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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : TRIADE


DanDocPeppy
24.02.2005, 09:19
Hi!

Vor längerer Zeit habe ich im Paroliforum mit div. Abwandlungen der Triade experimentiert, schließlich eine eigene TRIADE-Version vorgestellt und meine Spielerfolge bzw. -mißerfolge anhand 427 Spielen (mit 1980 Vorlauf- und 1359 Satzcoups) dokumentiert.

Nach einem "Missverständnis" zwischen Paroli und mir, was zur kurzfristigen Zensur des Threads führte, plante ich schon eine Verschiebung hierher. Letztendlich wurde der Thread (damals übrigens einer der ganz großen) etwas im Abseits ("Sonstiges") wieder reingestellt.

Nachdem meine TRIADE-Version kurz darauf geplatzt ist, habe ich dem Thema auch keine weitere Beachtung mehr geschenkt.

Da nun in einem anderen Thread hier im DC-Forum Triade mal kurz angerissen wurde, hat mich David gebeten, meine Version trotzdem nochmal vorzustellen.

Dieser Bitte komme ich im nächsten Posting selbstverständlich gerne nach, allerdings nicht ohne nochmal zu erwähnen, daß diese Version in meinen praktischen Versuchen nach 427 Spielen geplatzt ist.
Wobei dieser Platzer selbst definiert ist (Erreichen der Spielstufe 17), theoretisch könnten auch noch höhere Stufen gespielt werden.

LG
DanDocPeppy

DanDocPeppy
24.02.2005, 09:21
TRIADE – DanDocPeppy’s Version

Grundprinzip: TRIADE spekuliert auf die Wiederholung einer als Favorit ermittelten TvS innerhalb von 4 Satzcoups. Genauer gesagt auf Whg der TvS innerhalb von 2 Coups oder des dazugehörigen Dutzends im 3. Coup oder der dazugehörigen EC im 4. Coup.

Satzermittlung/Vorlauf:
a) Eine TvS die 4x erscheint ist wird bespielt.
b) Erscheint eine TvS 2x öfter als alle anderen TvS, dann wird sofort auf diese gespielt.
c) Erscheint ein Dutzend um 3 Zahlen öfters als alle anderen (bzw. 3x hintereinander), so wird die häufiger aus diesem Dutzend gekommene TvS sofort bespielt.
d) Kommen nacheinander alle 6 TvS, so werden diese 6 Zahlen aus der Ermittlung gestrichen, gleiches gilt wenn alle TvS 2x erschienen sind.
e) Die gesetzten Coups eines Spieles werden gleich als Vorlaufcoups des nächsten Spieles genommen.

Satz:
a) Die ermittelte TvS wird nun mit 1 Stück belegt, bei Fehltreffer
b) ein 2. Versuch mit wieder einem Stück, bei Fehltreffer
c) wird das dazugehörige Dutzend mit 2 Stücken bespielt, bei neuerlichem Fehltreffer
d) die zur TvS gehörige Einfache Chance passe oder manque mit 5 Stücken.
Ein Verlust kostet 9 Stücke, dem gegenüber stehen mögliche Gewinne von 5 (1. Satz), 4 (2. Satz), 2 (Dutzendsatz) oder 1 (EC-Satz) Stücke.
Ein Satz der durch Erscheinen der Zero verloren geht, wird wiederholt!

Spielende:
Ein Angriff wird beendet und neu bei Null und in Stufe 1 begonnen, wenn:
a) ein Verlustspiel den Saldo nicht unter 0 drückt (Beispiel: +5, +1, +2, +4, -9 = +3 = neues Spiel).
b) ein gewonnenes Spiel den Saldo auf +1 oder höher bringt, wenn dieser irgendwann zuvor bereits durch ein Verlustspiel im Minus war (Beispiel: +2, +1, +2, -9, +8 = +4 = neues Spiel).
c) der Saldo in einem tolerierbar geringen (max. -10) Minus liegt, wenn zuvor bereits Minussaldo von schlechter als –100 Stücke überwunden wurde.

Progression:
Geht ein Spiel verloren, wird ähnlich einer d’Alembert progressiert:
1 – 2 – 3 – 4 – 5 – 6 – 7 – 8 – 9 – 10 – 11 – 12 – 13 – 14 – 15
(z.B. betragen die Sätze in der Stufe 5: 5-5-10-25 Stücke)

Nach jedem Verlust wird eine Stufe höher gegangen und diese Stufe 2x gespielt, nach 2 Erfolgen wird wieder eine Stufe degressiert.
Ab Stufe 4 wird bei Verlusten je eine Stufe übersprungen (von 4 auf 6), degressiert unverändert nach 2 Gewinnspielen um eine Stufe. Damit wird die schwächere Rückholkraft in den hohen Stufen wieder verstärkt.


Besonderheiten, bzw. Punkte die für mich wichtig sind, aber keine Allgemeingültigkeit haben:
a) Kommt es zum dritten Satz in einem Spiel (der Dutzendsatz), wird überprüft, welchen Dutzenden die beiden vorigen Zahlen zuzuordnen sind. Kommen diese beiden Zahlen aus beiden anderen Dtz., so ist noch nicht zu setzen, sondern ein Fiktivsatz (bzw. ein EC-Minimumsatz) zu tätigen.
b) Wenn der vierte Satz (der Ps/M-Satz) der Tischtendenz klar, leicht erkennbar und eindeutig widerspricht, so wird solange nur fiktiv gespielt (bzw. ein EC-Minimumsatz getätigt), bis ein Satz auf die zu spielende Chance dieser Tischtendenz NICHT widerspricht.
c) In jedem Angriff kann die Stückgrösse von Spiel zu Spiel variieren - was ja u.U. durch Tischwechsel und deren Limits notwendig sein kann. ABER: Kommt es zu einem Verlustspiel, darf bis zum Erreichen des Spielzieles die Stückgröße nicht mehr verringert werden&#33;&#33; (Beispiel: +5 am 10er-Tisch, dann -9 am 20er-Tisch -> es muß mit 20ern weitergespielt werden bis der Saldo in Stücken wieder bei +1&#33;) Ich praktiziere im OC folgende Version: 2 Spiele mit 2,--/Stücken, dann 2 Spiele mit 1,--/Stücken, alle weitern Spiele bis zum Spielende mit 0,50/Stücken.) Für die Buchführung von Bedeutung ist aber nach wie vor der >Saldo in Stücken<, nicht der >Saldo in Cash<&#33;
d) Anstelle des Dutzendsatzes können auch 2 TvS mit je 1 Stück gespielt werden, wobei diese beiden TvS nicht zwangsläufig aus dem gleichen Dutzend kommen müssen, sonder auch dutzendübergreifend sein können.


LG
DanDocPeppy :hide:

DanDocPeppy
16.09.2008, 21:12
Ein Uraltthema wieder ganz oben. :hear:

Durch meinen derzeit laufenden Feldzug stieß ich auf diesen alten Thread sowie auf meine alten TRIADE-Unterlagen vom März 2001.
Den Ergebnissen schenkte ich damals scheinbar keine Aufmerksamkeit, finde sie allerdings mit meinem heutigen Wissen doch nicht uninteressant:

Gespielt wurde übrigens nach den ORIGINALREGELN mit der normalen 4x TvS-Satzermittlung und natürlich OHNE PROGI&#33;&#33;

Coups: 3928
Saldo: +123

Leider gibt es keine detaillierteren Aufzeichnungen (z.B. Umsatz) mehr dazu.
Daher kann ich auch die dokumentierten +3,1% nicht mehr nachvollziehen.
Steht einfach als nackte Zahl dort. :wacko:
Damals hielt ich wohl scheinbar noch nicht viel von detaillierter Dokumentation.

LG
DanDocPeppy