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Progressionen Sammlung und Diskussion von Verlust- und Gewinn-Progressionen.


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  #1  
Alt 30.04.2006, 13:08
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Captain Zerobart
 
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Gerade im Paroliforum entdeckt: eine "Contre-Labouchère" !

Zitat:
Zitat von Kismet@ Paroliforum - 17 Jan 2004, 16:01
Die Beresford Progression

Die Beresford Progression ist besonders für Einfache Chancen geeignet.
Der Vorteil dieser Progression liegt darin, dass die Verluste der Progression von vornherein begrenzt wird.

Verlieren wir eine Progressionsstufe, wird nach d'Alambert eine neue Stufe erstellt. Also wieder gleichviele Stücke wie in 1. Stufe, aber jetzt mit 2 Stücken. Geht auch diese Staffel verloren wird auf 3 Stk erhöht usw. Bei Gewinn einer Stufe wird wieder um eine Stufe zurück gegangen.

Die Funktion ist sehr einfach. Man schreibt zum Beispiel 7 x die 1 ( man kann natürlich auch mehr oder weniger nehmen) untereinander. Diese 7 Stücke sind auch der maximale Verlust von eigenem Kapital der auftreten kann.

Die erste und die letzte Zahl der Zahlenreihe werden addiert, die sich ergebende Summe wird an die Reihe angehängt. Diese Zahl ist dann der jeweilige Einsatz.

Bei einem Verlust, wird der Einsatz sowie die beiden Zahlen ebenfalls gestrichen, die zu der Summe des Einsatzes geführt haben.

Der 1. Einsatz in der 1. Stufe ist immer 1 + 1 = 2

Bei einem Gewinn wird nichts gestrichen. Es wird als genau das Gegenteil getätigt, was bei der Labouchere, oder amerikanischen Abstreichprogression gemacht wird.

Beispiel:

1.) 1
2.) 1
3.) 1
4.) 1
5.) 1
6.) 1
7.) 1
8.) 2

Verlieren wir diesen Satz dann werden 1.) + 7.) + 8.) gestrichen.
Nächster Einsatz wäre dann wieder 2 Stk. bestehend aus 2.) + 6.) je 1 Stk.

Gewinnen wir den Satz, dann wird nichts gestrichen.
Der nächste Einsatz wäre dann Pos. 1.) 1 sowie Pos. 8.) 2. Einsatz also 3 Stk. usw.

Der Vorteil dieser Progression liegt auch darin, dass man eine verlorene Stufe, also 7 x 1 Stk mit einer 2. Stufe von 7 x 2 Stk. wieder egalisieren kann und dazu noch mit Gewinn abschliessen. Sollte auch die 2. Stufe verloren gehen, kann mit der 3. Stufe von 7 x 3, die Stufe 1 + 2 zurück gewonnen werden.

Interessant ist die Beresford insbesondere, wenn man einem Marsch nimmt, der keine grossen Schwankungen hat. Dann bespielt man beide Seiten. Also System und Gegensystem mit jeweils einer separaten Stufe der Beresford. Gesetzt wird nur die sich ergebende Differenz. Sobald man einen effektiven Gewinn erzielt hat, beginnt man mit wieder mit 2 neuen Beresford-Stufen auf System und Gegensystem.
Mit dem "Marsch, der keine grossen Schwankungen hat" habe ich ja bekanntlich so meine Probleme.
Aber davon abgesehen eine durchaus interessante Geschichte.


webpirat
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  #2  
Alt 06.02.2007, 20:12
LuCrum LuCrum ist offline
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Hallo @Webpirat,

könntest du eventuell ein paar mehr Infos ans Land ziehen, was diese Progression betrifft? Ich spiele sie nebenbei in OC`s und muß sagen das es bisher erstklassig verlaufen ist. Bespielt werden sämtliche EC`s und bei gewinn von einem Stück Neustart.

Ich hatte im Internet gesucht und nur eine Englische Seite gefunden wo ich nicht durchgestiegen bin. Die Seite verwieß auf 2 Links...

Beresford 1
Beresford 2...

bin aber nicht reingekommen



Schönen gruß

LuCrum
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  #3  
Alt 07.02.2007, 09:19
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webpirat webpirat ist offline
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@ LuCrum

Zitat:
Zitat von LuCrum@06.02.2007 - 20:12
könntest du eventuell ein paar mehr Infos ans Land ziehen, was diese Progression betrifft? ...
Erstaunlicherweise findet sich der Begriff 'Beresford-Progression' nicht einmal im ROULETT-LEXIKON von Kurt von Haller. Eine Beschreibung fand ich in Heft 16 des Casino-Club-Magazins, dort wird sie für BlackJack empfohlen.

Vielleicht liegt es daran, dass es eigentlich nichts Neues ist.

Wie fast jede EC-Progression (Verlustprogis ebenso wie Gewinnprogis) ist auch die Beresford nichts anderes als eine Abstreichprogression.
Labouchère (Labby), Fibonacci, d'Alembert – es sind allesamt Abstreichprogressionen. Nur, dass die Regeln für das Abstreichen immer andere sind.

Die Beresford unterscheidet sich in der Grundform bei den ersten gespielten Coups nicht von der Contre d'Alembert. Sie beginnt mit einem Einsatz von 2 Stück, nach jedem Treffer geht er 1 Stück rauf, nach jedem Fehltreffer 1 Stück runter. Allerdings nie unter 2 Stk. Den Platzer hat man, wenn x Mal die 2-Stück-Einsätze verloren wurden. Ob das nun 3x, 5x oder 6x ist bleibt der Risikofreudigkeit und dem Temperament des Spielers überlassen.

Nach einer gewissen Spiellänge, bei der auf eine Treffer-Ballung eine Fehltreffer-Ballung folgt, mutiert die Beresford dann zu einer "Contre-Labouchère". Das Schöne dabei: Man kann nie mehr verlieren als man in der Startfolge vorgegeben hat.

Was Kismet (Methodikus) oben beschreibt ist eine Erweiterung der Basis-Beresford, bei der bei einem Verlust der ersten Staffel eine neue Staffel begonnen wird mit größeren (bzw. mehr) Stücken. Die Beresford wird also nach dem 'Platzer' progressiert: eine Verlustprogression für eine Gewinnprogi!

Interessanter ist es meines Erachtens, diese "Contre-Labouchère" beidseitig auf einem EC-Strang zu spielen. Im Differenzsatz natürlich.


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  #4  
Alt 08.02.2007, 08:28
LuCrum LuCrum ist offline
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Hallo Webpirat,

danke für deine ausfühliche Antwort!

Wundert mich übrigens auch das im Roulett-Lexikon nichts darüber zu finden ist, genau wie im Netz auch.

Zitat:
Zitat von webpirat
Interessanter ist es meines Erachtens, diese "Contre-Labouchère" beidseitig auf einem EC-Strang zu spielen. Im Differenzsatz natürlich.
Genau darum geht es mir auch. Auf alle drei ECs gleichzeitig – wie oben schon bemerkt – läuft es ausgesprochen gut. Mir ging es jetzt um die Feinheiten der Proggi.

Beispiel:

-Gespielt wird im ersten Satz der ersten Staffel 2 Stücke.
-Geht der Satz verloren, wird wieder 2 Stücke gesetzt (Position 2+6)
-Verloren geht es mit 2 Stücken weiter... OK.
- Bei Gewinn habe ich es so gehandhabt, dass ich dann Position 2+7, also 3 Stücke setzte.

Wie geht es dann genau weiter? Ich habe es bisher so gemacht, dass bei Gewinn Position 2+8~4Stücke gesetzt werden.
Bei Verlust weiß ich nicht genau was gestrichen werden muß... 2,6,7,
oder nur die 2+7?

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  #5  
Alt 08.02.2007, 10:33
asgardman asgardman ist offline
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Hallo,

wie lange spiele ich denn hier? bzw. ab wann fang ich wieder mit einer ganz einfachn 7x1 Serie an???

Bei der ameikanischen, weiß ich wann es vorbei ist. Hier eigentlich nur im Verlustfall aber ein Gewinnziel, gibt es dass auch?

Tom
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  #6  
Alt 08.02.2007, 15:26
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webpirat webpirat ist offline
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Zitat:
Zitat von LuCrum+08.02.2007 - 08:28
Beispiel:

- Gespielt wird im ersten Satz der ersten Staffel 2 Stücke.
- Geht der Satz verloren, wird wieder 2 Stücke gesetzt (Position 2+6)
- Verloren geht es mit 2 Stücken weiter... OK.
- Bei Gewinn habe ich es so gehandhabt, dass ich dann Position 2+7, also 3 Stücke setzte.

Wie geht es dann genau weiter? Ich habe es bisher so gemacht, dass bei Gewinn Position 2+8~4Stücke gesetzt werden.
Bei Verlust weiß ich nicht genau was gestrichen werden muß... 2,6,7 – oder nur die 2+7?
Gehen wir mal von der Startfolge 1-1-1-1-1-1-1 aus (obwohl ich 7 Positionen blöd finde).

Ich empfehle, beim Buchen die gefallene EC in einer Spalte hinter den Spalten mit der Tilgungsfolge und dem Einsatz zu notieren, das macht alles viel übersichtlicher.

Folge: 1-1-1-1-1-1-1 / Satz: 1+1=2 / Fehltreffer
(jetzt 1. Pos. und letzte Pos. streichen) ergibt
Folge: 1-1-1-1-1 / Satz: 1+1=2 / Fehltreffer (wieder 1. Pos. und letzte Pos. streichen) ergibt
Folge: 1-1-1 / Satz: 1+1=2 / Treffer (nun letzten Satz anhängen) ergibt
Folge: 1-1-1-2 / Satz: 1+2=3 / Treffer (letzten Satz anhängen) ergibt
Folge: 1-1-1-2-3 / Satz: 1+3=4 / Treffer (letzten Satz anhängen) ergibt
Folge: 1-1-1-2-3-4 / Satz: 1+4=5 / Fehltreffer (1. Pos. und letzte Pos. streichen) ergibt
Folge: 1-1-2-3 / Satz: 1+3=4 / Treffer (letzten Satz anhängen) ergibt
Folge: 1-1-2-3-4 / Satz: 1+4=5 / Fehltreffer (1. Pos. und letzte Pos. streichen) ergibt
Folge: 1-2-3 / Satz: 1+3=4 / Treffer (letzten Satz anhängen) ergibt
Folge: 1-2-3-4 / Satz: 1+4=5 / Fehltreffer (1. Pos. und letzte Pos. streichen) ergibt
Folge: 2-3 / Satz: 2+3=5 / Treffer (letzten Satz anhängen) ergibt
Folge: 2-3-5 / Satz: 2+5=7 / Treffer (letzten Satz anhängen) ergibt
Folge: 2-3-5-7 / Satz: 2+7=9
usw.

Das Schöne dabei: Man muss nicht unbedingt eine extra Saldospalte führen, denn ein Blick auf die Tilgungsfolge zeigt sofort, wie wir stehen. In diesem Fall 2+3+5+7 = 17 abzgl. Startfolge 7, also 17-7 = +10 Stück. Im Gleichsatz wären es nach 5 Fehltreffern und 7 Treffern nur +2 Stück. Wenn man bedenkt, dass man für die Contre-Labouchère nur das doppelte Startkapital benötigt wie für ein Gleichsatzspiel, um genau so oft verlieren zu dürfen, dann ist ein fünffacher Gewinn (in diesem Beispiel) doch ein schöner Hebel!

Zitat:
Zitat von asgardman@08.02.2007 - 10:33
wie lange spiele ich denn hier? bzw. ab wann fang ich wieder mit einer ganz einfachen 7x1 Serie an???
Natürlich sollte man irgendwann im Gewinn aufhören, denn es ist unvermeidlich, dass unsere Folge irgendwann abschmilzt und gehen dann die letzten beiden Positionen verloren sind 7 Stücke weg.

Wo man dieses Gewinnziel ansetzt kann jeder selbst entscheiden. Als der spätest mögliche Zeitpunkt kann gelten, wenn nur noch 2 oder 3 Positionen übrig sind (die können ja durchaus recht hoch sein, z.B. 3-5-7, das wäre immerhin +8). Jetzt noch 3+7=10 Stk zu setzen wäre das Glück über die Vernunft hinaus herausfordern, und das geht meist daneben!

Ich empfehle allerdings, die Contre-Labouchère (=Beresford) im Differenzsatz auf beiden Seiten einer EC zu spielen. So, wie ich es mit der Fraktal-Labby bei der DC-Meisterschaft auch mache.
Dann spielt man immer genau so lange, bis auf einer Seite die Folge komplett weg ist. Auf der anderen Seite sollte die Summe der Positionen in diesem Moment ein schönes Plus ergeben. Ist die Summe größer als 14, dann wurde echtes Geld gewonnen.

Jetzt könnte man meinen, es sei das Gleiche, ob man beidseitig die Labouchère (=Labby) oder beidseitig die Contre-Labouchère spielt. Das stimmt aber nicht!
Es gibt große Unterschiede: Bei der beidseitigen Labouchère bringt uns z.B. eine Intermittenz immer 1 Stück Gewinn pro Coup, bei der beidseitigen Contre-Labouchère immer 1 Stück Verlust pro Coup. Dafür werden bei der beidseitigen Contre-Labouchère bei einer längeren Serie die Gewinne regelrecht explodieren, während es bei der beidseitigen Labouchère in diesem Fall eng wird (und teuer, wenn der Ausgleich nicht kommt).

Wer also mit einem exakt kalkulierbaren Risiko spielen will, dem sei die beidseitige Contre-Labouchère wärmstens empfohlen.


webpirat
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  #7  
Alt 08.02.2007, 16:01
LuCrum LuCrum ist offline
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Hallo Webpirat,

vielen Dank für deine ausführliche Erklärung! So wie von dir beschrieben habe ich es bisher auch gemacht, also alles in Butter

Zitat:
Zitat von webpirat
Ich empfehle, beim Buchen die gefallene EC in einer Spalte hinter den Spalten mit der Tilgungsfolge und dem Einsatz zu notieren, das macht alles viel übersichtlicher.
Dein Buchungsbeispiel ist sehr gut, jedenfalls wesentlich besser und übersichtlicher als ich das bisher gehandhabt habe.

Zitat:
Zitat von webpirat
Gehen wir mal von der Startfolge 1-1-1-1-1-1-1 aus (obwohl ich 7 Positionen blöd finde).
Wieviele Positionen würdest du denn selbst spielen ?

und
Zitat:
Zitat von webpirat
Ich empfehle allerdings, die Contre-Labouchère (=Beresford) im Differenzsatz auf beiden Seiten einer EC zu spielen. So, wie ich es mit der Fraktal-Labby bei der DC-Meisterschaft auch mache.
Gibt es einen Direktlink das man sich das mal näher anschauen kann was das Differenzspiel betrifft, oder irgend ein anderes Permanenzbeispiel?
Mit dem Differenzspiel habe ich eher schlechtere erfahrungen gemacht... kann aber sein das ich den ein oder anderen Fehler mit eingebaut habe.

Schöne Grüße
LuCrum
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  #8  
Alt 08.02.2007, 16:34
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Zitat:
Zitat von LuCrum@08.02.2007 - 16:01
Wieviele Positionen würdest du denn selbst spielen ?
Dafür gibt es keine wirkliche Empfehlung.
Beim beidseitigen Spiel würde ich wohl auf jeder Seite 8x 1 anschreiben.
Dann kann ich theoretisch 16 Stücke verlieren (Platzer). Praktisch wird das aber wohl so gut wie nie passieren, man müsste schon in eine längere Intermittenz reinsetzen und beide Folgen komplett runterspielen, damit man alles verliert.

Zitat:
Zitat von LuCrum
Gibt es einen Direktlink das man sich das mal näher anschauen kann was das Differenzspiel betrifft, ...

Mit dem Differenzspiel habe ich eher schlechtere erfahrungen gemacht... kann aber sein das ich den ein oder anderen Fehler mit eingebaut habe.
Das Differenzspiel ist für mich beim Angriff auf EC absolut zwingend!

Wenn du dich einlesen willst, dann empfehle ich folgende Themen:

Die Zero ausschalten

Die Fraktal-Labby (Basics)

Team 14 - Fraktal-Labby (Protokoll der Sätze bei der DC-Meisterschaft)


webpirat

p.s.: Übrigens ist die "Contre Labouchère" unter einem anderen Namen besser bekannt:
Die Unverlierbare Progression von Fritz Werntgen.
Und darüber findet man auch im ROULETT-LEXIKON (Link!) mehr als 4 Seiten Infos!
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  #9  
Alt 09.02.2007, 09:35
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Bei aller aufkommenden Begeisterung für die 'Beresford-Progression' darf man natürlich nicht übersehen, dass sich auch eine andere für die Labouchère gültige Gesetzmäßigkeit umkehrt:

Abgesehen von der Startfolge genügt ein Verhältnis von 1 Fehltreffer auf 2 Treffer, um unser Kapital zu verlieren!

Das gilt für die einseitige Beresford.
Wird sie zweiseitig gespielt, dann wird der Zeitpunkt, an dem beide Folgen abgeschmolzen sind, später erreicht. Doch er kommt unausweichlich. Bei einer ausgeprägten Wechseltendenz sogar sehr schnell.

Nur wenn wir kurz nach dem Start eine längere EC-Serie erwischen gibt es schöne Gewinne.
Die Kunst ist dann, zum richtigen Zeitpunkt abzubrechen.


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  #10  
Alt 09.03.2007, 10:45
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Scoubidou Scoubidou ist offline
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Hallo an Alle,

ich bin franzose und neu im Forum...

Spielansätze wo ich bevorzüge sind physikalisch begrundet (Kombi WW + KG)...

Zugegeben, meine "Rezepte" sind nicht neue -_- Das Thema würde immerhin umfangreich hier und im Paroli diskutiert (u. a. von den Meister Sachse )

Habe viele Postings durchgelesen, es scheint hier sind eine Menge "Craks" am werk

Methode wo eine Positive Erwartung aufweisen (durch physikalische Grundsätze) sind mit geeigneten Progression hoch Interessant. Eine kleine Positive überschuss genügt schon für hervorragende Ergebissen zu schaffen... Dafür ist natürlich die "Kelly-Strategie" bestens geeignet (siehe z.B. die Zähmung der Schwankungen von Pierre Basieux). Aber es gibt auch andere gute anwendungs Möglichkeiten...

Unter den viele Progressionen wo hier im Forum erstklassig angeleidet würde, möchte ich wissen ob jemand schon die Beresford (contre-Labouchère) grundlich untersucht hat. Und zwar in gleichartiger Form wo Norman Leigh sie gespielt hat in die 70' Jahre (Spiel Syndikat, "Thirteen against the Bank").

Klar. Es handelte sich immerhin auf eine Klassische-Methode die auf Dauer scheitern muss... Trotzdem, würde es für "kurz Angriffe" bestimmt sehr spannend sein !

Grüsse

Scoubidou
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  #11  
Alt 09.03.2007, 11:31
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hallo webpirat

Zitat:
Zitat von webpirat
Abgesehen von der Startfolge genügt ein Verhältnis von 1 Fehltreffer auf 2 Treffer, um unser Kapital zu verlieren!
wie sieht das deiner meinung aus bei strategien,
die per se lange plusfolgen bilden,
allerdings im minusfalle dementsprechend verlust intensiv sind?

mfg
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  #12  
Alt 09.03.2007, 17:06
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Scoubidou,

für diesen freud'schen Schreibfehler ...
Zitat:
Zitat von Scoubidou@09.03.2007 - 10:45
Unter den viele Progressionen wo hier im Forum erstklassig angeleidet würde, ...
... hättest du eigentlich eine Nominierung zum "Beitrag des Monats" verdient!

Nicht falsch verstehen: dein Deutsch ist sehr gut!

Du meintest "angeleitet". In deiner Wortschöpfung steckt das Wort "Leid".
Und das ist im Zusammenhang mit Progressionen recht lustig.

webpirat
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  #13  
Alt 09.03.2007, 17:27
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@ Webpirat

ha, ha, ja schon lustig... habe es aber nicht mit absicht getan

Das zeigt nun das ich mein "Deutsch" üben muss...

Gruss

Scoubidou
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  #14  
Alt 25.06.2007, 11:47
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Zitat:
Zitat von webpirat@09.02.2007 - 10:35
(...) Nur wenn wir kurz nach dem Start eine längere EC-Serie erwischen gibt es schöne Gewinne.
Die Kunst ist dann, zum richtigen Zeitpunkt abzubrechen.
Hallo Webpirat,

Sobald das Maximum am Tisch erreicht wird !!!

Scoubidou :m-wasser:
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  #15  
Alt 25.06.2007, 14:51
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Hallo Scoubidou!

Wenn ich Deinen Kurz-Beitrag vom 25.6.07 so anschaue,
kann man Dir nicht nachsagen, daß Du keinen Humor hättest!
Ob der Webpirat darüber lachen kann?

Schöne Grüße
H E B A L I N O
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  #16  
Alt 21.08.2007, 09:34
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Hallo alle,

@ Webpirat

hat jemand schon eine Abhandlung des Beresford-Progi mit "Viertel-Chancen" (9 Nummern-Sektoren) vorgeführt ? (würde mich interessiere)

Gruss

Scoubidou
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  #17  
Alt 21.08.2007, 11:09
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Ist mir nicht bekannt, Scoubidou.
Über de Beresford-Progression ist eigentlich gar nicht viel zu finden in der Roulette-Literatur.

Im Grunde ist es eine Umkehr der Labouchere (Labby). Es wird gerne versucht, die klassischen Verlustprogressionen als Gewinnprogis zu spielen, denke an die d'Alembert und die Contre d'Alembert, an Martingale und Paroli.

Wurde das auch schon für die Deance gemacht, die der User Passe kürzlich in einem anderen Thread beschrieben hat? Dabei würde so etwas wie ein "gestrecktes Paroli" entstehen.

Fände ich auch sehr interessant. Denn wie bei der Beresford begrenzt man den möglichen Verlust von Anfang an auf soundsoviele Stücke.
Bei der Startfolge 1-1-1-1 z.B. auf 4 Stücke.


webpirat
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  #18  
Alt 10.09.2008, 17:20
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DanDocPeppy DanDocPeppy ist offline
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Hi!

Habe grad einen alten Feldzug von mir gefunden, eigentlich nur ein "Feldzüglein".
Weil die Beresford grad wieder an mehreren Stellen aktuell ist: kurzer Beresford-Feldzug

LG
DDP
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Denjenigen gehört die Zukunft, die Bestehendes infrage stellen, um neue Tore zu öffnen.
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  #19  
Alt 05.07.2009, 12:23
Eule Eule ist offline
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Hallo,

unter dem folgenden Link findet man noch ein bißchen über die Beresford-Progression, u. a. auch wird hier das mutmaßliche Buch des Lord Beresford von 1926 genannt, daß Norman Leigh in einem Second-Hand-Buchladen gekauft hatte und ihn auf die Idee zu seinem Coup in Nizza brachte:

http://www.joecainey.co.uk/gambling/beresford.html

Was ich mich nach der Lektüre von Norman Leigh gefragt habe, ist, wieso die Damen und Herren damals nach Erreichen des Maximalsatzes strikt die Progression abbrachen und gleich wieder mit nur 5 Francs neu begannen. Um die dominierende Chance, die Welle, den Riesenecart (oder wie auch immer man das nennen will) komplett auszunutzen , hätte man doch noch eine Weile probieren können, mit Maximum masse egale weiterzuspielen. Oder auf der Progression einfach ein paar Glieder zurückgehen, quasi "mittendrin" weiterzumachen.
Auch kam ein wohl recht pfiffiger Typ wie Leigh offenbar nicht auf die Idee, nach einigen Gewinnen eine Neueinteilung der Stücke vorzunehmen, um noch schneller in höhere Sätze zu kommen, wie Werntgen es vorschlug.
Natürlich hatten die damals viel Glück, aber sie hätten es IMO noch optimaler ausbeuten können.

Grüsse-Eule
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  #20  
Alt 17.09.2009, 22:25
Eule Eule ist offline
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Zitat:
Zitat von webpirat Beitrag anzeigen
Bei aller aufkommenden Begeisterung für die 'Beresford-Progression' darf man natürlich nicht übersehen, dass sich auch eine andere für die Labouchère gültige Gesetzmäßigkeit umkehrt:

Abgesehen von der Startfolge genügt ein Verhältnis von 1 Fehltreffer auf 2 Treffer, um unser Kapital zu verlieren!

Das gilt für die einseitige Beresford.
Wird sie zweiseitig gespielt, dann wird der Zeitpunkt, an dem beide Folgen abgeschmolzen sind, später erreicht.
Die Kunst ist dann, zum richtigen Zeitpunkt abzubrechen.

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Hallo webpirat,

schreib doch bitte noch mal ganz kurz zusammengefaßt beziehungsweise zur Verdeutlichung, worin der Unterschied der Satztechnik bei der einseitigen und der zweiseitigen Beresfordprogression besteht.

Dankeschon - Eule
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  #21  
Alt 18.09.2009, 14:11
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@ Eule

Mit "zweiseitig spielen" meine ich, auf einem EC-Strang (z.B. Schwarz/Rot) beiden Seiten getrennt buchen und jede Seite für sich nach den Regeln getrennt progressieren.

Gesetzt wird dann nur die Differenz beider Einsätze, also ein Differenzatz.

Dabei muss zwangsläufig eine Seite recht schnell die bereitgestellten Stücke verbrauchen, während die andere Seite gleichzeitig hohe Gewinne einfahren kann. Kann. Denn eine längere Intermittenz-Serie führt dazu, dass unser Kapital auf beiden Seiten abschmilzt.


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beresford, beresford-progression, contre-labouchere, differenzsatz, differenzspiel, staffel, unverlierbare progression

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