PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Mein erstes Pleinspiel


MaxPower
05.10.2009, 15:23
Pleinspiel auf die Abweichung vom durchschnittlichen Abstand.

Eine Zahl wird im Durchschnitt alle 37 Coups einmal getroffen.
Leider eben nur im Durchschnitt, sonst wären wir ja jetzt alle im Casino....

Die Idee:
Man ermittelt fortlaufend für jede Zahl seid wie vielen Coups sie nicht mehr erschienen ist.
Beispiel
0 14 Coups
1 19 Coups
2 2 Coups
3 112 Coups
4 6 Coups
usw.

Wenn man jetzt alle Coups addiert und durch 37 teilt, so erhält man einen Indikator, der um 37 zappelt.

Die Grafik zeigt einen Beispielverlauf über ca. 6000 Coups.

http://www.dc-campus.net/attachment.php?attachmentid=95&stc=1&d=1254752478

Das Spiel:
Bei einer Abweichung von +4 wird auf das Erscheinen von Zahlen mit großem Abstand gesetzt.
Bei einer Abweichung von -4 wird auf das Erscheinen von Zahlen mit kleinem Abstand gesetzt.

Progressionsvorschlag
Steigt die Abweichung weiter an (z.B. auf + bzw. – 6) wird der Einsatz um ein Stück erhöht.

Man könnte die Einsätze der zu spielenden Pleins auch vom jeweiligen Abstandswert abhängig machen. Werden kurze Abstände erwartet, dann wird die aktuelle Zahl (Abstand 1) etwas höher belegt, als beispielsweise die Zahl mit dem Abstand 5.

So wird entweder einmal hoch gewonnen oder mehrmals etwas kleiner, wenn sich der Durchschnittsabstand wieder in Richtung 37 bewegt.

Was halten die Profis hier von so einem Ansatz?
Gab es schon mal Untersuchungen in dieser Richtung?

LG
Max

MaxPower
05.10.2009, 15:32
Oben ist ein Fehler drin.(kann man Beiträge hier nicht editieren?)
<?xml:namespace prefix = o ns = "urn:schemas-microsoft-com<img src=" /><o:p></o:p>
Bei einer Abweichung von +4 wird auf das Erscheinen von Zahlen mit großem Abstand gesetzt.
Bei einer Abweichung von -4 wird auf das Erscheinen von Zahlen mit kleinem Abstand gesetzt.<o:p></o:p>
<o:p></o:p>
So sollte es passen. <o:p></o:p>
<o:p></o:p>
LG<o:p></o:p>
<o:p></o:p>
Max

Serienkiller
05.10.2009, 17:00
Hallo MaxPower,

wenn ich das bei Aprilscherz richtig mitbekommen habe, so kann man ab dem 10. Posting editieren (Du hast es also gleich geschafft).

Deine Idee finde ich gut, jedoch im Casino aufgrund der Buchung wahrscheinlich schwer umzusetzen. Evtl. Mal ausprobieren, wie es sich auf den TvP verhält, ob es da auch noch praktikabel ist. Das teilen durch 12 kann man sich auch sparen, da es ja im Grunde das gleiche Ergebnis liefert (nur eben mal 12). Es wäre dann ja im Grunde nur +11 -Ausbleiben des letzten Coups zu berechnen. Die Zero würde ich dabei als Verlust abschreiben, aber nicht mitzählen.

Gruß
Serienkiller

MaxPower
05.10.2009, 17:27
Hallo Serienkiller,

Du hast es also gleich geschafft

Na dann schreib ich halt noch was...

Wie geht’s denn so? Scheint bei Euch die Sonne? :lol:

Der Buchungsaufwand ist sicherlich zunächst nur im OC mit Softwareunterstützung spielbar.

Es geht auch erst mal nur um die Idee.

Erst wenn es ins Plus läuft, würde ich versuchen beim Saalchef die Erlaubnis für einen PDA einzuholen. :wild:

Neben dem Buchungsaufwand braucht man ja auch einen recht langen Vorlauf, denn erst wenn jede Zahl einmal gefallen ist, hat man alle Abstände beisammen.

Ich finde die relativ geringen Schwankungen des Indikators so spannend.
Wenn man die mit den Schwankungen von EC vergleicht ... der reinste Kindergeburtstag.

Wenn ich gleich noch Lust habe, werde ich die Idee mit den Transversalen mal checken.

LG
Max

MaxPower
05.10.2009, 17:34
Auszug aus der Protokolldatei

http://www.dc-campus.net/attachment.php?attachmentid=96&stc=1&d=1254760445

1. Wert : die gefallene Zahl
2. Wert : Ausgeblieben seid ... Coups
3. Wert : Durchschnitt aller Ausbleibercoups

LG

Max

MaxPower
05.10.2009, 18:42
Durchschnittsabweichung bei TVP

http://www.dc-campus.net/attachment.php?attachmentid=97&stc=1&d=1254764512

LG

Max Power

robodoc
07.10.2009, 17:18
Hallo Serienkiller,

Erst wenn es ins Plus läuft, würde ich versuchen beim Saalchef die Erlaubnis für einen PDA einzuholen. :wild:

LG
Max


Hallo Max,
ist das dein Ernst, würde es dir der Saalchef erlauben, eine technische Schreibhilfe (so nenn ich das mal) im Casino anzuwenden?

Grüße
robodoc

Serienkiller
07.10.2009, 17:26
@robodoc

Wenn man den Croupier höflich fragt, dann sagt er einem auch schon mal den nächsten Coup voraus:lach: ( Hab ich schon erlebt!).

Gruß
Serienkiller

Ciro
07.10.2009, 18:44
@Max Power

Gratuliere, ein Denkansatz, der mehr als nur lesenwert ist. Das genauere Regelwerk für die Begrenung von Tisch- und Spielkapital und Regularien für Angriff und Abbruch wird sich beim Tüfteln und Prüfen finden. Auch nicht angedacht sind die Mehrfachangriffe, wenn, gezwungenermassen mehrere Zahlen spielbar werden. Aber, ich werde mir mal Deine Gedanken auf Papier umlegen und anhand einer Permanenz sehen was dabei rauskommt.

Ciro

plus-minus
07.10.2009, 21:41
@MaxP,

Pleinspiel auf die Abweichung vom durchschnittlichen Abstand.

Eine Zahl wird im Durchschnitt alle 37 Coups einmal getroffen.
Leider eben nur im Durchschnitt, sonst wären wir ja jetzt alle im Casino....

Die Idee:
Man ermittelt fortlaufend für jede Zahl seid wie vielen Coups sie nicht mehr erschienen ist.
Beispiel
0 14 Coups
1 19 Coups
2 2 Coups
3 112 Coups
4 6 Coups
usw.

Wenn man jetzt alle Coups addiert und durch 37 teilt, so erhält man einen Indikator, der um 37 zappelt.

Die Grafik zeigt einen Beispielverlauf über ca. 6000 Coups.

http://www.dc-campus.net/attachment.php?attachmentid=95&stc=1&d=1254752478

Das Spiel:
Bei einer Abweichung von +4 wird auf das Erscheinen von Zahlen mit großem Abstand gesetzt.
Bei einer Abweichung von -4 wird auf das Erscheinen von Zahlen mit kleinem Abstand gesetzt.

Progressionsvorschlag
Steigt die Abweichung weiter an (z.B. auf + bzw. – 6) wird der Einsatz um ein Stück erhöht.

Man könnte die Einsätze der zu spielenden Pleins auch vom jeweiligen Abstandswert abhängig machen. Werden kurze Abstände erwartet, dann wird die aktuelle Zahl (Abstand 1) etwas höher belegt, als beispielsweise die Zahl mit dem Abstand 5.

So wird entweder einmal hoch gewonnen oder mehrmals etwas kleiner, wenn sich der Durchschnittsabstand wieder in Richtung 37 bewegt.

Was halten die Profis hier von so einem Ansatz?
Gab es schon mal Untersuchungen in dieser Richtung?

LG
Max

hast Du da nicht einen Gedankenfehler? Die Statistik zeigt Dir ja erst

den Durchschnitt wenn die jeweiligen Zahlen erschienen sind.

Du müsstest nun ALLE Zahlen die jeweils für einen Angriff in Frage kommen

setzen.Da würdest Du Dich aber wahrscheinlich verbluten.

Die Idee eine Komprimierung aller gefallenen Zahlen als Indikator zu

verwenden ist gut und ausbaufähig! So was Ähnliches wurde schon vor

zig-Jahren ventiliert aber ich weis nicht mehr wie die Sache ausging.

Das Spiel auf die T.P. zu verlegen würde ausserdem das Trinkgeld in den

Landcasinos ersparen!

l.g.

plus-minus

MaxPower
07.10.2009, 22:57
Hallo Ciro,

Auch nicht angedacht sind die Mehrfachangriffe, wenn, gezwungenermassen mehrere Zahlen spielbar werden

Es sind durchaus mehrere Zahlen gleichzeitig zu bespielen.

Wartet man auf Zahlen mit großen Abständen, dann wären theoretisch alle Zahlen zu belegen,
die länger als 37 Coups nicht erschienen sind, weil diese den Durchschnitt wieder senken würden,
wenn sie erscheinen.

Meine Idee ist: Die jeweiligen Kandidaten mit unterschiedlich hohen Einsätzen zu belegen.

Vielleicht 3 unterschiedliche Einsätze
Z.B.
Zahlen > 37 Einsatz 1 Stücke
Zahlen > 74 Einsatz 2 Stücke
Zahlen > 111 Einsatz 3 Stücke

Alternativ könnte man auch mal testen, nur eine bestimmte Anzahl an Kandidaten zu bespielen.

Hallo plus-minus,

Du müsstest nun ALLE Zahlen die jeweils für einen Angriff in Frage kommen
setzen. Da würdest Du Dich aber wahrscheinlich verbluten.


Völlig korrekt.

Trotzdem sehe ich hier einige Vorteile.

Die Grafik zeigt, dass es dem Zufall scheinbar nicht gelingt, sich lange in extremen Abweichungen aufzuhalten.
Verglichen mit Schwankungen von EC scheint es hier eher einen Bedarf zum Ausgleich zu geben.


Das Spiel auf die T.P. zu verlegen würde ausserdem das Trinkgeld in den
Landcasinos ersparen!

Klar sind hier einige Vorteile zu sehen.
Geringerer Buchungsaufwand, geringerer Vorlauf (Es dauert halt nicht so lange, bis alle TV erstmalig erschienen sind) und natürlich das Trinkgeld.

Ich werde trotzdem zunächst die Idee auf Plein untersuchen und ggf. später umbauen.

Ist ja zunächst erst mal nur eine Idee.
Von einer spielbaren Strategie bin ich noch sehr weit entfernt.

Dann kann man sicherlich mal untersuchen, ob sich die Strategie auf TV adaptieren lässt.


So was Ähnliches wurde schon vor
zig-Jahren ventiliert aber ich weis nicht mehr wie die Sache ausging.


Vermutlich waren die Ergebnisse dann nicht besonders toll. :schreien:

LG
Max

MaxPower
08.10.2009, 00:12
Hallo Ciro,


Aber, ich werde mir mal Deine Gedanken auf Papier umlegen und anhand einer Permanenz sehen was dabei rauskommt.



Hab ein kleines Hilfsprogramm, welches die Abstände
mitplottet und den Indikator berechnet.

http://www.dc-campus.net/attachment.php?attachmentid=108&stc=1&d=1254962397

Vielleicht kannst Du es gebrauchen.

Einfach immer auf die gefallene Zahl klicken.

LG
Max

MaxPower
08.10.2009, 17:14
Hallo Forscher,

hab noch etwas an dem Hilfsprogramm gebastelt.

http://www.dc-campus.net/attachment.php?attachmentid=111&stc=1&d=1255018391

Erläuterungen:

Links klickt man auf die gefallene Zahl .

Rechts davon sieht man, seid wie vielen Coups die
Zahlen nicht mehr gefallen sind.

Daneben ist eine Art Permanenzanzeige mit 3 Spalten.
1. die gefallene Zahl
2. wie lange war die Zahl nicht mehr erschienen
3. Der Indikator (Summe aller Abstände / 37)

Ganz rechts sieht man noch die Verteilung von Restanten, Normalos und
Favoriten der aktuellen Rotation (die letzten 37 Coups rollierend)

Unten sind die Zahlen mit geringen Abständen
Dann die Zahlen mit den höchsten Abständen (die längsten Ausbleiber)

Unten werden die Restanten, Normalos und Favoriten angezeigt.

LG
Max

AlbertM
08.10.2009, 17:29
Hab ein kleines Hilfsprogramm, welches die Abstände
mitplottet und den Indikator berechnet.

Max

Hallo MaxP,

ich habe mal eine kleine Permanenz von 110 Coups in Dein Programm eingeklickt und die Treffer für grosse/geringe Abstände per Strichliste ausgezählt.

Die Memberzahl der grossen Abstände lag im Schnitt bei 13 = 35% von 37 Zahlen.
Die Trefferquote der grossen Abstände betrug aber 40%!

Die längste Serie der geringen Abstände betrug 8 Coups.

Die eine kleine Permanenz besagt nichts.
Sicher macht es Dir nichts aus, mal einen grossen Pool abzuklopfen?

Gruß!

Albert

MaxPower
08.10.2009, 19:20
Hallo Albert,


Die Memberzahl der grossen Abstände lag im Schnitt bei 13 = 35% von 37 Zahlen.


Das sollte nach dem 2/3el Gesetz ja auch so sein.


Die Trefferquote der grossen Abstände betrug aber 40%!

Ich vermute, dass es sich dabei um normale Schwankungen handelt,
kann aber gern mal einen Test laufen lassen.

LG

Max

MaxPower
09.10.2009, 22:54
Moin Albert,

ein paar Auswertungen habe ich gefahren.

Ich habe die Trefferabstände separat nach meinen Indikatoren untersucht.

In dieser Tabelle (http://maxpower.spacequadrat.de/dc-forum/SpielaufAbstand1.html) sieht man, in welchem Coup eine Zahl mit dem Trefferabstand >=37 jeweils getroffen wurde.

Eine zweite Tabelle (http://maxpower.spacequadrat.de/dc-forum/SpielaufAbstand2.html) zeigt, wie viele Zahlen (Abhängig vom Indikator) durchschnittlich gespielt wurden (Abstand >=37)

Es wurde unterschieden zwischen

a) der Anzahl der Zahlen mit Abstand >= 37 bei Angriffsbeginn und
b) Anzahl der Zahlen mit Abstand >=37 die im Coup unmittelbar vor dem
Treffer bespielt wurden.

Weil sich die Anzahl der Zahlen mit Abstand >=37 im Laufe eines Angriffes noch erhöhen kann.

In der ersten Tabelle kann man erkennen, dass die positiven Abweichungen des Durchschnittsindikator
deutlich überwiegen.

Eine differenzierte Untersuchung Deines Phänomens folgt in den nächsten Tagen.

LG
MaxP

P.S für die obige Untersuchung wurden ausschließlich Zahlen verwendet, die mit einem RNG erzeugt wurden.
Es ist aber ein „guter“ RNG, der nicht bereits nach ca. 2,6 Mrd. Coups von vorne anfängt, wie der normale C++ Generator.

winkel
09.10.2009, 23:40
Hi MaxPower,

schönes Programm, dass Du da gebastelt hast.
Vielen Dank, daß Du es allen zur Verfügung stellst.

gruss
winkel

winkel
10.10.2009, 11:31
Hallo Max,

ich habe mal ein bißchen mit deinem Programm rumgespielt.

so wie es jetzt da steht, spielst Du in einem Teil RNF mit Satz nur auf die Restanten.

Das andere Problem, das mir auffiel ist die Satzanweisung, bitte überprüfe doch mal ob die korrekt ist:

Zahlen mit geringem Abstand Angriff bei Indikator >37 (größer)
Zahlen mit großem Abstand Angriff bei Indikator <37 (kleiner)

Ich finde Du solltest den Wendepunkt anders beschreiben: z.b. >39 <35

Was denkst Du?

gruss
winkel

winkel
10.10.2009, 12:25
Hi Max,

noch eine Anmerkung:

Wenn die erste Zahl gefallen ist, dann zeigt dein Programm für diese Zahl eine 1 für alle anderen eine 2.

Wäre es nciht logischer für die letzte Zahl den Abstand 0 und für alle anderen den Abstand 1 anzuzeigen?

gruss
winkel

Serienkiller
10.10.2009, 13:11
Hi Max,

noch eine Anmerkung:

Wenn die erste Zahl gefallen ist, dann zeigt dein Programm für diese Zahl eine 1 für alle anderen eine 2.

Wäre es nciht logischer für die letzte Zahl den Abstand 0 und für alle anderen den Abstand 1 anzuzeigen?

gruss
winkel

@winkel
Den Abstand 1 halte ich für sinnvoll, denn es braucht bei sofortiger Wiederholung einer Zahl ja genau einen Coup, bis die Zahl wiederkommt.

Hallo Max,

ich habe mal ein bißchen mit deinem Programm rumgespielt.

so wie es jetzt da steht, spielst Du in einem Teil RNF mit Satz nur auf die Restanten.

Das andere Problem, das mir auffiel ist die Satzanweisung, bitte überprüfe doch mal ob die korrekt ist:

Zahlen mit geringem Abstand Angriff bei Indikator >37 (größer)
Zahlen mit großem Abstand Angriff bei Indikator <37 (kleiner)

Ich finde Du solltest den Wendepunkt anders beschreiben: z.b. >39 <35

Was denkst Du?

gruss
winkel

@MaxPower
Ich habe den Mittelwert einer "normalen" Rotation nicht bestimmt, aber der Mittelwert einer "idealen" Rotation (jede Zahl erscheint einmal) ist 19, was Dein Programm ja auch so berechnet. Die Frage, die sich stellt ist also, ob die von Dir verwendete Zahl von 37 wirklich der Schwerpunkt ist.

Ansonsten ist zumindest bei der Beschreibung ein Logikfehler. Wenn ich den Schnitt senken möchte, dann muss ich die Zahlen mit großem Abstand spielen und umgekehrt.

Gruß
Serienkiller

MaxPower
10.10.2009, 14:23
Hallo Serienkiller,

Ansonsten ist zumindest bei der Beschreibung ein Logikfehler. Wenn ich den Schnitt senken möchte, dann muss ich die Zahlen mit großem Abstand spielen und umgekehrt.Stimmt, so war das gedacht.

Wartet man auf Zahlen mit großen Abständen, dann wären theoretisch alle Zahlen zu belegen,
die länger als 37 Coups nicht erschienen sind, weil diese den Durchschnitt wieder senken würden,
wenn sie erscheinen.Ich hab die Größer- und Kleinerzeichen bei der Beschriftung wohl vertauscht. :mauer:

Danke für den Hinweis.
Solche Fehler bleiben oft monatelang bestehen, weil man sich selbst die
Bezeichnungstexte meistens nie wieder anschaut, wenn sie da erst mal stehen.


Hallo winkel,

bei welchen Abweichungen vom Indikator angegriffen wird, steht noch gar nicht fest.

In meinem 1. Beitrag hatte ich so ca. an +4 bis –4 (also kleiner 33 und größer 41) gedacht.
Das war aber erst mal nur grob geraten.

Langzeittests werden zeigen, wo die optimalen Einstiegspunkte liegen bzw. ob sich überhaupt welche finden lassen, die dann auch genügend Signale liefern.

Ich vermute, dass eine Kombination aus Abstandsspiel und RNF-Strategie Sinn machen könnte.

Man hätte dann 2 Signale (Lukasz lässt grüßen :wild: ), die auf eine Abweichung vom Normalzustand spielen.

Da ist auf jeden Fall noch viel Forschungsarbeit angesagt.

LG
Max

plus-minus
10.10.2009, 16:56
@MaxP,

Hallo Serienkiller,

Stimmt, so war das gedacht.

Ich hab die Größer- und Kleinerzeichen bei der Beschriftung wohl vertauscht. :mauer:

Danke für den Hinweis.
Solche Fehler bleiben oft monatelang bestehen, weil man sich selbst die
Bezeichnungstexte meistens nie wieder anschaut, wenn sie da erst mal stehen.


Hallo winkel,

bei welchen Abweichungen vom Indikator angegriffen wird, steht noch gar nicht fest.

In meinem 1. Beitrag hatte ich so ca. an +4 bis –4 (also kleiner 33 und größer 41) gedacht.
Das war aber erst mal nur grob geraten.

Langzeittests werden zeigen, wo die optimalen Einstiegspunkte liegen bzw. ob sich überhaupt welche finden lassen, die dann auch genügend Signale liefern.

Ich vermute, dass eine Kombination aus Abstandsspiel und RNF-Strategie Sinn machen könnte.

Man hätte dann 2 Signale (Lukasz lässt grüßen :wild: ), die auf eine Abweichung vom Normalzustand spielen.

Da ist auf jeden Fall noch viel Forschungsarbeit angesagt.

LG
Max

ich weis nicht, aber ich glaube da ist ein Gedankenfehler!!

Es ist doch so das wenn man Statistiktabellen ansieht dann verdünnen

sich die Zahlen von der direkten Wiederholung bis zur endlosen Weite.

Wenn sich also ein Gleichgewicht zwischen langen Ausbleibern und

Durchschnittlich normalen Zahlen einstellt ist der Rechenfaktor ungefähr

normal. Es müsse sich also die kurzen und die langen Wiederholungen

addieren das der Faktor sie als spielbar anzeigt. Wie willst Du denn

Zahlen angreifen die der Faktor unter 33 anzeigt???

Das ist mir ein Rätsel aber vielleicht stehe ich am Schlauch! :think:

Bitte erkläre das nochmal.

l.g.

plus-minus

winkel
10.10.2009, 17:25
Hi plus-minus,

die gleichen Fragen beschäftigen mich auch.

Ich ahbe heute ca 180 Coups erfasst und war nie über Indikator 37.
Dieser kann sich eigentlich nur durch Extremrestanten bilden, wenn sich gleichzeitig Extremfavoriten bilden.

Wir streifen mit diesem Ansatz das Problem der Chart-Techniken.

Wir sollten bei steigendem Indikator die Favoriten setzen und dann nach der Umkehr die Restanten.

Ist das aber so, so haben wir in der momentanen Gruppierung das Problem, daß wir mehr als 29 Zahlen zu spielen haben.

Die Gruppierungen im Programm sollten vielleicht anders gestaltet sein:

Extrem-Restanten mit Indikator größer 60
Extrem-Favoriten mit Indikator kleiner 20
Normalos im Bereich 21-37
"Sterbende" 38-59

gruss
winkel

webpirat
11.10.2009, 00:08
Hallo Tüftler,

habe jetzt erst Zeit gefunden, mir diese Strategie mal genauer anzuschauen.
Eigentlich ein recht simpler Spielansatz.

Doch ich habe Fragen.
Nehmen wir Max' Fieberkurve der Pleins:

http://www.dc-campus.net/attachment.php?attachmentid=95&stc=1&d=1254752478

Die Ausschläge nach oben gehen bis 50 und darüber, die Ausschläge nach unten bis 30 und darunter.

Noch interessanter finde ich die Fieberkurve bei den Transversalen plein:

http://www.dc-campus.net/attachment.php?attachmentid=97&stc=1&d=1254764512

Wie es hier zu einer Abweichung auf den Wert 24 kommen kann ist mir ein Rätsel. Wurden die Abstände innerhalb eines kleinen Permanenzfensters ermittelt?

Dass der Wert nach jedem Ausreißer schleunigst wieder in Richtung Mittelwert strebt ist kein Einsehen des Zufalls, sondern zwangsläufig.

Bleiben wir bei den Pleins. Was heißt es denn, wenn der durchschnittliche Abstand weit über 37 ausreißt? Es heißt, dass mehrfach nacheinander weit zurückliegende Restanten gefallen sind (ein 'Restantenschwarm')! Das geht aber nur kurze Zeit, denn bald sind diese Restanten "aufgebraucht" und dann müssen zwangsläufig Zahlen mit kürzeren Abständen folgen.
Das Gleiche gilt für zu kurze Durchschnittsabstände in Folge eines 'Favoritenschwarms', der ein verstärktes Erscheinen von Restanten nach sich ziehen muss.

Das klingt vielversprechend!
Doch ich frage mich, wie konkret gesetzt wird. :think:
Nehmen wir an, die durchschnittliche Abweichung erreicht den Wert 43. Jetzt müssen also gehäuft Zahlen fallen, die nicht länger als 42 Coups zurück liegen. In dieser Gruppe sind zuvorderst jene Zahlen, die den Wert gerade eben nach oben haben schießen lassen.
Also können wir die Regel #1 ableiten: Erscheinen mehrere Restanten kurz nacheinander, ist auf diese Zahlen zu setzen.
Im umgekehrten Fall (Indikator <31) sind in kurzer Zeit viele Favoriten gefallen. Nun müssen wir die weit zurückliegenden Restanten spielen, das ist unsere Regel #2.

Die Frage ist doch, wo machen wir den Schnitt, wie viele Zahlen sind wir bereit zu setzen? 24 (entspricht einem 2-Dutzend-Satz), 18 (entspricht EC) oder vielleicht nur 12 (entspricht einem Dutzend) ???

Oder mit gestaffeltem Einsatz (1, 2, 3 Stk), wie Dr. MaxPower es vorgeschlagen hat, z.B. 6 à 1 Stk, 6 à 2 Stk, 6 à 3 Stk?

Mit dem Auswerten von Tabellen kommen wir da nicht weiter, die Strategie muss komplett programmiert werden.


:pirat: webpirat

MaxPower
11.10.2009, 00:11
Nabend,

bin gerade aufm Sprung... ... .... ( ins Bett ).

antworte morgen

LG
Max

webpirat
11.10.2009, 00:25
Nach-gedacht:

Ich glaube, ich habe bei der Ermittlung des Indikators eine andere Methode als MaxPower angewendet. Das ist mir gerade klar geworden.

Max betrachtet immer nur die 37 Roulettezahlen, und jede Zahl hat einen aktuellen Abstandwert. Lag z.B. die "14" seit 83 Coups zurück und sie erscheint, dann springt ihr Wert von 83 auf 1 und reißt den Indikator nach unten. Das erklärt auch den Maximalwert von 24 bei den TVP, hier gab es einen längeren 'Favoritenschwarm': Wenige Transversalen haben kleine Werte, der größere Rest hat ständig anwachsende Werte. In der Folge steigt der Durchschnittswert (unser Indikator) steil an.

Grundsätzlich gilt aber auch bei dieser Buchung das, was ich oben schrieb.
Ich fage mich jetzt, welche Buchungsmethode aussagekräftiger ist. :think:


:pirat: webpirat

webpirat
11.10.2009, 01:04
Hallo Dr. Max,

habe gerade ein wenig mit deinem Programm (version 2) herumgespielt.
Dabei fiel mir auf, dass bei deinen beiden 'Satzanweisungen' unten noch die Zeichen < und > vertauscht sind.

Wenn ich die vertausche hat mein erster Test tolle Gewinne gebracht! :top:

Und wo ich gerade am herummäkeln bin:
Eine Reset-Taste, die alles auf Anfang zurückstellt, wäre nicht schlecht.
Und eine, mit der man die letzte Eingabe rückgängig machen kann.

Aber großen :respect: für deine Programmierung!


:pirat: webpirat

webpirat
11.10.2009, 08:44
Nachts-gedacht:

Spielbarkeit:
Wenn zum Spielbeginn alle Zahlen auf 0 oder 1 stehen, dann benötigen wir mindestens 74 Coups Vorlauf, um einen aussagekräftigen Indikatorwert in der Nähe von 37 zu sehen. Das macht die Strategie im Realcasino schwerlich spielbar.

Auch das Hochsetzen des Startwertes auf 37 ist nicht die Lösung, da der Indikator in der Folge erst einmal sinken wird.

Deshalb würde ich die Querschreibmethode vorschlagen. Ca. 3 Monate Vorlauf (die Permanenzen im Internet herunterladen), zuhause am PC die Satzanweisungen für jeden Coup ermitteln und dann am Spieltisch ohne PDA o.ä. vollkommen entspannt nach Zettel die Zahlen spielen.

Bin vor heute Abend nicht mehr online.


:pirat: webpirat

Serienkiller
11.10.2009, 10:08
P.S für die obige Untersuchung wurden ausschließlich Zahlen verwendet, die mit einem RNG erzeugt wurden.
Es ist aber ein „guter“ RNG, der nicht bereits nach ca. 2,6 Mrd. Coups von vorne anfängt, wie der normale C++ Generator.
@MaxPower

Hallo MaxPower,

wo kann man diesen RNG finden? Ist irgendwo beschrieben, wie er funktioniert, also über welchen Algorythmus er seine Zahlen erzeugt? Würde ihn gerne mal testen, ob ein RNG andere Ergebnisse liefert als das Casino selbst.

Gruß
Serienkiller

plus-minus
11.10.2009, 10:57
Hi Henryk,

Hi plus-minus,

die gleichen Fragen beschäftigen mich auch.

Ich ahbe heute ca 180 Coups erfasst und war nie über Indikator 37.
Dieser kann sich eigentlich nur durch Extremrestanten bilden, wenn sich gleichzeitig Extremfavoriten bilden.

Wir streifen mit diesem Ansatz das Problem der Chart-Techniken.

Wir sollten bei steigendem Indikator die Favoriten setzen und dann nach der Umkehr die Restanten.

Ist das aber so, so haben wir in der momentanen Gruppierung das Problem, daß wir mehr als 29 Zahlen zu spielen haben.

Die Gruppierungen im Programm sollten vielleicht anders gestaltet sein:

Extrem-Restanten mit Indikator größer 60
Extrem-Favoriten mit Indikator kleiner 20
Normalos im Bereich 21-37
"Sterbende" 38-59

gruss
winkel

das Ganze läuft auf ein Restanten/Favoritenspiel hinaus.

Damit sind wir wieder bei Deinen RNF. :think:

Ich habe mich momentan durch die optische Statistik blenden lassen. :evil:

Doch bei gerauer Analyse ist die Methode meiner Meinung nicht spielbar!!

l.g.
plus-minus

MaxPower
11.10.2009, 12:37
Hallo plus-minus, Hallo winkel,


Wie willst Du denn Zahlen angreifen die der Faktor unter 33 anzeigt???

ergibt sich nach einem Vorlauf von ca. 3 Rotationen ein Faktor von 32, dann
würde ich folgendermaßen die ersten 12 Zahlen aus der oberen Aufzählung setzen.

Begründung:

der Faktor kann nur wieder wachsen, wenn nun vermehrt Zahlen mit geringem
Abstand erscheinen.

Nur wenn er die Zahlen mit höherem Abstand einige Zeit quasi in Ruhe lässt, können
einige Kandidaten den Schwellenwert von 37 erreichen bzw. deutlich überschreiten,
wodurch der Indikator wieder steigt.

Unterschied zur RNF

Ein klassischer Favorit ist doch eine Zahl, welche innerhalb der letzten
37 Coups mehrfach erschienen ist.

Nehmen wir an, am Anfang der Permanenz erscheint ein Drilling, der sich in den
restlichen 34 Coups nicht mehr zeigt.

In der RNF Betrachtung würde dieser Drilling als Favorit erscheinen, da er
in der zurückliegenden Rotation 3 mal getroffen wurde.

Sortiert man hingegen nach Abständen, dann ist dieser Drilling nur
Mittelmaß (Abstand 34).

Ich würde ihn in den Top 12 der Zahlen mit den kürzesten Abständen also
nicht zu fassen kriegen.


Doch bei genauer Analyse ist die Methode meiner Meinung nicht spielbar!!


Hm, spielbar ist doch letztlich alles.

Mathematisch sollte es ja völlig egal sein, welche Zahlen bespielt werden.
(Schlimmer als 1/37el Verlust vom Umsatz kann es also langfristig normalerweise nicht kommen) :lach:

Ob man mit der Strategie am Hausvorteil knabbern kann, wird sich zeigen.

Hallo Serienkiller,

ein umfangreiches Thema

Ich verwende einen Zufallsgenerator von

Dr. George Marsaglia
Department of Statistics,
Florida State University

hier ein paar nähere Infos

http://www.mathe.tu-freiberg.de/inst/stoch/Lehre/WiWi_Statistik/WPF_WiWi/SOE/Modelle/Generator_L/c.htm

http://www.agner.org/random/theory/chaosran.pdf

http://www.agner.org/random/

Bei Interesse kann ich Dir gern ein kleines Tool bauen, welches Dir
auf Knopfdruck jeweils einen Schwung (z.B. 1000) Zahlen ausgibt.

LG
Max

MaxPower
11.10.2009, 14:19
Hallo webpirat,


Dabei fiel mir auf, dass bei deinen beiden 'Satzanweisungen' unten noch die Zeichen < und > vertauscht sind.

Wurde bereits vom Serienkiller moniert und ist in der nächsten Version behoben.

Ein Knopf zur Korrektur einer falschen Eingabe ist angedacht.

(In der 1.Version ist er schon zu sehen, aber noch nicht aktiviert)
Wird wohl in der nächsten Version scharfgeschaltet.

Einen Resetknopf werde ich mir aus Faulheit wohl sparen.
Einfach das Programm schließen und neu starten.

Deine Idee mit den gefallenen Abständen der letzten 37 Coups ist sehr interessant.

Werde ich mal untersuchen.

Mit dem Auswerten von Tabellen kommen wir da nicht weiter, die Strategie muss komplett programmiert werden.
Richtig!

Ich werde mal ein wenig experimentieren

Dann kann man auch konkrete Beispielpartien mit dazugehöriger Permanenz veröffentlichen, aus denen
die Satzweise besser hervorgeht.

Ich denke mit dem Programm habe ich eher Verwirrung gestiftet.

LG
Max.

Serienkiller
11.10.2009, 21:17
@All

Habe mal Tisch 8 Wiesbaden (986275 Coups) ausgewertet.
Ohne Progression ist auch hier kein Wunder Punkt zu erkennen.

Berechnungsgrundlage :
Abstand der gerade gefallenen Chanche = 0. Daraus folgt Summe einer Idealrotation TvP = 66 und TvS = 15. Der Schwerpunkt liegt etwa bei dem Doppelten einer Idealrotation. Zero führt zu keiner Erhöhung der Abstände.

Die Tabellen zeigen für jede Summe die Häufigkeiten der Erscheinungen. 1 = zuletzt gefallene Chanche und 6 / 12 = längste nicht erschienene Chanche.

Gruß
Serienkiller

P.S.: Eine händische Buchführung für Pleins halte ich für nicht durchführbar und denke auch nicht, dass diese andere Ergebnisse bringen, die besser angreifbar sind.