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Progressionen Sammlung und Diskussion von Verlust- und Gewinn-Progressionen.


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  #1  
Alt 25.05.2006, 17:06
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webpirats Fibonacci-Paroli

Es mag jetzt merkwürdig aussehen:
webpirat, der immer schreibt, das Gewinnprogressionen schlecht sind, denkt sich eine neue aus.

Verlustprogressionen gibt es ja sehr viele, z.B. die d'Alembert, die Labby, die Fibonacci, die Deance, die Martingale, die gestreckte Martingale (bzw. Staffel-Martingale) und viele mehr.

Bei Gewinnprogressionen ist die Auswahl viel kleiner. Die bekanntesten sind die Contre d'Alembert (bei Treffer 1 Stk erhöhen, bei Fehltreffer 1 Stk reduzieren) und das Paroli (Gewinn und Einsatz stehen lassen).
Ein Spieler, der mit der Contre d'Alembert im Gewinn progressiert, juckt die Bank garantiert kein bisschen. Doch vor beherzten Parolispielern hat sie Respekt, wenn nicht sogar Angst. Ist so!

Über ein Fibonacci-Paroli habe ich noch nie etwas gelesen.
Das ist so etwas wie ein Paroli mit "Stützrad".

Wir spielen also bei den EC auf Fortsetzung einer Trefferserie mit Stehenlassen des Gewinns.
Allerdings bleibt nur nach dem ersten Treffer alles stehen.
Danach sichern wir Teile des Gewinns.

Wir setzen folgendermaßen
1 - 2 - 3 - 5 - 8 - 13 - 21 - 34 - 55 Stk

Obwohl es bei meiner Herleitung der Sätze gar nicht beabsichtigt war sind es die Fibonacci-Zahlen geworden. Also kann's so schlecht nicht sein (denn Fibonacci ist immer gut).

Schauen wir und mal an, wie sich das Fibo-Paroli entwickelt:



In der Spalte "Kasse" sehen wir unsere Entnahmen.
Die Spalte "kum. Gew." zeigt uns die kumulierten Entnahmen.
In der Spalte "Ende" sehen wir, was wir gewonnen haben, wenn wir nach der jeweiligen Serie den Angriff beenden.

Bei den Serienlängen gibt es aber ein Problem:
Eine Serie "voll" zu erwischen gelingt uns nur dann, wenn wir beim ersten Seriencoup schon unseren ersten Treffer haben. Das schaffen wir nur, wenn wir stur auf eine EC setzen. Dann kann es aber passieren, dass wir 8 mal auf Rot setzen und verlieren, während auf Schwarz eine 8er-Serie entstanden ist. Das verursacht Magengeschwüre!
Also setzen wir besser den letzten Coup nach. Damit treffen wir den ersten Seriencoup nie, denn das ist unser Signalcoup. Dafür nehmen wir aber jede Serie mit, egal auf welcher Seite sie entsteht. Das ist magenschonend.
Allerdings wird jede sich bildende Serie für uns dann 1 kürzer. Eine 6er Serie Rot bringt uns z. B. nur 5 Treffer.

Wir müssen die Tabelle deshalb umbauen:



Jetzt sehen wir die realistische Situation.
Außerdem sind 2 neue Spalten hinzugekommen, die sich bereits auf meinen konkreten Spielvorschlag beziehen.

Den poste ich im nächsten Beitrag. Bis dahin bitte nix dazwischenposten.


webpirat
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  #2  
Alt 25.05.2006, 17:41
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Weiter geht's.

Noch einmal die neue Tabelle:


SPIELVORSCHLAG

Wir setzen uns ein Gewinnziel. Bzw. ein abgestuftes Gewinnziel.
Mit Erscheinen einer 5er-Serie wollen wir mindestens 4 Stücke Gewinn realisieren.
Mit Erscheinen einer 6er-Serie wollen wir mindestens 5 Stücke Gewinn realisieren. Usw.
Das ist die Spalte "Gewinnziel".

Daraus ergeben sich Schwellen, bei welchem Geldsaldo wir bis zu welcher Serienlänge setzen.
Das ist die Spalte "Schwelle".

Lesebeispiel:
Steht unser Saldo auf -12, dann spielen wir auf eine (echte) 6er-Serie, für uns sind das 5 Treffer. Käme sie jetzt, dann würden wir nach der 6er-Serie den Angriff beenden und 16 Stücke vom Tableau räumen, 3 Gewinnstücke haben wir vorher schon eingesteckt. Endsaldo +7 Stk.

Bierchen trinken und zu einem anderen Tisch wechseln. Oder nach Hause fahren.

Sinkt unser Saldo aber weiter auf -15, dann heißt das für uns, dass wir von nun an auf eine echte 7er-Serie spielen. Dieses neue Gewinnziel verschafft uns viel Luft, denn der Saldo darf jetzt weiter absacken bis runter auf -26. Das wird sicher eine ganze 37er-Rotation dauern. Denn wir verlieren effektiv nur bei isolierten Einzelcoups und 2er-Serien. Und zwar immer nur 1 Stück.

Ab Geldsaldo -27 spielen wir auf eine echte 8er-Serie. Und nur wenn sie einfach nicht kommen will und wir auf -46 abrutschen geben wir auf und werfen das Handtuch. Das heißt, ich würde in diesem Fall noch 4 mal angreifen und das Gewinnziel damit auf 6/5/4/3 Stk herunterschrauben und erst dann, bei -50 Stk, den Tisch verlassen.

Mit einem Tagesverlust von 50 Stücken kann man leben. Bevor der eintritt haben wir mindestens 2 bis 3 Stunden gespielt. Würden wir dagegen die Fibonacci mit 50 Stücken in der Tasche als Verlustprogression spielen, dann wäre unter ungünstigen Umständen bereits nach 6 Coups der Tag gelaufen mit einem Verlust von 32 Stücken. Denn für den nächsten Satz (21 Stk) hätten wir kein Geld mehr.

Und was ist mit der Zero?

Klare Empfehlung von mir: den laufenden Angriff abbrechen, den halben Einsatz in die Tasche stecken (Saldo verbessert sich!) und die EC, die vor der Zero kam, wieder mit 1 Stück nachsetzen.

Klare Ansage: Ich habe noch keinen Dauertest gemacht.
Aber mal schnell händisch eine CC-Permanenz überprüft. In jeder einzelnen Spalte der gedruckten Permanenz (immer 50-60 Coups) wurde ganz unspektakulär das Gewinnziel erreicht. Teilweise lag der Endsaldo weit darüber!

Trotzdem: Mathematisch ist auch diese Progression nicht dauergewinnfähig.
Aber wir bieten dem Zufall viel Raum, mal etwas Gutes für uns Spieler zu tun.


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  #3  
Alt 25.05.2006, 17:50
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webpirat

wenn du auf den vorletzten spielen würdest,wäre das nicht über die zeit effizienter?

mfg
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  #4  
Alt 25.05.2006, 17:57
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webpirat,

noch häufiger könntest du nach guetting setzen.

mfg
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  #5  
Alt 25.05.2006, 18:11
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Zitat:
Zitat von Serafina@25.05.2006 - 17:50
wenn du auf den vorletzten spielen würdest,wäre das nicht über die zeit effizienter?
Ach, darauf wollte ich noch hinweisen:

Dass ich hier von EC-(Farb-)Serien sprach tat ich nur, weil der Spielvorschlag so am einfachsten nachzuvollziehen ist.
Das Fibo-Paroli kann man natürlich mit jedem EC-Marsch spielen.
Einen EC-Marsch mit besonderen Vor- oder Nachteilen wird es aber nicht geben.

Zitat:
Zitat von Serafina@25.05.2006 - 17:57
noch häufiger könntest du nach guetting setzen.
Danke für das Stichwort.
Die Guetting-Progression habe ich in der Aufzählung oben vergessen.
Es ist schon etwas länger her, dass ich sie mir genauer angeschaut habe.
Aber ich erinnere mich, dass sie recht gut ist.


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  #6  
Alt 25.05.2006, 18:20
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Hi Webpirat,

die Idee ist super!

aber ich muss mal wieder etwas Essig in die Suppe schütten.

Die Fibonacci als Progression hat einen Nachteil, sie tilgt nicht die vorherigen Verluste. (als Gewinn-Paroli- (für vorher erlittene Intermittenz-Verluste) und auch als Verlust-Prog)

Gehen wir von der Standard-Serien-Verteilung aus, nach der wir immer doppelt so häufig in der Stufe vorher abbrechen wird man das nicht positiv rechnen können.

Was ich mir aber vorstellen könnte, wäre eine Contre-Version deines Ansatzes.

gruss
winkel
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  #7  
Alt 25.05.2006, 18:52
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Zitat:
Zitat von winkel@25.05.2006 - 18:20
... Gehen wir von der Standard-Serien-Verteilung aus, nach der wir immer doppelt so häufig in der Stufe vorher abbrechen wird man das nicht positiv rechnen können.
Verstehe zwar nicht ganz, was du meinst, aber dass sich auch das Fibo-Paroli nicht positiv rechnen läßt ist unbestritten.

Aber das Gewinnziel wird oft erreicht, dabei meist überschritten, und der Verlust ist klar begrenzt auf -46 (-50) Stücke und wird so schnell nicht eintreten. Es kann keine bösen Überraschungen geben.

Sorgenvoll muss nur der Saalchef unser Spiel beobachten. Denn wir zwingen der Bank mit dem Fibo-Paroli eine teure Verlustprogression auf (natürlich nur, wenn wir mit großen Stücken spielen). Und wenn sich der Zufall auf unsere Seite stellt und uns eine schöne lange Trefferserie beschert, dann ist das für die Bank ein teurer Platzer. Denn die Bank hat die hohen Einsätze aufs Tableau gelegt.

Wer den großen Kick sucht, der kann auch weiter progressieren, immer fibonaccimäßig. Also nach 21 käme 34, dann 55, dann 89, ... im Extremfall bis Tischlimit!

Ein Serienabbruch ist zwar unschön, aber mit jedem Glied der Trefferkette machen wir zuvor ganz schön Kasse.


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  #8  
Alt 25.05.2006, 19:44
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Hi Webpirat!

Ich bin etwas am tüfteln mit der "Martingale - Paroli" Progression auf EC's.

Das einzige was ich bisher rausgefunden habe ist das wenn man bis ans Tischlimit geht dann kan man echt lange aushalten ohne zu platzen.

Aber ob das reicht?

Bis ich dazu was sagen kann wirds noch länger dauern da der großteil meiner Freizeit im Moment mit der Pferdewetten Statistik Erstellung belegt ist.

grüße

Joe
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  #9  
Alt 25.05.2006, 20:41
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Zitat:
Zitat von webpirat@25.05.2006 - 18:52
Zitat:
Zitat von winkel@25.05.2006 - 18:20
... Gehen wir von der Standard-Serien-Verteilung aus, nach der wir immer doppelt so häufig in der Stufe vorher abbrechen wird man das nicht positiv rechnen können.
Verstehe zwar nicht ganz, was du meinst, ...
Ja, wie würde Fuchs wieder sagen: die Plausibilität.

Jeder Angriff auf die serie beschert dir doch zu 50% (ohne Zero) einen Verlust des ersten Einsatzes!

Jeder Versuch das gesteckte Gewinnziel zu erreichen, beschert dir nur Verluste oder Teilgewinne:

Der Versuch eine 6er-Serie zu erwischen beschert dir 2 Abbrüche nach einer 5er; 4 Abbrüche nach einer 4er; 8 Abbrüche nach einer 3er etc. (rein theoretisch als Zahlenbeispiel)

Mein Contre Ansatz:

Gewinnziel 4 Stücke:

1. Einsatz der Fibo-Stufe entsprechend 5 Stücke bei Gewinn/Verlust:
2. Einsatz der Fibo-Stufe entsprechend 3 Stücke bei Gewinn/Verlust:
3. Einsatz der Fibo-Stufe entsprechend 2 Stücke bei Gewinn/Verlust:
4. Einsatz der Fibo-Stufe entsprechend 1 Stück

Risiko für Totalverlust 11 Stücke

Beim 2. Angriff nach Totalverlust und Gewinn im ersten Satz reduziert sich der Verlust gleich um 5 Stücke (Rückholkraft!)

Bei Zwischengewinn wird die Fibo rückwärts gespielt (bis Einsatz 5), also:

1. Einsatz 5 Verlust
2. Einsatz 3 Verlust
3. Einsatz 2 Gewinn
4. Einsatz 3 (hoffentlich Doppeltreffer) Gewinn/Abbruch bei Verlust.

Nur mal so ins Unreine gedacht.

Aber ich wollte deine Idee nicht zerstören.

gruss
winkel
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  #10  
Alt 26.05.2006, 18:25
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Hmm winkel, das hört sich für mich ziemlich kompliziert und wenig schlüssig an.
Das Roulette mag's nicht kompliziert.
Du setzt zu Beginn 5 Stücke eigenes Geld?

Zitat:
Zitat von Thomas Westerburg@ »Das Geheimnis des Roulette« - Seite 141

... Ich behaupte, daß die sicherste Geheimhaltung eines Systems die wäre, ins Casino zu gehen und die Formeln in riesigen Lettern an die Wand zu malen: 98 Prozent aller Spieler würden das Spiel sofort umfunktionieren, 1 Prozent würden es falsch spielen und das restliche Prozent würde es aus Prinzip ablehnen.
... gibt es diese fast unheilbare Spielerkrankheit des Besserwissens, erzeugt durch den »virus ludovicus«. Es infiziert sich fas jeder, der einmal nach eigenen Regeln beim Roulette gewonnen hat! ...
Wahre Worte von ewiger Gültigigkeit.
Ich gebe zu dass der »virus ludovicus« mich auch infiziert hat.

Pass auf winkel:
Ich habe mir mal die erstbeste Realcasino-Permanenz gegriffen (Wiesbaden Tisch 8, 26.12.2005) und das Fibo-Paroli auf Gerade/Ungerade gespielt (weil dieses EC-Paar in Excel am schnellsten zu programmieren ist).

Die Permanenz war anfangs zimlich spröde: fast nur Intermittenzen, Zweier- und Dreierserien mit isolierten Einzelcoups dazwischen. Danach kamen die längeren Serien, die aber immer 1 zu kurz waren, um das Spiel zu beenden. Aber ab dem 90. Coup lief's dann rund: Spiel-Ende gemäß Regelwerk mit Coup Nr. 90 nach einer echten 6er-Serie, Endsaldo +5,5 Stk.
Und siehe da, nur wenige Coups später kam noch eine 8er-Serie ...
Auf nichts ist mehr Verlass beim Roulette wie auf die Serien.

Während der 89 gesetzen Coups wurden immerhin 29 Stk in die Kasse abgezweigt, die beim Original-Paroli futsch gewesen wären. Deshalb ging der Saldo immer nur leicht bergab, der Tiefststand war -19,5 Stk nach dem 66. Coup.



Das Gewinnziel sollte man auf jeden Fall noch einmal genau unter die Lupe nehmen. Statt der von mir eingangs vorgeschlagenen Staffelung könnte man auch sagen "fix 6 Stk" oder man könnte es fibonaccimäßig staffeln, z.B.
echte 3er-Serie: +1 Stk (Schwelle -2 Stk)
echte 4er-Serie: +2 Stk (Schwelle -4 Stk)
echte 5er-Serie: +3 Stk (Schwelle -9 Stk)
echte 6er-Serie: +5 Stk (Schwelle -14 Stk)
echte 7er-Serie: +8 Stk (Schwelle -24 Stk)
echte 8er-Serie: +13 Stk (Schwelle -40 Stk)
...
Dann wäre eine Partie z.B. nach Treffer - Fehltreffer - Treffer - Treffer, also nach 4 Coups, mit +2 beendet. Und je länger der Kampf, um so größer der Gewinn. So etwas könnte ich mir auch ganz gut vorstellen.

winkel, könntest du die Permanenz mal mit deiner Variante durchspielen?


webpirat
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  #11  
Alt 26.05.2006, 18:40
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Hallo Webpirat!

Die Fibonacci ist immer noch am besten,wenn man auf DOPPELTREFFER der selben Stufe spielt.

Mit deiner Permanenz zb würde ein vielfaches gewonnen worden sein.


RCEC
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  #12  
Alt 26.05.2006, 18:54
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Gerry, nicht verwechseln:

Du sprichst von einer Fibonacci-Verlustprogression, für die ein sehr großes Kapital benötigt wird (mehrere hundert Stücke).

Ich beschreibe eine Fibonacci-Gewinnprogression, für die 46 oder maximal 50 Stücke Kapital benötigt werden.


webpirat
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  #13  
Alt 26.05.2006, 19:18
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@webpirat

Du weißt doch selbst,daß Gewinnprogressionen langfristig sogar schlechter sind als Masse-egale

Claus Koken hat dies ausführlich beschrieben

Längste erlaubte Spielstrecke

SErvus
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  #14  
Alt 26.05.2006, 19:34
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guckst du ,al bei Paroli



Die stärkste Gewinnprogression überhaupt?, Umkehrung der Whittaker-Progression



cu
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  #15  
Alt 26.05.2006, 20:57
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Hi Captain,

ich habe mir das gearde mal vorbereitet.

wenn ich starr immer die Staffel 5;3;2;1 spiele habe ich min -25/max +33(Ende)
wenn ich starr immer die Staffel 8;5;3;2;1 spiele habe ich min -41,5/may +59,5 (Ende)

mit meiner Contre-Idee habe ich noch irgendwie einen Gedankenfehler, das muss ich nochmal reglementieren!

Ergebnisse später.

gruss
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  #16  
Alt 26.05.2006, 21:12
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Hi Webpirat,

ich habe das jetzt mal fertig gedacht.

rausgekommen ist aber ein komplett anderes Spiel.

ich werde dazu wohl besser einen eigenes Thema aufmachen.

Den Link sezte ich dann später hierher.

gruss
winkel

EDIT:

Der Link zur Folgeidee

einfach anclicken
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  #17  
Alt 26.05.2006, 21:13
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Zitat:
Zitat von RCEC@26.05.2006 - 19:18
Du weißt doch selbst,daß Gewinnprogressionen langfristig sogar schlechter sind als Masse-egale
Ja, das sagt die Mathematik.
Doch die Roulettekugel ist ziemlich schlecht in Mathe. Es gibt Tage, da vergisst sie alles.

Deshalb guck ich mir inzwischen lieber an, was wirklich passiert.

Die eine Sache ist, mit viel Kapital eine Verlustprogi zu spielen und meistens zu gewinnen. Und einmal dermaßen zu platzen, dass auf einen Schlag alles weg ist.

Die andere Sache ist, mit einem überschaubaren Kapital der Bank eine solche Verlustprogression aufzuzwingen. Und zwar nach dem Motto "Nicht kleckern (Contre d'Alembert), sondern klotzen (Paroli)". Kann ein paar mal schief gehen, das kann man einkalkulieren.
Aber einmal kommt die 11er Serie (sie kommt – finde ich – sogar ziemlich oft), und dann wird mir der Croupier 2000 Stücke vorzählen.
Das wäre beim echten Paroli so. Das Fibo-Paroli ist eine abgeschwächte Variante, wie beschrieben.


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  #18  
Alt 28.05.2006, 21:02
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Captain,

hast du noch ne Perm für deine Idee hier durchgerechnet?

gruss
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  #19  
Alt 28.05.2006, 22:53
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Zitat:
Zitat von winkel@28.05.2006 - 21:02
Captain,

hast du noch ne Perm für deine Idee hier durchgerechnet?
Noch nicht, war heute auf einer anderen Baustelle.

Kommt aber noch, ich bleibe da dran.


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  #20  
Alt 30.05.2006, 19:33
Seltsam
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@Webpirat:

Hi,

muß mich hier auch mal einschalten ...

Die Spalte Kasse, in die Du nach o.g. Regel immer mal was abzweigst ist so, wie Du das in Deiner Beispielpermanenz beschreibst, vollkommen sinnlos. Der Endsaldo ist mit oder ohne Kasse 5,5 Stück. Das ist so als wenn Du Dich mit 129 Stück an den Tisch setzt, mit 100 Stücken spielst und immer wenn die Regel erfüllt ist ein (oder entsprechend mehr Stücke) von der rechten Hosentasche in die linke Hosentasche steckst Oder habe ich was falsch verstanden ???

Meiner Meinung nach mußt Du die Kasse vom Saldo abziehen und dann nach deinen (trotzdem gut funktionierenden ) Regeln weiterspielen. Wenn Du das machst, kommt in der Beispielpermanenz (nach 8,13,21) ein Kassenstand von 52 Stück und ein Saldo von -7,5 raus (hoffe ich habe richtig gerechnet) ...

Noch ne Frage:

Wenn gleich zu Beginn eine Serie auftaucht, auf welche Serienlänge spielst Du dann ?

Gruß

Seltsam ...
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  #21  
Alt 30.05.2006, 22:09
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Zitat:
Zitat von Seltsam@30.05.2006 - 19:33
Die Spalte Kasse, in die Du nach o.g. Regel immer mal was abzweigst ist so, wie Du das in Deiner Beispielpermanenz beschreibst, vollkommen sinnlos. Der Endsaldo ist mit oder ohne Kasse 5,5 Stück. ...
Das ist richtig.
Ich hätte die Spalte "Kasse" auch ausblenden können oder die Zahlen grau schreiben. Für mich ist es nur ein Überblick, was ich mir während der Angriffe an Stücken rausziehe, die bei einem scharfen Paroli verloren wären.

Denn durch dieses Abschöpfen von Zwischengewinnen unterscheidet sich das Fibo-Paroli ja vom richtigen Paroli. Vorteil: Wesentlich flacherer Saldoverlauf. Nachteil: mathematisch keiner. Der Gesamtgewinn bei einer langen Trefferserie ist beim Original Parolispiel zwar deutlich höher, doch kommt die lange Serie nicht, dann wird viel Geld verloren. Und genau das verhindern die Zwischenentnahmen.

Zitat:
Noch ne Frage:
Wenn gleich zu Beginn eine Serie auftaucht, auf welche Serienlänge spielst Du dann ?
Ich habe weiter oben ja schon neue Regeln für die Gewinnziele gepostet. Jetzt habe ich sie noch einmal verändert.

Hier die Gewinnziele und die sich daraus ergebenden Schwellen:

1 Treffer: +1 (nach Treffer im ersten Satz wäre die Partie beendet, das wird in 48,65% der Fälle eintreten)
Doppeltreffer: +2 / Schwelle: -2
Dreifachtreffer: +3 / Schwelle: -3
Vierfachtreffer: +5 / Schwelle: -6
Fünffachtreffer: +8 / Schwelle: -11
Sechsfachtreffer +13 / Schwelle: -19

Der Platzer wäre dann 20 Stücke und würde eintreten, wenn ich beim Saldo von -19 den letzten zulässigen Angriff (auf eine 6er-Trefferserie) starte (würde 32 Stk Gewinn bringen) und diesen Angriff mit einem Fehltreffer im 1. oder 2. Satz verliere (verliert erst der 3. Satz oder ein späterer, dann erhalte ich eine neue Chance).

So will ich es jetzt auch mal über einen Monat auf Pair/Impair testen. P/I sind mir für ein Spiel auf Serien sympathisch, weil es im Kessel 13 Paare PP und II gibt (mathematisch natürlich eine nicht haltbare Erwartung eines Vorteils).


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  #22  
Alt 31.05.2006, 04:45
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könntest ja weiterhin auf 5 er Erscheinung spielen
ab bestimmter "Schwelle" Doppelstück
später 3 fach Stück usw.
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  #23  
Alt 01.08.2006, 12:16
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Ich hole diesen abgetauchten Thread mal nach oben um zu fragen

Hat jemand Interesse, bei der laufenden Meisterschaft mit mir ein Team zu bilden, das ein scharfes Paroli spielt?

Als Gleichsatz-Figurenspieler und überzeugter Verlust-Progressierer (d'Alembert, Labby) ist das Parolispiel für mich eine nicht zu begründende Leidenschaft, so wie ein ansonsten unauffälliger und vorsichtiger Familienvater einmal im Monat mit der Enduro durch Wald und Flur fetzt (andere Beispiele überlasse ich der Fantasie der Leser ...).

Also, es muss nicht das Fibonacci-Paroli sein (kann aber), auf jeden Fall möchte ich auf eine EC-Trefferserie >= 5 progressieren.

1.000 Euro Spielkapital wäre mir der Spaß wert.


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  #24  
Alt 01.08.2006, 13:26
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Zitat:
Zitat von webpirat@01.08.2006 - 12:16
Ich hole diesen abgetauchten Thread mal nach oben um zu fragen

Hat jemand Interesse, bei der laufenden Meisterschaft mit mir ein Team zu bilden, das ein scharfes Paroli spielt?

1.000 Euro Spielkapital wäre mir der Spaß wert.


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Hallo webpirat,

weiß nicht ob ich noch mit einsteigen kann
bin noch nirgendwo integriert

Wenn ja, bin ich mit 1.000 dabei, dann müsste ich, glaube
ich, noch 2.000 übrig haben, oder?

Nur mit setzen, ist nicht, das überlasse ich Dir.
Ich schaue Dir aber auf die Finger

Gruß
Joker
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  #25  
Alt 01.08.2006, 14:09
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webpirat webpirat ist offline
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Hallo Joker,

es wäre mir eine Ehre, mit dir ein Team zu bilden.
2.000 Euro ist aber noch ein bisschen wenig.

Wer kommt noch dazu?

Zum Reglement:
Zitat:
Die Regeln:

§ 1 Teamspiel
(1) Die Spieler finden sich in Teams von mindestens zwei Personen zusammen, um gemeinsam gegen die Bank anzutreten.
(2) Ein User kann in bis zu drei Teams mitwirken, und auch das spätere Zustoßen zu einem Team ist möglich.
(3) Innerhalb der ersten 180 Spieltage können jederzeit noch neue Teams gebildet werden.
Nach Ablauf dieser Frist ist dies nicht mehr möglich.

§ 2 Kapital
(1) Jeder Spieler hat ein Gesamtkapital von 3.000 Euro zur Verfügung und kann sich damit in bis zu drei Teams beteiligen. Er wird sich in jedes Team mit einer untereinander verhandelbaren Einlage (insgesamt max. 3.000 Euro) einbringen.
(2) Ebenso kann er für einen späteren Einstieg in ein Team Reservekapital bereithalten.
...
Darüber, was wir genau spielen, werden wir uns in dem Thread unterhalten, den der Croupier einrichtet, nachdem das Team angemeldet wurde.


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  #26  
Alt 01.08.2006, 14:54
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Jo bin dabei!
Steige mit 2000 ein.

4000 gesamt für scharfes Paroli sollten erstmal reichen oder?
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Zitat: Solange ich es nicht besser weiß halte ich mich mit einem Urteil zurück...möglich ist halt alles...auch das was sich in meiner persönlichen Vorstellungskraft nur schwer realisieren lässt.

Gerade im Internet hat das Verständnis der geschrieben Worte immer sehr viel mit der Erwartungshaltung des Lesers/Empfängers zu tun.
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  #27  
Alt 01.08.2006, 15:18
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Zitat:
Zitat von dazligth@01.08.2006 - 14:54
Jo bin dabei!
Steige mit 2000 ein.

4000 gesamt für scharfes Paroli sollten erstmal reichen oder?
na dann sind wir ja ein super Team

Gruß
Joker
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  #28  
Alt 01.08.2006, 15:38
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Klasse, ich melde uns dann mal an.

Hmmm, Team "Die 3 Parolis" klingt zu sehr nach Zirkusartisten.
Außerdem sollen ja noch weitere Mitglieder dazu kommen dürfen.

"Team Paroli" klingt nach einem anderen Forum ...

Wie wär's mit "Team Panzerknacker"?



Bis später im Vorbereitungs-Thread.


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  #29  
Alt 26.09.2007, 15:16
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da ich wegen Fibanocci berechnungen in IT System beim Google auf diese Board stieß,
habe ich mich mal auch mit Roulett und Fibonacci auseinandergesetzt.

und folgende erkenntnis erlangt.
bei 50/50 Spiel (zb Rot oder Schwarz)
geht sich ein Gewinn nur mässig aus, überprüft mit einigen Tagespermanenzen.
da der Einsatz (bei spiel wenn kein Gewinn erfolgt) mit sich bringt das bare oder leichtes minus ausgeht.

bei 1/3 (jeweisl 12 Zahlen) ist nach fibonacci schon sehr spannend,
und würde ganz interessanten gewinn (garantiert) auswerfen.

das Problem das ich durch einige Permanezen mit 1/3 ermittelt habe ist der Einsatz, der dann auch 5-6 Stellig wird,
bei einem glaube tageslauf, mit 360 spiele wäre bei grundeinsatz 1 stück/euro großer als 31.000 zu erzielen.


das Problem sind einfach lange serien, und das egal ob man fibonacci einsatz mit Gewinn oder Verlustserweiterungen spielt.

würde es beim Casionroulette keine Einsatzgrenze geben, dann würde das Casino nach wenigen Tagen pleite sein ;-)


clipperton
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  #30  
Alt 26.09.2007, 15:21
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Zitat:
Zitat von clipperton@26.09.2007 - 15:16
würde es beim Casionroulette keine Einsatzgrenze geben, dann würde das Casino nach wenigen Tagen pleite sein ;-)
Wenn dein Kapital unbegrezt ist und das Tischlimit nicht wäre so würde das stimmen
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Zitat: Solange ich es nicht besser weiß halte ich mich mit einem Urteil zurück...möglich ist halt alles...auch das was sich in meiner persönlichen Vorstellungskraft nur schwer realisieren lässt.

Gerade im Internet hat das Verständnis der geschrieben Worte immer sehr viel mit der Erwartungshaltung des Lesers/Empfängers zu tun.
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  #31  
Alt 02.10.2007, 08:37
clipperton clipperton ist offline
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Fibonacci half mir auch bei 50/50 Spiel (rot/schwarz un/gerade)
beim 50/50 Spiel habe ich zumindest berechnet und auch mit einigen Tagespermaneznen (1000 Spiele) getestet, die Einsatzreihe kreiert die nur Gewinn macht.


Einsatz 1 Stück benötigte ein maxEinsatz für Spielreihe bis 2500 Stück (beispiel war 6x ungerade), und damit ein benötigtes Spielkapital von ca 5000 Stück (getestet mit mehrer Tagen und ca 1000 Spielen)

bei den Tagesspielen ist der Gewinn dann bei 1000 - ca 4000 Stück.
Verlust.

clipperton
(französischer Pirat mit eigener Insel)
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  #32  
Alt 02.10.2007, 09:20
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da ich vor 20 Jahren mal in Casion (linz) war, irgendwie fühle ich nicht als Spieler, weis jemand, zb casions austria, welche Mindeseinsatz und Tischlimit hier gespielt werden können?

clipperton
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  #33  
Alt 15.10.2008, 19:16
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Ich werde in den nächsten Tagen / Wochen wenig Zeit haben, mich am Forenleben zu beteiligen.
Doch bevor ich mich rar mache möchte ich noch eine Fibonacci-Variante beschreiben, ich nenne sie

Die Siedler

Es ist eine Gewinn-Fibonacci und es liegt ihr die Überlegung von Leonardo da Pisa zugrunde, der die Zahlenfolge mit der Vermehrung von Kaninchen in Verbindung brachte. Gustav Harm prägte später den Begriff "Lebensprogression" dafür:

Zitat:
Zitat von ROULETT-LEXIKON@S. 137 ff.

"Fibonacci" ist das Pseudonym eines Leonardo da Pisa, der mit seinem 1202 erschienen Rechenbuch »Liber Abaci« die arabischen Zahlen in Europa eingeführt hat. In diesem Werk legt er dar, wie er bei Betrachtungen der Vermehrung von Kaninchen auf diese bemerkenswerte Zahlenfolge gestoßen ist.
...
Gustav Harm beschäftigte sich mit dieser Erkenntnis im Zusammenhang mit seiner Progressionsforschung und wundert sich zu Recht, daß bis heute niemand auf die Idee gekommen ist, diese "Lebensprogression" auch als Glücksspielprogression anzuwenden.

Wenn Leben existiert, dann lebt es aus sich selbst heraus weiter! Ohne irgendwelchen Nachschub von außen. Wir machen also eine "Urzeugung", indem wir einen einzigen Jeton aus der Tasche nehmen und ihm Leben einhauchen, indem wir ihn "aufs Spiel setzen".
Haben wir Pech, stirbt er ohne Nachwuchs, dann ist diese Lebenskette ausgestorben. Wir holen den nächsten Jeton aus der Tasche, versuchen eine neue Urzeugung. Irgendwann stirbt diese nicht, sondern es werden zwei aus einem. So ist das Leben. Dann geht es "von allein" weiter. Der "neue" Jeton, das Junge, ist noch nicht fruchtbar. Es muß erst erst eine "Generation" warten. Aber das Alte wird erneut aufs Spiel gesetzt, eine weitere Generation folgt in der Kette von Generationen.
Stirbt das Alte jetzt, geht der Satz verloren, dann ist das Junge inzwischen "erwachsen", also fruchtbar. Entweder werden daraus zwei oder die Kette stirbt aus, was nie im zweiten, frühestens im dritten Satz geschehen kann. Oder das Alte hat nochmals "geworfen" und es sind insgesamt 3 vorhanden.
Warum schlage ich vor, eine Gewinn-Fibonacci zu spielen? Wo ich doch in mehreren Beiträgen geschrieben und nachgewiesen habe, dass eine Gewinnprogression auf den EC gegenüber einer Verlustprogression mathematisch im Nachteil ist.

Das ist Fakt, doch dieser kleine mathematische Nachteil wird mehr als aufgewogen durch einen großen psychologischen Vorteil:
Wer eine EC-Gewinnprogression spielt, der hat das Risiko voll im Griff. Jeder Angriff kostet immer nur 1 Stück, entweder er verläuft erfolgreich und das Stück "pflanzt sich fort", oder das Stück "stirbt", bevor es Nachwuchs bekommt. Ich bin also in der Lage, mit einem voher festgelegten Kapital an den Spieltisch zu treten und es wird nicht passieren, dass ich, wie der Spieler einer Verlustprogression, schwitzend zum Schalter renne um neue Jetons zu kaufen, weil eine Fehltrefferserie mich in hohe Progressionsstufen treibt.

Die meisten wissen, dass ich fast nur mit dem PC arbeite und "am Küchentisch" spiele, also wenig Praxiserfahrung habe. Doch auch ich habe schon am eigenen Leib erfahren, welchem Stress man sich bei einer Verlustprogi aussetzt und wie entspannt eine Gewinnprogression zu spielen ist.

Doch nun zu Die Siedler.

Ich spiele eine 6-stufige EC-Gewinnfibonacci auf EC (1-1-2-3-5-8). Der Marsch ist egal, ich wähle einen, den ich mag und der mit wenig Buchungsaufwand Satzsignale liefert.
Eine 6er-Trefferserie wird mit mathematischer Wahrscheinlichkeit 1x in 145 Coups vorkommen, sie bringt mir 20 Stücke Gewinn. Das ist das Sahnehäubchen.
Denn immer dann, wenn der allererste Satz trifft, kann ich den Angriff mit der Lebensprogression nicht mehr verlieren. Entweder er endet plusminus Null oder ich realisiere kleinere Gewinne von 1, 2 oder 4 Stücken.

Ich betrete die Spielbank mit 20 Jungkaninchen in der Jackentasche. Am Spieltisch finde ich drei Lebensräume: Das Rotschwarz-Land (RS), das Krummgerade-Land (UG) und das Tiefhochland (MP). Dort will ich die Kaninchen ansiedeln.

Ich beginne und setze ein Kaninchen auf das Rotschwarz-Land.
Nehmen wir an, der Satz gewinnt, dann habe ich 2 fortpflanzungsfähige Kaninchen.
Das erste verbleibt in Rotschwarz-Land, das Neugeborene setze ich nun in das kaninchenleere Krummgerade-Land.

Jetzt gewinnt wieder der Satz in RS und der Satz in UG verliert.
Die UG-Population ist ausgestorben, doch auf RS tummeln sich wieder 2 Kaninchen.
Entsprechend der Prog-Staffel bleiben diesmal beide dort, es bleibt also kein Kaninchen übrig um ein anderes Land zu besiedeln.

Der RS-Satz gewinnt ein drittes Mal und ich freue mich über 4 Kaninchen.
3 bleiben im Rotschwarz-Land, das vierte siedelt im Krummgerade-Land.

Nehmen wir an, dass jetzt beide Sätze treffen: 8 Kaninchen!
5 müssen in RS bleiben, eins bleibt in UG und eins siedelt im öden Tiefhochland.
Das achte fange ich ein und stecke es in den Kaninchenstall, also meine Jackentasche.

Damit ist das Prinzip auch schon beschrieben:
Start auf einem EC-Paar, bei Treffer wird mit dem Gewinnstück ein zusätzlicher Angriff auf einem anderen EC-Paar gestartet.
Ein neues EC-Paar wird also nur angegriffen mit einem Stück, das ich nach Treffer gemäß der Prog-Staffel auf einem anderen EC-Paar abziehe.
Überschüssige Stücke kommen zum Kapital.

Nur wenn alle Einsätze gleichzeitig verlieren (die Wahrscheinlichkeit dafür ist bekanntlich 4/37 oder 5/37) starte ich mit 1 Stück einen neuen Angriff auf irgendeinem EC-Paar und versuche, nach und nach auch die anderen beiden EC-Paare zu spielen.

Was machen ich bei Zero?
Ich bemühe wieder das Kaninchenbild, das mir wirklich gut gefällt:
Wie schon gesagt gibt es 4 oder 5 Pest-Zahlen, die alles Leben in den Ländern töten.
Die Zero ist so etwas wie eine grenzüberschreitende Erkältungswelle, sie schwächt die Populationen, macht die Kaninchen für einen Coup unfruchtbar. Sie ziehen sich zurück in die Sperrzone und mit dem Folgecoup werden sie sterben oder wieder gesund werden. Im letzten Fall geht es regelkonform mit der Stufe weiter, bei der die Zero kam. Es werden also keine neuen Jungtiere aus dem Stall dazu gesetzt.

Ich denke, die Strategie ist so einfach, dass es keiner Beispielpartie bedarf.
Die Partie ist beendet, wenn alle 20 Kaninchen tot sind oder wenn soundsoviele dazu gekommen sind. Da ich teilweise bis zu 3 EC-Paare gleichzeitig spiele muss ich übrigens nicht 145 Coups auf meine 6er-Trefferserie warten.
Wann der Spieler im Gewinn abbricht bleibt seinem Temperament überlassen.


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  #34  
Alt 15.10.2008, 23:12
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DanDocPeppy DanDocPeppy ist offline
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Hi!

Klingt jedenfalls nach einer Spielidee mit hohem Funfaktor!
Vor allem wenn die Kaninchen das tun, was sie am besten können: rammeln

LG
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  #35  
Alt 16.10.2008, 01:31
david87 david87 ist offline
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@webpirat

habe lange nicht mehr so viel schmunzeln müssen bei einem Strategievorschlag. Das ist wirklich zu schön beschrieben. Da ist es einem ja fast egal, ob man auf Dauer verliert. Wenn man die ganze Zeit mit seinen Kaninchen beschäftigt ist.

Ciao David
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  #36  
Alt 16.10.2008, 10:29
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@ DanDocPeppy

Zitat:
Zitat von DanDocPeppy@15.10.2008 - 23:12
Klingt jedenfalls nach einer Spielidee mit hohem Funfaktor! ...
Richtig, Spaß sollte Roulette auch dann machen, wenn man strategisch spielt.
Vielleicht kannst du ja mal eine Partie in deinem gemischten Feldzug so spielen.

Damit der Spielvorschlag rund wird will ich doch noch einen EC-Marsch vorschlagen.
Bleiben wir im Tierreich: Der Rössel-Marsch.

War der letzte Coup ein Wechselcoup, setzen wir auf Serie.
War der letzte Coup ein Seriencoup, setzen wir auf Wechsel.
Damit spielen wir die vier Dreierfiguren RSS, SSR, SRR, RRS an.
Beim Schach sind das Rössel-Züge (Pferd, Springer): eins gerade, eins schräg bzw. eins schräg, eins gerade.

Wer genau hinguckt erkennt: Dieser Marsch ist identisch mit dem Satz gegen den vorletzen Coup.


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  #37  
Alt 17.10.2008, 19:47
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@wolfgang

die fibo ergibt als quersumme im 12er bzw 24er Rythmus immer 9
als Gewinnprogie ist die Fibo"light" allerdings besser(weil schon ab dem 3ten Coup etwas übrig bleibt)

anstatt fn=fn-1+fn-2 ; fn-1+fn-3

also statt

1-1-2-3-5-8-13-21-usw

1-1-1-2-3-4-6-9-13-usw

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  #38  
Alt 17.10.2008, 20:11
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Hallo Gerry,

bei 1-1-2-3-5-8 als Gewinn-Progi

ist bereits nach 1 Treffer der Einsatz eingespielt, nach dem 3. Treffer bleibt 1 Stück übrig, nach dem 4. Treffer 2 Stücke und nach dem 5. Treffer 4 Stücke.
Trifft man 6x und beendet den Angriff, dann beträgt der Gewinn 20 Stücke.


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  #39  
Alt 17.10.2008, 20:42
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@all

Auserdem finde ich die Kaninchen-Brücke (als Illustration) sehr mignon !

Dabei nicht vergessen das aus eine Pärchen Kaninchen eine katastrophale "Invasion" schon passiert ist, ich glaube es war in Australia ! :helpsmile:

BdF

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http://www.wat.tv/video/mohamed-ali-contre-georges-h6np_cgrx_.html
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  #40  
Alt 18.10.2008, 09:34
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mignon?

Qu'est que c'est???


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