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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Fragen an Methodikus


Arnd
11.09.2004, 14:04
Hallo Methodikus,

deine Spielideen,die David Cooper oben schön sotiert angefügt hat,gefallen mir teilweise sehr gut!

Besonders die Spielidee mit den 2-er EC Figuren.Nun habe ich mehrere Fragen.
Man hört raus,dass du ein Freund des 2/3 Spiels bist.Wie kannst du nach 4 verschieden direkt hintereinander erschienenen 2-er Figuren auf die Wiederholung setzen?Das geht doch satztechnisch nicht!Oder spielst du nach Beginn der 2-ten Rotation direkt auf die Wiederholung der ersten 2-er Figur?Oder wartest du noch länger ab?

Wie kannst du ein Differenzspiel zwischen den 2-er Figuren anstellen?Spielst du z.B. die Figur Rot,Rot gegen Schwarz,Schwarz als Gegenspieler mit jeweiliger d´Alembert-Progression gegeneinander aus?


Mir gefallen persönlich die EC-Spiele,die schwankungsarm sind.Möglichst wenig Kapital,dafür Geduld.Daher gefällt mir auch das NNG-Spiel von Thomas Westerburg!

L.G. Arnd

Methodikus
11.09.2004, 14:06
@ Arnd

Wie kannst du nach 4 verschieden direkt hintereinander erschienenen 2-er Figuren auf die Wiederholung setzen?Das geht doch satztechnisch nicht!

Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. :lol:
Nur die Gretchenfrage:Oder spielst du nach Beginn der 2-ten Rotation direkt auf die Wiederholung der ersten 2-er Figur?

2 Fragen die nicht zueinander passen; denn wenn Du Rotationsmässig spielst, stellt sich diese Frage gar nicht. Dann kannst Du die 1. Figur in der Rotation gar nicht bespielen. Auf was?
Spielst Du aber durchgehend, also ohne Rotationsgitterung, dann geht es sogar Satztechnisch ohne Probleme. :wink:
Du nimmst einfach die letzten 3 erschienenen Figuren und spielst darauf, dass sich eine davon wiederholt.

F 1 = RR
F 2 = RN
F 3 = NN
F 4 = NR

Beispiel: F 2, F 3, F 1, F 4

Jetzt darauf spielen, dass sich entweder F3, F1, oder F 4 wiederholt.
Das geht mit 2 Sätzen. 1. Satz, F 3 + F 4 beginnen mit der gleichen EC.
Also 1. Satz auf Mehrheit = N,
Wenn Verlust, wieder auf Mehrheit = R
Oder ganz simpel: Einfach darauf spielen dass F 2 nicht erscheint. Also das Gegenteil setzen = F 4 NR

Wie kannst du ein Differenzspiel zwischen den 2-er Figuren anstellen?Spielst du z.B. die Figur Rot,Rot gegen Schwarz,Schwarz als Gegenspieler mit jeweiliger d´Alembert-Progression gegeneinander aus?

Ich habe früher progressiert. Heute nur noch Gleichsatz.
Aber um Deine Frage zu beanworten: Jede Figur hat eine Feindfigur.
Also System und Gegensystem.
Mit D`Alambert auch System und Gegensystem. Wobei es im 1. Satz keinen effektiven Einsatz gibt.
Dazu noch jeweils 1. + .2 Satz seperat, mit nochmals 2. D`Alambert.
Sobald + 1 Stk effektiv gewonnen, habe ich damals wieder mit allen 4 Progis mit 1 + 1 begonnen.

Ohne Gitterung gespielt, ist es aber nicht schwankungsarm !!!

http://www.mainzelahr.de/smile/unsortierbar/hat.gif

Arnd
11.09.2004, 14:08
Hallo Methodikus,

danke für die deutliche Antwort (außer Frage Nr.1). :rolleyes:

Nach 4 verschiedene Figuren auf die 3 letzten als Wiederholung zu setzen,müßte doch schwankungsarm sein!?Somit ließe sich doch daraus was "machen"!Das wäre doch eine (von vielen) Lösung zum Dauergewinnspiel!Oder sehe ich es falsch? :(

L.G. Arnd

Arnd
11.09.2004, 14:08
@ Methodikus,

Wie oben beschrieben,hast du früher nach der Traumprogression für die Dutzende nach Max Paufler gespielt.Dort hast du angegeben,nach konsequenter Anwendung dieser,wäre das Ergebniss 6,5% Plus!

Weißt du noch,wieviel Einheiten du damals brauchtest?
Denn,ich finde diese Idee für Onlinespiel sehr brauchbar.

Ich habe von Hand die Permanenzen von der Spielbank Hamburg,1.-7.Juni durchgespielt und kam auf ein Ergebniss von Plus 533,insgesamt 3020x gesetzt,was eine Rendite von 17,6% ohne Zeroabzug(!) brachte!Es waren 485 Spiele.Das höchste Minus betrug 110.

Wäre diese Idee auch für ein Dauerspiel geeignet?

L.G. Arnd

Methodikus
11.09.2004, 14:10
@ Arnd

Man hört raus,dass du ein Freund des 2/3 Spiels bist
Einfacher Grund: 3 Stränge, 1 Strang läuft gut, 1 Strang mittelmässig und 1 Strang läuft schlecht. Du hast die Auswahl.

Nach 4 verschiedene Figuren auf die 3 letzten als Wiederholung zu setzen,müßte doch schwankungsarm sein!?

Der Spieler denkt und der Zufall lenkt. Der Spieler dachte und der Zufall lachte.
Leider nicht; denn Du wirst erleben, dass es über 30 und mehr Würfe, keine unmittelbare Figuren-Wiederholung stattfindet. Natürlich ohne Rotationsgitterung betrachtet.
Beispiel: ( Nur Figuren Nummer)

4, 2, 4, 3, 1, 2, 4, 1, 3, 2, 4, 2, 3, 4, 1

Dies wären bereits 30 Würfe!!

In einer solchen Situation lohnt es sich sogar auf die Feindfigur der erschienenen Figur zu spielen.
Einfach stur nur 1 Signal zu bearbeiten, grenzt an finanziellen Selbstmord.
http://www.thyla.de/otsno/biggthumpup.gif
Erscheint z.B.Figur 1 nur ganz selten, dann lohnt es sich darauf zu spielen, dass eben diese Figur nicht erscheint

Du musst lernen die Permanenzen zu lesen und zu interpretieren.
Wenn Du nur einmal 1 Tagespermanenz, nur mit den Figuren Nr. aufzeichnest, sieht Du sofort was ich meine. Natürlich alle 3 EC Paare.

Methodikus
11.09.2004, 14:10
@ Arnd

Wie oben beschrieben,hast du früher nach der Traumprogression für die Dutzende nach Max Paufler gespielt.Dort hast du angegeben,nach konsequenter Anwendung dieser,wäre das Ergebniss 6,5% Plus!

Weißt du noch,wieviel Einheiten du damals brauchtest?
Mindestens 300 + gleiche Reserve.http://www.mainzelahr.de/smile/unsortierbar/duck.gif

Wäre diese Idee auch für ein Dauerspiel geeignet?

Ein Dauerspiel besteht doch aus mind. 2 Komponenten.
Die Progression sowie der Marsch. Die Progression ist bekannt, aber nach welchen Marsch Du gesetzt hast, steht in den Sternen.http://www.mainzelahr.de/smile/unsortierbar/wirbel.gif
Ein System besteht doch zu 50% Progression sowie 50 % Marsch.
Die Progression ist unschlagbar, aber wo ist der dazu gehörende Marsch?http://www.hallospass.de/avatar/avatar363.gif

Dann wäre noch etwas:..was eine Rendite von 17,6% ohne Zeroabzug...
Warum ohne Zeroabzug ?
Max Paufler hat die Zero als 1/37 in die Progression integriert.
Fällt Zero, ist es ein normaler Verlustsatz und es wird in der Progression der nächst höhere Satz gesetzt.
Dazu hast Du garantiert eine Fehler in Deiner Rechnung: Denn wenn Du 3.020
Sätze hattest, hast Du nicht immer nur mit 1 Stk. gesetzt.
Die Rendite wird aus dem Gesamtumsatz errechnet ! http://www.mainzelahr.de/smile/unsortierbar/hat.gif

Arnd
11.09.2004, 14:11
@ Methodikus,

von deinen Tipps halte ich viel!Ich werde mich mal versuchen in die 2-er-Figuren "einzulesen".

Mir fällt auf,das erfolgreiche Spieler oft 3 Stränge beobachten,um dann den günstigen Strang zu erwischen,siehe Hr. Westerburg,Hr.Liebering und dich.


Nun zu die Traumprogression von Hr. Paufler.
Du schreibst,die Progression und der Marsch würde jeweils zur Hälfte ausmachen.Das kann ich mir nicht vorstellen,denn ich habe bei meinen Versuchen nur einfach den letzen Dutzend nachgesetzt.

Mittlerweile habe ich nun 801 Spiele von Hand ausgewertet und bin auf ein Ergebniss von 887 Plus nach 5732 x setzen.Das macht eine Rendite von 15,4%!Zero habe ich wieder aussen vor gelassen.
Rein rechnerisch ist es doch das Gleiche,ob ich zum Schluß 2,7% abziehe oder während des Spielens die Zero als einen Verlust ansehe und dementsprechend weiter die Progression setze.

Du hast geschrieben,ich hätte mich wohl verrechnet.Du kannst hier selber anhand von meinen Zahlen doch nachrechnen.Ich wundere mich selber,dass das Ergebniss bislang so gut aussieht.

Ich muß noch was zu der Traum-Progression sagen,du hast es mit 1 1 1 2 2 3 4 5...u.s.w. angegeben.
Ich habe von anfang an versehentlich mit 1 1 1 2 3 4 5...gesetzt.Also einmal die 2 vergessen.Ich sehe es als kleinen Vorteil,denn bei mir braucht es am Anfang innerhalb von nur 6 Coups ein Treffer zu geben,damit ich wieder ganz von vorn mit der Progression beginnen kann.Bei der Traum-Progression sind es nur innerhalb 4 Coups!

Noch was,in den 801 Spiele sind nur 11 Spiele dabei,bei denen ich über 50 Einheiten brauchte,davon wiederum 3 Spiele,bei dem ich 108-110 Einheiten brauchte.Wäre es nicht von Vorteil,das Spiel bei eiem Platzer von Minus 50 zu beenden?!


L-G. Arnd

Methodikus
11.09.2004, 14:12
@ Arnd B)

Es gibt eine Kapitalrendite = Eigenkapital ( Spielkapital ) + Gewinn
Dann hätten wir noch eine Umsatzrendite; einfaches Beispiel:
Während der Partie total 60 Stück gesetzt. Gewinn 20 Stk. = 33,33% Gewinn
Nimmst Du jetzt für die Renditeberechnung das Spielkapital von z. B. 300 Stk. und erzielst damit auch die 20 Stk. Gewinn = 6,66% Gewinn

Du hast mit Deinem Marscheinfach nur den letzen Dutzend nachgesetzt auch viel Glück gehabt. Wobei mir aber etwas auffällt: Den letzten Dutzend = Mehrzahl.
Dies würde bedeuten, dass Du 2 x die Traumgrogression eingesetzt hast.
Oder kleiner Schreibfehler. Wenn es aber ein Schreibfehler ist, dann wirst Du noch sehr bittere Erfahrung machen. Denn ich habe selbst erlebt, dass 20 x kein Dutzend nachgeschlagen hat, dann 1 Treffer und wieder 9 x kein Nachschlag.

Du hast mit der Traumprogression nach Max Pauflerhttp://www.mainzelahr.de/smile/unsortierbar/hat.gifviele Varianten zur Verfügung. Z.B Dein Beispiel, oder anstelle von Einsatz sowie die letzten 3 Stellen streichen, Einsatz, die letzten 2 Stellen sowie die 1. offene:Beispiel: 1, 1, 1, 2, 2, 3, 4, 5, 6 = Treffer
Jetzt anstelle von 6 = Einsatz 5, 4, 3 streichen, wird 6, 5, 4 sowie die Erste 1. gestrichen.

Nach streichen, würde es so aussehen; 1, 1, 2, 2, 3 nächster Einsatz 4
Normalvariante wäre1, 1, 1, 2, 2 nächster Einsatz 3

Deine Frage wegen Platzer habe ich nie getestet. Aber ein Spiel mit kalkulierten Platzern, das für einen Progressions- Fan nicht zu verachten ist, habe ich einmal hier (http://www.roulette-board.de/index.php?showtopic=6&view=findpost&p=6) beschrieben:

Simpel und einfach zu bespielen und garantiert besser als mancher Schund http://www.mainzelahr.de/smile/krank/smileys38.gifder von System- Haien http://www.thyla.de/otsno/biggthumpup.gifverscherbelt wird.

http://www.mainzelahr.de/smile/unsortierbar/hat.gif

Arnd
11.09.2004, 14:14
Hallo Methodikus,

wie immer Danke für deine "Erfahrungs-Antworten".

Du hast mit Deinem Marscheinfach nur den letzen Dutzend nachgesetzt auch viel Glück gehabt. Wobei mir aber etwas auffällt: Den letzten Dutzend = Mehrzahl.
Dies würde bedeuten, dass Du 2 x die Traumgrogression eingesetzt hast.
Oder kleiner Schreibfehler. Wenn es aber ein Schreibfehler ist, dann wirst Du noch sehr bittere Erfahrung machen. Denn ich habe selbst erlebt, dass 20 x kein Dutzend nachgeschlagen hat, dann 1 Treffer und wieder 9 x kein Nachschlag.

Diesen Satz verstehe ich nach mehrmaligem Lesen nicht!
Ich setze auf den zuletzt erschienenen Dutzend.
Warum setze ich deshalb 2 x die Traumprogression?
In GPC setze ich paralell auch auf die zuletzterschiene Kolonne.Dann wäre es natürlich doppelt!?

Ich denke,man sollte immer den Favoriten nehmen und niemals den Restanten.Somit setze ich nebenbei auch auf die Tendenz!

An den Platzerabbruch sehe ich den Vorteil,das mir die Situation,wie du oben beschrieben hast (20-1-9 Nichtreffer/Treffer) etwas davor schützen zu können!

Ich hatte auch schon daran gedacht,fiktiv bis zu einem Minusstand zu warten,um dann "einzugreifen",so wie du es in deiem Vorschlag bis Minus 40 für das Dutzend/Kolonnen-Differenz-Spiel beschrieben hast.

Ob dies ein Vorteil sein soll?Dann würde ich schon gern warten!

L.G. Arnd

Methodikus
11.09.2004, 14:15
@ Arnd

Kleines Missverständnis.http://www.thyla.de/otsno/siehenubs.gif

Ich nahm an, wegen den Dutzend,meinst Du wegen den Dutzenden.
Denn normalerweise schreibt man: Ich setze auf das zuletzt erschienene Dutzend. Ist aber kein Beinbruch. :lol:

Deswegen meine Annahme Du bespielst 2 Dutzende mit 2 x Traumprogression.

Stichwort Kolonne:Achte Dich einmal darauf: Wenn an einem Tisch mehrheitlich eine Rot - Tendenz herrscht, lohnt es sich mit der Traumprogi auf die3. Kolonne (3, 6 ,9,12 => )zu spielen. Denn in dieser Kolonne hat 8 Rote und nur 4 Schwarze Zahlen.
Dito bei Schwarz - Tendenz, 2. Kolonne ( 2, 5, 8,11 => ), hier 8 Schwarze und nur 4 Rote Zahlen.

PLatzer, Abbruch usw. musst Du für dich selbst austarieren.
Es steht auch nirgends geschrieben, dass Du bei einem sehr schlechten Lauf, alle Stellen streichen musst. Denn Du hast vorher, bereits mind. 1 Stk gewonnen.

http://www.mainzelahr.de/smile/unsortierbar/hat.gif

Vienna
11.09.2004, 14:47
Hallo Methodikus,

Ich bin Fan der EC und finde Deine Spielidee "Faktor 7" sehr
interessant und vor allem ERFOLGVERSPRECHEND http://images.rapidforum.com/designs/phpbb_subsilver/icon_exclaim.gif

Du schreibst u.a.:
Diese Progi wird immer nur im Differenzsatz auf min. 4 EC gespielt.
Im Prinzip eignet sich jeder Marsch, da Differenzsatz.

Frage:
Gibt es einen schwankungsarmen Marsch für diese Methode, den Du besonders empfehlen kannst
http://images.rapidforum.com/designs/phpbb_subsilver/icon_question.gif

liebe Grüße aus Wien
Vienna

Methodikus
11.09.2004, 14:49
@ Vienna http://www.mainzelahr.de/smile/unsortierbar/hat.gif

Wenn Du so cool spielst, wie Dein Avatar aussieht, dann ist Faktor 7 das richtige Spiel für Dich. Nach dem Motto: Austriae Est Imperare Orbi Universo :wink:

Denn Faktor 7 nach Original - Version, ohne bei + 1 mit allen 4 Progressionen neu beginnen, eignet sich vorzüglich als Ersatz für eine Sauna der Gefühle und Emotionen.http://www.mainzelahr.de/smile/froehlich/456.gif

Doch zu Deiner Frage:Gibt es einen schwankungsarmen Marsch für diese Methode, den Du besonders empfehlen kannst ?

Nein, weil entweder 2 oder alle 3 EC Paare zeitgleich bearbeitet werden.Denn beide oder alle 3 Differenzspiele zusammen, sollen den Gewinn erbringen.
Die Gretchenfrage lautet demnach: Gibt es einen Marsch wo immer im gleichen Wurf auf 2 oder 3 EC Paaren ein Satzsignal vorhanden ist ?

Bleibt als Anwort leider nur: Alle 4 ode 6 ECs gleichzeitig nach vorgegebenen Kriterien bearbeiten.

http://www.mainzelahr.de/smile/unsortierbar/hat.gif

Vienna
11.09.2004, 14:50
@ Methodikus

Vielen Dank für die Blumen :)

Gretchenfrage?
Deine Antwort ist absolut logisch für mich

Gruß Vienna

Arnd
11.09.2004, 14:50
@Methodikus,

also ist das Spiel "Faktor7" auch ein Dauer-Erfolgs-Spiel!?

Langsam glaube ich,nicht das Spiel ist das Problem,sondern meine(unsere?) Gier nach immer mehr.Dies muß unbedingt gezügelt und dizipliniert werden!Anscheinend schaffen es nur "reife" Menschen um fortwährend in der "Erfogsspur" zu bleiben!?

L.G. Arnd

Methodikus
11.09.2004, 14:51
Es gibt kühne Spieler und es gibt alte Spieler, aber es gibt keinen kühnen alten Spieler.

http://www.mainzelahr.de/smile/unsortierbar/hat.gif

Shotgun
11.09.2004, 14:52
Woran das wohl liegen mag?

Und wieso sind es meist die älteren, die irgendwann die Vorzüge von Gewinnprogressionen entdecken?

Shotgun

Arnd
11.09.2004, 14:53
@Shotgun,

darin sieht man auch die Vorteile im Alter!

Normalerweise je älter man wird,denkt man auch ruhiger.Somit fällt einem Dinge auf,die man im jungen Alter übereifrig übersieht?!

Ossy gehört wohl zu den sehr kühnen Spieler,er ist ja auch noch sehr jung im "Roulettealter". :o

Progressiert wird im jungen Alter und später wird im Gleichsatz (siehe Methodikus,Hr.Westerburg,Hr.Liebering u.s.f.) gespielt!

Wir müssen wohl alle erst selber die Erfahrung lernen.Es nützt nichts,wenn die Mutter sagt"die Herdplatte ist heiß",wir müssen uns erst "die Finger verbrennen".


L.G. Arnd :)

Vienna
11.09.2004, 14:54
Hallo, und liebe Grüße ins Forum!

Faktor 7 Progression
eine Idee zur Diskussion:

Bringt ein "fiktiver" Spieleinstieg nach folgenden Regeln,
einen Vorteil gegenüber der Bank?

1) Man wählt 4EC= 2 Chancenpaare

2) Man verfolgt fiktiv die 2 Doppelchancen bis sich innerhalb
EINES Chancenpaares ein Ungleichgewicht im Verhältnis von
5:0
6:1
7:2
8:3
ergibt.

3) Fiktiver ERSTSATZ erfolgt auf zuletzt gefallene dominierende
Chance.

Ein Beispiel lt.folgender Permanenz:

<pre>
Zahl 1-18 19-36 rot schwarz
2 X X
13 X X
24 X X
3 X X
10 X X
5 X X
26 X X
33 X X
20 X X =Signal(7:2),ERSTSATZ fiktiv
SPIEL 4Stk 3Stk 4Stk 3Stk
</pre>

Erklärung: X=Treffer

4) Gespielt wird nach den Originalregeln bis Saldo +1,
danach neues Satzsignal abwarten.

Erste Handtests haben ergeben, daß oft schwierige Partien durch
diesen Spieleinstieg abgekürzt werden können.

Wie ist Eure Meinung dazu?

Vienna

Shotgun
11.09.2004, 14:56
@Vienna

Gute Frage&#33;

Es gibt mehr als einen, dessen Meinung ich sehr ernst nehme, der mit Fiktivspiel das Platzerrisiko zu minimieren meint.

Es gibt andere, mit gleichem Prädikat, die auf dem Standpunkt stehen, Fiktivsätze ändern nichts am Spiel da nur gesetzte Coups langfristig die PP und das persönliche Spiel bestimmen.

Und es gibt die Mathematiker und den gesunden Menschenverstand, der einem sagt, egal wie, irgendwann erwischt dich eine so bescheuerte Permanenz, die hättest du nie für möglich gehalten.....

Tja, watt nu?

Shotgun

Vienna
11.09.2004, 14:57
Hallo Shotgun,

gleich vorneweg, ich bin Anhängerin des Fiktivspiels zum minimieren
eines Platzers. Denn mit folgender Aussage sind sich die Roulette-
forscher sicher einig:
Bleibt das Platzerrisiko hinter der Gewinnerwartung zurück, d.h.
verbraucht ein Platzer nicht alle zuvor gehabten Gewinne,
kann der Spielansatz ausbaufähig sein.

Mit der PP als Ergebnispermanenz habe ich so meine Probleme, denn
solange im Spiel selbst, nicht wenigstens eine geringfügige
Überlegenheit steckt...

Wenn Du "bescheuerte Permanenz" mit seltenen Roulette-
ereignissen gleichsetzt gebe ich Dir vollkommen recht, aber da wären
wir wieder beim Platzerrisiko.

Liegt der positive Spielansatz bei Faktor 7 vielleicht in den normalen Wellenbewegungen von Ecart und Ausgleich?

Gruß Vienna

Shotgun
11.09.2004, 14:57
@Vienna

Guten Morgen,

ja, mit einer "bescheuerten Permenanz" ist ein seltenes Rouletteereignis gemeint.

Nachdem dies geklärt ist muß ich zugeben, daß ich mich mit dem Spielansatz "Faktor 7" noch nicht konkret befast habe. Jedoch erinnert ein Spiel, das auf dem Abwarten einer gewissen Spannung basiert, unwillkürlich an Grilleau. Solange es keine Computertest&#39;s gab sah das ja auch irgendwie logisch aus. Heute wissen wir doch, es klappt nicht.

Wo dieses Spiel den Wellenbewegungen folgt kann ich nicht erkennen, dafür ist die Spannung viel zu gering. Ich habe eine ganze Zeit mit Wellenbewegungen experimentiert, versucht die Wellen zu erkennen und auszunutzen. Letztendlich sind alle Versuche gescheitert, obwohl es teilweise über erstaunlich lange Strecken gute Ergebnisse brachte.

Shotgun

DanDocPeppy
11.09.2004, 14:58
Hi&#33;

@Shotgun
Vielleicht haben alle 3 Ansichten recht - oder alle 3 unrecht.
Fiktivspiel ist nun mal umstritten und jeder sollte es nach seinem Geschmack handhaben.

Ich gehöre zu jenen, die Fiktivspiel ablehnen. Das hat auch, aber nicht nur den von dir angesprochenen Grund "nur gesetzte Coups bestimmen die PP".
Mir ist an mir selbst (und ich weiß dieses Problem auch von anderen) aufgefallen, daß ich mir im Zuge eines Fiktivspieles immer "die PP gedreht habe, wie ich sie brauchte". Oder anders gesagt, ich habe mich mit den Fiktivsätzen selbst beschissen. Z.B. mir vorgenommen rot zu setzen und nachdem schwarz gekommen ist, meinen Satz nochmal geändert "ach was, in Wirklichkeit hätte ich sicher ohnehin schwarz gesetzt".

Da ist mir das Spiel mit Minimum anstelle fiktiv schon lieber. Es ist ehrlich und kostet letztendlich ja nur 1,35%.

Aber wer da genug Selbstbeherrschung und Disziplin hat ... warum nicht ein Stück mit 0-Wert setzen? Jeder wie er glaubt, oder?

LG
DanDocPeppy

Shotgun
11.09.2004, 14:58
@DDP

Mahlzeit,

ein Satz mit Minimum hat gegenüber dem Null-Wert ganz gewiß einen Vorteil: Er kostet Geld und somit fällt es einem dann schwerer, sich die Geschichte im Nachhinein so hinzuschieben, wie du beschrieben hast.

Ich überlege den ganzen Morgen hindurch aber eigentlich etwas anderes, ausgelöst durch Vienna&#39;s Bemerkung über das "seltene Rouletteereignis".

Wie bekannt spiele ich z.Z. mit ständig wechselnden Stategien um eben nicht ein System durchzuziehen bis es mathematisch-zwangsläufig platzen muß. Das bringt auch bisher erstaunlich gute Resultate. Aber die eigentliche Geschichte ist, daß ich dadurch eigentlich ständig so ca. 5 - 6 Systeme aktuell im Kopf habe, will sagen ich erkenne auf Anhieb welches dieser Systeme für die Permanenz das Beste gewesen wäre. Spielen wird man es gerade da leider fast nie, solange man kein Hellseher ist. Aber etwas anderes kann man gelegentlich erkennen, nämlich das jede Permanenz für irgend ein System ein Extrem ist, ein seltenes Rouletteereignis. Diese aber haben die Eigenschaft, eben 1) selten und 2) noch seltener gehäuft aufzutreten.

Irgendwie komme ich immer wieder auf den Ansatz zurück, den Rechner das jeweils optimalste system auswählen zu lassen. Leider jagen die meisten weiter dem Traum vom einen unfehlbaren System nach.

Shotgun

Carlo
11.09.2004, 14:59
Irgendwie komme ich immer wieder auf den Ansatz zurück, den Rechner das jeweils optimalste system auswählen zu lassen. Leider jagen die meisten weiter dem Traum vom einen unfehlbaren System nach.

Moin auch,
auch der Rechner stellt leider erst im Nachhinein fest, was das Beste gewesen wäre.
Aber wie schaut es denn aus, wenn man z.B. 20 verschiedene Systeme so programmiert, das jeweils nur EIN Differenzsatz getätigt wird?
Habe natürlich keine Ahnung, wie so etwas programmtechnisch abläuft.

mfg
carlo B)

Shotgun
11.09.2004, 14:59
@Carlo

Genau über etwas in der Art sollte man genauer nachdenken. Und, wie gesagt, jede Permanenz ist ein Extrem. Es kommt nur darauf an, welches System man zugrunde legt.
Natürlich erkennt auch der Rechner das optimalste erst im Nachhinein, aber mal ein Beispiel (ganz extrem): Serien von Serien größer 4 auf EC. Längste in 5 Jahren = 8&#33; Mal ganz unter uns: Wenn ich das weiß und mir fällt eine derartige Serie auf, dann weiß ich was ich setze. Denn es ist kaum anzunehmen, daß sich eine solche Serie sofort wiederholt.
Interessant in dem Zusammenhang auch die Beiträge von TKC zur Wahrscheinlichkeit großer Zahlen und Serien. Wenn man das konsequent durchdenkt kriegen einige Aussagen wie Theorie des Ausgleich in der Unendlichkeit eine ganz andere Qualität.

Shotgun

Vienna
11.09.2004, 15:00
Schönes Wochenende&#33;

@ DanDocPeppy

Du im schönen Niederösterreich, ich im fernen Wien...

Im einzig offiziell erlaubten OC für uns Ösis (win2day) wird
man ja gezwungen Fiktivsätze mit Miniumeinsätzen zu spielen,
damit die Kugel rollt: 1Stk auf rot und gleichzeitig 1Stk auf schwarz.
Ergibt bei Fall der Zero die bekannten -1.35%.

Bei der Masse der Spieler ist der Gewinn für Casino Austria auch ein
nettes Körberlgeld&#33;


@ Shotgun

Ja der gute Grilleau, ein von mir noch immer gern gelesener
Klassiker. "Ein Stück pro Angriff" wird sicher nur ein Traum
bleiben, doch ein bisschen träumen ist doch wunderschön?

Dein Zitat: ...dafür ist die Spannung viel zu gering...

Faktor 7 ist meiner Meinung nach ein Progressionsspiel auf
den Ausgleich, denn lt. Methodikus sollen mindestens
2EC-Paare zugleich als Differenzspiel bearbeitet werden.

Der Pferdefuß dieser Methode ist, wenn in einem Chancenpaar
eine Chance, z.B. rot gegenüber schwarz für längere Zeit
dominiert.
Auf Permanenzstrecken wo das 2/3 Gesetz sich ausgeprägt zeigt,
steigen die Einsätze rapide an.


Gruß Vienna

DanDocPeppy
11.09.2004, 15:01
Seawas scheins Wiana Madl&#33;

Host recht, bei den Temperaturen is es bei uns Woidfeikn schon aungenehmer. Aba gestan aum Nochmittog hob i festgstött, daß es sowieso olle aussa zu uns kummt.

Dafia kum i hi und do eini zum Skaten auf&#39;d Insl und auf&#39;d Nocht in&#39;d CopaKagrana.

Pfiati
DanDocPeppy

PS: I wett, das do jetzt kuana vu de piefke mitkreagt was i gschriem hob. Vois do - bitte net bes sei, ist nur a bleda Gschpas bei dera Hitz.
Vielleicht wor i zlaung in da Sun....

David Cooper
11.09.2004, 15:01
Achtung, ein Hamburger ist in Hörweite&#33; :D

Vienna
11.09.2004, 15:02
DDP echt Super, selten so gelacht :excl:

Das Wiana Madl ist bereits im besten Alter aber freut sich
noch immer über so liebe Komplimente

liabe Grüße aus Wian
Vienna

Vienna
11.09.2004, 15:03
Guten Abend liebe Roulettefreunde&#33;

Auf der Suche nach einem schwankungsarmen Marsch auf EC
habe ich in einem früheren Beitrag von Methodikus, dessen
Fachwissen ich überaus schätze, folgende Strategie gelesen:

Verfolgung der EC auf 3-er Serie Fortsetzung+Abbruch
Verfolgung der EC auf 3-er Intermittenz Fortsetzung+Abbruch

im DIFFERENZSATZ mit Progression (z.B.Faktor7) zu bespielen.

Soll angeblich nur geringe Ecarts produzieren:

Wäre ja zu schön um wahr zu sein...

LG Vienna :rolleyes:

Ciro
17.09.2004, 10:04
@Vienna

Mit Freude schliesse ich mich DDP an:

Seawas scheins Wiana Madl&#33;

Deinen Hinweis auf das beste Alter, das Du erreicht haben sollst, macht natürlich neugierig. Denn Du weist ja auch:

Gepflegte Frauen sind wie erstklassige Weine: Je reifer je "süffiger"

Nun zu Deinem schwankungsarmen Marsch. Du hast die "Grilleau-Bibel", habe ich irgendwo gelesen. Schau mal nach auf den Seiten 372 ff, dort hat der liebe Mann die 7er, 8er usw Serien auf Anhäufung und Abbruch untersucht.

Wenn mich nicht alles täuscht muss man diese Ecarts mal 16 rechnen und bekommt einen einigermassen gesicherten Eindruck über die möglichen Gewitter auf den 3er-Serien.

NB: Schau mal noch meinen Beitrag zu den Langzeittests an, den ich heute ins Forum gestellt habe. Hilft evtl. bei den Ueberlegungen&#33;?

Gruss

marc86

Vienna
17.09.2004, 11:13
Einen wunderschönen Tag marc86,

deine liebe Begrüßung zaubert ein lächeln auf mein Gesicht :rolleyes:

Jetzt bin ich gutgelaunt, kann eigentlich heute nichts mehr schiefgehen&#33;

Die "Grilleau-Bibel" und deinen Beitrag zu den Langzeittests werde ich am Wochenende studieren. Mathematik gehört nicht zu meinen Stärken, aber zum Glück gibt es im Forum Experten wie dich.

Servus Vienna

Ciro
18.09.2004, 15:26
@Vienna

Servas, nette Du&#33;

Zu Deiner Idee mit den 3er-Serien ist mir in den Sinn gekommen, dass ich mal eine Menge Geld unserem Lieblingsfeind Wagen...) in den Rachen geschmissen habe. Der geistige Höhenflug von damals hiess:

Das elastische Marsch + Satz = Sieg

Irgendwie spielt man darin mit einer Permanenzverdichtung und -Verkürzung und es hat mit den 3er-Serien irgendwie zu tun.

Ich versuche mal das Ding sinngemäss zusammenzuschreiben und Dir zu mailen (Urheberrecht). Aber ich glaube, da ich meinen Namen meistens unfallfrei Buchstabieren kann, wird mir das auch gelingen, so dass du einigermassen gut verstehen kannst, was der Dichter damit gemeint hat.

Gruss

marc86

Vienna
18.09.2004, 17:23
Servus marc86,

ich finde es ausgesprochen nett von dir, daß ich eine PM erhalten werde...

Welch riesengroßer Unterschied:

Damals Wagen... , heute DC`s System-Bibliothek :daumen:

Liebe Grüße
Vienna

Carlo
18.09.2004, 17:49
Originally posted by DanDocPeppy@11.09.2004 - 16:01
Pfiati
DanDocPeppy

PS: I wett, das do jetzt kuana vu de piefke mitkreagt was i gschriem hob. Vois do - bitte net bes sei, ist nur a bleda Gschpas bei dera Hitz.
Vielleicht wor i zlaung in da Sun....
:lach: :pfanne:

mfg
carlo :lol:

Shotgun
18.09.2004, 21:28
Jau, ick wet ok jümmers nich watt datt wehn schall. Mookt nix, wart schon wehn wenn denn wehn schall.

Schrotbüchs :rolleyes:

Vienna
19.09.2004, 12:27
Originally posted by Shotgun@18.09.2004 - 22:28
Jau, ick wet ok jümmers nich watt datt wehn schall. Mookt nix, wart schon wehn wenn denn wehn schall.

Schrotbüchs* :rolleyes:


???????????????????????????
Hallo Shotgun,
macht es dir sehr viel Mühe zu übersetzen?

Ich sag schon einmal danke...

Vienna

Shotgun
19.09.2004, 12:43
@Vienna

Sinngemäß: Weiß auch nicht was das werden soll, aber wenns was werden soll dann wirds auch was werden.

Es gibt noch andere Dialekte, außer dem Wiener. Hier in der Gegend variieren die Plattdütsch-Dialekte schon von Dorf zu Dorf.

Shotgun

Netzmeister
19.09.2004, 13:02
@ Schrotbüchs,

der war gut&#33; :smdaumen:

nm