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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Dutzend Idee nach Rubin


rubin
21.01.2005, 10:59
wirds sicher schon mal gegeben haben. Jedoch habe "ich" zumindest nichts gefunden.

Meine Überlegung auf Dutzend:

Man setzt immer die 2 Dutzend, die gerade Favorit sind.

z.b. :

1/2/3
X.....
..X...
X.....


Nun auf 1 und 2 Dutzend setzen bis Fehltreffer

Oder hier wäre es :
1/2/3
X.....
..X...
X.....
.....X

auf 1 und 3tes Dutzend setzen


oder hier


X.....
..X...
.....X
..X...
..X...
..X...
.....X
X.....

Hier wäre es 1 und 3tes Dutzend...
(also nicht etwa Favoriten wie 2tes und 3tes)



gabs da schon mal Untersuchungen dazu ?

The dude
21.01.2005, 11:38
erst einmal ein kräftiges HALLO ins dieses forum,
ich bin der dude und das ist mein erster beitrag, das hier ist mit abstand das beste forum das ich kenne! :respect: :respect: ich möchte hiermit alle forum teilnehmer grüssen :wavey2:

hallo rubin,
ich habe deine idee auch schon ein bisschen ausprobiert.
mir ist nur auf gefallen das ziemlich lange plus serien entstehen können!
das 2/3 gesetz nützt du dabei auch ein bisschen aus, das dumme ist nur irgendwie
bringt es dir keinen sichtbaren vorteil. du hast zwar ziemlich lange serien, aber du musst bedenken, dass nur die hälfte an minusen genügt um entweder denn ausgleich oder sogar ein minus einzufahren. :shock: :hide:

lg der dude

ec_trend
21.01.2005, 11:43
wenn du aber beschreibst dass du die erfahrung gemacht hast , dass sehr lange plusserien entstehen können, dann wäre es doch am sinnvollsten, das ganze mit einer gewinnprogression zu kombinieren!

einfachste möglichkeit:

paroli zu spielen, denke ein 3er oder 4er paroli würde sich anbieten!

eine 4er plus-serie würde also einen gewinn von + 15 stücken bringen! würden dann wieder 7 minus-treffer egalisieren!

vorteil: im gewinn werden grosse stücke gewonnen, bei längeren verlustserien aber trotzdem immer nur 2 x 1 stück verloren!

schauts euch einmal an, vielleicht bringt es euch weiter!

gruss ec

The dude
21.01.2005, 11:58
Hallo ec,

ja genau, das hab ich mir auch schon gedacht!!
ich werds mal ausprobieren, danke

grüsse der dude :lach: :lach:

dazligth
21.01.2005, 12:12
Originally posted by ec_trend@21.01.2005 - 12:43
wenn du aber beschreibst dass du die erfahrung gemacht hast , dass sehr lange plusserien entstehen können, dann wäre es doch am sinnvollsten, das ganze mit einer gewinnprogression zu kombinieren!

einfachste möglichkeit:

paroli zu spielen, denke ein 3er oder 4er paroli würde sich anbieten!

eine 4er plus-serie würde also einen gewinn von + 15 stücken bringen! würden dann wieder 7 minus-treffer egalisieren!

vorteil: im gewinn werden grosse stücke gewonnen, bei längeren verlustserien aber trotzdem immer nur 2 x 1 stück verloren!

schauts euch einmal an, vielleicht bringt es euch weiter!

gruss ec
Ja, ne Gewinnprogie wollte ich dann hier auch vorschlagen, wenn mehr als die hälfte des Tableau belegt werden machen Gewinnprogies meistens mehr Sinn als Verlustprogressionen.

Shotgun
21.01.2005, 12:34
@the dude :wavey:

Hi, auch von mir ein Hallo.

Schau mal unter Shotgun's Doubledozend, da findest du etwas, wie solche Progri aussehen kann.
Selektiv gespielt ist mit solchen Strategien durchaus das eine oder andere Stück zu realisieren, als Dauerzock durchgezogen bringt es die bekannten Minuswerte.

Shotgun

The dude
21.01.2005, 14:53
@shotgun

gewinnprogie ist in dem fall schon besser, aber auch nicht das gelbe vom ei.
mehr setzen als gewinnen ist auch nicht fein,ausserdem bei +-+-+-+-+-+
gibts einen auf die birne


:bash:
danke für den netten empfang

lg der dude :D :rolleyes:

Shotgun
21.01.2005, 16:58
@the dude

Bei deinem Beispiel kriege ich ein schlechtes Gewissen DDP gegenüber, dem ich auch noch meine Version einer Mischung aus mehreren Gewinnprogris posten wollte.
Zu deinem Beispiel +-+-+-usw.:

Genau diese Abfolge ist der Grund, warum ich alle Gewinnprogri's mit einem doppelten ersten Satz und folgender Degression spiele.

Beispiel: (2-2 steht für Satz auf 2 Dutzende,+=Gewinn, -ist Verlust)

2-2 + +2
1-1 - 0
2-2 + +2
1-1 + +3
1-1 + +4
2-2 - 0
2-2 + +2
1-1 - 0
2-2 + +2
1-1 - 0
usw.

Bei Intermittenzen läuft es also auf 0 hinaus und nicht auf den :bash:
Da du aber eine theoretische Chance von 2 zu 1 hast, kann man sehr kapialschonende, aber auch sehr ertragsarme Strategien entwickeln. Andererseits macht es hier am ehesten Sinn, auf ein Stück von großem Wert zu spielen. Aber immer selektiv, wobei es am einfachsten ist, fikriv mitzubuchen und nach langer minusstrecke mal anzugreifen. Klappt dann recht oft, aber natürlich nicht immer.

The dude
21.01.2005, 17:10
@shotgun

Ich muss sagen,dass ich bei meinem beitrag nur einfache gewinnprogies gemeint habe.

ich hab nämlich deinen beitrag zu den dutzend progies nicht gefunden, tut mir echt leid, mein fehler! :unsure:
du hast recht, wenn man einen vorlauf(fiktiv) von ca. 4 verlust coups in folge abwartet,
lassen meisten die treffer nicht mehr lange auf sich warten!

lg und nochmal sorry :unsure:

der dude

ps. wo ist dein beitrag zu den progies

Shotgun
22.01.2005, 15:28
@the dude

Sorry, nicht dein Fehler sondern meiner. Den Beitrag hatte ich nämlich noch bei Paroli gepostet, also konntest du ihn hier gar nicht finden. Falls es dich interessiert kannst du dir aber den Beitrag "Menü von Gewinnprogri's" (oder so ähnlich) reinziehen. Viel wesentlicher ist es aber, falls du zu der seltenen Spezies gehören solltest, die etwas lernen möchte und nicht schon alles weiß, den Blick für "Nebensächliches" zu schulen. Oder ist dir aufgefallen, daß bei meinem Beispiel 4 Minussätze gerade 6 Gewinnsätze gegenüber stehen? Vernachlässigen wir mal die Zero, so haben wir also nach dieser Permanenz noch 2 Treffer Guthaben für die Zukunft. Ob wir die beiden Treffer auch bekommen bzw. wann, daß ist natürlich die ganz große Frage.

Shotgun

The dude
22.01.2005, 16:26
@shotgun

macht nichts alles in butter,
ja ich gehör zu den leuten die noch viel lernen wolln,
ich muss sagen von dir hab ich auch schon die ein oder andere sache ubernommen.
ich spiele jetzt auch meinstens nur gewinn gesteigert!!!
aber nicht auf dzt sondern ec auf tendenz!! :rolleyes:
aber wie hast du das jezt mit deinem ltzten beitrag gemeint? :unsure:

du hilft uns allen weiter, danke :respect: :respect:

der dude

Shotgun
22.01.2005, 17:18
@the dude

Ganz einfach, ohne Zero sollten 4 Verlustsätzen 8 Gewinnsätze gegenüberstehen, so habe ich das gemeint. Man könnte also sagen, wir haben uns durch diese Taktik (da Ergebnis +/- 0) ein Guthaben von 2 Gewinnsätzen für die Zukunft erarbeitet.

Kleine Denksportaufgabe, die dir vielleicht zeigt, daß da mehr zu beachten ist als das Offensichtliche, wenn man wenigstens die Chance haben will, etwas zu gewinnen.

Wir spielen folgendes, simples Spiel:

Satz auf TVP (3er-Transversale), und zwar immer bis zum Teffer, längstens aber 12 mal. Ist bis dahin kein Treffer eingetreten, haben wir einen Platzer. Alles klar?

Also eine TVP (Marsch ist egal) wird maximal 12 mal gespielt. Gibt es einen Treffer ist der Angriff beendet, gibt es 12x keinen Treffer haben wir einen Platzer.
Die Partie bringt folgende Ergebnisse:

1) Treffer 3. Coup = +9
2) Platzer = -12
3) Treffer 5. Coup = +7
4) Treffer 6. Coup = +6
5) Platzer =-12
6) Treffer 1. Coup = +11
7) Treffer 7. Coup = +5
8) Platzer = -12
9) Treffer 2. Coup = +10
10) Treffer 1. Coup = +11
11) Platzer = -12
12) Treffer 5. Coup = +7
13) Treffer 6. Coup = +6
14) Platzer =-12
15) Treffer 1. Coup =+11

Saldo: +23 (wenn ich mich nicht verzählt habe)

Also eine Superpartie, leider ist es eher die Ausnahme als die Regel das die Treffer so schön früh kommern und somit den Saldo ins Plus hieven.

1. Aufgabe: Versuche eine Buchführung zu finden, in der die Platzer nicht als solche erscheinen. Ziemlich simpel, ich weiß, ist aber Grundlage für das, worauf ich dann eigentlich hinaus will.

Na, wie sieht's aus? Lust, die Lösung zu suchen?

Shotgun

The dude
22.01.2005, 17:51
@shotgun

ich hab keine ahnung ob das stimmt was ich hier von mir gebe,aber ich denke mal du meinst das so:

1) +
2) -
3) +
4) +
5) -
6) +
7) +
8) -
9) +
10) +
11) -
12) +
13) +
14) -
15) +

ich hoffe das war die lösung,denn sonst habe ich deine aufgabe nicht richtig versanden. wenns nicht so aussehen soll dann geb ich mir selbst eine :bash:

lg und hoffentlich bekomm ich nen 1er ins zeugnis

der dude

Shotgun
22.01.2005, 18:10
@the dude

Nene, mein Lieber, so einfach war es denn doch nicht gemeint.

Die "normale" Buchführung der meisten dürfte ja wohl so aussehen:


<pre>
SATZ "+/- SALDO
1 - -1
1 - -2
1 + +9 Ende 1. Angriff
1 - -1
1 - -2
1 - -3
1 - -4
1 - -5
1 - -6
1 - -7
1 - -8
1 - -9
1 - -10
1 - -11
1 - -12 Platzer 2. Angriff

usw.

</pre>

Man könnte noch in einer Spalte den jeweiligen Gesamtsaldo ausweisen, nach diesen 2 Angriffen wären das also +9-12=-3. Am Ende der 15 Partien hätten wir dann eine lange Liste der Treffer und Platzer. Ich möchte das nun aber gerne so gestalten (in der Buchführung) das dort keine Platzer erscheinen. Und zwar so logisch und nachvollziehbar und ohne Intuitivkomponente, daß es auch programierbar ist.

Keine Idee? Tip: Unterteilen in 3 Gruppen a&#39; 4 Sätze (als eine Lösungsmöglichkeit). Und: Muß man denn immer alles untereinander schreiben? Also, laß die grauen Zellen rauchen.

Shotgun

The dude
22.01.2005, 18:27
@shotgun

da ich von programieren keine ahnung habe kann ich diese aufgabe schon wieder nicht bewältigen&#33; :mauer: :wallbash:

tut mir echt leid, aber ich möchte das alles lernen,zeig mir wie es funktioniert.

lernfähig bin ich ja noch,da ich erst 20 bin :lach:

bin echt gespannt drauf, :wavey:

gruss der dude

Shotgun
22.01.2005, 18:39
@the dude

Ich kann auch nicht programieren und darum geht es auch gar nicht. Es geht darum, sich einen Blickwinkel zu schaffen der mehr sieht als das Offensichtliche; das sehen alle und alle scheitern mit ihren mathematischen Systemen. Ich auch, logisch. Deshalb spiele ich auch nicht stur ein System oder hoffe auf einen Dauergewinnkracher. Das wäre vertane Zeit.
Aber wenn du kapierst warum es so ist und dir sagst: Warum soll ich zum 1.000sten mal nach einem System suchen, bei dem nach 3 x Rot auf Schwarz gesetzt wird (im übertragenen Sinne) sondern dir sagst: Schauen wir mal nach Wegen, die vielleicht wirklich noch keiner gegangen ist, da sie eben nicht offensichtlich sind - dann steigen deine Chancen allein deshalb, weil du einen wesentlich besseren und differenzierteren Überblick über das Spiel als solches kriegen wirst. Darum geht es jetzt erstmal. Die Lösung erstelle ich eben unter Ecxel und poste sie dann. Falls du dann noch Lust hast kommt die nächste Frage, und diesmal wirst du dich etwas mehr anstrengen müssen. OK?

Shotgun

Shotgun
22.01.2005, 19:07
<pre>
1-4 5-8 9-12 Saldo
+9 - - +1
- - +11 +2
- +10 - +2
- - +11 +3
- +10 - +2
- - +10 +2
+11 - - +3
- - +11 +3
- +10 - +2
- - +11 +3
</pre>



Nun hoffe ich, daß ich es einigermaßen verständlich erklärt bekomme. Dieser kleine Trick in der Buchführung bringt nämlich durchaus einen Effekt. Aber dazu später.

Zur Buchführung: Wir unterteilen uns ein Blatt in drei Spalten (wie oben) und tragen nun die Partieergebnisse in diese ein. Also erste Partie Treffer im 3. Satz, +9, unter 1-4 notiert. Nun gibt es 12 vergebliche Angriffe, also einen Platzer. Den schreiben wir rotzfrech quer weiter (die Striche unter 5-8 und 9-12) sowie dann in der nächsten Spalte und so weiter. Einen Angriff nach dem anderen, immer Zeile für Zeile weiter. Warum auch nicht? Können wir doch machen wie wir wollen und nicht so wie alle oder wie sehe ich das?

Falls verstanden, nun das nächste Problem: Wie können wir es anstellen, daraus einen Nutzen zu ziehen, denn sonst wäre der Aufwand ja Peng? Eine Idee? Tip: Wir spielen mit 2 verschiedenen Stückgrößen.

Shotgun

Shotgun
22.01.2005, 19:10
Nachtrag: Ein Strich entspricht natürlich immer 4 vergeblichen Sätzen und schlägt somit auch mit -4 zu Buche. Daraus ergibt sich aber auch, daß ein Treffer im 6. Coup einmal einen Strich (-4) und dann +10 bringt.

Kapiert das jemand (außer mir)?

Shotgun

DanDocPeppy
22.01.2005, 19:16
Hi Shottie&#33;

Mensa für Anfänger? Oder doch nur ein "ums Eck denken"?
Weiter so, machs spannend&#33; :respect:

LG
DanDocPeppy

The dude
22.01.2005, 19:27
@shotgun

ich hab leider keine zeit mehr,meine freundin hat geburtstag
und das heisst feiern&#33;&#33;

ich melde mich morgen wieder zu wort&#33;

bitte machs weiter so spannend, ich fress alles in mich hinein
bis morgen und schönen adend

lg der dude :wavey: :wavey:

Shotgun
22.01.2005, 19:30
Viel Spaß&#33;

Alles ist wichtiger als die Zockerei, nie vergessen&#33;&#33;

Shotgun

Shotgun
22.01.2005, 19:34
@DanDocPeppy :wavey:

Hi Doc,

wie wäre es denn mit einem Lösungsvorschlag von Dir? Aber da du ein "Profi" bist gleich die Zusatzfrage: Welchen Effekt könnte eine solche Buchung langfristig haben? Denn sowas macht doch keiner, wenn es nix besseres bringt als einen feuchten Pferdefurz. :lach:

Shotgun

bobby
22.01.2005, 20:14
Originally posted by Shotgun@22.01.2005 - 20:07

<pre>
1-4 5-8 9-12 Saldo
+9 - - +1
- - +11 +2
- +10 - +2
- - +11 +3
- +10 - +2
- - +10 +2
+11 - - +3
- - +11 +3
- +10 - +2
- - +11 +3
</pre>




Falls verstanden, nun das nächste Problem: Wie können wir es anstellen, daraus einen Nutzen zu ziehen, denn sonst wäre der Aufwand ja Peng? Eine Idee? Tip: Wir spielen mit 2 verschiedenen Stückgrößen.

Shotgun
Nabend

Also ich würde die jeweilige TVP in Spalte 1-4 und 5-8 mit der kleineren Stückgrösse spielen und sobald sich die gerade angespielte TVP in Spalte 9-12 befindet mit der grösseren, ob dies aber dann von nutzen ist weiss ich nicht :D , dafür wäre mir der Auschnitt zu klein.

gruss bobby

DanDocPeppy
22.01.2005, 21:52
Hi Cowboy&#33;

wie wäre es denn mit einem Lösungsvorschlag von Dir? Aber da du ein "Profi" bist gleich die Zusatzfrage: Welchen Effekt könnte eine solche Buchung langfristig haben? Denn sowas macht doch keiner, wenn es nix besseres bringt als einen feuchten Pferdefurz.
Ich weiß nicht so recht, vielleicht folgendes:
Low/High-Variante hast du ja schon angedeutet.
Jede Spalte für sich als eine Quasi-Tischtendenz.
Low bei Erwartung eines Verlustes, High bei Gewinnerwartung - Vielleicht sogar eine Progression (welche auch immer) bei High.

In dem praktischen Spiel würde es bedeuten:
Die nächsten 20 Coups LOW, das ergibt eine volle Zeile mit 3 Minussen + 2 Minusse in der übernächsten Zeile linke und mittlere Spalte.
Dann rechne ich mit einem Plus in der 3. Spalte (klare Intermittenzen) und setzte entsprechend HIGH&#33;
:think:

Der Effekt einer solchen Buchhaltung? -> Na Dauergewinn natürlich&#33;&#33;&#33;
(Scherz beiseite, da muß ich nochmal nachdenken darüber. Vielleicht hats eher was mit PP und Sinuswellen zu tun...)

LG
DanDocPeppy

Shotgun
22.01.2005, 22:10
@DDP

Es ist viel simpler, Cowboy. Aber trotzdem Wirkungsvoll, wenn auch keine Garantie für einen Dauergewinn (gibt&#39;s nämlich nicht, um mal was Neues zu verkünden).
Näheres morgen, meine Heia ruft schon laut und deutlich.

Shotgun

Shotgun
23.01.2005, 07:10
@Rubin

Sorry das wir deinen Thread so mißbrauchen. Ich werde im laufe des Tages mal versuchen, die themenfremden Postings in einen neuen Thread zu verschieben.

@all

Eines vorweg: Diese Buchungsmethode allein bringt nichts, sie soll nur eine Anregung sein, um mal nach neuen oder anderen Möglichkeiten zu schauen. Eine ähnliche Buchung ist z.B. eine der Grundzutaten (zusätzlich noch etwas "Treibmittel" und ein paar Rosinen) um die HH-Permanenzen (als fortlaufende Permanenz betrachtet) mit 4,3etwas Prozent im Gleichsatz zu überleben. Trotzdem bin ich davon überzeugt, daß dieses Ergebnis nur daher rührt, daß die Killerpermanenz da halt lediglich noch nicht aufgetaucht ist.
Aber mit Hirn gespielt, mit überlegtem Kapitalmanagement und Verlustbegrenzung ist damit wie auch mit anderen Systemen durchaus was drin, nur eben wahrscheinlich nicht auf Dauer.

Nun geht es also weiter. Wenn wir die quergeschriebenen Sätze als jeweils eine Partie betrachten (oder ist das verboten?) sehen wir, daß wir nur noch 10 Partien und keinen Platzer haben. Das senkt doch schon mal (wenn auch eher rein optisch) den Frustfaktor. Nun versuchen wir aber, die Partien auch satzmäßig so zu bespielen, als orientiere sich das Spiel an den von uns gebuchten Partien.
Also wir nehmen unsere 2 Stückgrößen, der Grundeinsatz sei 3 Stücke, danach setzen wir mit 1 Stück fort, und schauen uns die erste Zeile an. Treffer in den ersten 4 Sätzen im 3. Coup (deshalb +9, logisch), danach 8 Verlustsätze. Nun machen wir folgendes: Wir spielen mit 3 Stücken bis zum ersten Treffer, danach wird die "Zeile" mit 1 Stück zu Ende gespielt. Neue Zeile, es geht wieder mit 3 Stücken los.
Also erste Zeile: Treffer im 3. Coup mit Stückgröße 3=+27 Stücke, danach wird die Zeile mit Stückgröße 1 beendet, also -8, gesamt +19.
Wie würde die ganze Partie, so gespielt, ausgehen?

Shotgun

DanDocPeppy
23.01.2005, 09:15
Cool, Shotgun&#33;

Du beherrscht es, das "Ums Eck denken"&#33;

Sicher hast du anno dazumal auch das Ziegenproblem gelöst, nicht wahr?

LG
DanDocPeppy

bobby
23.01.2005, 09:15
Originally posted by Shotgun@23.01.2005 - 08:10

Wie würde die ganze Partie, so gespielt, ausgehen?

Shotgun
Hallo

So gespielt würde die Partie ein Plus von 128 Stück bringen, wenn ich das jetzt richtig verstanden habe.

Gruss bobby

Shotgun
23.01.2005, 09:31
@bobby

Absolut korrekt&#33; :smdaumen:

Wenn man diese Buchführung über eine längere Permanenz durchführt, stellt man ein interessantes Phänomen fest: Je nach Verlauf verwandeln sich bis zu 30% der Platzer in Treffer bzw. zumindest in eine ausgeglichene +/- Null Partie.
30% weniger Platzer - für wen hört sich das nicht gut an? Aber wer sieht den Grund dafür? Denn einfach hinzunehmen, daß es so ist, das ist das eine. Das "Warum" zu begreifen etwas anderes und viel wichtigeres.
Welche Möglichkeit könnte uns eine derartige Buchung denn noch bieten? Jemand eine Idee?

Shotgun

Shotgun
23.01.2005, 09:35
@DDP

Ziegenproblem? Also, da sollte eine 7,62mm ausreichend sein.

Shotgun :gunsmile:

bobby
23.01.2005, 12:09
Hallo

Also ich hab das jetzt mal bischen nachgespielt, wirklichen Vorteil konnte ich aber samt nachspielen keinen erkennen in dieser Buchführung.
Bei deinen ausschnitt oben ja da bringts etwas 2 Treffer, einen Verlust, aber wo läufts den auch in echt so schön nach diesen Schema?


<pre>
1-4 5-8 9-12 1-4 5-8 9-12
30 10 9 -12 -12 27
-12 -12 -12 -12 -12 -12
-12 33 -4 -12 -12 -12
-12 -12 33 -12 27 -4
-12 33 9 -12 -12 -12
-12 24 9 -12 -12 -12
24 -4 -4 -12 -12 -12
30 -4 -4 -12 -12 -12
-12 33 -4 -12 -12 30
-12 33 -4 24 -4 -4
-12 27 -4 -12 30 10
-12 -12 -12 -12 -12 -12
-12 -12 30 -12 24 -4
-12 -12 24 33 -4 -4
33 -4 -4 30 -4 -4
-12 -12 24 -12 -12 30
-12 30 -4 -12 27 -4
-12 -12 -12 -12 -12 -12
-12 24 -4 -12 -12 -12
-12 33 -4 -12 -12 -12
-12 33 -4 -12 -12 -12
-12 -12 24 -12 -12 -12
-12 -12 -12 33 -4 9
24 -4 9 -12 -12 -12
-12 33 -4 33 -4 11
-12 -12 -12 24 8 10
24 8 -4 -12 -12 30
-12 -12 -12 -12 -12 -12
27 -4 10 24 11 -4
27 -4 -4 -12 -12 -12
-12 8 9
</pre>


Hier bei meiner gespielten Zahlenfolge sehe ich da gar keinen Vorteil mehr, die erste Partie links bringt ein Plus von 211 Stück, die zweite Partie rechts bringt ein Minus von 247 Stück.

Bin schon gespannt auf dein nächstes Posting um vieleicht doch noch was zu erkennen, was ich jetzt nicht sehen kann.

Gruss bobby

Shotgun
23.01.2005, 13:58
@bobby

Hallo,

da hast du natürlich zwei gute Beispiele gepostet. So schön wie in meinem Beispiel läuft es natürlich in "echt" so gut wie nie. Ich will hier ja auch kein perfektes System posten, ja eigentlich gar kein System, sondern nur aufzeigen, das man vieles im Roulette unter verschiedenen Blickwinkeln betrachten sollte um weiterzukommen.

Nun gut, schauen wir uns deine Beispiele mal an. Die rechte Permanenz ist natürlich der Horror. Und damit haben wir auch einen Ansatz, den wie untersuchen und analysieren sollten.
1.) Ich wette mit dir, wen du die Partie nach "normaler" Buchführung betrachtest wirst du noch mehr Platzer zählen als hier. Sieht man schon auf den ersten Blick, wenn in zwei aufeinander folgenden Zeilen drei - in Folge stehen. Also haben wir einen Vorteil gegenüber dem "normalen" Spiel.
2.) Ist diese Permanenz ein Ausreißer oder das statistisch im Mittel zu erwartende? Ich würde sagen, sie ist ein extremer Ausreißer, denn im Schnitt erhalten wir normal ca. 36 Platzer auf 64 Treffer, hier scheint es eher umgekehrt zu sein.
3.) Ist dieses extreme Auftreten von Platzern der Ausgleich für zuvor besonders gut gelaufene Gewinnpartien? Falls ja, dann habe ich als Spieler, der die Wahrscheinlichkeiten kennt, längst meine Stückgrößen variiert. Sollte das überdurchschnittliche Auftreten der Platzer aber kein Ausgleich sein, so kann ich mit einem zumindest annähernden Ausgleich für die Zukunft rechnen.
Sicherer ist es, nur anzunehmen, daß nach die Platzerphase zumindest wieder eine der Wahrscheinlichkeit entsprechende Verteilung auftreten wird.
Derartige Schwankungen sind leider nicht zu vermeiden, jedenfalls kenne ich keine Technik, die es zuverlässig bewerkstelligt kriegt. Und wie gesagt, es geht mir eigentlich nicht um ein fertiges System, sondern darum aufzuzeigen, daß man immer eine Spur weiter bzw. ein Problem oder eine Permanenz auf alle Aspekte hin betrachetn sollte. Wenn ich einen Permanenzausschnitt wie dein Beispiel (oder meines) sehe, dann muß das Hirn rattern und möglichst mehr erkennen als nur das, was für alle offensichtlich ist.

Shotgun

bobby
23.01.2005, 16:35
Hallo

Linke und rechte Permanenz sind die selben Zahlen Casino Austria Cercle, nur habe ich links Glücksgriffe gemacht und rechts Nieten gezogen :D

Linke Seite, kleiner Buchungsfehler in der Letzten Spalte die plus 8 sind Plus24
Hier waren 45 Angriffe unter 325Coups davon 12 Angriffe im Minus, 33 Angriffe im Plus.
Ergibt in Prozent, 73% Gewinnangriffe gegen 27% Verlustangriffe.
Plus 227 Stück
Angriffsauswertung
3+, 1-, 1+, 1-, 7+, 1-, 3+, 2-, 3+, 1-, 2+, 1-, 3+, 1-, 1+, 1-, 3+, 1-, 2+, 1-, 3+, 1-, 2+

Rechte Seite
Hier waren 39 Angriffe unter 325coups davon 18 Angriffe im Minus, 21 Angriffe im Plus.
Ergibt in Prozent, 54% Gewinnangriffe gegen 46% Verlustangriffe
Minus 247 Stück
Angriffsauswertung
1+, 2-, 1+, 5-, 2+, 1-, 2+, 1-, 3+, 1-, 2+, 5-, 2+, 1-, 6+, 1-, 2+, 1-

Als extremen Ausreisser würde ich dies aber bei 54 zu 46% auch nicht sehen, eher noch im Bereich "normal*".

*normal was ist im Roulette den schon normal :D


Ich weiss schon das du kein System damit vorstellen willst sondern eben nur eine Möglichkeit was neues zu finden, das ist dir ja auch gut gelungen und es macht auch Spass neue Ideen zu testen, ich werde mich da nun noch tiefer reindenken und das mal über einen längeren Zeitraum beobachten.

Gruss bobby

Shotgun
23.01.2005, 19:16
@bobby :smdaumen:

Ich muß gestehen, daß ich mir deine Partien gar nicht so genau angesehen hatte. Mir sind nur die Serien von Platzern in der rechten Partie gleich ins Auge gesprungen.
Ich habe mir mal die Unterlagen rausgekramt, als ich angefangen habe mit dieser Technik zu experimentieren. Dokumentiert sind 431 Angriffe, was ca. auch dem Spiel in einem Realcasino in einem Monat entsprechen dürfte (mit Vorläufen ca. 7.000 Coups, leider nicht mitgezählt). Gespielt wurde auf die längste Ausbleiber-TVP, ganz simpel. War ja auch nur zum Testen und zur Weiterentwicklung.
Ergebnisse:
431 Partien, davon 139 Platzer, was 32,25 % entspricht. Zu erwarten waren 36,25%, also 4% Platzer "zu wenig".
Aber nu kümmts: Durch die andere Buchung wurden diese Platzer sogar auf 98 reduziert, was zu einem Ergebnis im Gleichsatz bei Stückgröße 3/1 (wie auch in deinem Test) von immerhin 569 Stücken führte.
Als äußerst bescheidener Mensch finde ich das schon recht beachtlich, auch wenn ein Teil davon auf die 4% "Platzer zu wenig" gehen dürfte.
Oder sehe ich das nu ganz falsch? Aber langfristig ist nur durch diese Buchung und die damit verbundene Satztechnik kein Blumentopf zu gewinnen, da hast du ganz Recht, aber das hatte ich auch eingangs schon geschrieben. Da muß man sich noch etwas dazu basteln, aber der Möglichkeiten sind etliche (oder so). :lol:
Bei den 431 Angriffen ging es übrigens über ca. 300 Partien immer nur hübsch mal rauf, mal runter mit dem Saldo. Das nervt durchaus. Allerdings bewegte es sich ingesamt zwar langsam aber stetig immer höher. Und dann kommen plötzlich 15 Partien in Folge wo die Glücksfee grinst, und es schießt dich rauf auf 600 und mehr, nur um dann langsam wieder abzubauen, weil die Platzer wieder ihren Anteil zurückerobern.
Aber wie du schon schreibst, was ist schon normal beim Roulette?
Ansonsten sind 10% mehr oder weniger schon ganz beachtlich, finde ich. Denn 10% mehr Platzer bedeuten im Umkehrschluß auch 10% Treffer zu wenig.

Shotgun :wavey: