PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : MM ala DanDocPeppy II


DanDocPeppy
11.05.2005, 10:47
Hi Leute!

Mit meinem derzeit laufenden MM-Versuch können gerade die Programmierer bzw. die Spieler die einen starren Marsch bevorzugen, herzlich wenig anfangen.
Daher habe ich mir überlegt, ob es nicht auch möglich wäre, eine ähnliche Version starr zu spielen.
Denn im Grunde geht es nur darum 100 Spiele ohne Platzer zu überstehen. Das sollte sich doch auch starr machen lassen!
Also folgendes ist dabei rausgekommen:

Kapitalbedarf:
100 Stücke des Wertes HIGH
High: das mindestens 4fache des Minimums
Low: Tischminimum
(Beispiel: Am 5,-- Euro-Tisch benötige ich 2000,-- als Spielkapital, High ist 20,--, Low ist 5,--)

Der Marsch:
Nach einem Vorlauf von 15 Coups (aber nur im allerersten Spiel) wird eine beliebige EC ausgewählt, diese wird 100 Spiele lang beibehalten!! Also einmal ROT = immer ROT!
Es kann theoretisch auf 3 EC gespielt werden, dann aber muss jede EC für sich berechnet werden.
Aber bleiben wir fürs erste mal bei einer Chance, falls ich noch Beispiele bringen werde, bei ROT:

Es wird die Permanenz auf Serien und Intermittenzen beobachtet und ab dem 16. Coup auf die Wiederholung der vorigen Erscheinung dieser EC gespielt (ähnlich wie es von der EC-Ralley bekannt ist).
Beispiel, wir bleiben bei ROT:
Permanenz RR SSS R SS RRR SSSS
es muss gewartet werden, bis wieder ROT erscheint, also z.B.
RR SSS R SS RRR SSSS R
jetzt wird auf die vorherige Roterscheinung geschaut, in diesem Fall war das eine Serie (oben rot markiert).
Jetzt spielen wir auf Fortsetzung der Serie, setzen also solange auf ROT, bis die Serie abreisst, wenn wir Pech haben schon mit dem ersten Coup.
2. Beispiel:
Permanenz ... RR SSS R SS R SSSS R
wir schauen wieder auf die vorige Roterscheinung, jetzt war das ein einzelnes R, daher setzen wir auch jetzt auf Abbruch und daher auf SCHWARZ.
Eigentlich kinderleicht, oder?

Die Progression:
Wir spielen wie schon oben angedeutet mit Low/High. Low ist immer das Tischminimum, der Highsatz entspricht immer 1/100 des vor dem Spiel ermittelten Spielstandes!
Beispiel: Wenn ich mein Startkapital auf 2800,-- erhöht habe, so ist der High-Stückwert 28,--. Kann ich diese so nicht setzen, so wird auf den nächstniedrigeren Wert abgerundet. Am 5er-Tisch dann also auf 25,-- (oder kann man an einem 5er auch 28,-- setzen?)!
Auf High kommt eine dAlembert-Abwandlung, die C2000-Progression zur Anwendung: 1 - 2 - 3 - 4 - 5 - 6 - 7 - 8 - 10 - 12 - 16 - 20 - 24 - 28 - 32 - 40 - 48 - 56 - 64 - 72 - 88 - 104 - 120 - 136 - 152.
Begonnen wird mit dem 3 Stücke-Satz.
In der Praxis kann die ganze Reihe NICHT durchgespielt werden, da ja nur 100 Stücke Kapital vorhanden sind.

Wenn die C2000-Progression beim 1-Stücke-Satz angelangt ist, wird in weiterer Folge mit jedem High eine Contre d'Alembert gespielt!

Die Entscheidung ob Low oder High gesetzt wird, wird nach folgenden Kriterien getroffen: Ähnlich wie bei der Ermittlung des Marsches hängt die Entscheidung ob Low oder High gesetzt wird, von der PP ab. Dabei wird geachtet, ob die vorige Pluserscheinung ein Einzelplus war, oder ob es eine Trefferserie gab.
Ein Beispiel macht es klarer:
+++ - +++ --- +++ --- +
Was wird jetzt gesetzt? Richtig: High, weil vorher eine Plusserie gekommen war (rot markiert)!
Umgekehrt:
++ ---- + -- + ---- +
Jetzt wird natürlich Low gesetzt, da die vorige Pluserscheinung eine Einzelne war!

Also: In allen Fällen wird Low gesetzt, außer wenn vorher ein Plusserie (also 2 oder mehr) war!!!!
Außerdem werden die ersten 15 Coups des ersten Spieles Low gesetzt!!!

Für alle weiteren Spiele zählen die Ergebnisse des vorigen Spieles schon als Vorlauf!!!! D.h. es können theoretisch alle 100 Spiele ununterbrochen am Stück gespielt werden!

Abbruchkriterien:
Im Verlust: Verlust des Tischkapitals.
Im Gewinn: Solange der Saldo sich von -4 bis +4 bewegte, keine andere Limitierung. Sobald der Saldo irgendwann mal -5 erreicht, Abbruch bei +1 Sobald der Saldo einmal +5 erreicht, Abbruch auf alle Fälle im Plus (mind. +1) Sobald der Saldo +5 überschreitet (+6 bis +9), Abbruch sobald durch einen Verlustsatz der Stand von +5 erstmalig unterschritten wird. Sobald der Saldo +10 erreicht, Abbruch auf alle Fälle über +5. Sobald der Saldo +10 überschreitet (+11 bis +14), Abbruch sobald durch einen Verlustsatz der Stand von +10 erstmalig unterschritten wird. Sobald der Saldo + 15 erreicht, Abbruch auf alle Fälle über +10, etc. etc. etc.
Die Limits werden jeweils in 5er-Schritten hochgesetzt.
Also nochmal: Spielende, wenn kein High-Satz mehr getätigt werden könnte, weil mit einem Verlust ein vorgesehener Mindestplusstand unterschritten werden würde!!!

Wurde bereits eine CdA angewendet, so wird ausserdem mit dem ERSTEN CONTRE-FEHLSATZ das Spiel beendet!!!

Alle Unklarheiten beseitigt?
Sonst dürfen sich nun die "starren" Fans und Programmierer ans Werk machen! :lach:

LG
DanDocPeppy

DanDocPeppy
11.05.2005, 10:59
Noch ein Nachtrag:

Für erste Handtests oder Programmierungen würde ich die Tischmaxima mal außen vor lassen.
Im praktischen Spiel muss dann selbstverständlich der jeweils "passende" Tisch gewählt werden, sodaß etwa 50 Highstücke gesetzt werden könnten. Auch wenn dann die Lowsätze höher sein müssen.

LG
DanDocPeppy

webpirat
11.05.2005, 11:36
Super, DanDocPeppy!

Mir ist noch nicht ganz klar: ist es das, was du gerade spielst?

Auf jeden Fall – danke für die sehr ausführliche Bauanleitung.

Das ist übrigens ziemlich nahe an dem, was ich am letzten Wochenende getüftelt habe.
Entsprechend leicht ist es, das an meine Programmierung anzukoppeln.

Ein Problem habe ich noch mit
Originally posted by DanDocPeppy@11.05.2005 - 10:47
...
Wenn die C2000-Progression beim 1-Stücke-Satz angelangt ist, wird in weiterer Folge mit jedem High eine Contre d'Alembert gespielt!

Mit der d'Alembert-Progression und der Contre d'Alembert habe ich mich sehr genau befasst (auch Billedivoire studiert). Die d'Alembert ist prima, um Wellentäler zu überbrücken. Allerdings muss die Welle auch wieder nach oben kommen. Bekanntlich erzielt man mit der d'Alembert ein halbes Stück Gewinn pro Coup, wenn die Kurve wieder da ankommt, wo man mit dem Nachsetzen begonnen hat. Das entspricht genau dem höchsten Wert innerhalb der benötigten Progressionsstrecke. Eine feine Progri!

Bei der Contre d'Alembert ist es genau anders herum. Spiele ich damit eine nach oben steigende Welle, bei der die Kurve einen Scheitelpunkt hat und wieder nach unten zum Ausgangspunkt zurückkehrt, dann habe ich ein halbes Stück pro Coup verloren! :shock:

Mit anderen Worten: Bei der Verlustprogri gewinne ich den höchsten Satz, bei der Gewinnprogri verliere ich ihn mit Sicherheit.

Deshalb würde ich die Cd'A nie so spielen.
Meine Alternative: Die Cd'A nur bis Stufe 2 (3 Stücke), danach auch im Gewinn zurück auf Stufe 1 (2 Stücke) und weiterspielen mit 2 Stücken bis zum ersten Verlustcoup. Dann greift ja die d'A wieder.

Ach ja, über die Abbruchkriterien im Plus habe ich auch viel nachgedacht und eine Tabelle dafür entwickelt, die sich in der Praxis sehr gut bewährt und in Excel leicht zu integrieren ist.

Ich werde sie hier demnächst zeigen, muss jetzt aber erst mal ein wieder bisschen arbeiten. Will sagen: richtiges Geld verdienen. :D

Es geht voran!
webpirat

DanDocPeppy
11.05.2005, 11:44
Hi!

Die CdA wird auch nur sehr selektiv eingesetzt um eine eventuelle Trefferserie möglichst optimal mitzunehmen - das Risiko ist nur minimal, da ja mit dem ersten CdA-Fehltreffer das Spiel beendet wird. Das hat sich in meiner Version (das flexible DanDocPeppy-Spiel) bereits mehrfach bewährt.

Mit anderen Worten: Bei der Verlustprogri gewinne ich den höchsten Satz, bei der Gewinnprogri verliere ich ihn mit Sicherheit. Völlig korrekt, aber in diesem Fall verliere ich NUR diesen Satz - aber u.U. mehrere zuvor gewinne ich!! Und ab 2 CdA-Treffern in Folge bin ich schon im Plus! Stell dir jetzt mal eine ganz alltägliche Plusserie von 6, 7, 8, oder mehr vor - diese Serien werden voll mitgenommen!!!

Bsp. einer
5er-Serie: +3 +2 +1 +2 +3 -4 = +7
6er-Serie: +3 +2 +1 +2 +3 +4 -5 = +10
7er-Serie: +3 +2 +1 +2 +3 +4 +5 -6 = +14
8er-Serie: +3 +2 +1 +2 +3 +4 +5 +6 -7 = +19

LG
DanDocPeppy

webpirat
11.05.2005, 13:38
Originally posted by DanDocPeppy@11.05.2005 - 11:44
... in diesem Fall verliere ich NUR diesen Satz – aber u.U. mehrere zuvor gewinne ich!! Und ab 2 CdA-Treffern in Folge bin ich schon im Plus! Stell dir jetzt mal eine ganz alltägliche Plusserie von 6, 7, 8, oder mehr vor - diese Serien werden voll mitgenommen!!!

LG
DanDocPeppy
O.k., DanDocPeppy, das lass ich so gelten.
Nach dem Abbruch geht's ja auch gleich mit der d'A wieder hoch.

Billedivoire würde die d'Alembert anders spielen:
Hast du eine Plusphase, wird im Gleichsatz mit (High-)Stücken gesetzt. Die Gewinnstücke werden auf die "hohe Kante" gelegt. Wenn dann der Abschwung kommt wird vorerst weiter Gleichsatz gesetzt (am besten natürlich Low) und die Verluste werden mit den zuvor gewonnenen Stücken bezahlt. Erst wenn die alle aufgebraucht sind, dann wird mit der d'Alembert begonnen.

So hat man viel mehr Spielraum nach unten. Die Gewinne entstehen in den Wellentälern (ein halbes Stück/Coup) und in den mit High-Sätzen gespielten Wellenbergen.

Das nur mal so als Anregung.

webpirat

DanDocPeppy
11.05.2005, 21:56
Hi!

Irgendwie finde ich selbst an diesem Spiel zunehmend Gefallen.
Ich denke, daß ich dieser Variante eine Chance geben werde, wenn mein derzeitiger Feldzug beendet ist (egal wie es ausgeht).

Trotzdem würde mich die Meinung der PC-Experten dazu freuen.

LG
DanDocPeppy

webpirat
12.05.2005, 15:19
Originally posted by DanDocPeppy@11.05.2005 - 11:44
...
Und ab 2 CdA-Treffern in Folge bin ich schon im Plus! Stell dir jetzt mal eine ganz alltägliche Plusserie von 6, 7, 8, oder mehr vor – diese Serien werden voll mitgenommen!!!

Bsp. einer
5er-Serie: +3 +2 +1 +2 +3 –4 = +7
6er-Serie: +3 +2 +1 +2 +3 +4 –5 = +10
7er-Serie: +3 +2 +1 +2 +3 +4 +5 –6 = +14
8er-Serie: +3 +2 +1 +2 +3 +4 +5 +6 –7 = +19

LG
DanDocPeppy
Hallo DanDocPeppy,

Interessant bei deiner Satztechnik ist, dass du mit 3 Stücken beginnst, bei Treffern gemäß den Regeln der d'Alembert-Verlustprogression zweimal reduzierst, dann umschaltest auf die Contre d'Alembert (Gewinnprogri) und wieder erhöhst.

@ alle
Schaut euch mal meine Postings von heute im MM-Thread Überlagerungen und Progressionen (http://www.roulette-board.de/index.php?showtopic=1496&st=0&#entry28531) an.
Da habe ich die Contre d'Alembert mal komplett durchgecheckt. Mit Tabelle und Diagramm!

Ich ergänze dein Beispiel oben mal mit den Erwartungswerten (EW) für die jeweilige Serie:
5er-Serie: +3 +2 +1 +2 +3 –4 = +7 / EW=8
6er-Serie: +3 +2 +1 +2 +3 +4 –5 = +10 / EW=4
7er-Serie: +3 +2 +1 +2 +3 +4 +5 –6 = +14 / EW=2
8er-Serie: +3 +2 +1 +2 +3 +4 +5 +6 –7 = +19 / EW=1+1
Saldo nach 16 Serien bei Berücksichtigung der Häufigkeitsverteilung (EW): 162 Stk.

Würdest du – nach der gleichen Start-Prozedur (ab Treffer Nr. 3) – statt der Contre d'Alembert die 1-2-3-3-... Progression anwenden, dann sähen deine Ergebnisse so aus:
5er-Serie: +3 +2 +1 +2 +3 –3 = +8 / EW=8
6er-Serie: +3 +2 +1 +2 +3 +3 –3 = +11 / EW=4
7er-Serie: +3 +2 +1 +2 +3 +3 +3 –3 = +14 / EW=2
8er-Serie: +3 +2 +1 +2 +3 +3 +3 +3 –3 = +17 / EW=1+1
Saldo nach 16 Serien bei Berücksichtigung der Häufigkeitsverteilung (EW): 170 Stk.

und mit der 1-2-3-2-2-... Progression so:
5er-Serie: +3 +2 +1 +2 +3 –2 = +9 / EW=8
6er-Serie: +3 +2 +1 +2 +3 +2 –2 = +11 / EW=4
7er-Serie: +3 +2 +1 +2 +3 +2 +2 –2 = +13 / EW=2
8er-Serie: +3 +2 +1 +2 +3 +2 +2 +2 –2 = +15 / EW=1+1
Saldo nach 16 Serien bei Berücksichtigung der Häufigkeitsverteilung (EW): 172 Stk.

O.k. – gegenüber deiner CdA sind das im letzten Beispiel "nur" 10 Stücke mehr, aber 10 Stücke sind 10 Stücke! Bei Berücksichtigung der Zeroverluste wird der Abstand sogar noch größer!
Prozentual ist die Ertragskraft der 1-2-3-2-2... um 6,173% besser (ohne Zero).

Mit Zero sind es (Moment...) 157,35 Gewinnstücke bei DDP und 169,87 Gewinnstücke bei webpirat.
Die Differenz ist jetzt also schon 12,5 Stücke (fast 1 Stück pro Serie!) bzw. ein Ertragsplus von 7,96%.

DanDocPeppy, versteh' mich nicht falsch, ich will dir ja nix verkaufen. Aber in den Plusphasen deiner Spiele 8 Prozent mehr Gewinn zu machen wäre doch einen Gedanken wert, oder?

Und alles umsonst hier im MM-Separée! :hear: :D

webpirat
der im Moment nur noch Zahlen im Kopp hat ...

DanDocPeppy
12.05.2005, 19:33
Klar, webpirat, das hat schon was und den Überschuss kann man nicht wegdiskutieren.
In dieser starren Version sollte die CdA sogesehen eigentlich gegen deine 12322-Progi ausgetauscht werden! (Sag mal, hat diese nicht einen Namen? Bei mir im Hinterstübchen klingelt da irgendwas von "Paroli-Power"???? Ist sowas nicht mal im Roulette-Newsletter vorgestellt worden??? - Bin mir aber nicht sicher)

Was zwar mit dem starren Spiel nichts zu tun hat, aber in der flexiblen Form sehr wohl ist folgende Tatsache, die ich in der eigentlichen Spielerklärung nicht beschrieben habe: (wie erklär ich das bloss verständlich?)

Wenn ich eine CdA anwende, dann kann das z.B. in der Situation einer Trefferserie sein: ---++++++++++-, hätte ich vielleicht mit -1 -1 -1 +1 +3 +2 +1 +2 +3 +4 +5 +6 +7 -8 gesetzt.
Um ehrlich zu sein, das kommt zwar vor, aber nicht sooooo häufig.

Viel öfter spiele ich mit einer CdA beispielsweise folgende Permanenz:
--+--+--+--+--+--+ oder umgekehrt ++-++-++-++-++-++-,
also nicht nur Serien sondern auch ANDERE STABILE TISCHTENDENZEN, wo ich die Plusse leicht treffen kann!!!
Ich setze also nicht durchgehend die CdA, sondern immer wieder durch Lowsätze unterbrochen.
Und das kommt wiederum wesentlich häufiger vor als reine Serien und ich habe mich da schon öfters auf 2stellige Satzhöhen hochgearbeitet (im aktuellen Feldzug allerdings erst 1 Mal).
Da würde ich mich dann ärgern, daß ich da höher spielen könnte als immer nur mit 2 Stücken.

Eines muss ich noch sagen: Ich handhabe die CdA nicht so absolut streng nach Vorschrift. Je nachdem wie ausgeprägt eine Tendenz ist, je nachdem wie "sicher" ich einen Treffer erwarte, kann es schon mal dazu kommen, daß ich eine Stufe überspringe oder in absoluten Ausnahmefällen sogar einen Paroli- oder Halbparolisatz tätige. Oder umgekehrt, auch - ähnlich wie dein Vorschlag - eine Stufe wiederhole.
Damit wären wir wieder beim Thema "Bauchgefühl".

LG
DanDocPeppy

webpirat
12.05.2005, 21:27
Servus DanDocPeppy!

Originally posted by DanDocPeppy@12.05.2005 - 19:33
...
In dieser starren Version sollte die CdA sogesehen eigentlich gegen deine 12322-Progi ausgetauscht werden! (Sag mal, hat diese nicht einen Namen? Bei mir im Hinterstübchen klingelt da irgendwas von "Paroli-Power"???? Ist sowas nicht mal im Roulette-Newsletter vorgestellt worden??? - Bin mir aber nicht sicher)

Na klar das ist die Piratenprogri. :lach:
Ehrlich, da bin ich ganz allein draufgekommen. :D

Ich kann natürlich nicht ganz ausschließen, dass schon ein anderer sich Gedanken darüber gemacht hat. Sooo genial isses ja nun auch wieder nicht. Allerdings war ich von den Ergebnissen meiner Rechnerei heute selbst sehr angetan und auch überrascht. Die 1-2-3-3- ist aber auch keine schlechte Alternative.

Eines muss ich noch sagen: Ich handhabe die CdA nicht so absolut streng nach Vorschrift. Je nachdem wie ausgeprägt eine Tendenz ist, je nachdem wie "sicher" ich einen Treffer erwarte, kann es schon mal dazu kommen, daß ich eine Stufe überspringe oder in absoluten Ausnahmefällen sogar einen Paroli- oder Halbparolisatz tätige. Oder umgekehrt, auch - ähnlich wie dein Vorschlag - eine Stufe wiederhole.
Damit wären wir wieder beim Thema "Bauchgefühl".

LG
DanDocPeppy
Diese Bauchentscheidungen machen das System natürlich unprogrammierbar und damit ist es nicht mit dem PC auszuwerten.

Andererseits ist es genau das Bauchgefühl, was für eine erfolgreiche Roulette-Partie – oder einen ganzen Feldzug – entscheidend ist. Denn der Bauch lernt, kann Erfahrungen in Entscheidungen umsetzen ohne den Umweg übers Gehirn zu nehmen. Das ist etwas, ddas noch keine Software so richtig hinkriegt.

Ich glaube, dein Bauch ist ein ganz Großer :smdaumen:

webpirat

DanDocPeppy
12.05.2005, 22:00
Hi!

Ich glaube, dein Bauch ist ein ganz Großer :pfanne: 70 Kilo bei einer Größe von 1,78 m. Keine Spur von Bauch. :pfanne:

Diese Bauchentscheidungen machen das System natürlich unprogrammierbar und damit ist es nicht mit dem PC auszuwerten. Bauchentscheidungen können nicht programmiert werden - soweit sogut; Siehe meinen derzeit laufenden Feldzug.

Aber in der obigen Spielbeschreibung gibts ausnahmsweise KEINE Bauchentscheidungen!!! Ich habe die Beschreibung ganz bewusst so gewählt, daß alle variablen Komponenten außen vor gelassen wurden.

LG
DanDocPeppy

DanDocPeppy
13.05.2005, 17:05
An der Spielerklärung ist mir ein grundsätzlicher Fehler aufgefallen!

Ich schrieb: ...wird eine beliebige EC ausgewählt, diese wird 100 Spiele lang beibehalten!! Also einmal ROT = immer ROT! Soll selbstversändlich heissen, daß ein beliebiges EC-Paar ausgewählt wird. Logischerweise wird immer auf ein EC-Paar, also Rot UND Schwarz gespielt.

LG
DanDocPeppy

DanDocPeppy
15.05.2005, 16:06
Hi!

Um mich auf meinen Dienstags-Feldzug vorzubereiten, habe ich - zur zwecks Übung der Buchführung und Satztechnik - anhand einer CC-Permanenz einige Spiele absolviert.

Dabei wurde ich ruckzuck auf den Boden der Realität zurückgeholt, denn diese Strategie wäre innerhalb weniger Spiele gleich 2x geplatzt!!! :wallbash:

Mal nachdenken, wie ich meine Taktik jetzt für Dienstag anlege.
Entweder bleibe ich bei der flexiblen Variante oder ich spiele starr aber wechsle auf eine andere Progression.

LG
DanDocPeppy

Vienna
15.05.2005, 16:50
Originally posted by DanDocPeppy@15.05.2005 - 17:06
Dabei wurde ich ruckzuck auf den Boden der Realität zurückgeholt, denn diese Strategie wäre innerhalb weniger Spiele gleich 2x geplatzt!!! :wallbash:

Hi DanDocPeppy,

im ersten Augenblick habe ich doch tatsächlich geglaubt, reale PLATZER sind eingetreten.

Ich bin richtig erleichtert, dass dem nicht so ist.

Servus
Vienna

DanDocPeppy
31.05.2005, 21:34
Hi!

Nach Vornahme einer kleinen Modifikation widme ich mich nun diesem Feldzug mit meinen Praxistest.

Regeländerung: Es wird nur in 2 Fällen HIGH gespielt
1. Nach einem Lowtreffer, wenn vor dem letzten Minus (bzw. der letzten Minusserie) eine Trefferserie war!
2. Nach 2 Lowtreffern in Folge bis zum Abbruch der Trefferserie.

Progression auf High wie bei der C2000.

Einfacher gehts wirklich nicht mehr, so einfach und schnell, daß ich zum ersten Mal ohne Animation gespielt habe.

Ansonsten, wie gehabt:
Risikokapital 100 Stücke
Minimumspread 1:4
Feldzugziel 100 Angriffe

A1
0,2/0,05
C18
+1,70
21,75

A2
0,2/0,05
C37
+0,35
22,10

A3
0,2/0,05
C8
+1,25
23,35

A4
0,2/0,05
C6
+0,5
23,85

A5
0,2/0,05
C17
+0,85
24,70

A6
0,2/0,05
C6
+0,4
25,10


LG
DanDocPeppy

DanDocPeppy
01.06.2005, 15:30
Hi!

Dieser Angriff läuft übrigens unter der Bezeichnung "Feldzug VI", auch wenn die Threadüberschrift leider nicht ganz passend ist! Ich lasse es aber jetzt da schon mal stehen.

Mit den praktischen Versuchen geht es dann morgen weiter.

Vielleicht haben sich manche gefragt, was ich mir von diesem Spiel erwarte, bzw. warum es zu der o.a. Regelmodifikation gekommen ist:

1.) Die PP dreht nun eindeutig nach unten, von fast +100 auf mittlerweile unter +50. Und mit dieser Regelung werden viel mehr Lowsätze getätigt.

2.) Es wird so nur mehr auf Plusserien gespielt, bzw. auf Wiederholungen von Plusserien.

3.) Es gibt - zumindest nach meiner Ansicht - nur sehr wenige Konstellationen, in denen die Progressionssätze rasch ansteigen, nämlich dann, wenn sich Einzelplusse mit 2er-Plusserien abwechseln. Z.B: ++-+----++--+----++----+--+---- (die Anzahl der Minusse dazwischen ist nebensächlich).

4.) Ausnahmslos jede Minusserie wird - bis auf den ersten Fehltreffer - Low durchgespielt!


Vielleicht nochmal eine Erklärung, wann denn jetzt tatsächlich High gesetzt wird (die Anzahl der Minusse dazwischen ist nebensächlich):
NUR IN ZWEI FÄLLEN:
a) ---++----+ jetzt High bis zum ersten Minus (weil davor eine Plusserie war)
b) ---+----++ jetzt High bis zum ersten Minus (auf Fortsetzung der Serie)

Alles klar im Schritt? :lach:

LG
DanDocPeppy

DanDocPeppy
02.06.2005, 10:55
Hi!

A7
0,25/0,05
C14
+0,95
26,05

A8
0,25/0,05
C19
+1,6
27,65

A9
0,25/0,05
C97
+0,65
28,30

A10
0,25/0,05
C4
+1
29,30

A11
0,25/0,05
C53
-29,30
0,00

Platzer im 11. Angriff in einer wechselhaften PP-Phase.
Im letzten Angriff hat sich die gefürchtete Permanenz mit Einzel- und Doppelplussen gezeigt:
+-++--++-+-++--+--++--+--+-+-+++-++--+-+-+--++--+-++--

Shit happens, was solls.

Nichtsdestotrotz denke ich, daß ich auf dem richtigen Weg bin. Ich brauche nur einmal einen längeren Atem.

LG
DanDocPeppy