Ciro
13.09.2004, 16:08
D'Alembert - eine Verbesserung
Ein ganz einfaches Beispiel zeigt, warum die D'Alembert-Progression immer wieder zu Verlusten
führt, obwohl sie das gar nicht müsste. Unser Beispiel geht davon aus, dass zuerst 5 mal Noir
und dann 5 mal Rouge geworfen wird. Es ist ein Akt der Vorsicht, die D'Alembert-Progression
immer im Differenzsatz zu spielen, wenn man sie auf den Einfachen Chancen anwendet.
<pre>
Coup Noir Rouge Satz Saldo
1 N 1 -1 0 0
2 N 1 -2 R 1 -1
3 N 1 -3 R 2 -3
4 N 1 -4 R 3 -6
5 N 1 -5 R 4 -10
6 R -1 6 R 5 -5
7 R -2 5 R 3 -2
8 R -3 4 R 1 -1
9 R -4 3 N 1 -2
10 R -5 2 N 3 -5
</pre>
Die Erscheinungen von Rot und Schwarz sind ausgeglichen, trotzdem verlieren wir insgesamt
5 Stücke. Der Grund dafür liegt in der Annahme vom Schwarzspieler, dass er nach 5 Treffern
noch weitere zu gut habe. Er baut einen Ecart auf wo gar keinere ist. Diese Fehlentwicklung
können wir verhindern, indem wir von jedem Gewinn "etwas beiseite legen", damit wir nicht
unnötige Satzerhöhungen durchführen, wenn es gar nicht nötig ist.
Die Technik, um dieses "Kunststück" zu vollbringen, ist im Grunde sehr einfach. Gewinnt eine
Chance muss diese entweder vorher schon ein Stück weniger verloren haben (Rotspieler in den
ersten Coups), oder aber in Zukunft ein Stück weniger verlieren, als gewonnen wurde. Tönt
irgenwie verrückt, ist aber sehr einfach. Nehmen wir wieder das obige Beispiel:
<pre>
Coup Noir Rouge Satz Saldo
01. N 100 -100 0 0
02. N 99 -101 R 2 -2
03. N 98 -102 R 4 -6
04. N 97 -103 R 6 -12
05. N 96 -104 R 8 -20
06. R -95 105 R 10 -10
07. R -96 104 R 8 -2
08. R -97 103 R 6 4
09. R -98 102 R 4 8
10. R -99 101 R 2 10
</pre>
Jede Minusposition wurde durch eine um 1 Stück höhere Pluspoition weggespielt, ganz wie es
die Original-D'Alembert-Progression vorsieht. Oder, um bei der Argumentation von oben zu
bleiben, jede Plusposition hat eine um 1 Stück kleinere Minusposition. So werden künstlich
geschaffene Ecarts verhindert.
Diese kleine Aenderung allein genügt aber noch nicht, um mit schöner Regelmässigkeit
Gewinne einzukassieren. Aber mit einigen Anpassungen, die Kapitalanspannungen ver-
kleinern, den Gewinn jedoch nicht beschneiden, bekommen wir ein gutes, brauchbares
Verfahren an die Hand.
Im nächsten Abschnitt beschäftigen wir uns mit der Umsatzreduktion ohne Gewinneinbusse.
marc86
(Idee aus Spielen und Gewinnen von Billedivoire)
Ein ganz einfaches Beispiel zeigt, warum die D'Alembert-Progression immer wieder zu Verlusten
führt, obwohl sie das gar nicht müsste. Unser Beispiel geht davon aus, dass zuerst 5 mal Noir
und dann 5 mal Rouge geworfen wird. Es ist ein Akt der Vorsicht, die D'Alembert-Progression
immer im Differenzsatz zu spielen, wenn man sie auf den Einfachen Chancen anwendet.
<pre>
Coup Noir Rouge Satz Saldo
1 N 1 -1 0 0
2 N 1 -2 R 1 -1
3 N 1 -3 R 2 -3
4 N 1 -4 R 3 -6
5 N 1 -5 R 4 -10
6 R -1 6 R 5 -5
7 R -2 5 R 3 -2
8 R -3 4 R 1 -1
9 R -4 3 N 1 -2
10 R -5 2 N 3 -5
</pre>
Die Erscheinungen von Rot und Schwarz sind ausgeglichen, trotzdem verlieren wir insgesamt
5 Stücke. Der Grund dafür liegt in der Annahme vom Schwarzspieler, dass er nach 5 Treffern
noch weitere zu gut habe. Er baut einen Ecart auf wo gar keinere ist. Diese Fehlentwicklung
können wir verhindern, indem wir von jedem Gewinn "etwas beiseite legen", damit wir nicht
unnötige Satzerhöhungen durchführen, wenn es gar nicht nötig ist.
Die Technik, um dieses "Kunststück" zu vollbringen, ist im Grunde sehr einfach. Gewinnt eine
Chance muss diese entweder vorher schon ein Stück weniger verloren haben (Rotspieler in den
ersten Coups), oder aber in Zukunft ein Stück weniger verlieren, als gewonnen wurde. Tönt
irgenwie verrückt, ist aber sehr einfach. Nehmen wir wieder das obige Beispiel:
<pre>
Coup Noir Rouge Satz Saldo
01. N 100 -100 0 0
02. N 99 -101 R 2 -2
03. N 98 -102 R 4 -6
04. N 97 -103 R 6 -12
05. N 96 -104 R 8 -20
06. R -95 105 R 10 -10
07. R -96 104 R 8 -2
08. R -97 103 R 6 4
09. R -98 102 R 4 8
10. R -99 101 R 2 10
</pre>
Jede Minusposition wurde durch eine um 1 Stück höhere Pluspoition weggespielt, ganz wie es
die Original-D'Alembert-Progression vorsieht. Oder, um bei der Argumentation von oben zu
bleiben, jede Plusposition hat eine um 1 Stück kleinere Minusposition. So werden künstlich
geschaffene Ecarts verhindert.
Diese kleine Aenderung allein genügt aber noch nicht, um mit schöner Regelmässigkeit
Gewinne einzukassieren. Aber mit einigen Anpassungen, die Kapitalanspannungen ver-
kleinern, den Gewinn jedoch nicht beschneiden, bekommen wir ein gutes, brauchbares
Verfahren an die Hand.
Im nächsten Abschnitt beschäftigen wir uns mit der Umsatzreduktion ohne Gewinneinbusse.
marc86
(Idee aus Spielen und Gewinnen von Billedivoire)