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  #1  
Alt 19.06.2005, 15:16
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webpirat webpirat ist offline
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Ausgelagert aus Y-Separée "Money Management"

webpirats Fraktal-Labby v1

Die Fraktal-Labby ist mit Karo-Block und Bleistift ganz leicht zu buchen, schwieriger ist die Excel-Programmierung.

Doch zunächst sollten wir kurz einen Blick auf die Tilgungskraft der bekannten Progressionen werfen:
Die Martingale tilgt alle vorangegangenen Verluste mit 1 Treffer.
Die Fibonacci tilgt alle vorangegangenen Verluste mit 2 Treffern.
Die Labby tilgt alle vorangegangenen Verluste, wenn es halb so viele Treffer gab wie Verlustcoups (einschließlich der Startfolge, in der das Gewinnziel festgelegt ist).
Die d'Alembert tilgt alle vorangegangenen Verluste, wenn es gleich viele Treffer wie Verlustcoups gab. Sie wirft darüber hinaus noch einen Gewinn ab in Höhe des größten während der Progression getätigten Einsatzes.

Jetzt muss ich auf die Prefix "Fraktal" eingehen.
Fraktal heißt, dass ein Ganzes zerlegt wird in immer kleinere Teile, die sich alle gleichen.
Auf die Labby bezogen bedeutet das Folgendes:

Der Idealverlauf der Labby (sagen wir mit der Startfolge 1-2) ist eine Ergebnispermanenz wie diese:
– – – – – + + + Erst runter, dann doppelt so steil wieder rauf und fertig.

Der werden wir nur selten begegnen. Realistischer ist schon
– – – – – + + – – – – + + +

Mit fraktalem Blick erkennen wir darin zwei verschachtelte Idealverläufe, ich stelle sie mal farblich dar:
– – – – – + + – – – – + + +
Erklärung: Am Anfang hätte es fast geklappt mit der Tilgung, ein + hat noch gefehlt. Es kam aber ein –. Hier drücken wir die "Pause-Taste" und betrachten das, was jetzt kommt, als eine Labby-in-der-Labby, die von vorne bespielt wird. Sagen wir, ebenfalls mit der Startfolge 1-2. Nach 3x – kommt 2x + und die "Nebenlabby" hat gewonnen! Aber die Startlabby ist noch nicht abgeschlossen und soll jetzt fortgesetzt werden. Wir haben Glück und erwischen noch einen Treffer, damit ist die Startlabby ebenfalls beendet und wir haben 6 Gewinnstücke gemacht. Hätten wir den letzten Satz verloren, dann hätten wir gleich wieder eine neue Nebenlabby gestartet.

Das ist das Fraktal-Prinzip! In der Praxis muss es ein wenig anders gespielt werden.
Dazu hänge an dieser Stelle mal eine Grafik hin, unten erkläre ich dann, wie die Fraktal-Labby gespielt werden muss.

Bei

Zuerst zur Grafik:
Wir haben es hier mit der gleichen Ergebnispermanenz zu tun, die ich auch für die Original-Labby verwendet habe.
Daraus ergibt sich bei der Fraktal-Labby eine 3fache Verschachtelung nach dem Muster
Start1 –> Pause –> Start2 –> Pause –> Start3 –> Ende3 –> Weiter2 –> Ende2 –> Weiter1 –> Ende1

Die wesentliche Änderung
Wir haben hier mehrere fiktive Spieler, die nebeneinander sitzen und auf ihren Einsatz warten. Jeder Spieler spielt eine eigene kurze Startfolge durch, wenn er an der Reihe ist. Wenn die Tilgung bei Spieler1 unterbrochen wird, bevor er das Gewinnziel erreichen konnte, macht er Pause und lässt seinen rechten Nebenmann ran, das ist der Spieler2. Beendet der seine Labby mit Erfolg, ist Spieler1 wieder dran. Klappt's bei dem auch diesmal nicht, kommt ein frischer Spieler3 ins Spiel. Erwischt auch Spieler3 eine Minusserie, gibt er nach rechts ab an einen Spieler4. Gewinnt der seine Labby, gibt er nach links zurück an Spieler2. Und so weiter.

Jetzt die Fraktal-Labby in der Praxis:
Um bei der Original-Labby einen Gewinn von 15 Stücken herauszuspielen bietet sich die Startfolge 0-1-2-3-4-5 an. Wir benötigen dann drei zusätzliche Gewinncoups über das 1:2-Verhältnis hinaus.

Um bei der Fraktal-Labby ebenfalls 15 Stücke sicher zu gewinnen, lassen wir 5 fiktive Spieler mit der kurzen Startfolge 1-2 antreten. Wir benötigen also von vorneherein 2 Gewinncoups mehr, bis alles getilgt ist. Alternativ könnten wir natürlich auch 3 fiktive Spieler mit der Startfolge 2-3 antreten lassen, dann wären auch hier nur 3 zusätzliche Treffer erforderlich, allerdings wird die Progression steiler. Was besser ist hoffe ich herausfinden zu können, wenn die Programmierung steht.

Ich vermute, 5 Spieler sind die bessere Wahl, bleiben wir erst einmal dabei. Das sind die "Pflichtspieler". Mit denen allein kommen wir aber nicht immer gefahrlos ans Ziel. Deshalb gibt es eine unbegrenzte Zahl von "Hilfsspielern", die nach dem gleichen Schema eingesetzt werden. Die haben es allerdings leichter, denn sie spielen alle mit der Startfolge 0-1. Sie sind so eine Art Überlaufbecken. Für jeden Hilfsspieler, der ins Spiel kommt, müssen wir zwar einen Zusatztreffer erzielen (stimmt nicht ganz, manchmal reicht ein halber, das wird weiter unten klar werden), aber wir halten die Progression damit flach und machen mit jedem Hilfsspieler auch ein zusätzliches Gewinnstück.

Die Praxis hat gezeigt, dass es keinen Sinn macht, schon nach dem 1. Verlustcoup, der auf einen Gewinncoup folgt, nach rechts zu übergeben. Auch die Übergabe nach dem 2. Verlustcoup führte bei der HH-Permanenz dazu, dass ich irgendwann fast 40 Hilfsspieler im Spiel hatte (da waren natürlich viele darunter, die ihr Spiel schon erfolgreich beendet hatten), was nicht wirklich gut ist. Erst als ich zur Regel machte, dass nach dem 3. Verlustcoup übergeben wird, lief die Fraktal-Labby in geordneten Bahnen.

Die 5 Pflichtspieler akzeptieren immer bis zu 3 Fehltreffer in Folge, das entspricht beim Start einem Verlust von 12 Stücken (3-4-5). Dann geben sie an den linken Nebenmann ab, der ebenfalls 3 Verluste hinnehmen muss. Und so weiter. Eine 12er-Minusserie gleich zu Spielbeginn würde also insgesamt 48 Stücke kosten.

Wird das Spiel dann vom 5. Pflichtspieler an der ersten Hilfsspieler übergeben, kann die Minuskette so lang werden wie sie will, denn mit der Startfolge 0-1 setzt ein Hilfsspieler ja immer nur 1 Stück. Er muss deshalb sein Spiel auch nicht nach 3 Verlustcoups abgeben und steckt Horror-Verlustserien ganz billig weg.

Jetzt kommt noch ein wichtiger Sonderfall:
Nehmen wir an, wir haben gerade einen neuen Spieler eingesetzt, und der verliert seinen ersten Satz von 1 Stück (0-1), setzt wieder 1 Stück (Folge 0-1-1) und gewinnt. Er streicht die 0 und die letzte 1 und in seiner Folge steht jetzt nur noch ein einzelner 1er. Da wir keinen Gewinncoup verplempern wollen habe ich folgende Regel aufgestellt, die sich gut bewährt hat: Zu diesem 1er nehmen wir vom nächsten Spieler links, der noch im Spiel ist (es können mehrere dazwischen sitzen, die schon fertig sind) den letzten Verlustcoup dazu. Wir klammern also nicht zwei Sätze in der Vertikalen zusammen, sondern in der Horizontalen. Sollte jetzt ein Treffer kommen, ist der eine Hilfsspieler fertig und der linke Nachbar kann seine letzte Zahl streichen. Geht's daneben, dann notiert der Hilfsspieler brav 0-1-1-1 und der linke Nachbar muss diesen Verlustsatz halt an seine Kette dranhängen (nach dem Motto: Es war einen Versuch wert).

Die Zero verbuchen wir auch hier als vollen Verlust.

Hört sich sicher kompliziert an, ist aber wirklich leicht zu händeln. Es ist eins der ganz wenigen Systeme von mir, das man – mit einem einfachen Basismarsch – in dieser Version im Realcasino spielen kann.

So, die Fraktal-Labby ist damit zum Abschuss frei gegeben. :gunsmile:

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  #2  
Alt 20.06.2005, 03:10
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Shotguns Killerpermanenz mit der Fraktal-Labby v4

Ich habe es geschafft: ein ruhiger Sonntagnachmittag und ein ebensolcher Abend haben es mir ermöglicht, die Fraktal-Labby Version 4 zu programmieren! Und die Programmierung ist richtig gut geworden , ich habe Dinge berücksichtigt, die ich bisher nicht genügend beachtet habe.

Die Übergabe an die Spieler muss ich noch von Hand machen (Copy&Paste), den Rest erledigt Excel alleine. Ich kann also mit verhältnismäßig wenig Aufwand Killerpermanenzen testen.

Die erste war die "Shotgun-Permanenz" (von welchem Casino ist die eigentlich?), die der Version 3 noch große Probleme bereitet hat.

Vorab das Ergebnis – einmal als Tabelle und einmal als Diagramm:





Ich bin hochzufrieden mit dem Ergebnis: 30 Stück Gewinn mit 35 Coups, dazu noch 4 Stücke Zero-Bonus für die Kriegskasse! Kapitalbedarf knapp unter 100 Stücken, höchster Einsatz 51 Stücke.

Die Änderungen:

Wie angekündigt habe ich die Fraktale als Mantel-Labby programmiert, das heißt jedes Fraktal läuft eigenständig entkernt bis zum Gewinn oder zum Übergabepunkt nach 3x Minus. Das Ganze in der Formel-Version, als nicht klassisch labbymäßig gebucht.
Was mich am meisten verblüfft: Ich habe keinen einzigen Hilfsspieler gebraucht, nur Pflichtspieler mit der Startfolge 1-2.

Jetzt wird's aber Zeit zum Schlafengehen.

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  #3  
Alt 20.06.2005, 11:20
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Negative Einsätze?

Sicher wundert ihr euch über die negativen Einsätze.
Das habe ich heute Nacht gar nicht erklärt.

Bei den Versionen 3 und 4 der Fraktal-Labby spiele ich beide ECs, also Rot und Schwarz, im Differenzsatz. Die Tabelle ist die der Rot-Seite, –2 bedeutet also 2 Stück auf Schwarz und ein Minus vorne wird dann hinten beim Saldo zum Plus.

Konkret habe ich auf jeder Tischseite 5 Pflichtspieler mit der Startfolge 1-2, daher kommt auch das Gewinnziel 30 Stück.

Das ist eine einfache, aber höchst effektive Methode, den Saldo zu glätten und den Gewinn zu verdoppeln. Eine Seite läuft fast immer vom Start weg gut und hat schnell fertig. Und da man bei Spielbeginn eh nicht weiß, welche das sein wird, nehme ich halt beide.

Man darf nur nicht über das Gewinnziel hinaus spielen, nur weil die FL auf der anderen Seite noch nicht fertig ist! Das könnte einen in größte Schwierigkeiten bringen.

Bisher habe ich ja immer nur S/R als Ergebnispermanenz verwendet. In der Praxis würde ich natürlich einen Marsch spielen. Und da ist mir am liebsten einer, der möglichst genau 50:50 läuft, also keine leicht erhöhte Trefferquote hat. Denn die wäre beim Spiegelbild von Nachteil.

So gesehen ist der "Satz auf den letzten Coup" (LC) die beste Wahl. Wobei ich mal testen werde, als Gegenmarsch nicht das Spiegelbild zu nehmen, sondern den "Satz auf den vorletzten Coup" (VC).
Das scheint mir noch sinnvoller zu sein.
Warum? Darum:

Beispiel-Trefferquoten:
10er-Serie: LC=90% / VC=80%
10x 1er (Intermittenz): LC=0% / VC=100%
5x 2er (2er-Intermittenz): LC=50% / VC=0%
3x 3er (3er-Intermittenz): LC=67% / VC=33%
3x 4er (4er-Intermittenz): LC=75% / VC=50%
usw.

Bei Serien läufts also auf beiden Seiten gut, bei Intermittenzen wenigstens auf einer Seite. Nur längere 2er-Intermittenzen sind etwas unerfreulich. Insgesamt erwarte ich so kleinere Negativ-Ecarts beim Differenzspiel. Mal sehen ...

Ich will heute meine Excel-Programmierung "vollautomatisieren", damit ich endlich per Makrorecorder viele Permanenzen testen kann.
Joker muss sich leider aus privaten Gründen etwas ausklinken.

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  #4  
Alt 20.06.2005, 18:33
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@Webpirat

Ich finde deine Labbyvariante sehr interessant (Man lernt immer wieder gerne neues dazu)

Mit dieser Permanenz hätte die High-Low-Doppel-Fibo nur folgendes geschafft

-L1/-1
-L1/-2
+L1/-1
+H1/0
-H1/-1
+L1/0
-H1/-1
-L1/-2
-L1/-3
-L1/-4
+L1/-3
-H1/-4
-L1/-5
-L1/-6
+L1/-5
-H2/-7
+L1/-6
-H3/-9
0-L1/-9,5
-L1/-10,5
-L1/-11,5
+L1/-10,5
-H5/-15,5
-L1/-16,5
+L1/-15,5
-H8/-23,5
+L1/-22,5
+H13/-9,5
+H13/+3,5
-L1/+2,5
+L1/+3,5
+H1/+4,5
-H1/+3,5
+L1/+4,5
+H1/+5,5

PS:Seh mir noch an was die High-Low-Doppel-Martingale gebracht hätte

CU
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  #5  
Alt 20.06.2005, 18:41
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-L1/-1
-L1/-2
+L1/-1
+H1/0
-H1/-1
+L1/0
-H1/-1
-L1/-2
-L1/-3
-L1/-4
+L1/-3
-H2/-5
-L1/-6
-L1/-7
+L1/-6
-H4/-10
+L1/-9
-H8/-17
0-L1/-17,5
-L1/-18,5
-L1/-19,5
+L1/-18,5
-H16/-34,5
-L1/-35,5
+L1/-34,5
-H32/-66,5
+L1/-65,5
+H64/-1,5
+H64/+62,5
-L1/+61,5
+L1/+62,5
+H1/+63,5
-H1/+62,5
+L1/+63,5
+H1/+64,5


etwas besser aber zu viel risiko

cu
rcec
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  #6  
Alt 20.06.2005, 21:10
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With a little help from my friends ...

Ja Leute, ich kann eure Hilfe gebrauchen.
Komme nicht weiter mit der Excel-Programmierung. :helpsmile:

Die Signalisierung, Rücklagen, Satzhöhe – alles kein Problem.
Aber das mit dem Abgeben an die Nachbarspieler kriege ich noch nicht gebacken.

Ich schildere mal das Problem:

Die fünf fiktiven Pflichtspieler und beliebig viele Hilfsspieler habe ich spaltenweise angeordnet (im Moment belegt jeder Spieler 4 Spalten, aber da müssen wir ja nicht sparsam sein).

Für jeden Spieler gibt es 4 mögliche Zustände:
B = bereit
A = aktiv
P = pausierend
E = fertig (Ende)


Das Problem läßt sich am besten mit einem Beispiel beschreiben:

Zu Beginn haben alle Spieler den Zustand B (bereit).
Spieler 1 beginnt und beendet zügig seinen Part, er nimmt Zustand E ein.
Mit dem nächsten Coup übernimmt Spieler 2 in der Spalte rechts daneben. Er erwischt eine kleine Minusserie und muss pausieren (Zustand P).
Pausierende Spieler geben das Spiel immer nach rechts ab, also an Spieler 3 (das ist einfach zu programmieren). Spieler 3 hat einen Treffer beim ersten Satz und ist fertig (E).

Jetzt muss geprüft werden, ob links neben Spieler 3 noch ein pausierender Spieler ist (was hier ja der Fall ist). Spieler 3 gibt also zurück an Spieler 2. Spieler 2 macht fertig und prüft jetzt seinerseits, ob links (da sitzt nur noch Spieler 1) ein Angriff nicht abgeschlossen ist. Das trifft aber nicht zu. Also orientiert er sich nach rechts. Spieler 3 hat bereits Zustand E erreicht und wird übersprungen. Spieler 4 hat Zustand B und übernimmt.

Ein logisches Flussdiagramm.
Ich habe für jeden Spieler eine Statusspalte eingerichtet, in der Zeile für Zeile der aktuelle Zustand angezeigt wird. Da ich bei der Übergabe-Entscheidung aber die Zustandsspalten links und rechts auf der gleichen Ebene auslesen muss, entstehen ständig die berüchtigten Zirkelbezüge.
Und dafür habe ich noch keine Lösung.

Kann man da vielleicht etwas mit einer Hilfsspalte machen, in der die Werte für den Zustand als Text und nicht als Formel stehen? Mit der Textfunktion habe ich schon manche harte Nuss geknackt.

Oder hat jemand einen anderen Vorschlag?

webpirat
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  #7  
Alt 20.06.2005, 21:24
pms pms ist offline
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Hmm, Du hast die Progi anscheinend auf andere Trefferfolgen neu abgestimmt.

Wie wirkt sich das verbesserte Ergebnis der Version 4 bei der Shotgun PM auf das Endergebnis zur HH PM im Vergleich zur Version 3 aus?

Eigentlich waren wir ja mal der Meinung das mit kurzen Angriffen mehr zu reissen ist. Das was da gerade in Arbeit ist, ist ja genau das Gegenteil von kurzen Angriffen!

Muss aber gestehen, dass ich auch gerade an ner langgezogenen Progi tüftel. Gewinnziel ist irgendwo zwischen +10 und +5 pro Tag.

Bei der HH PM komme ich auf +10 - Maximaleinsatz 135 Stücke.
Bei der Shotgun PM bin ich in Coup 29 bei +1 - Maximaleinsatz 11 Stücke.

Deine Idee mit zwei gegenteiligen Märschen finde ich prinzipiell gut, aber ich hatte ja so etwas mit MM schon mal getestet und war mehr als überrascht von dem schlechten Ergebnis.

Bei Permanenzen in denen eine Seite extrem gut oder schlecht läuft, geht es recht anständig ins Plus mit dem MM. Wenn es ausgeglichen verläuft gehen beide Seiten saftig ins minus weil die Verluste mehr Kosten als die Gewinne hergeben.

Es ist wirklich eine Langzeituntersuchung wert, ob sich durch zwei gegenteilige Märsche mit einer langgezogenen Verlustprogression ein Vorteil ergeben kann oder ob dann am Ende wieder genau das Gleiche rauskommt wie sonst auch...

pms
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  #8  
Alt 20.06.2005, 22:25
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webpirat webpirat ist offline
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@ pms

Zitat:
Originally posted by pms@20.06.2005 - 21:24
...
Wie wirkt sich das verbesserte Ergebnis der Version 4 bei der Shotgun PM auf das Endergebnis zur HH PM im Vergleich zur Version 3 aus?
Ich werde die nachher mal durchspielen – "halbautomatisch". <_<

Zitat:
Eigentlich waren wir ja mal der Meinung das mit kurzen Angriffen mehr zu reissen ist. Das was da gerade in Arbeit ist, ist ja genau das Gegenteil von kurzen Angriffen!
Wieso denn? Ich habe die Shotgun-Permanenz nach 35 Coups mit +30 abgeschlossen. Shotgun war erst nach über 200 Coups im grünen Bereich. Klar kann es in seltenen Fällen mal länger dauern, bis sich das 1:2-Verhältnis einstellt. Aber es wird sich einstellen!

Zitat:
Deine Idee mit zwei gegenteiligen Märschen finde ich prinzipiell gut, aber ich hatte ja so etwas mit MM schon mal getestet und war mehr als überrascht von dem schlechten Ergebnis.
Gerade die Labby bietet sich dafür an. Sie benötigt zum Erreichen des Gewinnziels ja nur ein Treffer/Fehltreffer-Verhältnis von 1:2. Das hast du in 99,x Prozent der Fälle nach spätestens 4 ... 5 Rotationen, und zwar auf beiden Seiten! Für einen MM-Feldzug eine ideale Voraussetzung.
Es muss uns nur gelingen, einen großen Ecart mal 100-150 Coups kapitalmäßig durchzustehen. Mit der Fraktal-Mantel-Labby-Kombi sollte das gelingen.

Beim Angriffsverlauf gibt's eigentlich nur folgende zwei Möglichkeiten:
1. Es bildet sich ein großer Ecart. Dann ist eine Seite ratzfatz im Plus und bringt 15 Stücke. Die andere wird dann ein harter Brocken, da können der Differenzsatz zu Beginn und die 15 Gewinnstücke von "drüben" wie Balsam wirken.
2. Die Partie läuft recht ausgeglichen. Dann ist die Fraktal-Mantel-Labby auf beiden Seiten ein Waldspaziergang.

Zitat:
Bei Permanenzen in denen eine Seite extrem gut oder schlecht läuft, geht es recht anständig ins Plus mit dem MM. Wenn es ausgeglichen verläuft gehen beide Seiten saftig ins minus weil die Verluste mehr Kosten als die Gewinne hergeben. ...
pms
Nein, wie ich schon sagte: Ein ausgeglichener Spielverlauf ist das beste, was uns passieren kann.

Prinzipiell darf man beim Doppelangriff mit zwei Märschen nur eines nicht machen: Wenn auf einer Seite das Gewinnziel schnell erreicht wird auf dieser Seite weiterspielen. Denn dann kann es passieren, dass der Ausgleich kommt, der die andere Seite nach wenigen Coups zum Gewinnziel führt, und du hängst dann völlig unnötig mit hohen Einsätzen und negativem Saldo in der Progri drin.

webpirat

p.s.: Kann mir denn keiner für die Programmierung einen Tipp geben (siehe oben)?
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  #9  
Alt 20.06.2005, 22:25
THW THW ist offline
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Hi Webpirat,
mein Angebot steht noch...

Als erste (Formel-)Hilfsmöglichkeit:

Füge vorne 2 Hilfsspalten ein.

Deine Satusspalten ändern sich von Text auf folgende Nummernlogik:

Beendet 0
Pause: -Spielernummer (In Deinem Beispiel hätte Spieler 2 den Status -2)
Als nächstes Bereit: +Spielernummer
Sobald also irgendein Spieler aktiv wird, muß der Spieler rechts von ihm den Status +Spielernummer bekommen.

Das hat folgenden Hintergrund:
Die erste Hilfsspalte prüft den minimalen Wert (Also die Pausierenden Spieler -1, -2, -3) Die Folge geht von rechts nach links

Die zweite Hilfsspalte prüft den Maximalen Wert. Also der Spieler, mit dem höchsten Plusstatus.

Daraus kannst Du dann ohne Zirkelbezüge den nächsten Spieler ermitteln.

Hilft Dir das weiter?

Viele Grüße

THW
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  #10  
Alt 20.06.2005, 22:34
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Hallo THW,

das hört sich ausgesprochen clever an!

Mir ist aber noch nicht klar, wie ich das Spiel mit dieser Signalisierung tatsächlich an den jeweiligen Spieler übergebe.

Ich werde mich per PM an dich wenden.
Wenn heute nicht mehr, dann morgen. Auf jeden Fall vielen Dank für das Hilfsangebot.

webpirat
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  #11  
Alt 21.06.2005, 01:31
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@ pms & alle

Zitat:
Originally posted by pms@20.06.2005 - 21:24
...
Wie wirkt sich das verbesserte Ergebnis der Version 4 bei der Shotgun PM auf das Endergebnis zur HH PM im Vergleich zur Version 3 aus?

pms
Ich habe es mal durchgespielt. Der Ecart ist ja wirklich heftig (die Erinnerung war schon verblasst).
Die Permanenz müsste mit ihren langen Serien bei dem LC/VC-Doppelmarsch-Angriff, den ich weiter oben beschrieben habe, auf beiden Seiten nach oben abgehen wie eine Rakete . Ich werde das als erstes mal testen, wenn ich die Excel-Programmierung hinbekommen habe.

Auf der Rot-Seite musste ich insgesamt 9 Spieler einsetzen und auf der Schwarz-Seite nur die 5 Pflichtspieler. Die waren nach 10 Coups alle fertig, das war ja klar!

Auf der Rot-Seite musste ich bis Coup Nr. 85 kämpfen. Höchster Einsatz 121 Stücke, der größte Kapitalbedarf 286 Stücke und der Gesamtumsatz 988 Stücke. Endsaldo +34 Stücke, kein Zero-Bonus (sie erschien nicht).

Hier der Angriff als Tabelle und Diagramm:





Ich muss aber noch einmal darüber nachdenken, wie ich die Einsatz-Spitzen an den Progressionsenden etwas stumpfer kriege. Die können nämlich wirklich gefährlich werden. <_<

GN8
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  #12  
Alt 21.06.2005, 04:33
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Bonsoir Webpirat
Sehr interessant die Fraktal-Labby ...ich muss sie aber noch durcharbeiten .

Wie du weisst habe ich das Billedivoire-Buch schon gut drei Jahre bearbeitet
Ich habe den Französischen Text aus der " Bibliotheque François Mitterand "
kopieren und schicken lassen ...es existieren leider nur noch zwei Exemplare (1932)von diesem wertvollen Buch "Spielen und Gewinnen" den Deutschen text habe ich in der Übersetzung von G.MANDELKOW(Insider-Press - Bad Homburg 88 ) zu erst gelesen .

Die Übersetzung , fand ich auch schwer zu verfolgen am Anfang , aber nach ich den Französischen Original-Text enthalten hatte , muss ich betonen das es eine prezise und seriöse Arbeit von Mandelkow ist ... man könnte wohl sagen das die Übersetzung doch moderner formuliert als das Original !!!
Es ist Billedivoire selbst der verzwickt schreibt oder besser gesagt
komich und verwirrend ...er hat auf Französisch seltsame Ausdrücke ...
seine Denkensart ist konsevativ und bissien kindisch ...ABER....und doch :

Ich habe lang gebraucht in seine Denkensart reinzukommen...und sie zu begreifen,
nicht nur weil ich keine Roulette-Spitze bin ,aber weil man gut paar Monate braucht um alle seine Varianten durchzuspielen und sein eigenes Spiel erst dann aufbauen kann...meistens habe ich alle Real gespielt oft mit grosser Angst ...

es wird nur verständlich wenn mann IHM NACH...DENKT... und seine naïve Formulierungen annimmt , erst dann findet man den Eingang und seine
gute Ideen werden anwendenbar , erst dann kann man ein eigener WEG , in seinen Varianten, aufspüren und erfolreich bespielen .
( man muss sich da einschleischen wie eine Schlange oder vorgehn wie ein Schauschspieler der eine Rolle, eine Figur übernimmt ...
mit Hilfe der Mathesis und der MIMESIS , unsere beiden Lehrmöglichkeiten )

Ich bin nicht in der Lage das besser vorzuführen und will keine grosse Rede halten.

Die grosse Idee in seiner Labouchère Analyse , sein bester Begriff ist :
DER TRANSPORT ...
beim Spiel im Gegensatz also ROT und SCHWARZ , (bespielt wird die verlierende Seite: die Basis)
wenn DREI POSITIONEN noch offen sind (zwei Verluste werden von einem Gewinn getilgt )
dreht ER das spiel um...und setzt auf der Gewinnende Seite weiter : die Favoritenseite...(so lang man das Spiel nicht in einem Coup beenden kann)
und das ermöglicht oft die langen gegen-Serien in den Gewinn zu bringen ...
ganz schnell kann man sogar eine Gewinn-Progression einführen !!!
also bei grossem Ungleichgewicht , können hoche Gewinne eingefahren werden !
aber immer wenn man mit zwei offenen Positionen das Spiel beenden kann ,
werden die beiden Zahlen zusamengezählt und gesetz...( bis alles gestrichen ist)
Für mich ist das seine GLANZ-IDEE !

Bravo zu deiner Arbeit , du kannst dir denken wie ich das studieren werde !!!

Avec mon admiration et amitié
Bernard (genel)
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Die Wunde versteht immer das Messer (Shylock)
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  #13  
Alt 21.06.2005, 10:03
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Carlo Carlo ist offline
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Hallo Webpirat!
Riesenarbeit!!!
Ich kann schon seit etlichen Wochen nicht so wie ich gerne möchte. Darum nur immer Kurzbesuche.
Nochmals dickes Kompliment!
mfg
carlo
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Only the trend is your friend...
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  #14  
Alt 21.06.2005, 12:12
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@ RCEC

Zitat:

Seh mir noch an was die High-Low-Doppel-Martingale gebracht hätte ...
etwas besser aber zu viel risiko.
Wie hoch waren der Kapitalbedarf und der höchste Einsatz auf einer EC?


@ pms

Zitat:
...
Muss aber gestehen, dass ich auch gerade an ner langgezogenen Progi tüftel. Gewinnziel ist irgendwo zwischen +10 und +5 pro Tag.

Bei der HH PM komme ich auf +10 - Maximaleinsatz 135 Stücke.
Bei der Shotgun PM bin ich in Coup 29 bei +1 - Maximaleinsatz 11 Stücke.
Kannst du deine "langgezogene Progri" beschreiben?
Wie hoch war der Kapitalbedarf bei den beiden Permanenzen?


@ genel

Zitat:
...
Wie du weisst habe ich das Billedivoire-Buch schon gut drei Jahre bearbeitet.
...
Ich habe lang gebraucht um in seine Denkensart reinzukommen ...
Schön dass du dabei bist! Viel Spaß beim Lesen (das wird dauern ...).
Bin gespannt auf weitere konstruktive Postings von dir

webpirat
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  #15  
Alt 21.06.2005, 19:41
pms pms ist offline
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Hi Webpirat,

Zitat:
Kannst du deine "langgezogene Progri" beschreiben?
Nööö, die ist leider streng geheim.....

Also, es ist eine, wie soll ich es nennen 3 Pluscoup progi.
Die Satzweise ist sehr einfach, es kann real aber nur mit mindestens 10er Stückgrösse gespielt werden, da auch mal 1,3 oder ähnliche Stückgrössen gesetzt werden müssen.

Die Anfangsstückgrösse ist natürlich 1 ( Wär ja mal was neues wenn ne Progi mal mit ner anderen Stückzahl anfangen würde... )
Geht das Stück verloren wird immer so weitergesetzt dass der Verlust mit 3 Pluscoups in Serie wieder eingefahren wird. Sind zwei Pluscoups in Serie erschienen wird beim letzten Satz um ein Stück erhöht - das ergibt dann das eine Stück Gewinn.

Progistufen:

0,3 - 0,4 - 0,8 - 1,1 - 1,4 - 1,9 - 2,5 - 3,4 - 4,5 - 6 - 8 - 11 - 14 - 19 - 25 - 34 - 45 - 60 - 80 - 110 - 140 - 190 - 250 - 340 - 450 - 600 - Tischlimit


Zitat:
Wie hoch war der Kapitalbedarf bei den beiden Permanenzen?
Kapitalbedarf HH PM = 570 Stck
Kapitalbedarf SG PM = 41 Stck

Ganz schön dicke, 570 Stck - so weit hatte ich das noch gar nicht
berechnet...

Dafür würd ich aber ne 21er Minusserie überstehen - wenn danach ne 3er Plusserie kommt...

Immer diese unterkapitalisierten Spieler!

pms

P.S: Hast Du noch Killerpermanenzen zugeschickt bekommen???

Und nochmal P.S: Ist es überhaupt möglich mit einem Intuitionsmarsch eine dermassen miserable Permanenz zu produzieren? Also ich habe in die Richtung noch nicht so arg viel probiert, aber das Wenige was ich probiert habe verlief eigentlich immer relativ ausgeglichen.

Spielt jemand längere Zeit mit Intuition und kann entsprechende Killerpermanenzen vorweisen???
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  #16  
Alt 21.06.2005, 22:08
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webpirat webpirat ist offline
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Zitat:
Originally posted by pms@21.06.2005 - 19:41
Also, es ist eine, wie soll ich es nennen 3 Pluscoup progi.
...
Geht das Stück verloren wird immer so weitergesetzt dass der Verlust mit 3 Pluscoups in Serie wieder eingefahren wird. Sind zwei Pluscoups in Serie erschienen wird beim letzten Satz um ein Stück erhöht - das ergibt dann das eine Stück Gewinn.

pms
Ach pms, da habe ich auch schon wochenlang dran rumgetüftelt.

Die besten Ergebnisse brachte folgende Strategie (im weitesten Sinn auch eine Labby-Variante):
Die Progression auf 3 Treffer in Folge auslegen. Beim ersten Treffer Parolisatz, gewinnt der nochmal, das 1,5-fache setzen. Also z. B.
Progression bis 7 –> Treffer –> nächster Satz 14 –> Treffer –> nächster Satz 21 –> Treffer –> Angriff Ende.
Nach dem Motto: Wenn ich schon auf eine Dreierplusserie spiele, dann aber auch hohes Risiko, also Paroli. Belohnt wird das mit einer recht flachen Progression.

Wird die Trefferserie unterbrochen, läuft diese Progression weiter – wie gesagt, immer so berechnet, dass die nächste Dreierplusserie alles tilgt.

Das lief bei der Mehrzahl aller Testpartien ziemlich gut. Ich habe außerdem bei meiner Marschauswertung über 50.000 Coups extra zwei Spalten programmiert, in denen die Dreifachtreffer gezählt werden sowie die Fehltreffer dazwischen.

Genau dieses System spiele ich übrigens bei der DC-Forumsmeisterschaft, und zwar auch im Differenzsatz mit dem Spiegelbild. Ich hatte bisher allerdings etwas Pech mit meinem Marsch . Aber den spiel' ich jetzt weiter, mal schau'n ob's noch klappt.

Zitat:

P.S: Hast Du noch Killerpermanenzen zugeschickt bekommen???
Nein, noch nicht. Aber ich werde selbst welche finden, wenn ich automatisch auswerten kann.

Zitat:
Und nochmal P.S: Ist es überhaupt möglich mit einem Intuitionsmarsch eine dermassen miserable Permanenz zu produzieren?
Mit einer solchen Permanenz wirst du immer irgendwann einmal kämpfen müssen, egal was du spielst. Es kommt nur darauf an, bei einer Killerpermanenz nicht mehr zu verlieren als man bei den Gewinnspielen in der Summe reinholt.

webpirat
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  #17  
Alt 21.06.2005, 22:59
THW THW ist offline
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Hallo Webpirat, hi @ll,

zum Thema Killerpermanenz:
Es macht keinen Sinn nach Killerpermanenzen der Originalen Labby zu suchen.
Die Fraktal-Labby spielt nach einem erweiterten Prinzip. Will sagen, wenn die Original-Labby gewinnt, kann die Fraktal-Labby noch einen mächtigen Killer vor sich haben.

Daher meine Erfahrung:
Suche keine Killerpermanenz, sondern programmiere das System sauber und verständlich, und lasse es über die größmögliche Anzahl Deiner Permanenzen laufen. Dann findet die Killerpermanenz DICH!

Nichtsdestotrotz poste ich gleich mal meine Statistik der Auswertung der Originallabby.

Viele Grüße

THW
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  #18  
Alt 21.06.2005, 23:22
THW THW ist offline
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So, hier meine Statistik:
Gespielt wurde auf Rot/Schwarz ab einem Ecart von 3. Dazu geht das Programm jeweils bis zum 1. Coup eines Tages zurück und berechnet den Ecart. Dann wird gleich darauf auf die zurückliegende Chance (R/S) gespielt. Mit der Startfolge 1.
Also, wenn gleich ein Treffer, dann is gudd.

Viele Grüße
THW
Und sorry, dass das so lange ist. Aber so sind Massenauswertungen.
[dohtml]

Monat Erfolg Maxsatz Kapbedarf BB 1962.xls
Januar 86 33 133
Februar 95 34 172
März 80 23 74
April 62 9 45
Mai 77 225 749
Juni 99 29 109
Juli 89 53 214
August 116 137 402
September 100 103 523
Oktober 79 126 449
November 93 36 105
Dezember 77 200 639
Gesamt 1.053 225 749


Monat Erfolg Maxsatz Kapbedarf BB-1995.xls
Januar 81 188 535
Februar 52 132 494
März 59 39 92
April 29 26 97
Mai 78 3.631 19.768
Juni 57 46 118
Juli 57 26 101
August 39 28 139
September 57 22 86
Oktober 54 23 98
November 26 10 27
Dezember 77 170 611
Gesamt 666 3.631 19.768


Monat Erfolg Maxsatz Kapbedarf BR 1982.xls
Januar 103 13 49
Februar 81 58 191
März 92 54 131
April 32 8 22
Mai 65 67 232
Juni 58 32 87
Juli 54 250 769
August 138 153 518
September 71 37 107
Oktober 76 66 230
November 77 65 207
Dezember 71 19 47
Gesamt 918 250 769


Monat Erfolg Maxsatz Kapbedarf BR 1984.xls
Januar 64 44 125
Februar 67 50 159
März 167 162 467
April 61 9 29
Mai 134 1.268 3.868
Juni 64 45 128
Juli 45 17 49
August 40 13 37
September 68 14 55
Oktober 105 15 56
November 87 40 128
Dezember 48 28 189
Gesamt 950 1.268 3.868


Monat Erfolg Maxsatz Kapbedarf Garmisch 1981.xls
Januar 52 192 821
Februar 53 20 97
März 63 11 36
April 19 15 36
Mai 34 10 27
Juni 34 9 21
Juli 81 46 133
August 64 4.556 19.739
September 41 13 36
Oktober 57 154 501
November 53 84 245
Dezember 35 10 29
Gesamt 586 4.556 19.739


Monat Erfolg Maxsatz Kapbedarf Garmisch 1982.xls
Januar 48 8 28
Februar 48 75 214
März 45 8 21
April 56 6 21
Mai 64 59 231
Juni 34 9 21
Juli 39 28 76
August 56 30 151
September 64 30 112
Oktober 51 17 55
November 59 1.272 4.511
Dezember 40 28 89
Gesamt 604 1.272 4.511


Monat Erfolg Maxsatz Kapbedarf Garmisch 1983.xls
Januar 69 43 133
Februar 28 7 21
März 98 50 201
April 30 9 36
Mai 64 36 125
Juni 48 12 49
Juli 49 21 71
August 59 20 87
September 65 54 198
Oktober 51 69 377
November 47 119 377
Dezember 42 9 21
Gesamt 650 119 377


Monat Erfolg Maxsatz Kapbedarf Garmisch 1985.xls
Januar 50 30 75
Februar 41 11 36
März 41 95 359
April 103 258 791
Mai 56 14 36
Juni 31 7 28
Juli 37 168 391
August 20 4 10
September 39 108 441
Oktober 38 24 105
November 27 9 21
Dezember 29 10 29
Gesamt 512 258 791


Monat Erfolg Maxsatz Kapbedarf Garmisch 1986.xls
Januar 38 7 16
Februar 48 8 21
März 80 131 530
April 55 19 47
Mai 41 70 226
Juni 48 59 142
Juli 75 167 675
August 45 8 22
September 43 231 1.137
Oktober 37 30 73
November 51 29 122
Dezember 70 43 153
Gesamt 631 231 1.137


Monat Erfolg Maxsatz Kapbedarf Garmisch 1987.xls
Januar 63 69 224
Februar 31 66 378
März 43 11 27
April 52 69 290
Mai 34 13 36
Juni 23 5 15
Juli 26 27 77
August 52 21 50
September 34 30 134
Oktober 69 72 233
November 30 5 14
Dezember 52 8 35
Gesamt 509 72 378


Monat Erfolg Maxsatz Kapbedarf HH 1999.xls
Januar 54 50 128
Februar 34 5 15
März 164 31 121
April 61 60 245
Mai 96 39 131
Juni 93 55 154
Juli 131 3.136 10.975
August 76 122.816 403.191
September 188 119 340
Oktober 156 142 369
November 58 72 295
Dezember 133 3.969 14.552
Gesamt 1.244 122.816 403.191


Monat Erfolg Maxsatz Kapbedarf HH 2000.xls
Januar 69 33 86
Februar 111 22 62
März 143 32 87
April 94 42 105
Mai 69 56 196
Juni 81 312 1.362
Juli 67 16 44
August 82 36 127
September 51 7 28
Oktober 107 22 86
November 52 7 21
Dezember 56 76 315
Gesamt 982 312 1.362


Monat Erfolg Maxsatz Kapbedarf HH 2001.xls
Januar 80 122 460
Februar 106 496 2.281
März 67 23 78
April 43 13 53
Mai 76 167 755
Juni 64 14 54
Juli 48 69 227
August 85 254 752
September 99 64 175
Oktober 96 42 191
November 79 48 116
Dezember 73 138 483
Gesamt 916 496 2.281


Monat Erfolg Maxsatz Kapbedarf HH-2002.xls
Januar 59 115 372
Februar 47 86 304
März 55 64 233
April 87 65 165
Mai 72 216 593
Juni 55 15 36
Juli 88 36 105
August 65 111 476
September 39 12 45
Oktober 48 6 21
November 57 14 57
Dezember 81 20 54
Gesamt 753 216 593


Monat Erfolg Maxsatz Kapbedarf Lindau 1975.xls
Januar 55 15 36
Februar 22 49 240
März 41 12 38
April 51 24 67
Mai 37 76 443
Juni 53 121 338
Juli 24 76 306
August 53 236 1.307
September 114 21 78
Oktober 42 6 21
November 40 42 104
Dezember 53 21 68
Gesamt 585 236 1.307


Monat Erfolg Maxsatz Kapbedarf Lindau 1976.xls
Januar 84 69 211
Februar 51 46 151
März 74 27 73
April 37 28 81
Mai 127 77 217
Juni 95 63 260
Juli 94 41 119
August 36 28 78
September 55 45 194
Oktober 45 21 68
November 56 20 56
Dezember 70 46 310
Gesamt 824 77 310


Monat Erfolg Maxsatz Kapbedarf S-1997.xls
Januar 37 26 94
Februar 26 12 35
März 28 6 20
April 48 54 241
Mai 64 48 135
Juni 66 36 236
Juli 55 73 178
August 70 34 112
September 93 6.267 15.563
Oktober 25 23 58
November 65 61 244
Dezember 36 72 207
Gesamt 613 6.267 15.563


Monat Erfolg Maxsatz Kapbedarf Travemünde 1984.xls
Januar 76 196 581
Februar 30 105 335
März 39 300 785
April 52 19 65
Mai 96 208 1.019
Juni 20 15 64
Juli 54 58 213
August 66 14 33
September 76 273 1.021
Oktober 66 24 87
November 60 148 423
Dezember 67 834 6.685
Gesamt 702 834 6.685
[/dohtml]
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  #19  
Alt 21.06.2005, 23:35
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Zitat:
Originally posted by THW@21.06.2005 - 22:59
...
Es macht keinen Sinn nach Killerpermanenzen der Originalen Labby zu suchen.
Die Fraktal-Labby spielt nach einem erweiterten Prinzip. Will sagen, wenn die Original-Labby gewinnt, kann die Fraktal-Labby noch einen mächtigen Killer vor sich haben.
THW, das hast du absolut richtig erkannt.
Die Fraktal-Labby entspricht im Grunde genommen einer Permanenzvervielfältigung. Dadurch wird einerseits das Platzerrisiko erhöht (mehrere Labbys laufen gleichzeitig), andererseits verringert (schnell zu tilgende 2er-Startfolgen, gefährliche Minusserien werden auf mehrere Labbys verteilt).
Dabei können sich u. U. ganz andere Situationen als bei der Original-Labby ergeben.

Zitat:
Daher meine Erfahrung:
Suche keine Killerpermanenz, sondern programmiere das System sauber und verständlich, und lasse es über die größmögliche Anzahl Deiner Permanenzen laufen. Dann findet die Killerpermanenz DICH!
Auch hier 100 Prozent Zustimmung. Und ich bin sicher, die Killerpermanenzen werden mich finden. <_<

An der "sauberen" Programmierung arbeite ich noch. Dank deines Vorschlags bin ich ein gutes Stück weiter, kämpfe aber immer noch mit einzelnen Zirkelbezügen ...

Zitat:
Nichtsdestotrotz poste ich gleich mal meine Statistik der Auswertung der Originallabby.

Viele Grüße THW
Schau ich mir sehr gerne an. Danke.

webpirat
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  #20  
Alt 22.06.2005, 19:25
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ERSTER KONTAKT EINDRUCK

Bonjour MM Community

Von der Kinderschule in die Akademie…ein schwerer Schritt…
Doch will/muss ich euch meinen ersten Kontakt-Eidruck mitteilen…

HOCHPUNKTE

Spielkaptal und Zinszentnahme
Sehr nützich finde ich die Auswertungen von einer Tages Permanz mit verschiedenen Märschre durchgeführt
Die Fraktal-Labby ist ein Bijou : Wolfgang hatt an der Billedivoire-Quelle eine Sinnvolle Variante aufgefangen , er hatt sie verbessert , ausgebauen , die Labouchère ist Satzärmer geworden und real-spiebar …ein Ereignis und Riesenarbeit

MANGEL

Zero Handlung … das ewige Problem… es kann kein Vorteil sein
Wie – wenn – wieviel …ist zur erfolreichem MM zu steigern …(da fehlen mir noch mansche Hinnweise , den das ist mein selbst grosser Tiefpunkt)

BRAVO für alle ihre Leistungen …ich hoffe auch ein kleines Steinchen an den Bau zu bringen

ANTWORT zu manschen aufgetauchten Fragen
Angriffs-Kürze , Hoch –Einsätze , Abbruchs-Kriterien )
Da ich mehr ein Roulette –Arbeiter bin als ein Gelehrter oder Spitzen-Roulettist kann ich meine Erfahrungen nur aus meiner Praxis bekommen
(trotz ich doch ein paar Bücher bearbeitet habe…was mir vieleHolzwege erspart hatt)

Mein Grundstein ist „ Spielen und Gewinnen „ von Billedivoire .
Das habe ich über ein Jahr-Zwei durchgespielt und studiert .
Die Labouchère ist mein Ausgewähltes Spiel , aber wie ich RCEC Hi/Low version ausprobiert habe ( sie geht …gut …auch teuer ) werde ich die Fraktal_ Labby prüfen…die ist mir nicht fremd , den ich habe die Ürsprungs-Variante von Billedivoire gespielt..da ich nur am Schnelltisch spiele war mir die Buchführung zu kompliziert…und ich musste sie aufgeben…

Mein heutiges Spiel :

Rot-Schwarz Labby im Differenz-Satz
Der Erste Satz( nicht gesetzt den 1/1) entscheidet was dan zu setzen ist:
Favoritenseite / Basis…. ich bespiele die Basis Bsp. : kommt Rot wird also 1Stck auf Schwarz gesetzt unsw…
Ab hier Labby auf schwartz , bis alle Positionen gestrichen sind / 1 Gewinn streich 2 Verluste
Wenn 3 Positionen offen sind , spielt man den Transport : das Spiel dreht sich um und es gibt 0 aud der Basis und 2 auf Favorit….(Billedivoire’s Glanz-Idee )
Oft bei langem Ungleichgewicht kommt man in eine interressante Gewinn-Progi
die viel Gewinne einfahren kann (über 100 Stck. schon geschafft , oft 30/40 und 5/15 Stck., das schlimmste was passieren kann ist auf +1 zu landen . Also bis wieder alles gestrichen ist. Die beste und günstigste Situation natürlich...

ABBRUCHSKRITERIEN : Platzer... MINUS 7 /9 oder 11 …dann Neujer Start !
Ja das ist DER PLATZER…Mini-Platzer …nach 3 Platzer: HEIM ZU DE MAMY...
Warum so wenig : weil mir die INTERMITENZEN immer ein Gewinn einfahren
im Fall RR/SS gibt’s unentschienden …Neujstart…
Habe schon 200 / 100 / 35 / 13 STücke als Abbruch'Grenze probiert...
Günstig ist klein...Ich erwische mehr Intermitenzen...und bei hohen Sätze
ist die Zero-Steur mir zu hoch ...

HÖGSTER EINSATZ : 6 STÜCKE
Warum : weil mein Ziel Hunderter ist , un in Niederbronn (Frankreich) ist das Mximum 700
Weil es mir nicht passt 100 oder mer zu setzen für EIN Stück Gewinn
Weil die Zero gedähmt ist ...und man kann sogar wenn Gosse Stck. die ZERO abdecken 2 E / per 100

ERGEBNISSE :
Durchschintlich gibt es bis jetzt zwischen 2.8 bis 8 Stücke pro Stunde,
ich rechne 30 coups am Quick-Tisch in der Stunde (Wenn nicht viel Besuch ist , sonst geht eben eine Ewichkeit…da kann ich alle 6 Chancen bespielen …da hab ich aber oft falsch gesetzt !!!
Bin ein sparsamer ,geduldiger und diziplinierter Spieler , so bin ich auch noch im Plus …
MM wäre ja ein guter Vormarsch für mich

Ich bin kein Extrawürstchen , wie jeder hier , mache ich alle möglichen Versuche …
Beispiel , die Dreiteilige Garcia von DanDoc Peppy ist vollversprenchend … mein letztes Experiment

Nachwort : Die Übersetzung von G. Mandelkow von Billedivoire's " Spielen und Gewinnen " ist sehr gut. Moderner und vieleich lesbarer als das Original von dem nur noch zwei Exemplare sich in Pariser Bibliothequen verbergen ! (Ausgabe Ed. Argo 1929) Es wundert mich immer das niemand ausser CIRO sich mit dem Buch beschäfftig hatt .
Nicht überstzt hatt er die Seiten 165 bis 184 , in denen Gewinnmöglichkeiten für Bacarat und Trente-et Quarante vorgeführt sind !
(ein tolles Farbenspiel das nur noch in Monaco und Aix existiert ,schade)

Heureux de me retrouver parmi vous je vous prie de croire à mon admiration et mon respect …

Amicalement Bernard (genel)
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Die Wunde versteht immer das Messer (Shylock)
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  #21  
Alt 25.06.2005, 19:07
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Neue Variante der Fraktal-Labby: Jetzt mit Transport!

Angeregt durch genels letztes Posting und seine E-Mails habe ich noch einmal über das nachgedacht, was Billedivoire als "Transport" bezeichnet. Dumm ist das nämlich nicht!
Denn warum soll ich, nachdem mich eine positive Welle auf der einen Seite schnell zum Erfolg geführt hat, auf der anderen Seite mit viel Kapital mit einer negativen Welle kämpfen?

Und gerade das Doppelmarsch-Spiel, das ich seit der Version 4 der Fraktal-Labby spiele, bietet sich wunderbar an, die Startegie dahingehend zu optimieren:

Wir starten bekanntlich mit Marsch und Spiegelbild-Marsch (bzw. Letzter Coup und Vorletzter Coup).
Für das folgende Beispiel verwende ich der Einfachheit halber Schwarz/Rot.

Es wird fast immer so sein, dass eine Seite sehr schnell vorankommt.
Nehmen wir mal an, die ersten 7 Coups bringen auf Schwarz folgendes Resultat:
- - - - + - - (ein absolut realistischer Start)
Dann steht Pflichtspieler1 mit –12 Stück auf "Pause" und Pflichtspieler2 ist im Spiel mit Saldo –4.

Auf Rot sind dagegen mit + + + + - + + bereits alle 5 Pflichtspieler fertig, Saldo +15.
Wir haben also einen guten Lauf auf Rot und gehen davon aus, dass er zumindest noch ein Weilchen weitergeht.

Deshalb schlage ich folgende neue Regel vor:

Anstatt auf Rot das Spiel nun zu beenden (wie ich es bisher machte) übernimmt Rot-Hilfsspieler1 (= Spieler Nr. 6) die Startfolge 1-2 vom Schwarz-Pflichtspieler3. Dort gibt es jetzt also nur noch 4 Pflichtspieler. Und wenn der zu Hilfe gekommene Rot-Hilfsspieler1 gleich einen Treffer landet, dann übernimmt Rot-Hilfsspieler 2 (= Spieler 7) die Startfolge von Schwarz-Pflichtspieler4.
Ich glaube, das ist leicht zu verstehen.

Wenn die Tendenz irgendwann dreht, dann wird Schwarz endlich zügig weiterkommen (es sind nun ja auch schon einige Verlustsätze zu tilgen). Rot muss dann halt noch einen Pflichtspieler zum Erfolg führen, wobei man sich natürlich regelgerecht der 0-1-Hilfsspieler bedient.

Im Moment programmieren sowohl THW und ich diese Fraktal-Labby (er mit VBA, ich "nur" in Excel). Wir wollen auf diese Weise Bugs erkennen und ausmerzen. Joker musste sich aus privaten Gründen fürs erste aus der Programmierarbeit ausklinken, wofür ich vollstes Verständnis habe. Danke für die gute Vorarbeit!!!

webpirat
(der sich jetzt die 2. Halbzeit Deutschland - Brasilien anguckt)
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  #22  
Alt 25.06.2005, 21:50
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Hallo Webpirat,

schön dass Du uns über alle Entwicklungen auf dem Laufenden hältst.

Tja schade wegen der 2. Halbzeit....

Gruss,

pms
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  #23  
Alt 25.06.2005, 22:26
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So, ich habe mal die berühmte Hamburg-Permanenz mit der Fraktal-Labby Version 4 plus Transport durchgespielt. Ich nenne sie noch nicht Version 5, denn das Ganze muss noch mit ausgeglicheneren Ergebnispermanenzen getestet werden.

Bei dieser Monsterpermanenz lief das Transport-Prinzip erwartungsgemäß super.

Ich habe nicht nur Pflichtspieler "transportiert", die noch gar nicht begonnen hatten, sondern – als die alle weg waren – immer dann, wenn die gut laufende Seite mal wieder fertig gemacht hatte, auch einen pausierenden Pflichtspieler abgelöst. Die totale Entlastung also.

So war ich denn auch schon nach 39 Coups fertig. Ab Coup Nr. 17 lief der Saldo nur im Plus.
Endsaldo: +35 / max. Einsatz: 73 / max. Kapitalbedarf: 128 / Umsatz: 219

Hier in gewohnter Form Tabelle und Diagramm:





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  #24  
Alt 28.06.2005, 14:41
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Bravo Webpirat und Mithelfer-Gentleman

Die Labouchère Progression ist die einzigste die ich gut kenne und in der Praxis im Real Casino und Online einsetze . Andere sind mir zu steil oder zu langsam…Eine Temperaments Sache …

Ob Fraktal oder Mantel-Fraktal-Labby , haben wir DAS Grosse Geschenk von Webpirat und seinen Mithelfer bekommen . Ich bin überzeugt das es zu den hochgeschätzten Namen der Roulette Forschung , seinen Einstieg schaffen wird . Das muss doch ein Buch geben , ein Werck !

Die final TRANSPORT Variante erwarte ich gespannt …das ist das Spiel das ich schon lang untersuche und mit dem ich Tage und Nächte durchgeschufftet habe …
aber leider nur mit kleinen Vortschritten uns Verbesserungen … erst jetzt kann ich einsehn wo meine Suche gescheitert ist …und was ich nicht geschafft habe …

Ein kleines Steinel möchte ich noch dazu legen (soll es deine Arbeit nicht stören) . Es betrrifft nur die Gewinnende Tranports-Phasen .

Könnte man nicht, wenn über die Ziel-Gewinne eingefahren wird , es war in deinem letzten Beispiel der Fall + 39 bei +30 Gewinziel und noch offenen STELLUNGEN ! HIER kann man sicher
eine GEWINN-Progression einstellen !!!
Natürlich muss gemäs der Überschuss-Gewinne mit den offenen Stellungen
verrechnet werden , man kann zwei drei oder vier Stellungen pro Verlust
streichen oder auch gemäs entscheiden wieviel Stücke man nochmal ins Feuer schicken will !
Es könnte sich lohnen wenn das Ungleichgewicht anhalt oder sich noch vergrössert … sogar ich sparsamer und cooler Spieler habe es über 120 Stücke und mehrmals über 80 hochgespiel …
(ich kann mir vorstellen was ein RCEC da rausgeholt hätte oder Ossy ! )

Könntest du uns eine Karo-Blok-schreib-Methode der Fraktal-Mantel-Labby und auch der kommende +Tranport mitteilen , wenn möglich mit einer ganzen Partie, denn es ist nicht einfach das alles zu verstehn und fortzusetzen … im Realcasino …
Beispiel : der erste Satz ,: auf Rot… Letzte nachspielen …auf der Schwarzen Seite Vorletzte ? und das im Differenzsatz gespielt ?
Wie werden ZWEITER SPIELER DRITTER und die HILFSSPIELER gebucht ?
Sicher wenn du uns eine Gebuchte Partie zeigst …übersteh das meine lange Leitung !!!

Ich weiss du beherrchts das …wir müssen dich auch schonen und der MUTTER nicht alle Milch …ausaugen….
aber wie sind in der SPANNE und wollen natürlich zum Spiel …
und wenn das mal beherrscht ist , MM-Feldzug anbahnen ...

Avec mes attentes et amicales salutations
Bernard (genel)

PS :In Plombière–les-Bains,anderseits den Vogesen, gibt es ein Casino mit 0.50 Euros Einsatz . Auch ein 2 € Blackjack . Da könnte ich am besten meine erste Real-Versuche anfahren !
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  #25  
Alt 28.06.2005, 15:56
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@ genel

Zitat:
Originally posted by genel@28.06.2005 - 14:41

Die final TRANSPORT Variante erwarte ich gespannt …
Ach Bernard, eine finale Variante wird es wohl nie geben.
Wirklich final ist nur der Tod, und auch da glauben viele, dass es danach noch weitergeht ...

Zitat:
Könnte man nicht, wenn über die Ziel-Gewinne eingefahren wird, es war in deinem letzten Beispiel der Fall +39 bei +30 Gewinziel und noch offenen STELLUNGEN ! HIER kann man sicher
eine GEWINN-Progression einstellen !!!
Natürlich muss gemäs der Überschuss-Gewinne mit den offenen Stellungen verrechnet werden, man kann zwei drei oder vier Stellungen pro Verlust streichen oder auch gemäs entscheiden wieviel Stücke man nochmal ins Feuer schicken will !
Es könnte sich lohnen wenn das Ungleichgewicht anhalt oder sich noch vergrössert … sogar ich sparsamer und cooler Spieler habe es über 120 Stücke und mehrmals über 80 hochgespiel …
(ich kann mir vorstellen was ein RCEC da rausgeholt hätte oder Ossy!)
Hmm - ich bewundere zwar, wie du als Elsässer das schwierige Schriftdeutsch beherrschst, aber das habe ich jetzt doch nicht ganz verstanden.
Was ist dein konkreter Vorschlag? Soll ich vorzeitig aufhören, wenn das eigentliche Gewinnziel erreicht wurde, oder soll ich mit erhöhtem Einsatz eine Welle weiter reiten?
Kannst du das noch einmal konkretisieren?

Zitat:
Könntest du uns eine Karo-Blok-schreib-Methode der Fraktal-Mantel-Labby und auch der kommende +Tranport mitteilen , wenn möglich mit einer ganzen Partie, denn es ist nicht einfach das alles zu verstehn und fortzusetzen …
Ich werde mal ein paar Coup-für-Coup-Screenshots meiner Excel-Buchung hier rein stellen. Die Zeilen und Spalten kann man 1:1 auf einen Karo-Block übertragen, um alles von Hand zu buchen.

Auch für den Transport gibt es eine praktikable Hand-Lösung.

Schwierig ist allerdings der Differenzsatz, denn im Grunde muss die Partie zweimal gebucht werden, für Marsch und Gegenmarsch. Und dann wird geschaut, was tatsächlich zu setzen ist. Das geht mit dem PC natürlich komfortabler.

Gib mir bitte ein wenig Zeit dafür.

Zitat:
In Plombière–les-Bains, anderseits den Vogesen, gibt es ein Casino mit 0.50 Euros Einsatz. Auch ein 2 € Blackjack. Da könnte ich am besten meine erste Real-Versuche anfahren!
50 cent Grundeinsatz ist gut!
Live spiele ich immer in Wiesbaden an der Roulette-Insel (Internet-Kessel), dort ist der Mindesteinsatz 1 Euro und es geht recht flott voran.

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  #26  
Alt 28.06.2005, 17:29
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Bonjour Webpirat

Gewinn-Progressions Einsatz im Transport...nur eine Kleinichkeit...
Vieleich habe ich nur falsch gelese , aber offt hast du bei deinem Spiel
über deinem Gewinnziel...Stücke eingefahren ...
Wenn bei mir ein Stück (mein kleinstes Ziel bei einer Welle) sicher gewonnen
ist...wenn noch Stücke da sind versuche ich mit einer Gewinn Progression...
natürlich das nur im Transport ...so viele wie möglich einzufaharen...
ABER nur bis an die Grenze meines Gewonnenen Stück
Beispiel : letzter Transport bin ich auf + 4 es bleiben noch 6 offenene ungestrichene Stellungen ,
0 0 0 0 0 0 jetst kann ich eine Gewinn-Progi anfahren mit 1 1 2 3 4 oder auch 2 1 2
und immer zwei Null pro Verlust Streichen ! wenn 3 Stucke weg... schade ,
aber wie du gesagt hast ...es war den Versuch wert !!!
denn es kann bei Ungleichgewicht hoch Schiessen ...

Vieleicht geht das nur bei mir ? Weil ich beide Farben im Differenzsatz bearbeite.
Bei dir könnte doch die Transportseite das unternehmen ..oder...

Ich will dich nicht peinigen und deine Transport-Version die FML 5 abwarten...
Bleibe gesund und trinck viel Wasser bei der Hitze...

Amitiés
Bernard (genel)
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  #27  
Alt 28.06.2005, 18:45
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Hallo Bernard,

ich verstehe, worauf du hinaus willst: "Gewinne laufen lassen".
Im Gleichsatz bin ich bei dir!

Aber in Verbindung mit der Labby – auch wenn es die Fraktal-Mantel-Labby ist – ist mir das zu riskant. Stell dir vor, ich starte eine zusätzliche 1-2-Folge auf der "besseren" Seite und schwupps kehrt sich der Trend um und ich habe zu kämpfen: –3, –4, –5 macht zusammen –12. Dann kommt wieder ein Hilfsspieler dazu: –13, –14, ... Es läuft weiter schlecht auf dieser Seite, während die andere Seite jetzt Coup um Coup die Verluste tilgt.

Am Schluss kommt es so weit, dass der Transport in umgekehrter Richtung erfolgen muss.
Dabei könnte ich schon längst fertig sein!

Nein, ich bleibe dabei: Wenn die "gute" Seite fertig ist, übernimmt sie immer nur einen Spieler von der Gegenseite, so lange bis diese auch fertig ist oder der Trend sich umkehrt. Das ist riskant genug, keine Extratouren!

Lieber ein Bierchen trinken und dann eine neue Partie starten.

Wenn die Excel-Programmierung steht kann man's ja mal versuchen, klar.

webpirat
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  #28  
Alt 28.06.2005, 19:33
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Hallo Genel!

Webpirat hat mir sogar neues gelernt.

Trotzdem würde die "Martingale richtig gespielt etwas besser abschneiden"

(Ist allerdings nicht weiterzuempfehlen,ehrlich,weil zu kurze Zeit nur möglich anzuwenden)

+Low +1/+1
+High +1/+2
-High -1/+1
-Low -1/0
-Low -1/-1
-Low -1/-2
+Low +1/-1
-High -1/-2
-Low -1/-3
-Low -1/-4
-Low -1/-5
-Low -1/-6
-Low -1/-7
+Low +1/-6
-High -2/-8
+Low +1/-7
-High -4/-11
-Low -1/-12
+Low +1/-11
-High -8/-19
+Low +1/-17
-High -16/-33
-Low -1/-34
+Low +1/-33
-High -32/-65
-Low -1/-66
+Low +1/-65
-High -64/-127
-Low -1/-128
-Low -1/-129
-Low -1/-130
-Low -1/-131
-Low -1/-132
-Low -1/-133
+Low +1/-132
-High -128/-260
+Low +1/-259
+High +256/-3
+High +256/ +253

Rendite ~+30%

CU
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  #29  
Alt 29.06.2005, 00:13
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RCEC immer mit seinen Tapeten ...

Ein merkwürdiger Angriff: Da ist er nach langer Durststrecke endlich bei –3 angekommen und wirft dann noch einmal 256 Stücke ins Feuer???
Nee, das ist doch hirnrissig. Auch wenn's hier gutgegangen wäre.

Überhaupt – das Low/High-Prinzip (auf dass ja auch DDP schwört): Es bringt absolut nix!

Warum soll die Wahrscheinlichkeit, dass nach einem Plus ein weiteres folgt, größer sein, als dass ein Minus kommt oder nach einem Minus ein Plus???

Ich habe mich eben mal hingesetzt und es durchgerechnet, für 1er-Serien, 2er-Serien ... bis 8er-Serien. Ganz egal, wie man den Spread wählt: Bezogen auf die jeweilige mathematische Wahrscheinlichkeit des Erscheinens der verschieden langen Serien bringt das ganze Gedöns nichts.

Diese durch Low-Sätze gedehnte Martingale bleibt ein Nullsummenspiel. Ich hatte auch nichts anderes erwartet.
Einziger Effekt: Weil der Angriff länger dauert, aber dadurch keinen Deut sicherer oder aussichtsreicher wird, verliert man viel mehr Stücke an die Zero.

Die Frage ist, ob das auf die Fraktal-Mantel-Differenzsatz-Labby auch zutrifft.
Auch hier haben wir so etwas wie Low/High. Wenn ich zum Beispiel nach Fehlstart –3, –4, –5 umsteige auf einen Hilfsspieler –1, –1, –1 ... bis zum Abwinken. Auch hier wird der Angriff länger als bei der reinen Labby, also gedehnt. Auch hier haben wir am Schluss manchmal viele Stücke zu setzen.

Dennoch – ich kann's im Moment nicht genau erklären, aber ich sage "Nein, es ist nicht dasselbe".

Ich muss jetzt dringend an der Programmierung weiterbauen – habe ein paar Tage pausiert, um den Kopf wieder frei zu kriegen.

Ich hoffe, ich kann's irgendwann erklären.

webpirat
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  #30  
Alt 29.06.2005, 18:51
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Hallo Webpirat,

auch wenn ich nur etwa die Hälfte verstehe,was ihr hier gemeinsam schreibt,staune ich nur über deine klaren Gedanken und Vorgehensweise und mit welchem Enthusiasmus du hier vorgehst!

Den Differenzsatz mit der Fraktallabby,ich hoffe,das die Langzeitauswertung positiv ausfällt!

Vor Monaten habe ich eine Progression eingesetzt,mit der ich über weit 1000 Spiele in Plus gebracht hatte.
Mein Spiel begann mit dem Einsatz von 1 Stück,bei Verlust mit 2 Stücken,bei nochmaligen Verlust mit 3 Stücken.Wenn nun gewonnen wurde,wurde das Spiel neu begonnen.Somit waren 87,5% (ohne Zero!) meiner Spiele kurz!

12,5% der Spiele endeten mit - 6 (1+2+3).Nun setzte ich solange nur 1 Stück,bis das erste Plus kam,anschließend wurde das Gesamtminus durch 2 Plusse aufgeteilt.Kam Minus,so wurde weiter mit nur einem Stück gesetzt. :m-wasser:

Damit habe ich mein 100,-Euro Kapital mit 10 Cent auf über 550.-Euro hochgearbeitet (hochkapitalisiert).Bis mich 8 Zeros innerhalb 42 Coups das Ende erzwangen,seitdem glaube ich nur noch an Livespiele und nicht an Zufallszahlgeneratoren!


Viele Grüße Arnd
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  #31  
Alt 30.06.2005, 11:26
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Hallo Arnd,

schön, dass du etwas hierher postest.

Zitat:
Originally posted by Arnd@29.06.2005 - 18:51
...
Mein Spiel begann mit dem Einsatz von 1 Stück, bei Verlust mit 2 Stücken, bei nochmaligen Verlust mit 3 Stücken. Wenn nun gewonnen wurde, wurde das Spiel neu begonnen. Somit waren 87,5% (ohne Zero!) meiner Spiele kurz!

12,5% der Spiele endeten mit –6 (1+2+3). Nun setzte ich solange nur 1 Stück, bis das erste Plus kam, anschließend wurde das Gesamtminus durch 2 Plusse aufgeteilt. Kam Minus, so wurde weiter mit nur einem Stück gesetzt. ...
Wenn ich deine Progression richtig verstehe spielst du beim 3. Coup nur noch auf die Tilgung des Verlustes, ohne Gewinnstück. Auch danach versuchst du nur, wieder auf Null zu kommen.
Gewinne machst du also bei Treffern mit Coup 1 und Coup 2 – immerhin 75% (ohne Zero).
Wie hoch ist denn der Kapitalbedarf bei kritischen Permanenzen, wenn man so spielt?

Zitat:
...
Bis mich 8 Zeros innerhalb 42 Coups das Ende erzwangen, seitdem glaube ich nur noch an Livespiele und nicht an Zufallszahlgeneratoren!

Viel Grüße Arnd
8 Zeros in 42 Coups ist heftig! Welches OC war das?
Aber so etwas kann auch bei handgedrehten Zahlen vorkommen. Ich teile sie Skepsis gegenüber RNG-Zahlen nicht. Im Gegenteil: Ich stelle immer wieder fest, dass sie sich besser bespielen lassen, wenn man mit einer Strategie zu Werke geht, die auf den Gesetzmäßigkeiten des Zufalls (klingt paradox, ist aber Fakt) basiert.

Bestes Beispiel: Ich habe gestern einen EC-Marsch gebaut (Mann, wurde das wieder spät!), der beim Test mit 100.000 Coups aus dem CasinoClub zum ersten Mal eine ziemlich konstante zerobereinigte Trefferquote von über 51% erreicht: 51,331% Damit liegt er klar über den Zeroverlusten und "erwirtschaftet" eine Real-Rendite von 1,136% vom Umsatz.
Leider ist er etwas satzarm: Von den 300.000 ECs werden nur 49.249 gesetzt, also etwa ein Sechstel.
Doch wie steht's immer wieder mal zu lesen: Zeit kostet nichts (was nicht ganz stimmt).

Ich habe den gleichen Marsch auch mit Kesselpermanenzen getestet, und zwar mit 25.983 Coups Hamburg und 22.790 Coups Baden-Baden. Auch hier wurde übrigens ziemlich genau ein Sechstel der möglichen EC-Sätze gesetzt.
Ergebnisse
Hamburg: Trefferquote 49,829%
Baden-Baden: Trefferquote 50,533%

Also nicht wirklich signifikant. Und während ich bei den CC-Zahlen (auch bei Baden-Baden) ziemlich gleichmäßige Gewinne auf allen drei EC-Paaren habe, geht's in Hamburg drunter und drüber (die Hamburger Kessel scheinen sowieso in einer eigenen Liga zu rotieren ).

Ich will jetzt den Test mit den CC-Zahlen auf das ganze Jahr 2004 ausweiten, also 182.500 Coups von Tisch 1. Das sind dann über eine halbe Million ECs, da sollte das Ergebnis schon eine gewisse Aussagekraft haben. Zuvor will ich den Marsch noch einmal optimieren, da ist nämlich noch "Musik drin" – ich versuche, mich in Richtung 51,5% ... 51,675% vorarbeiten. Das wären dann schon 2 Gewinnstücke pro 100 Coups über Zero beim reinen Marsch, ohne Fraktal-Labby, Gewinnzielfestlegung und Verlustbegrenzung! Und noch ohne Money Management.
Das, was ich noch vorhabe, ist allerdings ziemlich tricky zu programmieren.

Ausführlichere Infos zu diesem Marsch werde ich ab jetzt in den entsprechenden Märsche-Thread in diesem Sep posten, der ist ja zur Zeit ziemlich tot.
Also bitte hier keine weiteren Fragen dazu, ich habe nur darüber berichtet wegen Arnds Bemerkung bezüglich OC vs. Realcasino.

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  #32  
Alt 30.06.2005, 13:41
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Zitat:
Originally posted by webpirat@30.06.2005 - 11:26
8 Zeros in 42 Coups ist heftig! Welches OC war das?
Aber so etwas kann auch bei handgedrehten Zahlen vorkommen. Ich teile sie Skepsis gegenüber RNG-Zahlen nicht. Im Gegenteil: Ich stelle immer wieder fest, dass sie sich besser bespielen lassen, wenn man mit einer Strategie zu Werke geht, die auf den Gesetzmäßigkeiten des Zufalls (klingt paradox, ist aber Fakt) basiert.
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Hallo Webpirat,
dann spiele mal real im OC...
Ich lasse jedenfalls die Finger davon, bis hier ein Westeuropäisches a´la´ Wiesbaden mit Realkessel verfügbar ist.
gruss
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  #33  
Alt 30.06.2005, 14:55
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Hallo Carlo,

habe natürlich schon im OC gespielt.

Ich sag's mal anders, worauf ich hinaus will:
Im Realcasino wird es immer gewisse Abweichungen vom reinen Zufall geben. Wegen kleinsten Kesselfehlern und Wurfweiten der Croupiers. Nicht wirklich nachweisbar, aber dennoch vorhanden.

Das ist wunderbar, wenn man eine Strategie hat, die bei Unregelmäßigkeiten Gewinne macht. Dazu gehören auch Tendenzen, die sich im Realcasino aus den genannten Gründen vielleicht ein wenig deutlicher zeigen und vom Spieler begeistert aufgenommen werden.
Also lange Serien, Restanten, die ewig nicht erscheinen, Favoriten, die ständig fallen ...

Ich bastele mir in der Regel Strategien zurecht, die ebenfalls nach Mustern, Ballungen, Favoriten und Restanten suchen. Aber die sollen bitteschön in den Häufigkeiten auftreten, die ich wahrscheinlichkeitsmathematisch erwarten kann. Tun sie das nicht, kommt meine Strategie in eine Schieflage.

Und ich bin ziemlich überzeugt davon, dass ein guter RNG meinen Kriterien eher entspricht.

Ich gebe zu, mich im Web ein klein wenig ausgeliefert zu fühlen. Der Gegner (die Bank) sitzt im Cyberspace irgendwo auf Antigua und könnte, wenn er wollte, die Zahlen ein wenig zu seinen Gunsten manipulieren um mich gegen die Wand fahren lassen. Doch warum sollten die OCs das tun? Erstens verdienen die sich dumm und dämlich, weil die meisten Spieler dumm und dämlich setzen und chronisch unterkapitalisiert sind (von wegen "nur 2,7%" – schau dir bei der Forummeisterschaft mal den aktuellen Saldo der Bank an). Und zweites, wenn so etwas nachgewiesen würde, wäre das OC sofort weg vom Fenster.

Und drittens: Carlo, bist du dir sicher, dass ein Croupier im Realcasino nicht auch manipulieren kann? Dann lies mal in Kurt v. Hallers Roulett Lexikon mal auf der Seite 501 unter "Zielwürfe" nach ...
Allerdings ist der Croupier im Casino ein Verbündeter des Spielers, wenn er auf Plein setzt. Das ist sehr beruhigend zu wissen.

webpirat
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  #34  
Alt 30.06.2005, 15:18
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Zitat:
Und drittens: Carlo, bist du dir sicher, dass ein Croupier im Realcasino nicht auch manipulieren kann? Dann lies mal in Kurt v. Hallers Roulett Lexikon mal auf der Seite 501 unter "Zielwürfe" nach ...
Wenn die Croups diese "Zielwürfe" wirklich beherrschten, gäbe es jede Menge reiche Privatier´s. Diese Phänomene ergeben sich bei einigen wenigen Croupiers völlig unbewusst. In Berlin z.B. gab es früher einen wohlbeleibten Croupier, bei dem die Eingeweihten darauf lauerten, dass er ein zwei mal die kleine sSerie warf.
Danach brauchte man nur noch die Kleine zu bespielen. Oder in Dortmund war eine Cropieuse, die heute Tischchefin ist, die nach einigen Würfen fast wie ein Uhrwerk 4/2/2 und 7/2/2 im Wechselschritt warf. Als ich sie vor Jahren mal darauf ansprach, schaute sie sich die Permanenzanzeige an und war verblüfft, sie hatte das selber gar nicht bemerkt. Die Serie war an diesem Tag abrupt zu Ende.

gruss
carlo
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  #35  
Alt 30.06.2005, 18:42
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Nachtrag:
Zu Kurt von Haller alias Scheven erspare ich mir jeden Kommentar, ausser dass er ein völlig undisziplinierter Zocker war. Ob er noch zockt seitdem er sich in die Schweiz zurückgezogen hat, weiss ich nicht.
Sein Verdienst besteht in der ungeheuren Fleissarbeit mit der er die verschiedensten Daten zusammengetragen und aufbereitet hat. Dafür gebührt ihm Dank und Anerkennung.
mfg
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  #36  
Alt 30.06.2005, 19:01
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@Carlo

Völliger Zuspruch!

Alles was Basieux zB im klassichem Bereich als "Expertensystem" zB von sich gab

Steht bei Haller schon drin unter ersten Zweier

bzw in den Häufigkeitstabellen der Binomialverteilung am Schluß des Buches

(diese hatte Ich ursprünglich gar nicht "richtig" verstanden)

Hansgenie hatte dieses Lexikon sicher auswendig gekannt

CU
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  #37  
Alt 30.06.2005, 21:35
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Zitat:
Originally posted by RCEC@30.06.2005 - 19:01
Hansgenie hatte dieses Lexikon sicher auswendig gekannt

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Der hat es in die Tonne gekloppt...
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  #38  
Alt 01.07.2005, 12:52
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Zitat:
Originally posted by webpirat@30.06.2005 - 11:26
(die Hamburger Kessel scheinen sowieso in einer eigenen Liga zu rotieren ).
Lies mal was in stoerties C-Sep... der kann ähnliches berichten!

Die Kessel scheinen sich (bauartbedingt?) anders zu verhalten...
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Zitat: Solange ich es nicht besser weiß halte ich mich mit einem Urteil zurück...möglich ist halt alles...auch das was sich in meiner persönlichen Vorstellungskraft nur schwer realisieren lässt.

Gerade im Internet hat das Verständnis der geschrieben Worte immer sehr viel mit der Erwartungshaltung des Lesers/Empfängers zu tun.
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  #39  
Alt 05.07.2005, 22:18
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Hallo Webpirat,

Zitat:
Wenn ich deine Progression richtig verstehe spielst du beim 3. Coup nur noch auf die Tilgung des Verlustes, ohne Gewinnstück. Auch danach versuchst du nur, wieder auf Null zu kommen.
Gewinne machst du also bei Treffern mit Coup 1 und Coup 2 – immerhin 75% (ohne Zero).
Bei der anschließenden Gewinn-Progression gewinnst du zur Hälfte mit +1!Denn,wenn die die Verluststrecke von jeweiligen -1 gerade sind,ergibt es bei doppeltem Plus ein +1,bei ungerader -1 Anhäufung ein +/- 0 !

Zitat:
Wie hoch ist denn der Kapitalbedarf bei kritischen Permanenzen, wenn man so spielt?
Meistens kam ich mit 50 Einheiten aus,um mein Tages-Ziel von + 10 zu erreichen.
Wenn mein Kapitalbedarf auf über 80,90,100 Einheiten belief,teilte ich meine Minusse auf 4 oder 5 Plusse auf.Manchmal habe ich mein Spiel abgebrochen und wieder ganz von vorne,aber dann mit deutlicher größerer Stückgröße begonnen.Wie schon geschrieben,spielte ich vor Monaten diese Idee.

Zitat:
Aber so etwas kann auch bei handgedrehten Zahlen vorkommen. Ich teile sie Skepsis gegenüber RNG-Zahlen nicht. Im Gegenteil: Ich stelle immer wieder fest, dass sie sich besser bespielen lassen, wenn man mit einer Strategie zu Werke geht, die auf den Gesetzmäßigkeiten des Zufalls (klingt paradox, ist aber Fakt) basiert.
Leider kann ich nicht programmieren!Klingt aber absolut logisch,das der Zufallsgenerator eher den Zufall als den Handwurf entstehen läßt!Mein Gefühl/Erfahrung für mein 2-er Figurenspiel läßt sich nach dem Handwurf gleimäßiger gestalten,als nach dem "RNG-Zahlen" zu bespielen.Auch habe ich schon mehrmals festgestellt,wenn ich mit 10 Cent spiele,gut mit meinem Spiel vorwärts zu kommen.Sobald ich meine Stückgröße auf 2 Euro umstelle,läuft dann plötzlich mein Spiel nicht mehr.Daher brauche ich den "Blickkontakt" mit einem realen Croupier(IN)!Dazu habe ich eben eher vertrauen.Was auch danz wichtig (für mich jedenfalls) ist,das ich immer mit innerlicher Ruhe spiele,dazu gehört eben vertrauen!Meine Verluste resultierten immer(!) aus Fehlern,Unkonzentration,Nervosität....und die Kettenreaktion daraus.Dann lieber doch einen bestimmten Minusgrenze (oder Höchstspielzeit) fest einplanen.

Zitat:
Ergebnisse
Hamburg: Trefferquote 49,829%
Baden-Baden: Trefferquote 50,533%
Zitat:
Das wären dann schon 2 Gewinnstücke pro 100 Coups über Zero beim reinen Marsch, ohne Fraktal-Labby, Gewinnzielfestlegung und Verlustbegrenzung! Und noch ohne Money Management.
Auf deine Halbemillionenauswertung nach deinem bestimmten Marsch bin ich auch gespannt!Das hört sich nach mathematischer Überlegenheit an! :gunsmile:

Viele Grüße Arnd
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  #40  
Alt 25.08.2005, 21:01
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Hi webpirat!

Beim Baccara hast du > 50% Trefferquote und das mußt du mal programmieen,deine fraktal-labby ist dazu shr gut geeignet

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