Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Persönliche Permanenz ausnutzen
DanDocPeppy
09.05.2005, 23:50
Hi!
In einem der Separees wurde die Frage gestellt, ob die PP mit der Tischpermanenz ident gehen kann.
Die Antwort darauf ist einfach: JA NATÜRLICH! Wenn - und das ist unbedingte Voraussetzung - unterbrechungslos und immer auf die gleiche EC gesetzt wird.
Wenn nur ROT gesetzt wird, dann ergibt die Tischpermanenz z.B. RR SSS R SS RR und die PP ergibt ++ --- + -- ++
Soweit, sogut.
Das hat mich auf eine Idee gebracht:
Angenommen meine PP steht (ohne Zero) bei +40 und ich kann davon ausgehen, daß die Kurve langsam aber sicher (über die nächsten ~100 - 400 Coups) nach unten geht bis zumindest unter die Nulllinie.
Jetzt setze ich mich an einen Multiplayertisch und spiele ab sofort masse-egale auf ROT und informiere meine Mitspieler, daß ja nun eigentlich parallel zu meinem PP-Abschwung vermehrt SCHWARZ kommen müsste!
Ich selbst könnte dies ja nicht nützen, denn wechsle ich ebenfalls auf SCHWARZ, dann kommt - weil ja der Abschwung der PP kommen muss - eben vermehrt ROT.
Allerdings könnten andere Spieler mit dieser Information etwas anfangen (lassen wir mal deren PP beiseite)! Oder nicht?
Wie würde das Spiel laufen?????
Es MUSS meine PP ab einem bestimmten Punkt wieder nach unten!
Wie könnte das von anderen genutzt werden, wenn ich aussschließlich ROT spiele?
Die PP ist in gewissem Rahmen vorhersagbar, natürlich nicht Coup für Coup aber doch eine gewisse Tendenz.
Ist es möglich, daß andere meine PP nutzen???
Eine knifflige philosophische Frage!!!!
Ich freue mich auf eine spannende Diskussion!
LG
DanDocPeppy
cybershark
09.05.2005, 23:57
die frage erinnert mich ein wenig an schrödingers' katze.... *g*
muss aber erst noch darüber nachdenken.
gruss
shark :wallbash:
matthias s.
10.05.2005, 00:11
Zwischen der PP eines Spielers, der immer auf Rot setzt und der Ergebnispermanenz des Tische ist kein Unterschied. Kommen wir mit der Betrachtungsweise an ein Fiktivspiel oder High/Lowspiel? Worin liegt der Unterschied zwischen der PP und einem Fiktivspiel? Das frag ich mich die ganze Zeit und komme nicht drauf, aber so als wenn da was wär..........
Grüße
Matthias s.
DanDocPeppy
10.05.2005, 00:13
Da fällt mir noch eine interessante Begebenheit ein, die schon etwas länger zurückliegt:
Bei einem meiner sehr seltenen Realcasinobesuchen war meine Frau mit dabei. Wie wollten beide nicht viel Kohle riskieren, sie nur 10 Stücke, ich etwa 25.
Nun ja, mit so wenig Geld hat man ja nicht viele Möglichkeiten.
Ich entschied mich jedenfalls für ein LowHigh-Spiel mit Low 1 Stück und auf High eine Mini-d'Alembert 2-3-4.
Ich spielte nach der Tischtendenz und achtete damals noch nicht auf eine übergeordnete PP sondern nur auf die kurzfriste PP von vielleicht über 15 Coups.
Zeitweise spielte meine Frau am gleichen Tisch und ich sagte ihr immer, ob sie MIT mir oder GEGEN mich spielen sollte, je nach meiner PP.
War irgendwie ein komisches Spiel, aber jedenfalls sind wir beide mit einem Plus wieder aus dem Casino raus.
@matthias: Ich persönlich halte nichts von Fiktivspiel! Das ist aber eine mindestens ebenso philosophische Frage wie die der Persönlichen Permanenz.
LG
DanDocPeppy
PS: Gibt es eigentlich außer dem GPC ein Casino mit Minimum 5 Cent, das als seriös gilt und unkomplizierte Ein- und Auszahlungsbedingungen hat?
Ich möchte nämlich mit meiner PP ein paar Versuche anstellen und dazu nicht mein GPC-Konto verwenden. Oder kann man sich dort mit einem 2. Nick registrieren?
matthias s.
10.05.2005, 00:31
@DDP!
Ich halte auch nichts vom Fiktivspiel, habe damit nichts anderes erreicht als einer normalen Ergebnispermanenz. In diesem Sinne stelle ich mit diese Frage.
Grüße
Matthias s.
DanDocPeppy
10.05.2005, 00:53
:wallbash: :wallbash: :wallbash: An dieser Stelle stellt sich für mich nun auch die Frage, :wallbash: :wallbash: :wallbash:
:wallbash: :wallbash: :wallbash: WARUM VERDAMMT NOCH MAL ICH MEINE PP-WELLEN NICHT SELBST ANSTÄNDIG SPIELE!!!! :wallbash: :wallbash: :wallbash:
Also z.B. in der Abwärtswelle mit 5 Cent und in der Aufwärtswelle mit 50 Euros?!?!?! :schreien:
LG & gn8
DanDocPeppy :pfanne:
@DDP
Sehr gute Frage. Hast Du noch eine von diesem Kaliber? :lol:
Aber ernsthaft, ich habe der PP lange keine wirkliche Bedeutung beigemessen und restlos überzeugt von einer überragenden Auswirkung auf das Endergebnis bin ich noch immer nicht.
Ich glaube, es ist zu unterscheiden zwischen Abhängigkeit eines Systems auf langes rumdümpeln in Plus- oder Minusbereichen und der Möglichkeit, dank Progression langsam aufzusteigen und schnell zu fallen. Letztes das Martingale-Szenario. Ich schätze mal, die Bedeutung der PP dürfte da eine eher untergeordnete Rolle spielen.
Anders bei Gleichsatzspielen bzw. Überlagerungen, wozu man ein high/low Spiel auch rechnen könnte (diskutabel, ich weiß). Hier würde ich der PP eine wesentlich größere Bedeutung geben.
Anders ausgedrückt: Je länger ich spielen muß um mein Ziel zu erreichen (so ich eines habe), desto größer die Bedeutung der PP. :think:
Shotgun
PS Ich sollte so früh noch keine Beiträge schreiben, sie kommen dann immer so undeutlich rüber :wallbash:
DanDocPeppy
10.05.2005, 08:06
Hi!
Nee Shottie, das ist schon klar rübergekommen.
Allerdings schätze ich, daß die PP u.U. auch bei Anwendung einer Martingale von Bedeutung sein kann.
Bleiben wir beim LowHigh-Spiel, Low 1 Stück, High mit Martingale. Ich würde bei einem PP-Abschwung auf die Martingale völlig verzichten, oder wenn dann nur sehr selektiv anwenden. In erster Linie jedenfalls darauf achten, daß möglichst viel Low gespielt wird.
In kräftigen Aufschwungphasen sollte dann höheres Risiko genommen werden - denn da wird ja damit spekuliert, daß längere Verlustserien ausbleiben.
Wenn dann aber doch mitten im Aufschwung einer der gefürchteten Einbrüche kommt - tja, und tschüss...
Je länger ich spielen muß um mein Ziel zu erreichen (so ich eines habe), desto größer die Bedeutung der PP.
Diesen Satz finde ich einfach großartig und bedarf keines weiteren Kommentares!
LG
DanDocPeppy
Hi,
sehr interessantes Thema hier! :respect:
Hierzu eine Überlegung, die Euch selbstverständlich nicht neu ist. Trotzdem: -_-
Falls ein reales Spiel auf EC's in 200 Würfen einen Überschuss von 20 Stücken erbringt, so besteht in diesem Moment ein +- Verhältnis von 110/90.
Dies entspricht einem positiven prozentualen Verhältnis von <span style='color:blue'>55% zu 45%</span>.
Die durch den Ecart von 20 Stücken erzeugte Spannung sollte also nun von selbst dafür sorgen, dass sich die Gegenchance nun wieder stärker in Szene setzt, d.h. wir erwarten eigentlich einen Rücklauf.
(DanDocPeppy)
Jetzt setze ich mich an einen Multiplayertisch und spiele ab sofort masse-egale auf ROT und informiere meine Mitspieler, daß ja nun eigentlich parallel zu meinem PP-Abschwung vermehrt SCHWARZ kommen müsste!
Der störrische Zufall hat hierzu natürlich seinen eigenen Kopf und bringt in den nächsten 800 Würfen jede Chance gleich oft, also je 400 mal.
Und nun schaut die Sache aber schon gar nicht mehr so toll aus:
Der absolute Gewinn-Ecart von 20 Stücken ist immer noch vorhanden, das +- Verhältnis beträgt jetzt aber 510/490.
Dies entspricht nun einem positiven prozentualen Verhältnis von <span style='color:blue'>51% zu 49%</span>.
:wild: Die Ecart-Spannung ist beim Teufel! :shock:
(Shotgun)
Anders ausgedrückt: Je länger ich spielen muß um mein Ziel zu erreichen (so ich eines habe), desto größer die Bedeutung der PP.*
Dies in etwa dürfte Shotgun wohl gemeint haben, denke ich.
Die steile Aufwärtskurve innerhalb der PP hat sich ganz von selbst, allein durch die steigende Anzahl der gespielten Coups ins Nichtssagende verflacht.
Grüße :)
fuchs49
Hallo an alle,
@ DDPJetzt setze ich mich an einen Multiplayertisch und spiele ab sofort masse-egale auf ROT und informiere meine Mitspieler, daß ja nun eigentlich parallel zu meinem PP-Abschwung vermehrt SCHWARZ kommen müsste!
Jetzt entsteht doch ein automatisch ein Widerspruch wenn ein weiterer Spieler den
Tisch bespielt, das gleiche "Phänomen" in seiner persönlichen Permanenz auftritt
und dieser Spieler gibt den anderen Teilnehmern die freudige Auskunft jetzt vermehrt
auf ROT zu setzten, da in seiner PP ein "Ausgleich" erfolgen muß.
Meiner persönlichen Auffassung gibt es keine PP, bzw reflektiert diese nur die vorherrschenden Kapriolen des Zufalls.
Kleine Zwischenfrage: Wie lang war bisher deine längste Plus-Serie innerhalb der PP?
Bis dann
Spooky
DanDocPeppy
10.05.2005, 19:58
Hi!
Jetzt entsteht doch ein automatisch ein Widerspruch wenn ein weiterer Spieler den
Tisch bespielt, das gleiche "Phänomen" in seiner persönlichen Permanenz auftritt
und dieser Spieler gibt den anderen Teilnehmern die freudige Auskunft jetzt vermehrt
auf ROT zu setzten, da in seiner PP ein "Ausgleich" erfolgen muß. Das ist eben das philosophische an diesem Thema und ich denke, daß wir da in unserm Leben auch keine gültige Lösung finden werden.
Meiner persönlichen Auffassung gibt es keine PP, bzw reflektiert diese nur die vorherrschenden Kapriolen des Zufalls. Einspruch, euer Ehren! Wenn man - so wie ich - über fast 14000 Coups auf EC eine PP mitgeschrieben hat, dann erkenn man in der Grafik, daß es diese übergeordnete PP mit ihren Sinuswellen sehr wohl gibt.
Kleine Zwischenfrage: Wie lang war bisher deine längste Plus-Serie innerhalb der PP? Meine längste Plusserie waren 16 Treffer in Folge.
LG
DanDocPeppy
Hallo DDP,
sind diese "Sinuskurven" in deiner PP nicht auch in jeder normalen Plus-Minus-Permanenz einer EC (natürlich mit einer leichten Negativneigung von ca. 1,35 % :))vorhanden?
bezgl. der längsten Serie:
Angeregt durch ein Posting von Shotgun :guru: beläuft sich meine längste Gewinnstrecke (im OC-Casino und Tagesergebnisse) auf 26 Gewinntage in Folge.
Zwar mit einer bescheidenen Stückgröße und einem angestrebten Sitzungsergebnis von 13 - 17 Stücken.
Dieses Ergebnis wurde erzielt durch stetigen "Systemwechsel".
Die Verlustphase nach dieser "Glückssträhne" war ein Abend mit 25 Stk. Verlusten, gefolgt von einer 8-tägigen Gewinnstrecke, die z. Zt. noch anhält.
Das alles ohne PP (glaub immer noch nicht dran :blush: )
Grüße
Spooky
@spooky
Erhebe er sich, Knappe.
Shotgun :lach:
@ Shotgun
Danke Massa, Bwana, Massa - jetzt hab´ ich nen Hexenschuß, krieche lieber noch etwas im Staub rum.
Bis dann
Spooky
Hallo! :rolleyes:
DanDocPeppy
Ich spielte nach der Tischtendenz und achtete damals noch nicht auf eine übergeordnete PP sondern nur auf die kurzfriste PP von vielleicht über 15 Coups.
Persönliche Permanenz PP: Wohl nicht nur ich habe hier ein Definitionsproblem. :think:
DDP bringt hier aber einen wichtigen Aspekt ins Spiel, indem er
a) von "übergeordeter PP"
b) von "kurzfristiger PP"
spricht.
Oder vielleicht halten wir uns noch besser an den guten alten Einstein und sprechen
a) von "Allgemeiner PP"-Theorie
b) von "Spezieller PP"-Theorie
Wobei ich - ähnlich wie DDP - unter einer speziellen PP eine geordnete, nach gleichen Regeln gespielte Spielstrecke mit deren Plus und Minus-Ereignissen verstehen würde, einfaches Beispiel: Masse-egal auf EC's.
Die allgemeine PP hingegen ist für mich ein hochkomplexes, im Laufe eines ganzen Spielerlebens entstandenes Energie-Gebilde, so etwas ähnliches wie "das Karma des Spielers".
Um noch ein anderes Bild zu gebrauchen: Die Permanenz, die durch mein heutiges Spiel entsteht, ist ein neuer Baum im Wald aller meiner Permanenzen, der Allgemeinen PP.
@ DDP
Philosophisch genug??? :zeigefinger:
Grüsse
fuchs49
DanDocPeppy
10.05.2005, 22:23
Hi!
Das alles ohne PP (glaub immer noch nicht dran) Ob du an sie glaubst oder nicht, ist deiner PP herzlich egal. :lach:
Was du hier beschreibst, IST deine PP!
...meine längste Gewinnstrecke... Ach du meintest die Gewinnstrecke, ich dachte an Trefferserien.
Meine längste Gewinnstrecke auf EC betrug 43 Gewinntage in Folge, anno dazumal bei meinem "DanDocPeppy's Spiel".
Philosophisch genug??? PERFEKT! :guru:
LG
DanDocPeppy
webpirat
11.05.2005, 15:29
Gerade im Paroli-Forum gefunden:
Ein alter Eröffnungsbeitrag (16.7.2002) von dragon im Thread Pechvögel erkennen und dagegensetzen (http://www.roulette-forum.de/index.php?showtopic=547&hl=):
Hallo,
eigentlich wundert es mich, daß ich in diesem Forum (bei anderen ist es auch nicht anders) so wenig oder besser gesagt gar nichts über die Spielweise eines wahren Roulettegenies finde. Die Rede hier ist von Stephan Ullrich, der Verlierer ausmachte und ihnen konsequent hoch entgegensetzte. Wenn das sogenannte Rouletteproblem zu packen ist, dann von dieser Seite.
Ich spiele inzwischen zwei Jahre auf diese Weise und wünschte, all die bekannten und teuren Systeme nie gekauft und kennengelernt zu haben.
Es wäre schön, wenn man das Thema erläutern könnte. Es würde mich interessieren, ob schon jemand mit dieser Spielweise Erfahrungen gemacht hat.
Das ist doch gar nicht so weit von DDPs Vorschlag entfernt – oder?
Und ich bin sicher, das funzt! :lach:
webpirat
saalchef
11.05.2005, 23:52
Mensch-Roulette-Freunde....
Die sogenannte P/P..ist nur zu werten bei realem Spiel und Einsatz """"" :smdaumen:
Alles andere ist HUMBUG.....
Bitte betrügt EUCH nicht selber mit fiktiven notierungen .
Alles ohne selber einen realen Einsatz zu tätigen und dessen ERGEBNISS
ist als NICHTIG zu werten....
Deshalb versagen alle SYSTEME die nicht durchgespielt werden, und alle am
Computer ausgewerteten Methoden.
Alles, aber auch alles im Roulette sind zum AUSGLEICH verurteilt irgendwann,man weiss nur nicht WANN !
Also, es gibt kein auf Dauer erfolgreiches Spiel ohne die Einbindung der P/P...
Bin gespannt auf EURE reaktionen ???????? :pfanne:
saalchef
DanDocPeppy
12.05.2005, 09:38
Hi!
@saalchef:
Also, es gibt kein auf Dauer erfolgreiches Spiel ohne die Einbindung der P/P... 100% meine Meinung!
Deshalb versagen alle SYSTEME die nicht durchgespielt werden, und alle am
Computer ausgewerteten Methoden. Dem schließe ich mich nicht an, ein starres System läuft etweder am PC und real oder nirgends.
Eine Strategie die die PP bzw. den Wellenverlauf der PP brücksichtigt, ist leider scheinbar bis heute nicht programmierbar. Ich bezeichne es immer als "Bauchgefühl" das der Computer nun mal nicht hat.
Und ich denke, daß der Mensch (bzw. was mich betrifft) dieses Gefühl auch nicht hat, wenn fiktiv gespielt wird.
@webpirat:
Hast Recht, diese Strategie ist nicht von meinem Vorschlag weit entfernt. Herr Ullrich bespielt scheinbar - soweit dies aus der Ferne beurteilbar ist - spielt ganz "einfach" gegen einen PP-Abschwung der anderen.
Für mich hat das nur den Nachteil, daß dies online aufgrund der starken Spielerfluktation kaum praktizierbar ist.
Das bedeutet, daß man online mit einem Partner ein quasi Bandenspiel anwenden muss: Beide bleiben am gleichen Tisch (oder wechseln gleichzeitig), der dessen PP nach unten geht setzt Minimum, der andere auf die Gegenchance entsprechend höher. Wenn es zu einer PP-Drehung kommt, dann wieder umgekehrt. In Phasen des Stillstandes setzen beide Low.
LG
DanDocPeppy
Hallo Doc,
warum sollte dafür ein Partner nötig sein? Ich kann diesen doch auch problemlos simulieren, da das Spiel insgesamt doch nur von dem Verlauf EINER PP abhängig ist?
Mir ist noch etwas zu DDP's Spiel durch den Kopf gegangen. Ein wesentlicher Bestandteil ist ja das High/Low-Spiel, mit Orientierung an den Wellenbewegungen der PP.
Könnte es nicht sinnvoll sein, die High-Sätze in einer klaren Aufwärtsbewegung anders (höher) zu definieren als in einer klaren Abwärtsbewegung?
Was ich meine: Low natürlich immer 1, High bei Aufwärtswelle 4, bei Abwärtswelle jedoch nur 2 (z.B.)? Denn wenn ich es richtig verstanden habe beruht ja ein wesentlicher Bestandteil darauf, daß auch in einer langfrisrigen Abwärtsbewegung immer noch Partien gewonnen werden.
Oder bin ich mal wieder auf einem falschen Dampfer? :wallbash:
Shotgun
matthias s.
12.05.2005, 11:06
Ich hatte eben genau den gleichen Gedanken wie Shoti (verschiedene Highsätze je nach Tendenz), als ich den DDP-MM-Thread las. Aber ich war nicht sicher ob es sowieso schon so läuft. Nach DDP´s letzter Grafik geht es jetzt vielleicht nochmal hoch, aber dann müsste auch ein größerer Abschwung kommen.
Mit einem Scheinspieler (Gegenspiel) ließe sich aus diesem Abschwung auch wieder Kapital machen. Das Spiel wär nicht so öde und damit die Verleitung zum Zocken geringer. Und die Effektivität ließe sich eventuell verdoppeln.
Grüße
Matthias s.
DanDocPeppy
12.05.2005, 11:07
Shottie, du hast mit deiner Argumentation schon Recht.
Allerdings kann 1 Person nur die Aufwärtswelle gut mitnehmen (und selbst das ist in der Praxis schwierig genug!), während im Abschwung in Wirklichkeit kaum etwas zu holen ist - mal abgesehen von Überlagerungen/Progressionen/Glück usw.
Gerade diese unvermeidlichen Abschwünge stellen was mich betrifft immer ein massives Geduldsproblem dar. Da geht es schließlich nicht um 100 Coups sondern um 1000 und mehr.
Alle meine Versuche - egal welcher Strategie - sind ausnahmslos an 2 Punkten gescheitert:
1. In der Phase einer Abwärtswelle (mit Verlust der Geduld) oder
2. bei einem überraschenden Einbruch im Aufwärtstrend.
Spielen allerdings 2 Personen, dann gewinnt zumindest im 1. Fall wenigstens die andere Person. Wenn man nun z.B. halbe-halbe macht, dann kann der "Verlierer" ruhig mit Minimumsätzen die Nerven bewahren - es macht eben der Partner die Kohle.
Beide Partner spielen dann praktisch ein masse-egale-Spiel auf 2 Niveaus, High mit z. B. 10 Stücken, Low mit 1 Stück.
Gegen überraschende Einbrüche kann man meiner bescheidenen Einschätzung nach weiterhin nichts machen, außer grundsätzlich vorsichtig zu spielen.
Zu deiner Einschätzung des DDP-Spiel: Partien können in einer Abwärtsbewegung selbstverständlich gewonnen werden, allerdings steigt die Progression dabei grundsätzlich an. Rein m.e. wie von dir vorgeschlagen, mit 2 im Abschwung und 4 im Aufschwung würde ich aber kein Licht am Ende des Tunnels sehen.
Denn NUR die Progression kann in schlechten Phasen u.U. ein Spiel noch retten!
Was ich auch schon mal angedacht habe - und ich glaube, das wurde im Paroliforum auch mal diskutiert - ist ein Ein- und Ausstiegsszenario (also ein High- und Lowszenario) zu entwerfen.
Beispielsweise High 20 Stücke, wenn der PP-Stand schlechter als -40 ist, 10 Stücke zwischen -39 und 0 bei Aufwärtstendenz, 5 Stücke bei positivem Stand und Aufwärtstendenz, ab einem Stand von >+40 immer nur 1 Stück, etc.
Ich habe es so zwar nie versucht, aber da diese Wellen so lange dauern und die Zero beständig mitfrisst, verspreche ich mir keinen Erfolg davon - Stichwort "fehlende Geduld".
LG
DanDocPeppy
DanDocPeppy
12.05.2005, 11:19
Hoppala, matthias schrieb gleichzeitig.
Mit einem Scheinspieler (Gegenspiel) ließe sich aus diesem Abschwung auch wieder Kapital machen. Das Spiel wär nicht so öde und damit die Verleitung zum Zocken geringer. Und die Effektivität ließe sich eventuell verdoppeln. Wenn dieser Scheinspieler ein REALER SPIELER aus Fleisch und Blut ist, dann gebe ich dir ABSOLUT RECHT!!! Bingo, thats it!
Ich plane diesbezüglich für heuer einen größeren Versuch mit Hilfe meines Bruders!
Leider habe ich wenig persönlichen Kontakt mit ihm, da er seit Jahren in Thüringen lebt.
Mein Bruder ist schon immer an Roulette interessiert gewesen, hat sich zumindest ansatzweise mit Strategien beschäftigt und schon höhere Beträge (im Realcasino) verzockt als ich.
Vom Typ her ist er mir nicht unähnlich: Sehr gut mit Logik und Kombinatorik sowie der Fähigkeit "ums Eck zu denken", mathematisch sicher besser als ich, PC-mäßig eine Niete *sorry, falls du das liest*.
Ich habe ihm gestern ein Mail geschrieben, ihn auf das DC-Forum hingewiesen und ihn gebeten, sich zu registrieren und mal die Threads durchzuackern.
Ich werde dann bei Gelegenheit an webpirat mit der Bitte herantreten ihn für den MM-Thread freizuschalten, damit er sich ein vollständiges Bild machen kann, was für mich die Arbeit erleichtert.
Wenn er dann mit PP & Co. vertrauter ist, werde ich mit ihm ein "PP-Bandenspiel" versuchen! Soferne er sich dafür begeistern kann.
Bis zum tatsächlichen Spielbeginn rechne ich allerdings nicht in Wochen sondern eher in Monaten.
LG
DanDocPeppy
matthias s.
12.05.2005, 12:00
Hallo DanDocPeppy!
Erstmal Grüße von nem Ex-Thüringer, -bin dort geboren.
Ich bin der Meinung daß dieser Spieler aus Fleisch und Blut auch Du sein kannst. Für Dich ist es sicher so, daß an Deiner PP (der bisherigen) und ihrem Entstehen kein Fakt geändert werden darf, sonst wär es ja nicht mehr Deine PP. Muss auch nicht, Du könntest ein zweites Spiel gleichzeitig beginnen, halt das Gegenspiel, und hierzu eine/Deine zweite PP Parallel beginnen. Die bisherige PP würde unverändert fortgesetzt.
Einen Unterschied würde es natürlich machen, wenn Du Deinen Bruder einarbeitest und ihm beim Spiel dann volles Vertrauen und völlige Freiheit lassen würdes in allen Entscheidungen. Damit würde er anders setzen als Du mit einer zweiten PP. Setzt er aber genau nach Deinen Vorgaben, dann könntest Du das auch selbst setzen.
Der Vorteil Deiner zweiten PP wäre dem gegenüber, daß Du schon 4000 Coups PP hast und die zweite PP sich an Deine erste PP anschließen würde, nur mit gegenteiligen Kuven.
PP ist eine Religion für sich. Ich respektiere jede andere Meinung. Deinen Standpunkt zur PP habe ich jetzt nicht rausgesucht, ich möchte nur anregen. Ich wollte jetzt noch sagen daß ich damit keine Disskusion vom Zaun brechen wollte, aber das ist ja genau der richtige Thread hier dafür, nur das mit dem Untertitel ist dann wieder andersherum.
Grüße
Matthias s.
saalchef
12.05.2005, 15:29
Sehr schönes Thema....
Warum spielt Ihr nicht nur auf der Plusseite..Also die High-Seite..
Das heisst nur nach Plus - Zeichen in der Pluszeile wird gesetzt.
Die Minusseite wird mit kleinsten Einheiten bespielt, und sobald sich die Plusseite
zeigt wieder den High-Satz bis minus....usw...
Vorteil bei Serien auf der Minusseite....die ich ja ganz klein verliere..
War nur mal so ein Gedanke.....
Übrigens bin ich mit meinem Tagesspiel in Win2Day auf 60 Plus....
Die Croupiers sind auch alle im Plus -Onlinemässig...
BItte weiter diskutieren , da bis jetzt das interessanteste Thema.....
sallchef------------------------der allen viel Erfolg wünscht :wild:
DanDocPeppy
12.05.2005, 19:16
Na schau mal an, die PP ist scheinbar wirklich ein spannendes Thema! :hear:
@matthias:
Ich bin der Meinung daß dieser Spieler aus Fleisch und Blut auch Du sein kannst. Für Dich ist es sicher so, daß an Deiner PP (der bisherigen) und ihrem Entstehen kein Fakt geändert werden darf, sonst wär es ja nicht mehr Deine PP. Muss auch nicht, Du könntest ein zweites Spiel gleichzeitig beginnen, halt das Gegenspiel, und hierzu eine/Deine zweite PP Parallel beginnen. Die bisherige PP würde unverändert fortgesetzt.Phuu, interessante Sichtweise. Aber um ehrlich zu sein, habe ich mit der Vorstellung eine 2. eigene PP sozusagen künstlich zu generieren so meine Bedenken.
So quasi nach dem Motto: Wer setzt jetzt High, ich oder ich2?
Für mich ist nun mal die Vorstellung, daß ein 2. Spieler in meiner Abschwungphase die Gegenchance bespielt irgendwie leichter vorstellbar, das ist irgendwie plastischer.
Aber um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Ich distanziere mich ausdrücklich davor, die grundsätzlich einzig gültige Wahrheit zu haben! (Das gilt übrigens für alle Meinungsäußerungen die ich im Forum tätige)
Vielleicht hast du völlig recht, vielleicht würde es so funktionieren, vielleicht auch auf 100 anderen Wegen,...
Für mich persönlich würde es so zu kompliziert, zu philosophisch werden.
Ähnlich wie die Fragestellung, ob man FÜR JEDE STÜCKGRÖSSE eine eigene PP schreiben müsste????? (Das wurde irgendwo schon mal ganz kurz andiskutiert)
@saalchef:
Warum spielt Ihr nicht nur auf der Plusseite..Also die High-Seite..
Das heisst nur nach Plus - Zeichen in der Pluszeile wird gesetzt.
Die Minusseite wird mit kleinsten Einheiten bespielt Ich habe das schon mal beschrieben: Für mich stellt sich das Problem in mangelnder Geduld und Disziplin dar!!!!
Optimal wäre es selbstverständlich, so wie von dir beschrieben zu spielen!
LG
DanDocPeppy
matthias s.
12.05.2005, 23:44
Hallo DDP!
Das kann ich nachvollziehen daß das für Dich wie ein Riesen Ding dasteht. Ich versteh Deine Auffassung von der PP jetzt etwas mehr. Ich stell mir das für mich völlig unkompliziert vor, aber ich hab wieder andere Sachen da könnte ich mich nie konzentrieren. Es gibt z.B. Dinge, die vergess ich innerhalb von 3 Secunden (Namen).
Für Dich ist sowas die DoppelPP.
Grüße
Matthias s.
Robin H.
13.05.2005, 00:04
@all
Es ist grundsätzlich ein Fehler bei bespielen der P P zu glauben
auf j e d e n gesetzen Coup mit verschiedenen Satzhöhen
reagieren zu müssen. Es genügt ja auch mit den hohen Sätzen
ein paar % besser zu liegen. Das aber klappt nicht
bei obengenannter Vorgehensweise.
Grüße Robin H :hear:
matthias s.
13.05.2005, 00:24
Robin,
ich glaub Du hast da was falsch verstanden. DDP setzt sehr oft das Gleiche wie vorher.
Grüße
Matthias s.
Klaus105
13.05.2005, 07:55
Hallo zusammen,
Für mich persönlich würde es so zu kompliziert, zu philosophisch werden.
Ähnlich wie die Fragestellung, ob man FÜR JEDE STÜCKGRÖSSE eine eigene PP schreiben müsste????? (Das wurde irgendwo schon mal ganz kurz andiskutiert)
Der Ansatz führt meines erachtens in die richtige Richtung.
Wenn man sich das mal durchspielt (FÜR JEDE STÜCKGRÖSSE eine eigene PP)
wird man sehr schnell feststellen, daß die jeweilige PP der Stückgrössen sich genau der Verteilung einer belieben EC verhalten werden.
Deshalb könnte man sich die High/Low Sätze eigentlich sparen. Meine Meinung.
Die Spielbank hat wie auch schon Kismet richtig erwähnte nur einen Auszahlungsvorteil.
1,35% vom Umsatz bei den EC.
Sorry, wenn ich jetzt nicht so expliziet auf die PP eingehe, aber wenn die Spielbank eigentlich keinen Vorteil hat, bis auf die 1,35% vom Umsatz. Was ich nicht als wirklichen Vorteil sehe.
Ich habe mir auch schon den Kopf darüber zerbrochen, aber es ist eigentlich ganz einfach.
Angenommen ich generiere zu Hause eine zufällige Permanenzstrecke, und zwinge damit die Spielbank auf meiner Permanenzstrecke zu spielen.
Will die Spielbank einen Treffer erzielen, so muß sie die Kugel in das Fach werfen welches ich auf meine Permanenzstrecke als nächsten Coup habe.
Jetzt kommt das für den einen oder andern nicht verwunderliche, es ist Phasenweise so als könnte die Spielbank hellsehen, als ob sie wüsste was man für eine Coupfolge auf dem Zettel stehen hat. Jedoch ist es das gleiche Spiel nur anders herum, auch Trefferhaüfigkeiten genannt. Die dem Spieler genauso wie der Spielbank in Form von Anhäufungen begegnen.
Nichts anderes passiert mit allen Persönlichen Permanenzen ob die nun PP der Stückgröße oder wie auch immer genannt werden, deshalb auch kein Vorteil.
Ein immer noch suchender,
Klaus :think:
Klaus105
13.05.2005, 08:19
Und immer an das VOTEN denken, wir könnten bestimmt im Ranking noch witer nach oben kommen, stimmts DC?
Mir ist Aufgrund meines letzten schreibens noch so eine kleine Idee gekommen.
Wenn man das so hin nimmt, wäre es doch durchaus sinnvoll, mal folgendes nur zu beobachten.
Gespielt wird nach der zu Hause zufällig erstellten Permanenzstrecke.
Erstens, die Trefferanhäufungen der Spielbank.
Zweitens die eigenen Trefferanhäufungen.
Dabei entstehen wieder zwei Permanenzen, die zunächst wie erwähnt nur beobachtet werden. Jetzt sollte auf Tendenzen auf beiden Seiten geachtet werden.
Werde ich mal testen..
MfG
Klaus
DanDocPeppy
13.05.2005, 08:20
Hi!
Ich wusste doch, daß ich mit dieser provokanten Aussage eine Reaktion auslöse!!! :hear:
Irgendwo haben wir das meines Wissens schon mal diskutiert, aber ich glaube nicht, daß wir auf einen grünen Zweig gekommen sind.
Daß es die PP und deren Wellenverlauf gibt, steht für mich fest - ich sehe sie täglich in meinem Diagramm.
Ob jede Stückgröße für sich auch diese PP-Wellen hätten, wage ich nicht zu beurteilen.
Aber nehmen wir uns mal ein Beispiel her: Angenommen ich spiele mit der bekannten C2000-Progression auf EC als Highsatz und ein Minimumstück als Lowsatz. Für alle, die diese Progi nicht kennen: Ist eine Abwandlung der d'Alembert mit deutlich besserer Rückholkraft in den höheren Stufen.
OK, nun geben wir jeder Stückgröße eine eigene PP! Was passiert mit den vielen Kurven:
Die Minimumkurve pflanzt sich irrsinnig rasch fort, da der größte Teil der Coups Minimum gespielt wird.
Die 3er-Kurve wächst etwas langsamer, ... , die 8er-Kurve wächst ganz, ganz, langsam, ... , die 24er-Kurve wächst fast gar nicht, ... , und die 128er-Kurve hat ewige Zeiten gar keinen Punkt.
Jetzt spielen wir mal 4000 Coups:
Nun, in der 3er-Kurve haben wir bald eine Wellenbewegung, nach spätestens knapp 2000 Einträgen sollten wir eine vollständige Sinuswelle (0 + 0 - 0) haben.
In der 8er-Kurve haben wir eine viel kleinere Welle, mit ziemlicher Sicherheit noch nichtmal eine Sinushalbwelle (0 + 0 oder 0 - 0).
Die 24er-Kurve zeigt erst eine Tendenz nach oben oder nach unten.
In der 128er-Kurve sind noch fast keine Einträge, es ist noch keine Tendenz erkennbar.
Worauf will ich hinaus?
Die - eigentlich entscheidenden - Kurven in den hohen Progressionsstufen pflanzen sich so extrem langsam fort, daß es vielleicht in einer "Ewigkeit" erst zur Bildung einer Sinushalbwelle kommt!
Würde diese Kurve zuallererst ins Plus laufen (wie es auch in meiner Gesamt-PP so gelaufen ist) könnte ich vielleicht mein ganzes Spielerleben lang diese Kurve nicht mehr nach unten drehen - weil sie so selten gespielt wird!
:lach: Alle Unklarheiten beseitigt? :pokey:
LG
DanDocPeppy
Klaus105
13.05.2005, 09:02
Auf einen grünen Zweig müssen wir auch gar nicht kommen, es reicht wenn jeder seinen eigenen grünen Zweig findet. :lol:
Die - eigentlich entscheidenden - Kurven in den hohen Progressionsstufen pflanzen sich so extrem langsam fort, daß es vielleicht in einer "Ewigkeit" erst zur Bildung einer Sinushalbwelle kommt!
Würde diese Kurve zuallererst ins Plus laufen (wie es auch in meiner Gesamt-PP so gelaufen ist) könnte ich vielleicht mein ganzes Spielerleben lang diese Kurve nicht mehr nach unten drehen - weil sie so selten gespielt wird!
Würde aber dies Kurve zuerst ins Minus laufen.......???
DanDocPeppy, im Endeffekt hast Du mir genau das bestätigt, worüber ich mir relativ sicher bin. Alle Stückgrößen unterliegen den gleichen Wellen. Nur kommen eben die hohen Stückgrößen im Verhältnis relativ selten vor.
Das gilt insbesondere für Progressionen. Egal welche.
1
2
4
8
16
32
64
Wenn man jede Progressionsstufe für sich alleine betrachtet, oder besser gesagt, jeder Progressionsstufe die gleiche Anzahl an setzern gibt. Dann bekommen wir als Ergebniss ein Masse Egale Spiel.
10 setzer a Stückwert 1 könnte z.B: so aussehen PPMPMMPPMM
10 setzer a Stückwert 2 könnte z.B: so aussehen MMPPMPPMMP
10 setzer a Stückwert 4 könnte z.B: so aussehen PPPPMPPPMPP
10 setzer a Stückwert 8 könnte z.B: so aussehen MMMPPMMPPP
10 setzer a Stückwert 16 könnte z.B: so aussehen PMPMPMMMPP
10 setzer a Stückwert 32 könnte z.B: so aussehen MPPMMPPMMP
10 setzer a Stückwert 64 könnte z.B: so aussehen PPMMPMPMPM
usw..
Das Problem ist, daß man nicht im Vorraus bestimmen kann, ob die Welle nach oben oder nach unten geht. Schön wäre es, aber man kann daraus Tendenzen ableiten.
Tendenzen brechen manchmal schlagartig ab, auch das ist eine Tendenz. Im Grunde genommen kann man aber auf Tendenzen bauen.
Progressionen egal welche, wenn nicht zu hoch, auf Tendenzen ausgerichtet ein sehr
zu empfehlendes Mittel. Ich selbst bin Gleichsatzspieler.
MfG
Klaus :zeigefinger:
DanDocPeppy
13.05.2005, 09:15
Noch zur Klarstellung:
Das mit den einzelnen PP/Stückgröße ist NICHT auf meinem Mist gewachsen, es deckt sich auch nur sehr bedingt mit meiner Ansicht.
Es ist nur bei einer Diskussion vor längerer Zeit mal auf das Hinausgelaufen.
Meine persönliche Meinung dazu habe ich gepostet: Ob jede Stückgröße für sich auch diese PP-Wellen hätten, wage ich nicht zu beurteilen. Ich weiss es einfach nicht und versuche mich daher der Stimme zu enthalten. :lach:
LG
DanDocPeppy
matthias s.
13.05.2005, 13:51
Meine philosophische (unbelegte) Meinung mit der Stückgrößen-bezogenen PP:
Wenn wir starr spielen, hat jede Stückgröße die gleichen Gesetzmäßigkeiten wie bekannt.
Sinn der PP ist ja aus dieser Starrheit herauszukommen und nicht mehr dem Zufall zu folgen mit seinen Satzanweisungen, sondern diese Satzanweisungen zu einem Großteil aus dem Bauch heraus zu entscheiden. Wer damit Ergebnisse erziehlt die vom mathematischen Erwartungswert abweichen, dessen Stückgrößen-PP hat garantiert nicht die bekannten Gesetzmäßigkeiten, sondern Abweichungen-bin ich mir 100% sicher. Die Frage ist nur, wie läuft das Tendenzspiel dauermäßig???
Bei der PP der ganz großen Stücke, die so seltene Ereignisse hat, da wird mir schwindelig-da kann/möchte ich mich wieder nicht reindenken, das ist mir zu Philosophisch weil so viel davon abhängt. Dann könnte man ja nur die großen Stücke setzen = Angst.
Grüße
Matthias s.
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