Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Teuerstes Hotel der Welt
David Cooper
28.04.2005, 18:12
Einfach nur Wynn
Wynn ist überall. Der Name des Besitzers Steve Wynn prangt auf Geschirr, Möbeln, Spielautomaten und nicht zuletzt auf der Fassade des gigantischen, teuersten Hotelgebäudes der Welt in Las Vegas. Wynn Las Vegas wird heute Nacht eröffnet.
Las Vegas - Noch vor zwei Jahren hieß das Hotelprojekt am Ende des Las Vegas Strips Le Rêve - der Traum. Doch der US-amerikanische Immobilien-Tycoon Steve Wynn traute dem poetischen Namen, einem Bild von Picasso entliehen, nicht genügend Zugkraft zu und taufte sein jüngstes Bauwerk auf seinen eigenen Namen: Wynn Las Vegas. Der 2700 Zimmer umfassende bronzefarbene Glaspalast wird heute Nacht um 0.01 Uhr eröffnen.
"Michelangelo hat vier Jahre für die Erschaffung der Sixtinischen Kapelle benötigt. Ihr Zimmer benötigte fünf Jahre", protzt das Hotel-Casino auf seiner Internetseite. Und in dieser Zeit wurden 2,7 Milliarden Dollar in das teuerste Hotelprojekt der Welt investiert. Bis zum Donnerstagmorgen wurden Interieur und Design geheim gehalten, Fotografieren war nicht erlaubt. Doch Hotelmanager Ron Kramer verspricht gegenüber der "Financial Times": "Dieses Maß an Luxus gab es noch nie zuvor."
2700 Luxuszimmer beherbergt der gebogene Turm, der umgeben ist von einer grünen Landschaft mit einem künstlich angelegten Hügel, einem zehn Meter hohen Wasserfall und einem 18-Loch-Golfplatz. Das Licht durchflutete Casino erstreckt sich über 10.000 Quadratmeter, Gäste können in 19 Gourmetrestaurants tafeln und in einer luxuriösen Einkaufsmeile bummeln gehen. Sogar ein Ferrari-Händler stellt seine Luxuslimousinen in den Räumen der Nobelherberge aus.
Doch "Le Rêve" blieb erhalten: Es ist der Titel einer Performance von Franco Dragone im Theater des Hotelpalastes, bei der Artisten phantasievolle Szenen darstellen.
Quelle: Spiegel.de (http://www.spiegel.de/reise/metropolen/0,1518,353823,00.html)
David Cooper
28.04.2005, 18:13
Im teuersten Casino der Welt rollt die Kugel
Das spektakuläre Hotel verfügt über 137 Spieltische und 1960 Spielautomaten.
Las Vegas -Die erbitterte Konkurrenz der Milliardäre von Las Vegas erfreut zumindest Bürgermeister Oscar Goodman. „Wir werden in den kommenden Jahren New York immer ähnlicher“, schwärmt das wegen skurriler Eigenheiten (wie seiner Liebe zum Gin) und überwältigender Wahlsiege legendäre Stadtoberhaupt über den Bauboom in seiner Stadt. Heute nun, wenige Wochen vor dem 100. Geburtstag von Las Vegas, wird er mit Genugtuung bei der Eröffnung des teuersten Casinos der Welt auf dem berühmten „Strip“ dabei sein.
Der 63 Jahre alte Finanz-Tycoon Steve Wynn wollte eigentlich mit der Investition von 2,7 Milliarden Dollar (2,1 Milliarden Euro) das teuerste Hotel der Welt in den Wüstensand von Nevada setzen. Nun schnappte ihm aber vor kurzem angeblich das „Emirates Palace“ in Abu Dhabi mit drei Milliarden Dollar Kosten diesen Superlativ vor der Nase weg. US-Medien zweifeln allerdings an den Angaben aus dem Morgenland.
Aber zumindest kann Wynn seinen ärgsten Konkurrenten in Las Vegas, Kirk Kerkorian (87), ärgern. Die „Business Week“ schrieb sogar von „der Rache des Steve Wynn“. Wynn hat dem nunmehr spektakulärsten Hotel im Spielerparadies sogar seinen eigenen Namen gegeben: „Wynn“ prangt in fließender Schrift auf dem elegant geschwungenen, 50-stöckigen Wolkenkratzer im Zentrum der Stadt.
Das Hotel wurde auf jenem Grund gebaut, auf dem einst das „Desert Inn“ stand. Von dort hatte der geheimnisumwitterte, exzentrische Milliardär Howard Hughes Mitte der 60er Jahre die Weichen für das moderne Las Vegas gestellt. Nachdem zunächst vor allem das schmutzige Geld der Mafia und Gangster wie Bugsy Siegel das Zocker-Eldorado begründet hatten, nahm mit Hughes ein - vermutlich auch von der US-Regierung unterstützter - seriöser Investor zunehmend Besitz von der Glitzer-Stadt. Inzwischen kämpfen schon lange nicht mehr bewaffnete Gangs der Mafiabosse um die Dominanz in Las Vegas, sondern Banken, Konzerne und eben Investoren wie Wynn und Kerkorian, die sich in den vergangenen Jahrzehnten erbitterte Übernahmeschlachten lieferten.
Ende der 80er Jahre hatte Wynn mit dem Bau des „Mirage“ und später des „Bellagio“ und „Treasure Island“ luxuriöse Themen-Hotels mit künstlichen Vulkanen und sensationellen Shows - wie die von Siegfried und Roy - geschaffen. Vor gut fünf Jahren verlor er fast alles an eine Investorengruppe um seinen Konkurrenten Kerkorian, dem Besitzer des größten Hotels in Las Vegas, dem MGM mit 5000 Zimmern. Das neue Wynn konkurriert nun nicht mit Gigantomanie, sondern vor allem mit Luxus. Bis zuletzt hat der geheimniskrämerische Wynn keine Presse in sein Prestigeobjekt gelassen. Allein die Fakten sollen beeindrucken: 2716 Zimmer, Suiten und Villen, keine Einheit kleiner als 58 Quadratmeter, Mindestpreis 298 Dollar pro Nacht. An den Wänden des Hotels hängen Originale von Picasso oder Chagall. Für die 18 Restaurants wurden Starköche engagiert. Auf dem 87 Hektar großen Gelände befindet sich der einzige Golfkurs am Strip.
Natürlich steht das Glücksspiel im Mittelpunkt, schließlich soll dort das Geld verdient werden - an 137 Spieltischen und 1960 Spielautomaten. „Unser wichtigstes Ziel ist es nicht, Geld zu machen, sondern die Besucher glücklich“, wurde Wynn in den Medien zitiert.
Bürgermeister Goodman hofft, dass der Wettstreit der Finanz-Tycoone den Las-Vegas-Boom weiter anheizt und der Rekord von 37 Millionen Gästen im vergangenen Jahr noch übertroffen wird.
Quelle: WWW.KSTA.DE (http://www.ksta.de/html/artikel/1113407765423.shtml)
Hi David!
Und irgendwann gehört uns das alles! :lol:
Kleiner Scherz am Rande
Ich finde es ja sehr interessant,daß in Amerika die Indianer mit Casinolizenzen "abgefunden" wurden.
Bei uns in Österreich kämpfen schon einige Hoteliers gegen das Monopol der Casinos Austria(Geht eh net durch)
Novomatich hat das gescheid gemacht
ist Hauptzulieferer der Casinos Austria und betreibt eben in den umliegenden Ländern eigene Casino ,nebst den Sportwetten Admiral usw
Ach ja übrigens steht im neuestem Werk des Casino Journals Teletzky doch tatsächlich
Bet&Win sei eine Tochtergesellschaft der Casinos Austria
Was für ein Blödsinn!!!!
NAJA,fast alles was dort geschrieben wird ist so
CU
RCEC
Also ich bin überzeugt, wenn man nur ausreichend Leute hat, die einem die lästigen Konkurrenten aus dem Haus halten und mit ner halben Mio an Dollars kann man in Vegas nen ultrageilen Schuppen aufmachen, der allen anderen das fürchten lehrt.
Die Amis können nämlich nur protzen und noch mehr protzen, aber die amerikanischen Kunden fahren auf was ganz anderes ab.
Mir fehlt nur noch die halbe Mio :(
Wer mal in Vegas gewesen ist, egal in welchem Casino, der dürfte mir beipflichten, dass das da alles andere als gemütlich und schön ist.
Willste auf Dein Zimmer und sollte man von draussen kommen, darf man erstmal 2 km an einarmigen Banditen vorbei.
Die 137 Roulettetische stehen wahrscheinlich in einer turnhallenmässigen Grotte wo der Lärm von 1000 Automaten durchhallt und das gebimmel Dich in der Konzentration aufschreckt.
Wer mal in Vegas gewesen ist, egal in welchem Casino, der dürfte mir beipflichten, dass das da alles andere als gemütlich und schön ist.
Mir gefaellt's.
Wegen zu grossen Gedraengels bei der Eroeffnung letzte Nacht hier nur grob das Wichtigste: 10-12 Roulettes von Huxley Mark V-VIII mit gr. und kl. Kunststoffkugeln(Ivorene)
Das Innere erinnert in vielen Dingen an das Bellagio und verbreitet eine angenehme Atmosphaere.
Werde die naechsten Tage nochmals hingehen, wenn der erste Ansturm vorueber ist.
sachse
P.S. David, wieder mal was geloescht, was ich nicht bemerkt habe?
The dude
28.04.2005, 21:47
@sachse
bis grad in amiland oder was???
wenn ja, vollgeil!!
viel spass
dude
Na ja dieses Ding hat zwar kein Kasino, aber guckst Du hier:
http://www.burjalarab.dubai-city.de/
http://www.gilthserano.de/bio/sonstige/bio-burjalarab.html
mfg
carlo
The dude
28.04.2005, 22:45
@carlo
hab mich mir auch schon reingezogen, echt super, aber was glaubst is noch besser?
na klar, wenn man selber nach dubai fliegt, so wie ich!
nur wohne ich leider nicht in dem hotel, is aber trotzdem sicher toll.
werde dann berichten, wies war.
dude
DC-Forum
12.05.2005, 13:32
Casino Wynn Las Vegas eröffnet
Am 27. April 2005 eröffnete das bislang teuerste Hotel und Casino Resort der Welt in Las Vegas seine Türen. Ich war nicht der einzigste, der diesen spektakulären Augenblick der Eröffnung sehnlichst erwartet hatten. Mit mir standen Tausende von Schaulustigen - Touristen, Reporter, Spieler und Familien - vor den Toren am Las Vegas Boulevard, während die letzten 30 Sekunden bis zur Eröffnung in riesigen Zahlen digital auf dem Werbe-Totem wie ein Countdown heruntergezählt wurden, bis dann schließlich punkt 24 Uhr das "Wynn" eröffnete.
"We're Open!"
Dies war der Startschuss für Steve Wynns Superprojekt. Die Massen auf der Straße waren begeistert, Kameraleute filmten die einströmende Menschenmasse und die ersten Besucher, die durch die Tore gelassen wurden, mussten ein paar Fragen beantworten, um die Stimmung zu reflektieren. Die Begeisterung schien grenzenlos, doch noch hatte keiner von uns Wartenden überhaupt seinen Fuß ins Casino setzen können.
Die Erwartungen an dieses Casino waren enorm hochgesteckt nach den Berichten und Spekulationen über dieses neue Superprojekt am Las Vegas Strip. Leider ist es mir nicht möglich gewesen, Photos im Casinobereich zu machen. Nicht etwa, weil es verboten ist, sondern weil die Lichtverhältnisse unzureichend sind. Daher werden Sie in der Bilderreportage nur Außenaufnahmen, sowie Photos von der Shop-Galerie sehen können.
Wenn ein neues Casino in Las Vegas öffnet, ist dies eigentlich immer ein neues Kapitel in der Geschichte dieser Stadt.
Bislang...
kompletter Artikel: ISA-Casinos (http://www.isa-casinos.de/articles/8870.html)
David Cooper
04.06.2005, 13:12
Wynns Casino und Hotel mit gutem ersten Monat
Fast 65 Millionen Dollar verdiente das neue Casino im Mai (inkl. 3 Tage im April nach der
Eröffnung). Davon 2/3 mit den Tischspielen. Diese Zahl ist erstaunlich, zumal in Europa der
Tischspielumsatz sinkt und selten 30% erreicht. Aber auch die Slot-Rate lässt sich mit über 300
Dollar pro Einheit und Tag sehen. Währenddem ein Tisch im Durchschnitt ca. 9200 Dollar pro Tag
einbrachte.
Das Hotel und die übrigen Dienstleistungen brachten sogar noch mehr ein. 76,6 Millionen Dollar
wurden damit verdient. Die Auslastung betrug sagenhafte 91%
Es bleibt allerdings abzuwarten ob diese Rate stand hält, wenn die Eröffnungs-Euphorie verflogen
ist. Denn mit einem Durchschnittspreis von über 300 Dollar die Nacht, ist das nicht etwas was man
sich alle Tage leisten kann.
Allerdings zielt das Hotel auch auf das oberste Prozent der Einkommensschicht, oder auf Leute die
sich einmal etwas gönnen möchten. Und schon dass Bellagio oder andere Super-Luxus-Hotels wie
das "Burj al Arab" haben gezeigt, dass diesen Leuten das Geld nie ausgeht und der Reiz vom "Besten"
ein gewaltiges Verkaufsargument ist.
Quelle: casinos.ch (http://www.casinos.ch/newsflashartikel.cfm?art=News&key=5748&selid=0&parm=detail)
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