Wohl alle Interessierte werden es mitbekommen haben:
Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat am Dienstag in einem Musterverfahren das staatliche Monopol auf Sportwetten in seiner bisherigen Form für grundgesetzwidrig erklärt. Die geltende Regelung verstoße gegen das Grundrecht auf Berufsfreiheit privater Wettanbieter.
Das Urteil ist heute Thema in allen großen Zeitungen und Magazinen, einfach mal gurgeln.
Recht interessant ist, was das Manager Magazin online dazu schreibt:
... Im internationalen Vergleich liege Deutschland mit rund 40 Euro
Wetteinsatz pro Kopf und Jahr weit hinter Österreich, Frankreich, Italien
und England, wo pro Kopf und Jahr zwischen 120 und 750 Euro bei
Sportwetten aufs Spiel gesetzt werden.
Insgesamt wurden auf dem deutschen Wettmarkt im Jahr 2005 nach
Angaben des Fachverbandes "Sucht e.V." rund 30 Milliarden Euro
umgesetzt, davon zwei Milliarden Euro für Sportwetten. Der größte Anteil
im Wettmarkt entfalle mit rund 35 Prozent auf Spielbanken, gefolgt vom
Lotto-Toto-Block (25 Prozent) und Geldspielautomaten (20 Prozent).
Sportwetten, die einen Anteil von rund sieben Prozent des Wettmarkts
ausmachen, würden sich zu 75 Prozent auf privaten Anbietern und zu
22 Prozent auf Oddset aufteilen. Marktbeobachter kalkulieren mittlerweile
jedoch mit weit höheren Umsätzen, da Umsätze in erheblichem Umfang
über das Internet im Ausland oder über nicht lizenzierte Anbieter getätigt
werden. Der Gesamtumsatz könnte auf diese Weise bereits die Marke von
50 Milliarden Euro überschritten haben. ...
Befremdlich ist, dass hier Zahlen aus 2005 präsentiert werden. Gibt's keine neueren?
Diese Zahlen sind heute, 5 Jahre später, doch reine Makulatur.
@ Eu Mi 111
Alsooooooooooooooo , wenn ich hier lese Lotto ??????????? tz. tz. tz.
Was hat denn das mit Roulette zu tun , würden die meisten sagen.
Ich persönlich denke .. sehr viel haben beides gemeinsam.
Es wird in beiden Fällen der Gewinn als Ziel erwartet, der Gewinn durch Zahlen.
Verluste werden ungerne gesehen, Verluste sind eine Schande für den Spieler, bin ich deshalb dumm ?
Ein Ingenieur hat mir mal gesagt, ich bin nicht klüger, ich weiß lediglich wo ich suchen muss.
Habe ich eine Formel für mich gefunden kann ich sie verwerten, egal in welcher Branche, in welcher Wette.
Die Preisgünstigste Wette ist die Pferde-wette, die Dreier-wette.
Anspruchslos und einfältig, trotzdem Verlieren Wetter, weil der Favorit aus dem Ruder läuft. usw.
Beobachte ich diesen Verlauf permanent, werde ich bemerken dass auch hier der Spieler letztendlich verliert, es sei denn, der Spieler sucht diesen Grund für die Verluste.
Pro Woche ca. 10 Rennen macht immerhin 560 Wetten im Jahr, vergleiche ich diese 560 Wetten so habe ich erkannt dass in Intervallen die Favoriten versagen, merkwürdiger Weise am gleichen Tag.
Dieses Wissen habe ich meinem Schwager ( als Besucher + Wetter ) weitergegeben, damit könnte er in,s Plus spielen.
Das würde bedeuten dass er nur wettet wenn dieses Ereignis eintritt, nur diesen Tag benutzt, aber......... trotz Gewinne ....... ER wird nicht klug,
wo bleibt der Kick des wettens.
Nicht die Gesetze der Mathematik sind schwach, der Mensch ist es.
Da wir das Wissen der Mathematik benutzen können ( Lotto und Routette )
sind danach ausgerichtet, passen wir uns an. tun wir es wirklich ?
Beim Lotto spielen wir ebenfalls mit Restanten und Normalos, der einzige
Unterschied sind die Mengen wir haben 7 Favoriten und 42 Restanten.
Wie bekomme ich die Restanten bewertet ???
100 % nehmen die Häufigkeit des erscheinens, ( denke ich ) ich ebenso.
Wie finde ich einen Rhythmus, ich für mich bewerte die letzten 10 Ziehungen ..... weil ..... mein Geld nicht langt um Alles zu bewerten.
Dann sehe ich Glasklar dass die Häufigkeit bei 2 x erscheinen liegt.
Für mich macht spielen Sinn wenn ich einen Gegner habe, mein sprechender Schachcoputer ( von Aldi ) sagt auch, falsche Züge....
und verliert dann !!!
Wenn es keine Probleme gibt ( in einem Routette-Forum ) Erfahrungen auszutauschen, wäre ich ja bereit einen Probelauf zu starten, da ich erst im Februar im Routette = RNF = erneut starte. lG.
Die künstliche Intelligenz beginnt ganz simpel: Nehmen wir an, wir setzen auf Schwarz und progressieren mit der Progression d'Alembert. Die Steigerung der Satzhöhe ist nach einem Verlust 1 Stück, die Satzminderung nach einem Gewinn ist ebenfalls 1 Stück. Wenn mehr Schwarz als Rot kommt, dann liegen wir in einer Gewinnsträhne und umgekehrt. In der Gewinnsträhne erhöhen wir die Satzeinheit von 1 Stück auf 2 Stück. In der Pechsträhne vermindern wir die Satzeinheit von 1 Stück auf 1/2 Stück und gehen mit dem Ende der Pechsträhne wieder auf 1 Stück und darauf evtl. auf 2 Stück.
Wenn wir dieses Vorgehen von einem PC rechnen und machen lassen, dann ist dies bereits eine Adaption der Satzhöhe, die durch Gewinn und Verlust gesteuert wird. Zur Adaption der Satzhöhe empfiehlt es sich, das "Momentum" der Einfachen Chance "Schwarz" zur Steuerung des PC zu verwenden. Das Momentum könnte man als Differenzenquotient oder als Differentialquotient mathematisch betrachten. Es berechnet sich z.B. aus der Differenz (Schwarze EC-Summe 12 Coups vorher) minus (Schwarze EC-Summe jetzt). Lassen wir den PC das Momentum berechnen und daraus die Höhe des nächsten Satzes, bzw. die Satzerhöhung oder -erniedrigung, dann leistet der PC bereits eine (noch primitive) künstliche Intelligenz durch Adaption an die Ergebnisse des Satzes.
Denkt bitte weiter!
Viel Erfolg im Tempel Fortunas und
Schöne Grüße
Euer Charlie22
seit einiger Zeit versuche ich ja schon das RNF-Prinzip auf Lotto zu übertragen.
Hier mal die ersten Gehversuche zur Einstimmung.
Ich betrachte nur die 6 Hauptzahlen und vernachlässige die Zusatzzahl.
Das hat den Grund, daß ich ja Samstags-, Mittwochs- und beide Lottos gleichzeitig auswerte. Deswegen spar ich mir zunächst die Betrachtung mit 7 Zahlen, da ich sonst mit 6 Dateien händisch auswerten müßte.
später will ich die Asuwertung mal nach der Reihenfolge der gezogenen Zahlen machen. Zunächst aber arbeite ich mit dem sortierten Ergebnis.
Deswegen lohnt es sich nur die Werte nach jeweils 6 Zahlen (sprich einer Ziehung) zu betrachten.
die nachfolgende Tabelle enthält 15 Ziehungen.
nach der ersten Ziehung habe ich somit 15 Werte
nach der zweiten Ziehung 14
nach der dritten 13 usw.
...
nach der 15. Ziehung nur noch einen Wert.
aber soweit möchte ich noch nicht betrachten.
Das erste Bild zeigt die RNF-Werte:
neben einander also jeweils die Kombinationen nach der Anzahl der Ziehungen.
nach der ersten Ziehung habe ich logischerweise 6 Restanten gezogen und es ergibt sich der Wert 43-6-0
nach der zweiten Ziehung sind das erste mal N-Treffer möglich aber keine F-Treffer. Die möglichen Bereiche sid also: 37-12-0 oder 38-10-1 oder 39-8-2 usw.
Die Tabelle soll zeigen, ab wann mit N- bzw. F-Treffern zu rechen ist und wie die Verteilungen sich entwickeln.
Bitte die bunten Farben nicht beachten, haben keine Bedeutung.
Vielen Dank,
für die Willkommensgrüße und für das schnelle Feadback. Ich versuchs mit 3 mal 3 Mannschaften.
3.Liga: Saarbrücken, Aalen und Burghausen
2.Liga: Ingolstadt, 1860 München,Karlsruhe
1.Liga; Mainz,St Pauli, Dortmund
Beginne mit je einem Euro am Freitag 3.Liga
Quote Saarbrücken 3,5 auf ue
Quote Aalen 3,45 auf ue
Quote Burghausen 3,2 auf ue
Anfangssaldo: + 50 Euro
Einsatz: - 3 Euro
Saldo: + 47 Euro
auf gutes Gelingen
Ruebezahl
Ps. ich bitte jetzt schon um Nachsicht, wenn ich mal Rechtschreibfehler praktiziere, Hauptsache der Sinn wird verstanden, danke
Nachdem ich nun so einiges fürs Lottospiel ausgetüftelt habe, fand ich beim Ausräumen einer alten Schublade das ultimative Lottosystem.
Es ist ein Kugelspiel in Form eines Schlüssels, mit 49 Kügelchen. Die Kügelchen werden im Schlüsselring zunächst gemischt und dann fädeln sie sich in die beiden Stege ein, die mit Zahlen versehen sind. Die kupferfarbenen Kügelchen zeigen an, was zu tippen ist.
Uneigennützig wie ich bin veröffentliche ich hier die Zahlen, die morgen Abend gezogen werden:
kann mir jemand sagen warum die Zahlen im Kessel so angeordnet sind wie es nun sind?
Nach meiner Auffassung ist das nicht willkürlich und es gibt dafür ein bestimmtes Muster. Wodurch größtmöglicher Zufall erreicht wird.
Nur leider bin ich nirgens fündig geworden!
Ich versuche mal, das Gedankenexperiment der Geschwister Ehrenfest griffig zu beschreiben und auf Roulette zu übertragen. (O.k. - ich gebe zu, dass ich weitgehend einen Beitrag kopiere, den ich vor fast genau 3 Jahren im RNF-Separée geschrieben habe).
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Der französische Mathematiker Henri Poincaré († 1912) wies nach, dass ein mechanisches System immer wieder durch einen Zustand gehen wird, der seinem Anfangszustand ziemlich gleichkommt.
Für Poincarés »Wiederkehr-Theorem« haben die Mathematiker Paul und Tatjana Ehrenfest im Jahre 1907 eine Demonstration mit Tischtennisbällen erfunden. Es ist mir jetzt zu aufwändig, deren Versuch zu beschreiben (googeln!). Man würde auch nicht ohne Weiteres darauf kommen, ihn auf das Roulette zu übertragen. Doch ich will ihn hier mit einem "Roulette-Experiment" erklären (ich hätte es ebenso mit Lottozahlen versuchen können).
Am leichtesten ist das Wiederkehr-Theorem begreifbar zu machen bei Betrachtung der Dutzende (Dzd). Davon gibt es drei.
Stellen wir uns vor, wir haben zwei Töpfe, einer steht links und einer rechts. Bevor das Spiel losgeht liegen im linken Topf die drei Kugeln "Dzd1", "Dzd2" und "Dzd3", der rechte Topf ist leer. Das ist nach Poincaré der Anfangszustand: L-L-L (links-links-links).
Nun fällt als erste Zahl die "17", also das 2. Dutzend. Wir betrachten das Erscheinen als einen Impuls, der die Kugel "Dzd2" bewegt, und zwar vom linken Topf in den rechten. Jetzt haben wir den Zustand L-R-L.
Als nächstes fällt die "11", wir legen nun auch die Kugel "Dzd1" nach rechts in den Topf und haben jetzt R-R-L.
Nun kommt die "6" und liefert wieder einen Impuls. Da die Kugel "Dzd1" bereits rechts liegt wandert sie nun wieder in den linken Topf und wir erhalten L-R-L.
usw.
Nach Poincaré soll sich irgendwann (im Unendlichen) wieder der Ausgangszustand (L-L-L) einstellen. Nun, das geschieht bei uns relativ schnell, z.B. wenn als vierte Zahl die "23" fällt.
Ich habe dieses Pingpong-Spiel für Dutzende mal programmiert und es ist tatsächlich so, dass wir immer wieder R-R-R sehen und auch L-L-L. Signifikante Wellen oder Muster sind dabei aber nicht zu erkennen.
Jetzt mache ich einen großen Sprung zu den 37 Pleins. Um in der gleichen Weise zu verfahren benötige ich dafür 37 Kugeln.
Der Ausgangszustand ist 37 mal L und 0 mal R.
Jede Zahl, die fällt, wird zuerst R. Fällt sie ein zweites Mal, wird sie wieder zu L.
Alle, die sich mit RNF beschäftigt haben, werden sich bei diesem Gedankenexperiment daran erinnern, dass sich auch die RNF-Verteilung ständig selbst reproduziert: N nimmt irgendwann die Rolle von R ein, aus F2 wird N und aus F3+ wird F.
Doch Poincarés mechanisches Theorem, dass sich "im Unendlichen" wieder der Ausgangszustand einstellt, also 37 mal L, wird hier mehr als unwahrscheinlich.
Das Gegenteil ist der Fall: Mit zunehmender Länge der Permanenz wird sich die Links-Rechts-Verteilung ausgleichen und sehr konstant um die Mitte, die bei 18/19 liegt, pendeln.
Damit haben wir ein schönes Instrument, den fraktalen Charakter von RNF mit nur 2 Zuständen abzubilden: L(inks) und R(echts) !
Ich habe dieses Modell in meine Binomial-Tabellen hineinprogrammiert.
Die Binomialverteilung sagt dazu folgendes:
Nach dem 67. Coup sind wir bei 18 mal L und 19 mal R. Dann geht es gaaaanz langsam weiter Richtung Mitte: erst zwei Rotationen später, genau nach Coup 137, ist der mathematische Wert bei 18,5 mal L und 18,5 mal R. Diese 18,5:18,5-Verteilung könnte möglicherweise zuverlässiger eintreten als ein Ausgleich bei den einfachen Chancen (also z.B. 68x Rot und 69x Schwarz), vor allem, wenn man noch eine Rotation weiter spielt.
Und von diesem Mittelwert weicht die mathematische Verteilung nach 100 Coups auch nicht mehr groß ab! Dabei ist dies nicht vergleichbar mit dem Zusammenaddieren von vielen gefallenen Zahlen und der anschließenden Division durch die Anzahl der Zahlen (wobei natürlich immer genauer der Wert 18,5 herauskommt, "Gesetz der großen Zahl"). Das Topf-Experiment behält seine Dynamik auch nach beliebig langen Permanenzstrecken.
Wie kann man das aber spielen?
Da der "Druck" in Richtung Ausgleich geht sind wir gezwungen, immer mehr als die Hälfte der Zahlen zu setzen. Zum Beispiel hätten wir nach 36 Coups (mathematisch) ziemlich genau 21 mal L und 16 mal R.
Wir wollen auf die Verteilung 18,5:18,5 spielen und müßten deshalb alle 21 L-Zahlen spielen, also die Restanten, F2, F4, F6 ... Denn durch ihr Erscheinen werden sie zu R-Zahlen.
Erleben wir die Situation, dass wir nach 80 Coups eine reale L-R-Verteilung von 17:20 haben (also über das Ziel hinausgeschossen sind), dann müssten wir die 20 R setzen (Achtung: R heißt Rechts!). Das wären dann alle Normalos (=F1), F3, F5, F7 ...
Zu jedem Zeitpunkt des Angriffs sind wir so gezwungen, stets eine Chance zu spielen, die breiter als eine EC ist!
Was mir überhaupt nicht behagt.
Man könnte aber einen zweiten Blick auf die Gruppe der zu setzenden Zahlen werfen: Gibt es bei ihnen eine deutliche EC-Ungleichverteilung?
Sind z.B. von den 20 zu setzenden Zahlen 13 Rot? Oder 12 Passe? Und sogar 14 Ungerade?
Könnte ich da nicht 1 großes Stück auf Ungerade setzen? Oder sogar gleichzeitig auf Rot, Ungerade, Passe je 1 Stück?
Oder stellt euch vor, 9 der 20 Zahlen liegen in der 3. Kolonne. Wäre das nicht ein gutes Satzsignal?
Öfter treffen werden wir mit einem solchen Marsch vermutlich nicht. Aber vielleicht kommt es weniger oft vor, dass wir z.B. eine 8er Fehltreffer-Serie auf einer EC haben, als dies mathematisch zu erwarten wäre.
Ich hab's noch nicht ausprobiert, dazu fehlt mir die Zeit.
Aber "in den Raum stellen" wollte ich den Vorschlag mal.