Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Triole
David Cooper
02.05.2005, 22:40
Triole
Ein Spiel auf die einfachen Chancen einer Tischseite
Diese Methode wurde im Jahre 1998 in der Fachzeitschrift "Roulette" veröffentlicht, soll aber bereits 1940 "in einer österreichischen Casinozeitung veröffentlicht worden" sein. Der Vorteil der Strategie, die stets nur eine Tischseite des Französichen Roulettes bespielt, soll in einem geringen Ecart, und "teilweise sehr ansehnliche(n) Gewinne(n)" liegen.
Die Regeln dieses Pausenspiels sind denkbar einfach gehalten, so wird stets die letzte gefallene Zahl einfach auf den EC nachgespielt, allerdings nur wenn die betreffende Chance auf der im vorhinein gewählten Tischseite liegt*.
Wählt man sich die Tischseite Passe, Pair, Noir, ergibt sich beispielweise folgender Satzanweisung:
Nach Erscheinen von 20, 22, 24, 26, 28 auf Schwarz, Pair und Passe
Nach Erscheinen von 2, 4, 6, 8, 10 auf Schwarz und Pair
Nach Erscheinen von 29, 31, 33, 35 auf Schwarz und Passe
usw.
Beispielpartie:
http://www.dc-campus.net/images/dc_triole.png
*Gerade an dieser Regel fällt auf, dass man zu dieser Zeit noch nicht an Online-Casinos gedacht hat, sondern lediglich auf evtl. praktische Vorzüge für ein Realspiel eingegangen ist.
matthias s.
03.05.2005, 00:38
Hallo DC!
Das sieht nach einer schönen alten klassichen Methode aus. Ich schätze die Schwankungen folgendermassen ein:
- sehr selten wird es einen krassen Abschwung geben wo alle Drei mies laufen
- sehr oft kommt es sehr ausgeglichen
- und sehr selten kommt es mit Gewinnen auf allen drei EC´s.
Eine gute Gelegenheit anhand von Progressionen zu checken ob die Schwankungen wirklich so ruhig kommen. Ich glaub bei der Methode lohnt sich ein Versuch, ob ich dazu komme?
Viele Grüße
Matthias s.
David Cooper
03.05.2005, 11:08
Hallo matthias,
Das sieht nach einer schönen alten klassichen Methode aus.
Ja, manchmal treibt es mich dazu eine derartige Methode nochmal auszugraben, und hier vorzustellen! :wub:
- sehr selten wird es einen krassen Abschwung geben wo alle Drei mies laufen
- und sehr selten kommt es mit Gewinnen auf allen drei EC´s.
Stimmt, nun darf man aber nicht vergessen, dass stets nur eine Tischseite gespielt wird, und demzufolge auch selten alle drei ECs gleichzeitig.
Eine gute Gelegenheit anhand von Progressionen zu checken ob die Schwankungen wirklich so ruhig kommen.
Da stimme ich dir zu, stellt sich nur die Frage welche Progression man verwendet: Auf Grund der Tatsache, dass stets eine unterschiedliche Anzahl von Stücken verloren werden kann (1, 2 und max. 3), bietet sich eine übliche lineare Progression wie die d'Alembert wohl nicht an. Möglich wäre aus meiner Sicht den vorherigen Verlust durch einen Gewissen Tilgungsfaktor zu dividieren, und den sich ergebenden Wert als neue Grundeinheit zu nehmen.
Beispiel: Wir haben einen Verlust von 10 Einheiten, und entscheiden uns diesen in 5 Versuchen (Tilgungsfaktor) zu tilgen. In diesem Fall ergebe sich ein neuer Einsatz von 2 Einheiten (10:2) je Chance. Ob dieser Satz dann auf einer oder max. drei EC's zu setzen wäre, entschied sich dann durch unser Satzsignal.
Eine weitere Möglichkeit sähe ich darin, Einsätze auf einer EC, zwei EC's und drei EC's getrennt zu progressieren, und für jede eine lineare Progression zu entwickeln. Allerdings befürchte ich, dass man in diesem Fall an einem positiven Rücklauf nicht immer ausreichend partizipieren kann.
:schades:
David Cooper
03.05.2005, 14:16
Meine obigen Aussage, dass eine lineare Progression wie die D'Alembert in diesem Fall wohl nicht zur Anwendung kommen kann, möchte ich korrigieren:
Nach Tests im Funmodus des Global Player Casinos, stellte ich fest, dass die normale D'Alembert hier sehr gut passt. So wird der Einsatz bei einem Verlust (egal in welcher Höhe) auf allen Chancen um eine Einheit erhöht, und bei einem Gewinn (gleich in welcher Höhe) auf allen Chancen um selbige Einheit gesenkt.
Zwar erreicht dadurch unter Umständen nicht immer eine komplette Tilgung der vorherigen Verluste, allerdings ist die eventuelle verbleibende Differenz nach meiner bisherigen Einschätzung schnell aufgeholt.
David Cooper
03.05.2005, 14:32
Habe obige Progression soeben einmal real getestet. Zu Beginn der Partie lief alles ausgezeichnet, danach folgte allerdings eine ziemlich Durststrecke im negativen Saldobereich. Dennoch konnte ich die Partie mit einem Plus von 5 Einheiten abschließen.
1. Partie
Umsatz: 232
Gewinn: + 5 Einheiten
% Überschuss: 2,16%
Coups (effektiv): 47
Nachfolgend eine Tabelle, welche den Einsatz verlauf je EC schildert:
<pre>
Coup EC 1 EC 2 EC 3
1 1
2 2
3 3
4 4
5 3 3 3
6 2 2 2
7 1 1 1
8 2 2
9 2
10 1 1
11 1 1 1
12 1 1
13 1 1
14 2
15 1
16 2
17 3
18 4
19 5
20 6
21 5 5
22 6 6
23 7 7
24 7
25 6 6 6
26 7
27 6 6 6
28 5 5
29 5 5
30 5
31 4
32 3
33 2
34 1 1 1
35 1 1
36 1 1
37 2
38 3 3
39 2 2
40 2 2
41 1 1
42 1
43 2
44 3 3
45 3 3
46 2 2
47 1 1
</pre>
David Cooper
03.05.2005, 18:23
2. Partie
Umsatz: 86
Gewinn: + 8 Einheiten
% Überschuss: 9,30%
Coups (effektiv): 17
Ein richtig schönes und entspanntes Spiel, die Dreifachtreffer mit erhöhtem Einsatz kamen immer genau zum rechten Zeitpunkt!
3. Partie
Umsatz: 105
Gewinn: + 19 Einheiten
% Überschuss: 18,10%
Coups (effektiv): 42
Und gleich eine weitere entspannte Partie; 24 der 42 Coups wurden mit Minimaleinsatz (eine Einheit) gespielt!
Hi DC!
Ein Vorschlag!
Du nimmst den Gesamten Verlust bisher teilst Ihn durch 3 Teile
je nachdem wieviel ec du setzt teilst du diese 3 teile neu auf
bei 1 ec 3teile
bei 3 ec je 1 teil
bei 2 ec 3/2
und setzt diesen selben einsatz ,wenn gewonnen einmal paroli
wenn gewonnen,wow,wen verloren,das selbe nochmals neu berechnen
cu
rcec
ist jedoch sehr kapitalintensiv
David Cooper
03.05.2005, 19:31
ist jedoch sehr kapitalintensiv
Das sind deine Methoden doch immer, oder? :D Nein, solange wie meine D'Alembert noch einwandfrei läuft, benutze ich sie auch:
4. Partie
Umsatz: 142
Gewinn: + 17 Einheiten
% Überschuss: 24,14%
Coups (effektiv): 35
5. Partie
Umsatz: 163
Gewinn: + 10 Einheiten
% Überschuss: 6,13%
Coups (effektiv): 34
Nach 175 Coups, habe ich jetzt einen Gewinn von 59 Einheiten, was einem Umsatz von 728 Einheiten einem prozentualen Überschuss von 8,10 % entspricht. Wollen wir hoffen, dass es so bleibt!
David Cooper
03.05.2005, 20:34
6. Partie
Umsatz: 265
Gewinn: - 77 Einheiten
% Überschuss: -29,06%
Coups (effektiv): 39
Und da kam er schon der gefürchete Platzer, der Einsatz schaukelte sich nach ungefähr der Hälfte der Partie relativ schnell auf 10 Einheiten hoch, und war von dort nicht mehr recht wegzubewegen, sodass ich nach einem Verlust von 12 Einheiten beschloss das Spiel zu beenden.
Insgesamt liege ich dadurch jetzt bei einem Saldo von -18 Einheiten, und einem %-Verlust von 1,81 %. Ob ich die nächste Partie erneut von vorne beginne, oder mit erhöhtem Einsatz spiele, weiß ich noch nicht, tendiere allerdings zu letzterem. :schreien:
DanDocPeppy
03.05.2005, 21:25
Hi!
Ich gehöre sicher nicht zu den chronischen Miesmachern und probiere gerne viel aus.
ABER: Leute, das kann doch nicht euer Ernst sein, sich mit dieser "Strategie" näher auseinander zu setzen!!!!
Oder würde jemand auf die Idee kommen, sich damit zu beschäftigen:
Setze Rot nach 2, 7, 12, 14, 21, 25
Setze Schwarz nach 3, 8, 13, 15, 22, 26
Setze Pair nach 4, 9, 16, 23, 27
...???
LG und nix für ungut
DanDocPeppy
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