 Stück), dann habe ich aufgehört. Ich habe auch aufgehört, wenn die Einsätze zu hoch waren.
Und ich hab mit Transport gespielt, allerdings ohne dieses "nur jedes zweite mal transportieren".


Aprilscherz
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  #36  
Alt 30.08.2009, 22:13
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@ Aprilscherz,

Zitat:
Zitat von Aprilscherz Beitrag anzeigen
Und ich hab mit Transport gespielt, allerdings ohne dieses "nur jedes zweite mal transportieren".
Was war dein höchster Einsatz
a) fiktiv auf einem Strang,
b) real als Differenzsatz?


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  #37  
Alt 31.08.2009, 10:42
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Hi webpirat,


bevor ich die Höchsteinsätze hierhereinschreibe, erst die Vorgeschichte:
Ich habe wie bereits gesagt, so lange gespielt, bis ich genug Gewinn hatte (um die 200 +/- 20), oder bis die Einsätze zu horrend wurden, oder bis das Risiko zu groß wurde (beispielsweise wenn ich gerade einen großen Gewinn eingefahren habe, habe ich nicht mehr gesetzt, auch wenn ich gerade einen Lauf gehabt habe).

Coup 1 bis Coup 97: Fiktiver Höchstsatz: 377; realer Höchstsatz: 233; Saldo +181 (Abbruch wegen zu hoher Einsätze)

Coup 98 bis Coup 180: Fiktiver Höchstsatz: 233; realer Höchstsatz: 144; Saldo +222 (Abbruch wegen genug Gewinn + zu hohem Risiko)

Coup 181 bis Coup 249: Fiktiver Höchstsatz: 89; realer Höchstsatz: 55; Saldo +202 (Abbruch wegen genug Gewinn)

Coup 250 bis Coup 424: Fiktiver Höchstsatz: 55; realer Höchstsatz: 33; Saldo +205 (Abbruch wegen genug Gewinn + zu langer Spielstrecke von mehr als 170 Coups)

Coup 424 bis Coup 497: Fiktiver Höchstsatz: 13; realer Höchstatz: 8; Saldo +50 (Abbruch wegen Ende der Spielstrecke!!)


Also, wie gesagt: Für mich schaut das nicht schlecht aus. Zudem darf die Spielstrecke nicht zu lange werden.
Ich werde nochmal 500 Coups oder so händisch auswerten, und wieder die gleichen Maßstäbe anlegen:
Abbruch bei zu hohen Einsätzen, Abbruch bei genug Gewinn, Abbruch bei zu langer Spielstrecke.
Allerdings sollte der Saldo immer positiv sein (außer bei den hohen Einsätzen; beispielsweise habe ich gerade Saldo: -50 Stk, und müsste einen immens hohen Einsatz tätigen, so höre ich auf zu spielen.)



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  #38  
Alt 31.08.2009, 12:15
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Modifizierung der Regel #3:

bis zum Einsatz von 21 Stk/Strang wird die 'Einmal-Aussetzen-Regel' befolgt, danach wird jede Möglichkeit zum Transport wahrgenommen.

1
2 Transport unterdrückt
3 Transport unterdrückt
5 verliert --> Transport
8 verliert --> kein Transport
13 verliert --> Transport
21 verliert --> kein Transport
34 verliert -- Transport und ab jetzt immer Transport

Wir müssen hohe Sätze so gut wie möglich vermeiden. In der Region von 34 oder 55 Stk Einsatz/Strang würde ich auch die Stoppmarke setzen, den Verlust einer solchen Stufe also als Platzer definieren und wieder runter auf 1 Stk gehen. Aber nur auf dem betreffenden Strang, der andere läuft weiter, bis er ebenfalls in die heiße Zone kommt – oder mit Doppeltreffer gewinnt.

Die Excel-Auswertung ist in Arbeit ...


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  #39  
Alt 31.08.2009, 12:41
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@ Aprilscherz

So scharf würde ich im Realcasino nicht rangehen!
Keine realen Höchstsätze über 55 Stk.
Denk' an die Zero!

Im Cent-OC ist das etwas anderes.


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  #40  
Alt 31.08.2009, 13:56
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Ja, logisch.
Das Ganze war jetzt mal auf´s Cent-OC zugeschnitten, weil ich im Realcasino immer so schlecht spielen kann



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