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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : 2/3tel auf EC vs Ausgleich


winkel
29.07.2009, 19:55
Hi,

es wird immerwieder diskutiert wie man einerseits bei EC mit dem 2/3tel Ansätze findet, andererseits wie man sich mit dem "theoretischen Ausgleich" zwischen fallenden Serien und Intermittenzen zurechtfinden könnte. Beide Überlegungen widersprechen sich sogar, wenn man genauer hinsieht.

Das 2/3tel hat (Figurenansätze verschiedener Längen mal nicht betrachtet) bei 2 Möglichkeiten (R-S, P-M, G-U) nicht wirklich einen vergleichbaren Rechenweg.

Deswegen habe ich mir einfach mal vorgestellt, daß weder 2 Coups noch 37 Coups (bzw. jede andere Perm-Längen-Betrachtung) Ansätze bietet.

So habe ich eine flexible Betrachtung von 2/3tel-Konstellationen erstellt.
Alle folgenden Kombinationen stehen im Verhältnis 1/3 zu 2/3.

2:1
4:2
6:3
8:4
10:5
12: 6
usw.
....
32:16
34:17
36:18

Somit hätte man zwei Angriffsmöglichkeiten:

a) daß sich eine der vorgenannten 2/3tel-Komibs bildet
b) daß sich nach der Bildung eine Ausgleichstendenz eingeleitet ist.

Was haltet ihr davon?
Eine Spielstrategie habe ich dazu noch nicht, es ist also noch im Brainstorming.

gruss
winkel

Bavariamike
30.07.2009, 07:19
Hallo winkel,

meiner Meinung nach geht das 2/3 Gesetz auf den EC nur mit Figuren und eigentlich machst du ja nichts anderes.
Nehmen wir mal deine erste Konstellation 2:1, auf der Chance Rot/Schwarz:
Es gibt folgende Möglichkeiten:
RRS = Figur 2
RSS = Figur 3
RSR = Figur 4
was fehlt, bzw. die einzige Figur die nicht geht, oder besser gesagt, die kein 2:1 Verhältnis hat ist die Figur 1 (RRR)
natürlich gibt es noch die Spiegelfiguren, die mit Schwarz beginnen

Wenn man jetzt nach deinem Vorschlag a), natürlich nach 2 Vorlaufcoups auf die Bildung des Verhältnisses 2:1 spielt, so kann man nach RR auf S spielen (Bildung Figur 2), Feindfigur ist RRR

oder nach RS auf S (Bildung Figur 3), Feindfigur ist dan RSR (Figur 4)
bzw. nach RS auf R setzen (Bildung Figur 4), Feindfigur ist dann RSS (Figur 3)

Da (leider!) alle Figuren gleich oft erscheinen, sehe ich hier keine Möglichkeit eine Überlegenheit zu finden.

Mit den anderen Möglichkeiten (4:2 usw...) bildat man nur längere Figuren, es läuft aber aufs gleiche raus.

Vielleicht fällt uns bzw. den anderen Usern ja noch was ein :-)

Gruß
Bavariamike

winkel
30.07.2009, 14:50
Hi,

ich glaube nicht hier wieder eine Figurenspielerei angeregt zu haben.
2:1 wäre eine Dreierfigur
4:2 eine 6er
6:3 eine 9er
usw.

Spielte man auf die Erfüllung, des 2/3tel-Verhältnisses, spielte man permanent eine andere Figurenlänge.

Zudem ist bisher nicht beachtet, daß ich "gleichzeitig" den Ausgleich ansprach, man somit im Abgleich 2 unterschiedlicher Strategieansätze einen Weg finden müsste.

Ich denke auch nicht, daß in den kleinen Verhältniszahlen, ein erschöpfliches Fortkommen gegeben ist.

Nehmen wir als Beispiel die Perm heute T3 Wiesbaden:
R
S
hier ist eine Voraussage ob nun 2:1 für R oder S eintritt, nicht möglich
S hier müssten wir entscheiden ob sich ein Ausgleich einfindet
S hier hätten wir 3:1 für S nächstes Ziel ist 4:2 also keine Satzvorhersage möglich
R jetzt ist 3:2 für S, die nächste 2/3tel-Kombi wäre 4:2 also könnte man auf S setzen
S (Treffer) und nun 4:2; kommt jetzt schon ein Ausgleich? Dann müßte man auf R setzen
S (Fehler) 5:2; wird es sich zu 6:3 entwickeln?
R und 5:3 also könnte man mit S auf die Erfüllung 6:3 setzen
0 Sperre
S frei und 6:3. Jetzt Satz auf Ausgleich?
R (Treffer?) und 6:4; mit Ziel 8:4 oder 6:6?
S 7:4 also Satz auf S?
R (Fehler) 7:5 folgt nun Ausgleich 7:7 oder 10:5?
S
S
S

Dies ist nur eine Spielerei und noch nicht ein Spielansatz.
Frage wäre ob man nur auf die endgültige 2/3tel-Kombi setzt und/oder auf den absoluten Ausgleich?
Also bei 33:17 oder 34:16 auf Ziel 34:17;
oder bei 33:32 auf 33:33
oder ob man bereits mit einer kurzen Prog schon Zwischentrends angreift, obwohl sie dann in der Endphase nicht das prognostizierte Ziel erreichen?

gruss
winkel

Shotgun
30.07.2009, 21:42
Mein hochverehrter Herr Professor Doktor Ludo honoris causa,

definieren wir doch erstmal die EC.

Spiele ich auf EC wenn ich die vom Casino vorbestimmten 6 Chancen setze (wofür man oft mit nur halbem Zeroverlust belohnt wird) oder spiele ich EC, wenn ich die Hälfte der möglichen Zahlen setze (Zero gilt nicht)?

Shotgun

PS.
Ich wollte mich eigentlich noch dazu äußern, wie eine für mich positive Meinungsäußerung von Tony hier abgebügelt wurde - aber ich habe mich heute schon ausgetobt.
Kommt also später - oder nie.
Lohnt vielleicht einfach nicht mehr.

winkel
30.07.2009, 22:02
Tja Pulvermischer,

ich hänge ja auch noch gedanklich an der "künstlichen EC", somit ist Deine Frage recht am Platze.

Doch bis die Problematik sich genau selbst definiert und gezeigt hat, schlage ich mal vor bei den Casino-EC´s zu bleiben.

Solange bei Permanenzvergleichen die Zero fällt, würde ich sie im Satzfall mit der Prison-Regel behandeln, ansonsten in Wartecoups einfach nicht beachten. Gezählt wird sie ja (im mom jedenfalls) eh nicht.

gruss
winkel

PS: Bei der momentanen allgemeinen Wetterlage ist es recht schwierig das Pulver immer gut klimatisiert zu halten. Wenn es mal in einer Ecke etwas zischt, ist Abwarten besser als mit der Fackel den Funken zu suchen. :shades:

plus-minus
30.07.2009, 22:16
Mein hochverehrter Herr Professor Doktor Ludo honoris causa,

definieren wir doch erstmal die EC.

Spiele ich auf EC wenn ich die vom Casino vorbestimmten 6 Chancen setze (wofür man oft mit nur halbem Zeroverlust belohnt wird) oder spiele ich EC, wenn ich die Hälfte der möglichen Zahlen setze (Zero gilt nicht)?

Shotgun

PS.
Ich wollte mich eigentlich noch dazu äußern, wie eine für mich positive Meinungsäußerung von Tony hier abgebügelt wurde - aber ich habe mich heute schon ausgetobt.
Kommt also später - oder nie.
Lohnt vielleicht einfach nicht mehr.

Guten Tag Herr Berater,

nun ich denke die Spielbanken haben die 36 Nummern am Tableau
nach Rouge-Noir, Pair-Impair, Manque-Passe eingeteilt und sie
die einfachen Changen genannt! Da Zero in diesen Blöcken nicht
vorkam wurde bei erscheinen dieser die Bankabgabe halbiert.

Ganz anderst wenn man 18 Nummern (egal welche) spielt. Das
sind 18 gespielte pleins. Daher der volle Abgabesatz von 2.7 %.

Übrigens hat der selige Herr Paufler das System "Das Pentagramm"
von einen Professor Vic Ludo herausgebracht. War das der Vater
oder Grossvater von Winkel???????? :think:

Hochachtungsvoll
ihr ergebener
Plus-minus

atisha
03.08.2009, 11:31
Über die 2/3 bin zu folgendem Versuch gekommen:

Ein Raster über die letzten 12 gefallenen Coups R/S. Dabei hab ich festgestellt das ein gewisses Verhältnis oft beibehalten wird z.B. 7R:5S. Nun wird also R oder S so gespielt damit das Verhältnis beibehalten wird. Spielt man beide Seiten so wird der Differenzbetrag (im Beispiel) auf R gesetzt.

Probleme gibt es immer dann, wenn das Verhältnis zwischen 7R:5S über 6R:6S bzw. 5R:7S pendelt. Hier konnte ich noch keine starre Regel finden die das Problem zu löst. Zur Zeit setze ich dann aus oder spiele beide Seiten normal.

Gruß Atisha

winkel
03.08.2009, 11:49
Hi Atisha,

Dein Ansatz wäre eine Clusterung in 12 Coups mit dem Ziel auf den
Eintritt des 2/3 zu setzen. (Setze Du dabei den 12. oder den 13. Coup?)

Mein Ansatz will da flexibler sein, weil ja eben 2/3 und der Ausgleich sich eigentlich widersprechen. Setze ich auf 2/3 könnte der Zufall gerade einen Ausgleich anleiern. Setze ich auf Ausgleich, verschiebt der Zufall sich auf eine 2/3-Konstellation.

a) aus 4:2 wird 4:4
b) aus 4:3 wird 6:3

Wie ich bereits sagte, denke ich, daß in den kleinen Verhältnisbereichen nicht viel zu machen ist, bei größeren Bereichen aber eine Satzidee zum Erfolg führen könnte.

Beispiel:
ich habe eine Konstellation 7:5 mit den Möglichkeiten Ausgleich oder 2/3 würden die Zielpunkte
10 : 5
oder
7 : 7
aussehen.


kommt 7 : 6 würde ich auf Ausgleich spekulieren.
kommt 8 : 5 würde ich auf 2/3 spielen und habe damit mehre coups, die ich eventuell mit einer Prog angreifen kann.
Denn nach 8 : 6 wäre der nächste Angriffspunkt:
12 : 6 oder
8 : 8

Was mir fehlt, ist wie man aufgrund einer Entwicklung, hier verbesserte Eintrittswahrscheinlichkeiten ausloten könnte.

gruss
winkel

webpirat
03.08.2009, 12:58
Wenn man die Beiträge hier verfolgt könnte man den Eindruck gewinnen, dass es nur gelingen muss das Zweidrittelgesetz auf EC anzuwenden, um Gewinne einzufahren.

Erstens ist es – auch unter Zuhilfenahme von EC-Figuren bis hin zur 6er-Figur – nur unzureichend möglich, das Zweidrittelgesetz auf die Einfachen Chancen zu übertragen. Und zweitens wäre das auch kein wirklicher Triumpf, denn mal erfüllt sich das ZG und mal erfüllt es sich nicht.

Ich weiß, der Beitrag ist mal wieder kontraproduktiv und verstößt damit gegen die Forenregeln. Deshalb füge ich schnell noch an, dass jeder neue Ansatz uneingeschränkt begrüßt wird und alle aufgefordert sind, ihn weiterzuentwickeln.

Mir ist es schon öfters so gegangen, dass ich mir etwas ausgedacht habe und ständig neue Varianten ausprobierte .. und am Ende kam etwas Vernünftiges heraus, was aber mit dem Grund-Ansatz gar nichts mehr zu tun hatte.
So, wie wenn man nach dem Hammer sucht, um ein Bild aufzuhängen, beim Suchen aber überraschender Weise die lange vermisste Taschenlampe findet und sich daran macht, nun endlich die Glühbirne im Keller auszutauschen.


:pirat: webpirat

winkel
03.08.2009, 13:13
Hi Captain,

ich kann leider nicht klar sehen, ob du dich auf meine Beiträge bezogen hast. :think:

Ich versuche ja gerade den Widerspruch zwischen Ausgleich und 2/3 zum Thema zu machen.
Andererseits verlasse ich auch das starre Spiel auf eine bestimmte Figurenlänge, da jeder neue Coup lediglich einen Hinweis liefert, ob die Tendenz in Richtung 2/3 oder Ausgleich geht. (Bzw. ich entscheide welche Tendénz mir wahrscheinlicher erscheint.)

Ich muss mal eine Perm durchspielen und einstellen, vielleicht wird es dann deutlicher.

gruss
winkel

winkel
03.08.2009, 20:59
Ich habe die Diskussion um Karls Variante hierhin verschoben:


http://www.dc-campus.net/showthread.php?t=4146

winkel
05.09.2009, 18:01
Hi,

Ich habe mal einen Monat Perms beobachtet, um zu prüfen, ob dieser Ansatz überhaupt eine Chance hat.

Heute habe ich mal die Perm von wiesbaden Tisch 3 geprüft.

Das erste Bild zeigt die Prüfung von Rot/Schwarz
hier bildet swich eine 2/3-Tendenz die konstant bleibt und am Ende "wegläuft"

Das zweite Bild die Prüfung der selben Perm nach Gerade/Ungerade
Hier startet es ebenfalls mit einem 2/3-Spiel und geht dann auf Ausgleich

wie man sieht läßt sich das Spiel einfach verfolgen


gruss
winkel

plus-minus
06.09.2009, 16:24
@Webpirat,


Ich weiß, der Beitrag ist mal wieder kontraproduktiv und verstößt damit gegen die Forenregeln.
:pirat: webpirat

welche Forumregeln wenn man die Wahrheit schreibt??? :evil:

Muss man vorher im Managerbüro anfragen??? :schreien:

plus-minus

webpirat
06.09.2009, 22:47
welche Forumregeln wenn man die Wahrheit schreibt???

Das mit der 'Wahrheit' ist halt so eine Sache ...

Wer vor 200 Jahren sagte "Der Mensch kann nicht fliegen" glaubte sich in Besitz der Wahrheit. Und heute ist der Mensch das einzige Lebenwesen, das im Fliegen sogar eine warme Mahlzeit einnehmen kann [Loriot].

Deshalb wollen wir hier die Leute ermutigen, fliegen zu lernen und nicht ständig über das Gesetz der Schwerkraft reden.


:pirat: webpirat

webpirat
08.09.2009, 16:58
Wer vor 200 Jahren sagte "Der Mensch kann nicht fliegen" glaubte sich in Besitz der Wahrheit. Und heute ist der Mensch das einzige Lebenwesen, das im Fliegen sogar eine warme Mahlzeit einnehmen kann [Loriot].

Deshalb wollen wir hier die Leute ermutigen, fliegen zu lernen und nicht ständig über das Gesetz der Schwerkraft reden.

Dieser Vergleich, der mir spontan einfiel, verdient es vielleicht, dass wir uns etwas näher damit befassen.

Natürlich gilt die Einschränkung, dass für eine wissenschaftliche Herangehensweise an das 'Roulette-Problem' die Erkenntnisse aus der Mechanik wenig hilfreich sind (für die ballistischen Methoden aber durchaus).
Doch ich will das Problem aus einem andren Blickwinkel betrachten.

"Ein Mensch kann nicht fliegen", dieser Erkennntnis hätte bis vor 200 Jahren wohl kaum jemand widersprochen, und nachdem Newton das Gravitationsgesetz gefunden hat konnte man das auch naturwissenschaftlich begründen.

Auch für Zufallsereignisse wie beim Roulette gelten Gesetze, die meisten werden sie kennen. Und obendrauf kommt noch der Auszahlungsnachteil von 2,7%, der unseren Saldo wie die Schwerkraft nach unten zieht. Je größer die 'Fallhöhe' (Permanenzlänge), um so größer wird der Einfluss der Zero.

Trotzdem hat der Mensch Jahrhunderte lang versucht, vom Boden abzuheben. Er studierte das Gefieder von Vögeln und schnallte sich Schwingen an die Arme. Später umgab er sich mit viel Gestänge und versuchte, mit Pedalen auch seine Beinmuskeln einzusetzen. Doch all diese Versuche waren vergebens, es gelangen ihm nur Hüpfer.

Machen wir Roulette-Tüftler nicht den gleichen Fehler, wenn wir an Märschen herumbasteln? Wo wir doch wissen, dass alle für den Zufall gelteneden Gesetze sowie die Regeln der Spielbank gegen uns gerichtet sind wie eine unüberwindbare Kraft?

Der Mensch lernte fliegen, als er es nicht mehr mit Muskeln versuchte, sondern mit dem Kopf!
Er entdeckte Gase, die leichter waren als Luft und erfand leichte und dennoch stabile Werkstoffe: die ersten Heißluftballons (und später Luftschiffe) hoben von der Erde ab.
Doch der Quantensprung kam später: Der Mensch erfand den Verbrennungsmotor und – die Tragfläche! Mit Triebwerken und leichten Tragflächen gelang es ihm, eine Kraft zu entfesseln, die der Schwerkraft entgegen gerichtet war: die Auftriebskraft. Der Motor sorgte nur für Vortrieb (mit Hilfe einer Luftschraube - auch nur kleine Tragflächen, die sich drehen). Maßgeblich für den Auftrieb ist tatsächlich die Form der Tragfläche, die an der Oberseite einen Unterdruck erzeugt! Der zieht das Fluggerät mit dem Mensch nach oben. Die Tragfläche ist bis heute DIE Schlüssel-Erfindung für die Luftfahrt.

Genug Technik-Geschichte.
Wie könnte eine 'Tragfläche' beim Roulette aussehen? Womit können wir einen 'Auftrieb' erzeugen, der größer ist als 2,7% (bzw. 1,35%) ?
Ich kann darüber nur spekulieren: Der 'Motor' für den Vortrieb ist vermutlich eine Progression. Doch wie die 'Tragfläche' aussehen muss – ich weiß es (noch?) nicht. Oder könnte doch eine ganz speziell geformte Progression den Unterdruck erzeugen?

Aber hier im Campus sind ja einige schlaue Leute unterwegs.


:pirat: webpirat

Adramelech
08.09.2009, 18:07
Wie könnte eine 'Tragfläche' beim Roulette aussehen? Womit können wir einen 'Auftrieb' erzeugen, der größer ist als 2,7% (bzw. 1,35%) ?
Ich kann darüber nur spekulieren: Der 'Motor' für den Vortrieb ist vermutlich eine Progression. Doch wie die 'Tragfläche' aussehen muss – ich weiß es (noch?) nicht.



mMn bezogen auf ECs, indem man das sichtbar macht was normalerweise
so nicht sichtbar ist. Siehe ein Oszilloskop (Oberwellen/Unterwellen).
Macht man die Schwankungen eines S/R-Verlaufes sichtbar (longterm)
haben wir sehr große Schwankungen (Oberwellen), welche scheinbar so
auch durch Progressionen nicht in einen Vorteil "umzu-münzen" sind.

Durch geeignete (!) Tendenzanzeiger (oder andere Maßnahmen) besteht
eventuell die Möglichkeit vermeintliche Unterwellen (kleinere Ecarts)
sichtbar zu machen, welche dann angreifbar werden.

Adramelech

winkel
08.09.2009, 20:13
Hi Captain.

ich habe mich ja von der Bezeichnung "System" gelöst und spreche von "Strategie".

Ein fester Marsch mit eisernen Regeln muss bekannterweise das bekannte Ergebnis erzielen. Grund ist der stattfindende Ausgleich (besser: exakter Eintritt der Wahrscheinlichkeit). Mit dem Auszahlungsnachteil zusammen enden wir immer bei den -2,7%.

Spielen wir auf die Chance A und verlieren, dann gewinnt entsprechend die Gegenchance.

Und hierhin sehe ich den einzig möglichen Ansatz: Es ist der Versuch die z.Zt. gewinnende Chance zu spielen.

Nehmen wir ein Beispiel:
Systemier A behauptet der Satz auf eine Kolonne mit manifestierten Regeln gewinnt.
Systemier B behauptet der Satz auf zwei Kolonnen mit manifestierten Regeln gewinnt.
Nehmen wir an, daß Systemier B regelt, daß exakt die von A nicht gespielten Kolonnen angegriffen sind.

Systemier A hat sein System gefunden, als es gerade funktionierte.
Systemier B hat sein System gefunden, als es gerade funktionierte.

Hier kommt meine Behauptung hinzu, daß beide Systeme Strecken haben, in denen sie:
a) stringent gewinnen
b) stringent verlieren
c) ausgeglichen gewinnen und verlieren

Ein System wird gefunden, wenn a) eintritt
Eine Progression wir hinzugefügt, wenn c) eintritt
Das System geht baden wenn b) eintritt (Masse Egale ist es verträglich; mit Progression verliert es ohne je wieder amortisiert werden zu können)
Gleiches gilt für die Gegenstrategie mit einer Gewinnprog.

Die Lösung meiner Vorstellung nach ist:

Den Widerspruch zwischen Systemier A und B auflösen und eine Gewinn- und Verlustprog. gleichzeitig einzusetzen.

Jetzt sind wir wieder bei meinem ursprünglichen Gedanken:
Spiel auf EC

sowohl auf die Erfüllung des 2/3
UND
auf den Zwischenausgleich

Gewinne und Verluste progressieren

gruss
winkel

chris1000
09.09.2009, 15:17
Hallo zusammen,

dann stelle ich mich mal kurz vor. Ich bin 43, aus dem Ruhrgebiet und habe Roulette -oder besser die Analyse (händisch) von Perms- zu meinem Hobby gemacht. Wieso gibt es hier keinen Einschlafsmiley;-)
Von einem Systemchen wieder zu einer anderen Strategie bin ich an einen Punkt angelangt, der mich zwar weiterhin glauben lässt eine "dauerhafte" Lösung finden zu können, jedoch mit der von Winkel beschriebenen Schwierigkeit der Quadratur des Kreises. An dieser Stelle auch mal ein großes DANKE für viele lesenswerte Beiträge von Leuten wie: Nein, besser nicht. Dann würde ich wohl zu viele vergessen. Aber dem Piraten, Winkel, Shotgun und vielen Anderen sei auch gesagt, dass viele Mitglieder hier zwar "nur" mitlesen und sich vielleicht wenig beteiligen, Eure Beiträge aber zu so mancher Anregung geholfen haben und zumindest bei mir ist es so, dass ja erst mal etwas Brauchbares zum Thema vorhanden sein muss, um es hier zum Besten zu geben.
Genau die Angleichung von zwei gegensätzlichen Märschen ist es, die mich schon lange beschäftigt. Jedesmal aber, wenn ich dieses "Einbinden" in eine umfassendere Strategie versuche umzusetzen, kommt das bekannte Ergebnis. Noch jedenfalls:wink:

Bis dahin und viele Grüße

Christian

webpirat
09.09.2009, 19:06
Willkommen Christian

und danke für deine Vorstelung hier.
Du sprichst bestimmt für viele, wenn du von deinem (noch) aussichtslosen Kampf gegen den Zufall schreibst.


@ winkel

ich denke, auch deine Herangehensweise ist nichts anderes als "Flügel anschnallen". Es ist zu einfach, 'Fehler' und 'Spannungen' bei Zufallsereignissen zu suchen, um den Zufall mit seinen eigenen Waffen zu schlagen.
Auch die Versuche in der Pionierzeit der Luftfahrt, die Vogelschwinge nachzubauen, führte bekanntlich nicht zum Erfolg.

Ja, ich bin immer noch bei meinem Vergleich mit der Aerodynamik, es gibt so viele Parallelen.

Schwerkraft und Auftrieb.

Die Schwerkraft benötigt kein Medium, sie benötigt nur eine große Masse.
Auch der 2,7 prozentige Auszahlungsvorteil der Bank 'funktioniert' immer, die 'Masse' der Tischlage ist groß genug, auch ein (aus Sicht der Spielbank) verlorenes 10-stufiges Paroli wegzustecken - die Zero holt das Geld zurück.

Der Auftrieb in der Luftfahrt benötigt das Medium 'Luft'. Am Rand der Atmosphäre funktioniert keine Tragfläche. Nur die Schwerkraft wirkt weiter.

Welches Medium finden wir im Casino vor, um mit einer schlauen Konstruktion einen 'Auftrieb' zu erzeugen? Mir fällt im Moment nur die Permanenz ein, die wir mit unserem Spiel durchpflügen. Wir müssen Sie mit der optimal geformten Tragfläche durchpflügen und mit dem richtigen Anstellwinkel. Die Modulation der Einsatzhöhe muss m. E. eine entscheidende Rolle dabei spielen.

Also doch nur eine schnöde Progression? Wohl nicht, es muss schon raffinierter sein, Progression und Marsch müssen perfekt zusammenarbeiten.

:think:
:think:
:think:

webpirat

relieves
09.09.2009, 22:11
Hallo,

wenn wir der Pilot sind,
wenn der Motor gedanklich eine Progression ist,
wenn die Tragfläche der Marsch ist,

- muss man beachten das es Flugmaschinen mit mehreren Motoren und mehreren Tragflächen gibt:think:

- und das jedes Fluggerät irgenteine Funktion zur Steuerung hat !:shades:

Hilft nicht weiter:schreien:

Adramelech
09.09.2009, 23:13
Hallo,

wenn wir der Pilot sind,
wenn der Motor gedanklich eine Progression ist,
wenn die Tragfläche der Marsch ist,

- muss man beachten das es Flugmaschinen mit mehreren Motoren und mehreren Tragflächen gibt:think:

- und das jedes Fluggerät irgenteine Funktion zur Steuerung hat !:shades:

Hilft nicht weiter:schreien:

Ja, hilft überhaupt nicht weiter, bla bla...

Wir können nicht der Pilot sein, der Zufall macht was er will (in seinen
"selbst auferlegten" Grenzen.

Ersetze Pilot durch Surfer. Habe einmal in einem "Buch" gelesen: "Sei ein
Surfer auf den Wellen des Chaos" (kein Roulette-Buch).

Ergo: Surfe die richtigen Wellen ab -> siehe mein vorheriges Posting:smile:,
aber will eh keiner verstehen (ist mir auch egal).

Adramelech

P.S.: Es gab im ehemaligen DC-Forum einige sehr gute Ideen zum Roulette.
Warum fangt ihr wieder von vorne an?

webpirat
09.09.2009, 23:53
Es gab im ehemaligen DC-Forum einige sehr gute Ideen zum Roulette.

Die sind auch alle noch da, wir haben sie mit hierher gebracht.

Warum fangt ihr wieder von vorne an?

Nie Monopoly gespielt?
Man dreht 'ne Runde, mal hat man danach mehr Geld, mal weniger ... und dann muss man wieder über 'Los'. :lach:


:pirat: webpirat

Adramelech
10.09.2009, 00:09
Die sind auch alle noch da, wir haben sie mit hierher gebracht.


Nie Monopoly gespielt?
Man dreht 'ne Runde, mal hat man danach mehr Geld, mal weniger ... und dann muss man wieder über 'Los'. :lach:


:pirat: webpirat

Schon klar, webpirat :smile: Aber wollt ihr nicht einmal "profesionell" vorgehen
und die vermeintlichen "guten Vorschläge" (wer auch immer die bewertet)
in ein extra-Threat packen (klar gehört NNG da hinein, ist mir aber auch egal).

Ich meine (ich klinge öfters ziemlich hart, aber denke mal darüber nach warum ich schreibe...) ein Roulette-forum ist dafür da die (oder mehrere
Lösungen -> Selbstbestätigung..) zu finden. Oder eben nur Werbeeinnahmen (Affiliates or whatever...)

Ihr könntet hier die absolute "Lösung" ins Forum posten, die Spielbanken
würden auch noch in 100 Jahren bestehen - warum? das weisst Du...

Adramelech

P.S.: Vielleicht wäre ein eigenes Forum wirklich keine schlechte Idee :lach:

Serienkiller
11.09.2009, 12:02
Also doch nur eine schnöde Progression? Wohl nicht, es muss schon raffinierter sein, Progression und Marsch müssen perfekt zusammenarbeiten.

Habe jetzt leider nicht soviel Zeit, um meine Idee in aller Ausführlichkeit hier zu verbreiten. Nur so viel, sie enthält mal wieder eine neue Sichtweise auf die Dinge. Denn wir sind doch nicht an einem "Flug" von Frankfurt nach New York in einer bestimmten "Reisehöhe" interessiert! Was wir vorhaben ist von viel größerer Natur. Wir wollen eine Reise auf den Mond oder gar bis zum Mars. Und dazu darf unser Antrieb eben nicht horizontal wirken, sondern vertikal wie bei einer Rakete. Dann benötigen wir auch keine Tragflächen mehr, die uns den Auftrieb verleihen, sondern müssen nur noch darauf achten, dass alle Triebwerke gleichen Schub liefern und unsere Rakete sich zur Seite neigt.

@all
Für alle, die sich damit noch nicht auseinandergesetzt haben, hier ist der Antrieb Non Plus Ultra Progression (http://www.dc-campus.net/showthread.php?t=4150)

webpirat
11.09.2009, 12:43
@ Adramelech

... die vermeintlichen "guten Vorschläge" (wer auch immer die bewertet) ...

Ein Unterforum für "gute Vorschläge" werden wir nicht einrichten.

Einen Thread bewerten kann jeder User, und wir bitten darum. Das Verfahren ist wie bei amazon und den ganzen Preisvergleichs-Portalen:

Im Thread ganz nach oben scrollen (egal auf welcher Seite des Threads) und auf die Schaltfläche "Thema bewerten" klicken. Jeder kann 1 bis 5 Sterne vergeben, die Software ermittelt immer den Durchschnitt und zeigt ihn in der Inhaltsübersicht eines Forums an.

Wenn das Viele machen kann man die "guten Beiträge" auf einen Blick erkennen.


:pirat: webpirat

dazligth
11.09.2009, 17:32
Wenn das Viele machen kann man die "guten Beiträge" auf einen Blick erkennen.

Und einen Klick... ;)