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Roulette-Board
01.04.2005, 22:15
Roulette mathematisch betrachtet

Der User RCEC (http://www.roulette-board.de/index.php?showuser=60) hat sich freundlicherweise bereit erklärt in diesem Thread Fragen zu den mathematischen Hintergründen der Roulette-Theorie, sowie der praktischen Anwendung selbiger zu beantworten.

RCEC hat angeregt von drei Personen (Europesbest, Hansgenie, P. Basieux), welche ihn wegen seinem bis dahin fehlenden Hintergrundwissen fertig machen wollten, die Mathematik der Wahrscheinlichkeit, wie er sagt, "von der Picke auf gelernt".

Diesen Wissen stellt er uns nun freundlicherweise zur Verfügung.

David Cooper
01.04.2005, 22:28
Hallo RCEC,

kommen wir damit auch gleich zur ersten Frage:

wann findet durchschnittlich die erste Wiederholung einer Pleinzahl statt?

:wavey:

RCEC
02.04.2005, 12:59
Hallo DC&Members!

Das Grundwissen vermittelt am besten der Autor Klaus Koken in seinem Buch Roulette (http://www.buecher.de/verteiler.asp?Publica_ID=KNO-14122313471973171498&WEA=1100737&zz=1351&artikelnummer=000000332872&site=artikel.asp)

Weiters sehr gut das Roulettelexikon (http://www.roulette-board.de/index.php?showtopic=3158&view=findpost&p=49694) von Kurt von Haller, dort findet sich fast jede Formel


Die Häufigkeitsverteilung der ersten zufälligen Whg gestaltet sich so

Eine Whg kann logischerweise nur aus bereits erschienen Zahlen geschehen,folglich wird mit jeder neuhinzukommen der Bereich vergrößert,wodurch sich eben Maximalwerte ergeben für eine erste zufällige Whg



im ersten Coup ist noch keine Whg möglich

daher p= 0 (p=englisch für probability = wahrscheinlichkeit)

im 2ten Coup ist p= 1/37 = 0,0270

Satz auf die gekommene Zahl mit 0 vorherigen Nichttreffern

im 3ten coup ist diese 36/37*2/37 = 0,0525

Satz auf die alle gekommenen Zahlen mit 1 vorherigem Nichttreffern

im 4ten Coup ist diese 36/37*35/37*3/37 = 0,0746

Satz auf die alle gekommenen Zahlen mit 2 vorherigem Nichttreffern

im 5ten Coup ist diese 36/37*35/37*34/37*4/37 = 0,0914

Satz auf die alle gekommenen Zahlen mit 3 vorherigem Nichttreffern

im 6ten Coup ist diese 36/37*35/37*34/37*33/37*5/37 = 0,1019

Satz auf die alle gekommenen Zahlen mit 4 vorherigem Nichttreffern

im 7ten Coup ist diese
36/37*35/37*34/37*33/37*32/37*6/37 = 0,1057

Satz auf die alle gekommenen Zahlen mit 5 vorherigem Nichttreffern

im 8ten Coup ist diese
36/37*35/37*34/37*33/37*32/37*31/37*7/37 = 0,1034

Satz auf die alle gekommenen Zahlen mit 6 vorherigem Nichttreffern



So was sagt uns das jetzt ?

Man sieht zunächst steigt die Whg-wahrscheinlichkeit an,erreicht ein Maximum und wird schwächer

7 Coup Maximum mit 10,57 %
8 Coup "nur mehr" 10,34%

Die Plein und Cheval bilden hier eine Ausnahme ,da bei allen anderen Chancen das Maximum an Treffern gleichzeitig auch das Maximum für die erste Whg ist

Beim Plein ist es zB so das bis zum 7ten Coup noch nicht das Maximum (Bedingung >50%) erfüllt ist,für die erste Whg

Man addiert einfach die Wahrscheinlichkeiten

1 Satz (2ter Coup) bis 6 ter Satz(7ter Coup)

0,0270+0,0525+0,0746+0,0914+0,1019+0,1057 = 0,4531

1 Satz (2ter Coup) bis 7ter Satz(8ter Coup)

0,0270+0,0525+0,0746+0,0914+0,1019+0,1057+0,1034 = 0,5565

Deutung:

Innerhalb von 8 Coups hat man zu 55,65% die erste zufällige Whg einer Plein,während die meisten Whg jedoch innerhalb von 7 Coups geschehen


PS:
Das Ganze nützt nur,wenn man das auf Wurfweiten umlegt

Diese verändern die Werte gewaltig

Ich hatte mir unter anderem einen " statistischen Ersatz" ausgedacht

Wurfweiten haben ja eine pysikalische Ursache mit der Wirkung,der überhöhten Trefferwahrscheinlichkeit

Mein Gedanke war nur die Topfavoriten zu setzen,weil die ja eine "statistisch erhöhte Trefferquote NICHT Trefferwahrscheinlichkeit haben

Programmtechnisch brachten beide ein zu erwartendes Plus,welches von mir jedoch nicht in der Praxis umgesetzt werden konnte,einfach weil ich keine Geduld habe real und kompliziert jeden Coup und der Häufigkeit zu notieren und wenn die Zeit reif ist zu setzen

Wiederholungswahrscheinlichkeit (in %) einer beliebigen Plein
http://www.roulette-board.de/images/oz3a_pleinwdhl1.gif

kumulierte Wiederholungswahrscheinlichkeit (in %) einer beliebigen Plein
http://www.roulette-board.de/images/oz3a_pleinwdhl2.gif

Grafiken von: oz3a (http://www.roulette-board.de/index.php?showuser=11)

RCEC
02.04.2005, 14:33
Eine Frage die ich mir auch oft stellte war folgende:

Welche extreme Situation an einem Ungleichgewicht einer EC kann innerhalb einer Rotation möglich sein ?

Sprich wie weit kann eine EC der anderen voraus sein?

Es sei
n= Coups = 37
p=18/37
q=19/37(q = 1-p kurz die gegenwahrscheinlichkeit)

Die Formel:(+-3 Sigmagrenze)

n*p+ (((n*p*q)^0,5)*3)= Anzahl an Treffern


37*18/37 = 18 Treffer als Erwartungswert

((37*18/37*19/37)^0,5)*3 = ~9,12

Innerhalb einer Rotation 37 Coups ist es möglich zwischen 18 +- 9 eine EC vorzufinden

Also kurz um

zwischen 9 bis 27 mal kommt eine EC innerhalb von 37 Coups

Servus
Gerhard

RCEC
02.04.2005, 15:34
Mit obiger Formel läßt sich auch die längste erlaubte Spielstrecke berechnen

Diese bedeutet,wie lange man unter günstigsten Bedingungen spielen kann,bis es quasi nicht mehr möglich ist ,Masse-egale noch im Plusbereich zu sein

Für EC sind die Parameter

p=73/148
q=75/148
n=49284

49284*73/148 = 24309 treffer

((49284*73/148*75/148)^0,5)*3= ~ 332,96 = ~ 333

24309+333 = 24642

Der Point of no Return also nach maximal 24642 Treffern (+3 Sigma für EC)

Beweis:

24642*2(Auszahlung)-49284(Einsatz) = +-0

Der Maximale Gewinn übrigens liegt bei

12321 Coups mit

12321*73/148 = 6077,5

+3 sigma

((12321*73/148*75/148)^0,5)*3 = 166,484 = ~166,5

6077,5+166,5 = 6244

6244*2-12321 = +167 Stk

Wer das nicht glauben will soll öffentlich einen Marsch postulieren,der mehr als +167 Stk Masse-egale bringt

Mein persönlicher Rekord liegt bei +132 Stk Masse-egale auf EC

Servus
Gerhard

RCEC
04.04.2005, 17:50
Wie lange kann was ausbleiben?
Und wieviele Coups lang wird dies wahrscheinlich nicht eintreffen?

Sicher eine oft gehörte Frage und doch so leicht zu beantworten,wobei allerdings die Frage offen bleibt,was man persönlich als "sicher" ansieht 99% 99,9% 99,99% 99,9999999xy% sicher ist nur der tod p=1(kleiner scherz,aber wahr)


p= Wahrscheinlichkeit eines Treffers
q= 1-p = Gegenwahrscheinlichkeit

Beispiel eine Zahl kommt innnerhalb 100coups mal nicht

Rechnung

p=1/37
q=1-1/37 = 36/37

36/37^100 = 0,0645

bedeutet soviel wie

1-0,0645 = 0,9355 zu 93,55% passiert dies nicht

oder anders ausgedrückt

1/0,0645 = 15,48

das heißt wenn ich 15,48 Versuche starte um zu sehen ob irgendeine Zahl Hundertmal ausgeblieben ist,wird nur 1 Versuch gelungen sein

usw halt

Beim"klassischem" Roulette kann man nur mit Trefferballungen gewinnen und darauf zusätzlich progressiert zu haben

Gesetz der kleinen Zahlen

GN8 für heute

RCEC

webpirat
04.04.2005, 21:26
Frage an Prof. RCEC:

Nach wie vielen Coups kann ich mit 3 Treffern in Folge auf einer EC rechnen (im Durchschnitt natürlich).

Da ich ein bildhaft denkender Mensch bin und mit Formeln allein nur etwas anfangen kann, wenn ich sie entweder selbst hergeleitet habe oder zumindest gedanklich nachvollziehen kann, habe ich mich der Frage so genähert:

Bei Betrachtung von EC-Dreierketten gibt es genau 2^3 = 8 Möglichkeiten:

R R R
R R S
R S R
S R R
S S R
S R S
R S S
S S S

Zusammen sind das 24 Coups. Nehmen wir an, ich setze stur auf R, dann ist ein Dreiertreffer dabei.

Nun ist diese Betrachtung aber gegittert, ich kann mir das also wie 8 Dominostein vorstellen, die ich nun beliebig aneinander legen kann. Bei 8 "Steinen" ergibt das 8x7x6x5x4x3x2x1 = 8! = 40.320 verschiedene Möglichkeiten.

Ich werde wohl nicht durchschnittlich 24 Coups abwarten müssen, bis der dreifache Treffer kommt. Denn ich habe ja außer der Figur RRR (meinen besten Dominostein) noch

1 Figur, die mit RR endet plus 3 Figuren, die mit R beginnen (3 beginnen mit S), sowie
1 Figur, die mit RR beginnt plus 3 Figuren, die mit R enden (3 enden mit S)
(wobei die Figur RSR beide Kandidaten "bedient").

Die Wahrscheinlichkeit, dass sich auf diese Weise bei jeder der 40.320 Varianten noch eine "Zwischenkette" RRR bildet ist in beiden Fällen also 50 Prozent (3:3). Zweimal 50 Prozent ergeben 100 Prozent, ich kann also innerhalb der Strecke mit einem weiteren Dreiertreffer rechnen (im besten Fall sogar mit 2 weiteren!), macht zusammen mit dem "echten" zwei (im besten Fall drei).

Das entspräche also einem Dreiertreffer in durchschnittlich 12 Coups.

Ist das richtig gedacht? Und wenn nicht – warum nicht?
:think:

webpirat

matthias s.
05.04.2005, 01:15
Originally posted by webpirat@04.04.2005 - 22:26
Ist das richtig gedacht? Und wenn nicht – warum nicht?
:think:

Hallo Webpirat!

Es fehlt zumindest die Zero...


Viele grüße
Matthias s.

(aber nicht sagen das es ja erst 24 Coups sind! :-)



Die Formel noch für irgendeinen Teil eines EC-Paares mit der Mindestlänge 3:

(18/37)>hoch>3-1 x (19/37) und dann noch (1/ dieses Ergebnis) ergibt die Anzahl Kugeln die es im Durchschnitt dauert

[hab grad keinen Ausrechner parat]

Das Ergebnis für eine konkrete EC ist dann doppelt so hoch.

Deine Herangehensweise finde ich Klasse, kann aber nicht mehr so weit denken ob das passt.

RCEC
05.04.2005, 12:59
Durchschnittlich alle

37/18^3 = alle 8,68 Coups kommt eine 3er serie irgendeiner EC

ich bin kein professor und zitiere nur aus büchern

servus
bis abends

rcec

RCEC
09.04.2005, 11:16
interessant auch folgende 2 formeln

wie oft kann eine Chance ausbleiben?

(1-p)^n

Beispiel eine Plein über 100 Coups zb

n=100
p=1/37
1-p=36/37

folglich

(36/37)^100 = 0,0645

oder ~ alle 1/0,0645 = ~15 Versuche

konkret also wenn man 15 permanenzen mit je 100 Coups untersucht wird eine dabei sein ,in derer eine oder mehrtere zahlen ausgeblieben sind

die andere interessante formel dient zur allgemeinen platzerhäufigkeit

a/(a+b)

beispiel die B4

wahrscheinlichkeiten

4/37 und 33/37

rechnet mal aus wie wahrscheinlich es damit ist +11 stk zu gewinnen,bwevor ein platzer geschieht

näheres am abend

cu
rcec

stoerti
10.04.2005, 22:24
RCEC, Kollege, Du weisst, von der Wahrscheinlichkeitsberechnung beim Roulette halte ich ja nicht viel.

Aber vielleicht kannst Du mir bei einer Frage weiterhelfen:

Wie könnte man den Erwartungswert bei einer Chance ausrechnen was den Gewinn als solches angeht?

Als Beispiel:

Bei 50/50 Chancen besteht langfristig ja ein Erwartungswert von -2,7% vom Umsatz.
Wie könnte man das ganze auf alle möglichen Chancen ausrechnen?

Ich bin jetzt mal bequem und denke nicht selber, da ich es für durchaus sinnvoll erachte, diese Frage mal offen hier zu klären.

Zum Beispiel, dass man ganz schnell mal eben ausrechnen könnte,
wie der Erwartungswert wäre, wenn man immer nur eine Zahl setzt.
Oder so.

RCEC
11.04.2005, 17:24
Hallo Störtie!

Meinst du diese Frage wirklich ernst?

Bei EC verliert man -1/74 = -1,35%
Bei allen anderen Chancen verliert man -2,7%
Bei Plein verliert man -5,4% wenn man Tronc gibt.

Der Grund warum dem so ist,weil die Auszahlung um 1 weniger ergibt als der Einsatz


Beispiel :

Satz auf TVP 1,2,3

Gewinn wenn 1,2,3 jeweils +11 stk = +33
Verlust bei allen anderen Zahlen nämlich bei 34 verbleibenden -34

-1 Stk bei 37 Umsatz

Bei EC gibt es den Bonus ,daß nur der Halbe Einsatz verliert

Daher -0,5 Stk bei 37 Umsatz

Bei Plein weil man ja 1 stk herschenkt -2 stk bei 37 umsatz

Servus
Gerhard

stoerti
11.04.2005, 18:01
Ja, denn das kann ja nicht sein, was Du schreibst, weil:

Nur mal angenommen ich setze immer starr die letzte Transversale Plein.
Dann wette ich mit Dir, liege ich bei einem viel höheren Verlust als 2,7 oder 5,4%!

RCEC
11.04.2005, 18:25
hallo störtie es kommt darauf an wie du das meinst

die letzte tvp am tableau = 34,35,36

dann stimmt die rechnung

oder du meinst die am wenigsten gekommene TVP

dann stimmt die rechnung auch nur kommt dann noch die standardabeichung dazu

und hier zeigt sich dann auch nach längerer spielzeit das selbe -2,7 %

Gesetz der großen zahl

gewinnen kann man nur mit dem gesetz der kleinen zahlen

oder anders ausgedrückt

kurzfristige abweichungen auszunützen,sein es statistische oder physikalische

cu
rcec

sachse
11.04.2005, 18:34
Du kannst klug oder dumm spielen, auf Einzelzahlen oder Dutzende. Es ist nicht möglich langfristig besser oder schlechter zu sein.
Es kommen immer(ohne EC) 1/37 = -2,7% heraus, weil alle Chancen so berechnet werden, als ob es nur 36 Zahlen gäbe.

Beispiel:
Du setzt starr die letzte TVP.
Die kommt auf Dauer in 37 Spielen 3x. Dein Einsatz = 37 Stücke
Deine Auszahlung ist aber nur 3x12 Stücke(incl. Einsatz) = 36 = -1 Stück = -2,7%

sachse

RCEC
20.04.2005, 21:47
Eine sicherlich auch interessante Frage für die meisten :

Ab wann ist es zu xy% sicher,daß die gesetzte Chance zumindest einmal in n-Coups vorgekommen ist.

Nehmen wir mal die Pleins

Chance für eine Plein

1/37

Gegenwahrscheinlichkeit

1-1/37 = 36/37

Wenn man jetzt zB wissen will wie die Chancen stehen nach 100 Coups die gewünschte Plein getroffen zu haben


1-((36/37)^100) = ~93,54%

Oder wenn man wissen will nach wievielen Coups eine EC zb "ziemlich" sicher getroffen wird


sagen wir mal 8 Coups

1-((19/37)^8) = ~99,51%

usw


fortsetzung folgt

fragen wären aber auch interessant

cu
rcec

oz3a
20.04.2005, 23:22
Hi RCEC,

Was gibt der Balance Bereich an ?

Beispiel siehe hier (http://www.roulette-forum.de/forschungroulette.html)

Seawas
oz3a

RCEC
20.04.2005, 23:56
hi oz3a hat basieux so erklärt: grenzwert an n coups,wobei es gleichviele einzel und mehrfach treffer gibt. zb 60-30-15 regel 60coups;30

oz3a
21.04.2005, 11:02
@ RCEC,
hat basieux so erklärt: grenzwert an n coups,wobei es gleichviele einzel und mehrfach treffer gibt. zb 60-30-15 regel 60coups;30

vielleicht: x Wert des Schwerpunktes der Exponentialverteilung zB. der Serienhäufigkeit bei den EC's ?
würde jedenfalls den Begriff "Balance" (Waage) anschaulich machen
mfG
oz3a

RCEC
21.04.2005, 11:54
gilt nur für plein

innerhalb von 60 Coups gibt es 30 verschiedene Zahlen 15 davon nur einmal erschienen

für alle anderen natürlich früher

für ec 3 coups

cu
rcec

RCEC
21.04.2005, 17:49
Über dem Berg?!(Ab wann kommt der Rücklauf?)


Im Prinzip ,leider wirklich viel zu früh.

Mathematisch läßt sich das so verstehen,als Grenzwert der positiven 3 fachen Standardabweichung.

Für den Normaluser:

Der Punkt,ab dem es im optimalsten Falle,sprich den meisten bisher gewonnenen Stk ,unweigerlich wieder bergabgeht.

Ein Beispiel:

Die Chance sei Dtz/Kol

p=12/37
q=25/37

Die Werte in Coups(Rotationsmäßig)

37 24,63
74 34,24
111 41,39
148 47,25
185 52,3
222 56,77
259 60,8
296 64,48
333 67,88
370 71,04
407 74
444 76,78
481 79,4
518 81,89
555 84,25
592 86,51
629 88,66
666 90,73
703 92,71
740 94,61
777 96,44
814 98,2
851 99,9
888 101,55
925 103,14
962 104,67
999 106,16
1036 107,61
1073 109,01
1110 110,37
1147 111,69
1184 112,97
1221 114,22
1258 115,43
1295 116,61
1332 117,76
1369 118,88
1406 119,98
1443 121,04
1480 122,08
1517 123,09
1554 124,08
1591 125,05
1628 125,99
1665 126,91
1702 127,81
1739 128,69
1776 129,55
1813 130,39
1850 131,21
1887 132,02
1924 132,8
1961 133,57
1998 134,32
2035 135,06
2072 135,78
2109 136,48
2146 137,17
2183 137,85
2220 138,51
2257 139,16
2294 139,79
2331 140,41
2368 141,02
2405 141,61
2442 142,2
2479 142,77
2516 143,33
2553 143,88
2590 144,41
2627 144,94
2664 145,45
2701 145,96
2738 146,45
2775 146,94
2812 147,41
2849 147,88
2886 148,33
2923 148,78
2960 149,22
2997 149,65
3034 150,06
3071 150,48
3108 150,88
3145 151,27
3182 151,66
3219 152,04
3256 152,41
3293 152,77
3330 153,12
3367 153,47
3404 153,81
3441 154,14
3478 154,47
3515 154,78
3552 155,09
3589 155,4
3626 155,7
3663 155,99
3700 156,27
3737 156,55
3774 156,82
3811 157,09
3848 157,35
3885 157,6
3922 157,85
3959 158,09
3996 158,33
4033 158,56
4070 158,78
4107 159
4144 159,21
4181 159,42
4218 159,62
4255 159,82
4292 160,01
4329 160,2
4366 160,38
4403 160,56
4440 160,73
4477 160,9
4514 161,06
4551 161,22
4588 161,37
4625 161,52
4662 161,67
4699 161,8
4736 161,94
4773 162,07
4810 162,2
4847 162,32
4884 162,43
4921 162,55
4958 162,66
4995 162,76
5032 162,86
5069 162,96
5106 163,05
5143 163,14
5180 163,23
5217 163,31
5254 163,38
5291 163,46
5328 163,53
5365 163,59
5402 163,66
5439 163,71
5476 163,77
5513 163,82
5550 163,87
5587 163,91
5624 163,95
5661 163,99
5698 164,03
5735 164,06
5772 164,08
5809 164,11
5846 164,13
5883 164,15
5920 164,16
5957 164,17
5994 164,18
6031 164,19
6068 164,19
6105 164,19
6142 164,18
6179 164,18
6216 164,17
6253 164,15
6290 164,14
6327 164,12
6364 164,1
6401 164,07
6438 164,05
6475 164,02
6512 163,98
6549 163,95
6586 163,91
6623 163,87
6660 163,83
6697 163,78
6734 163,73
6771 163,68
6808 163,63
6845 163,57
6882 163,51
6919 163,45
6956 163,38
6993 163,32
7030 163,25
7067 163,18
7104 163,1
7141 163,03
7178 162,95
7215 162,87
7252 162,78
7289 162,7
7326 162,61
7363 162,52
7400 162,42


Man sieht zunächst einen Anstieg auf +164,19 Stk im Bereich 6031 bis 6105 Coup

genau hier

6074 164,18918807687500000000
6075 164,18918918918800000000
6076 164,18918807705800000000

also im Coup 6075 ist der Gipfel erreicht,dannach geht es hier unabänderlich bergab

bis zum Point of no Return

Dem Punkt ab dem man 100% nix mehr gewonnen haben kann

siehe hier

24282 0,24319818150615900000
24283 0,22968953660165400000
24284 0,21618061334447700000
24285 0,20267141176009300000
24286 0,18916193186669300000
24287 0,17565217367155100000
24288 0,16214213719649700000
24289 0,14863182245972000000
24290 0,13512122947941000000
24291 0,12161035827739400000
24292 0,10809920885731100000
24293 0,09458778124462700000
24294 0,08107607545753130000
24295 0,06756409151421390000
24296 0,05405182942558900000
24297 0,04053928921348420000
24298 0,02702647089245150000
24299 0,01351337448068080000
24300 0,00000000000000000000
24301 -0,01351365253867700000


Kurz und Gut

MASSE-EGALE kann man mit Dtz/KOl maximal 24300 gesetzte Coups "überleben"

Gescheit wäre es allerdings nach 6075 Coups abzubrechen,da hier die größtmöglichste Wahrscheinlichkeit besteht,die meisten Stk gewonnen zu haben

Das läßt sich natürlich für jede einzelne Spielweise konkret ausrechnen

Mit Progressionen gelten zwar die selbe Coupanzahl,jedoch die Gewinne sind dramatisch höher

Vor allem finde Ich dies wichtig im Bezug auf Kapitalisierung sprich Moneymanegment

Wie Ihr nämlich seht,es geht wirklich nur kurze Zeit lang gut

Für mich war das damals ein WOW Erlebnis


Jeder der schon wirklich gespielt hat,kennt seine Anfangseuphorie

Boaw das läuft ja wie geschmiert(die alten Hasen nannten es immer Anfängerglück),das muß ja so weitergehen

Wie Ihr seht alles erklärbar

Es geht gut xy Coups lang und dann Sense

Trotzdem läßt sich darauf enorm etwas aufbauen,nämlich jede mögliche Chanchenkombination von 1/37 bis zu den B4 33/37 ja sogar bis zu 35/37 (x-17-17)

vollkommen auszuloten,bis zum gipfel zu bespielen und dann NIE WIEDER

CU
RCEC

Sucher
21.04.2005, 19:32
Hallo hier im Forum
Ich beschäftige mich schon seit einiger Zeit mit Roulette. Nach meinem letzten Absturz im Casino kamen mir aber eine Menge Zweifel ob alles richtig ist was ich manchmal spiele. Villeicht kann mir ja jemand von den erfahrenen Leuten hier helfen. - Es geht um die Frage:

Welche Summe an Stücken ich brauche um X Stücke gewinnen zu können. Eventuell auf Dauer ?????

Zuletzt habe ich mit 10 Stücken versucht auf ein plus von 3 Stücken zu spielen.
Mal nachsetzen, mal 3er Abbruch, immer verschiedene Satzsignale. Immer auf plus 4 Stück, bis einmal minus, dann ab nach Hause. Habe Tage mit 12 plus erlebt. Aber leider auch 3 mal hintereinander 10 Minus.Villeicht kann mir jemand ausrechnen welche Menge an Stücken man braucht um eventuell 1 Stück plus zu erreichen.

MFG ins Forum

Sucher

Shotgun
21.04.2005, 21:01
@Sucher :wavey:

Also nach meinen Erkenntnissen ist es so, daß du 1000 Stücke setzen mußt, um 973 wieder mit nach Hause nehmen zu können.
Findest du eine Möglichkeit, dieses Verhältnis umzudrehen, behalte es bloß für dich und werde reich. :lol:

Shotgun

RCEC
13.06.2005, 12:52
Es sei in stk


k= Geld des Spielers
a= Geld des Spielers UND der Bank
(a-k) = Geld der Bank

p= 18/37 = Gewinnwahrscheinlichkeit
q= 19/37 = Verlustwahrscheinlichkeit

qk = Risk of Ruin = mit K stk gegen die Bank mit (a-k) stk zu verlieren

qk = (1-(p/q)^(a-k)) / (1-(p/q)^a)

CU
RCEC

RCEC
14.06.2005, 17:37
Ein Beispiel:

Spieler hat 100 Stk
Bank hätte 100 Stk(in Wahrheit hat die Bank 14500 Stk oder unbegrenzt online)

Spieler spielt EC

p=73/148
q=75/148

k = 100
k-a = 100
a = 200

qk = (1-(p/q)^(a-k)) / (1-(p/q)^a)


qk = (1-((73/148)/(75/148))^100) / (1-((73/148)/(75/148))^200) = 0,937

Die Chance also mit 100 Stk ,der Bank Masse-egale auf EC ebenfalls +100 Stk abzuluchsen ist gering,nämlich nur 1-0.937 = ~6%

cu
rcec

fuchs49
14.06.2005, 18:28
RCEC ? Alles in Ordnung mit Dir??? :wild:
Die Chance also mit 100 Stk ,der Bank Masse-egale auf EC ebenfalls +100 Stk abzuluchsen ist gering,nämlich nur 1-0.937 = ~6%
Wenn ich der Bank 100 Stücke im masse-egale-Spiel abnehmen möchte, habe ich wohl eine fast 50%ige Chance, nämlich wenn ich die 100 Stücke auf einmal auf eine EC setze... oder nicht?

Beste Grüsse :rolleyes:
fuchs49

RCEC
14.06.2005, 18:37
hallo fuchs

es bezieht sich darauf immer nur 1 stk zu setzen

mich wundert die wahrscheinlichkeitsrechnung auch immer wieder auf´s neue

darum zocke ich auch lieber

cu
rcec

fuchs49
14.06.2005, 20:41
Hi RCEC, :)

Sorry, aber Dein sehr interessantes Rechen-Beispiel ist ein wenig missverständlich formuliert (Du entkommst der Pfanne nur deshalb, weil mich Deine 2000 Beiträge doch ein wenig einschüchtern :P ).

An diesem Beispiel wird also überdeutlich, dass die Gefahr von Verlusten mit ansteigender Coupanzahl immer grösser wird.

Gruss
fuchs49

ec_trend
15.09.2005, 08:55
Kann mir jemand folgende Wdh-Schwerpunkte sagen:

- für eine 3er Gruppe
- für eine 4er Gruppe
- für eine 5er Gruppe
- für eine 6er Gruppe
- für eine 7er Gruppe

Also sprich in welchem Coup ist eine Wdh am wahrscheinlichsten?

Danke für die Hilfe..

Grüße ec

RCEC
15.09.2005, 17:52
Hallo EC-trend!

Am einfachsten "versteht" man es so:

Zuerst definiert man die Trefferwahrscheinlichkeit p

3er gruppe beim roulette p=3/37

Eine Whg kann frühestens mit dem 2ten Coup geschehen.

Falls keine Whg ,nimmt man die neudazugekommene Gruppe dazu

im 3ten coup heißt es dann schon entweder diese oder die andere gruppe könnte sich wiederholen

usw

im xyten coup heißt es immer eine von den bisherigen gefallenen könnte sich wiederholen

Beispiel:
KONKRET: 3er Gruppen-whg-schwerpunkt sprich x-1-1 oder TVP oder

Zunächst muß einmal eine TVP erscheinen

Somit ist im ersten Coup KEINE Whg möglich

1: 0

im 2ten Coup beträgt die Wahrscheinlichkeit 3/37

1: 0
2: 3/37=0,0810

im 3ten Coup nun Gegenwahrscheinlichkeit Mal wahrscheinlichkeit,das eine von beiden zuvorgetroffenen gruppen trifft.


1: 0
2: 0,0810
3: 34/37*6/37 = 0,1490

usw halt
4: 34/37*31/37*9/37 = 0,1872
5: 34/37*31/37*28/37*12/37 = 0,1889 SCHWERPUNKT der 3er Gruppe!
6: 34/37*31/37*28/37*25/37*15/37 = 0,1595

Interessant finde ich ,daß nur die Cheval und die Plein Schwerpunkte haben,die VOR der kumulierten Whg-wahrscheinlichkeit liegen,man quasi also eine 2te Chance hat


Bei ALLEN xy spielen ist der Whgschwerpunkt kumuliert betrachtet auch immer >50%

Hier zB

0,0810+0,1490+0,1872+0,1889=0,6061


nur bei Plein und Cheval ist es nicht so

Konkret bedeutet dies ,nur auf diesen beiden Tableauspielen läßt sich gewinnen,wenn wirklich abweichungen vom soll entstehen(ausnahme Progressionen auf EC´s No Limit)

cu
gerhard

waterboy1970
24.03.2007, 21:35
zum thema roulette ohne zero: Wieviel kapital wäre nötig, um längerfristig Negativschwankungen auszugleichen?

RCEC
24.03.2007, 21:50
rein theoretisch unendlich viel

denn du kannst auch bei einem +- 0 game in einen negativen ecart gelangen aus dem es kein entrinnen mehr gibt.

denke jedoch bei einem figuren spiel auf doppel ec´s

könnte man was erreichen da ja die doppel-ec´s

RU + RG bzw SU + SG ungleich verteilt sind ,jedoch die selbe auszahlung haben

an masse-egale ideen scheiden sich die geister bisher im allgemeinen

klassich geht es NUR mit progression zeitlich begrenzt

servus
gb