Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Pleinzahlen-Schwingungen
Hi,
beschäftigt sich zufällig noch jemand mit der Theorie von Rabert aus dem Paroli?? Könnte es sein, daß ich da von unserem Netzmeister mal was gelesen habe (bin mir echt nicht sicher, habe aber auch gerade keinen Bock, daß zu überprüfen).
Falls es jemanden interessiert: Wie es scheint, sind diese Amplitudenschwingungen kein ausschließliches OC ergo Zufallsgenerator-Phänomen, sie sind bei Realpermanenzen nur weniger ausgeprägt und entsprechend schwerer zu erkennen und nachzuweisen bzw. auszunutzen. Es scheint auch, als wäre es vorteilhafter, den Zeitraum der Beobachtungen nicht nach der Anzahl der Coups bzw. nach Tagen oder Wochen zu unterteilen, sondern die optimalste Wellenlänge der Amplitudenschwingung zu erfassen. Wie es scheint kommt es immer wieder zu sehr gleichmäßigen Schwingungen über einen gewissen Permanenzabschnitt einer Plein. Diese gilt es zu erkennen und zu nutzen. Dazu muß man aber erst über x-Millionen Coups die optimalste Schwingungslänge ermitteln. Das macht dann auch den Satz auf nur eine Plein möglich oder auch notwendig. Noch etwas, je größer die beobachtete Chance ( Cheval, TVP etc.), desto unschärfer und weniger ausgeprägt sind die Schwingungen (könnte anders sein, wenn man nicht nach dem Tableau sondern dem Kessel beobachtet).
Mal eine kurze Überlegung, um mal gedanklich gewisse Größenordnungen zu demonstrieren: Wenn der Sachse 70.000 "im Brand" ist, dann erscheint uns Kleingeldzockern das ein Vermögen. Aber: Bei Max. 1.000 ist er gerade mal 2 Plein-Treffer hinten. Ändert zwar nichts an der mathematischen 2,7%-Steuer, hilft aber psychologisch. Und wer mit dem Gedanken spielt, mal auf Schwingungen im Gleichsatz zu spielen, der braucht Nerven wie für die Bad4 in der härtesten Version. Und viel Geduld, denn manchmal steckt man x-tausend Coups in den Miesen, und am besten einen Programmierer für die Auswertungen, aber der Ansatz ist super.
Shotgun
Netzmeister
10.09.2004, 20:17
@ Shotgun
ja ich hab mich auch schon mal damit beschäftigt. Aber nur oberflächlich. Das mit den Schwingungen ist schon richtig, trifft aber nicht immer zu. Manche Zahlen laufen eine ganze Zeit lang ziemlich konstant und haben dann hin und wieder mal einen Ausbrecher. Andere schwingen fast sinusförmig. Ich hab da mal versucht ein paar Voraussagen zu machen, hab auch ziemlich gut getroffen. Ich glaub aber eher dass es Zufallstreffer waren.
nm
Ossy1722
10.09.2004, 20:17
@all
Ich hab den Thread mit großem Interesse verfolgt und finde die Ausführungen logisch,Probleme dürften eher in der exaten Berechnung und deren Formel,sowie dem Erhalt lückenloser PM,s liegen.
Aber einen Versuch ist es allemal wert.
Gruß Ossy
Netzmeister
10.09.2004, 20:18
Dieses Thema ist wirklich sehr interessant, da es Hoffnung auf neue Lösungen macht. Ich hab aber leider noch keinen Plan wie ich aus den Schwingungen Satzsignale rauslesen kann. Ich kann ja nur spekulieren welche Pleins häufiger erscheinen müssten und diese dann den ganzen Tag bespielen. Was ja eigentlich auch nicht die Lösung sein kann. Man sollte eher mal die Verteilung über einen Tag hinweg beobachten. Vielleicht gibt es da ja auch Schwingungen.
nm
@Netzmeister
Hallo,
für diesen Ansatz braucht es eine ganz neue Sichtweise, die nur begrent etwas mit der Häufigkeit zu tun hat. Wie immer zu Themen, bei denen ich auf andere angewiesen bin, da meine Kenntnisse allein nicht ausreichend sind, auch dies unter Vorbehalt. Jedenfalls stammen die Erkenntnisse von einem der "Großköppe" aus meinem Bekanntenkreis, der sich erbarmte und sich die Geschichte noch mal angesehen hat, auch bezüglich Realpermanenzen.
Also, wenn ich es richtig begriffen habe, gibt es gewisse Erscheinungen, besonders ausgeprägt bei Zufallsgeneratoren, die sich immer wieder zeigen. Dazu gehört, daß eine Pleinzahl über einen Permanenzabschnitt abwechselnd überproportional häufig, dann wieder - und zwar im ungefähr gleichen Rahmen - zu selten erscheint. Zeichnet man dies auf, ergibt sich eine fast gleichmäßig auf- und abschwingende Kurve. Irgendwann brechen diese Kurven ab, entweder nach oben oder nach unter, also die Zahl wird zum Top-Favo oder ewigen Ausbleiber bzw, erscheint unregelmäßig mal als Ausbleiber, dann als Favo.
Entscheidend sind die Phasen, in denen die Kurven regelmäßig erscheinen. Kann man die einigermaßen zuverlässig identifizieren, und zwar möglichst früh, dann hat man's gepackt.
So, das ist es, wie ich es verstanden habe. Aber allein um die optimale Länge der Schwingungen, ihre Häufigkeiten etc. zu bestimmen, sollte man schon einige hunderttausend, besser millionen Coups analysieren, wie Rabert es ja auch getan hat. Also mit Schnellschüssen ist hierbei garantiert nichts zu machen.
Shotgun
@Hi Shotgun,
Zeichnet man dies auf, ergibt sich eine fast gleichmäßig auf- und abschwingende Kurve.
Hast Du bereits derartige Kurven gezeichnet ? Wenn ja, könntest Du sie ja hier vorstellen. DC ist sicher hilfreich.
daß eine Pleinzahl über einen Permanenzabschnitt abwechselnd überproportional häufig
Frage: Was ist überproportional häufig ?
Jenseits der 3 Sigma Grenze ?
fast gleichmäßig auf- und abschwingende Kurve - müßte mit einer Frequenzanalyse zu finden sein - mit dieser Idee hab ich vor über einem Jahr im Paroli Forum eine auf den Deckel bekommen :D
Ich glaube, wenn statistisch was zu finden wär (auffällige Abweichungen vom weissen Rauschen), habens die Casinos längst gefunden und ausgemerzt. Geld für einen Mathematiker sollten sie haben.
Aber ich will nicht der Ideenkiller sein.
Zeig uns mal ein paar fesche Kurven, womöglich aus Hamburg.
mfG
oz3a ;)
@oz3a
Hallo,
deine Fragen sind irgendwo auch immer noch meine Fragen. Ich habe Raberts postings einigen Bekannten zukommen lassen, die sich mit derartigen mathematischen Geschichten besser auskennen als ich und gehoft, einige deutliche Hinweise zu gekommen, in welche Richtung Raberts Spiel gehen könnte.
Das posting oben spiegelt wider, was man mir daraufhin erzählt hat.
Ich will mal versuchen, es so zu erklären, wie ich es aufgefast habe.
Zu den Kurven: Nein, ich habe keine gezeichnet, denn sie sind wohl nicht so häufig und auch nicht "mal eben so" zu erkennen. Ich habe halt nur versucht, mir vorzustellen, wie diese Kurven aussehen müßten.
Überproportionales Erscheinen habe ich leider nicht nachgefragt, ist mir in dem Wust an Info's auch eigentlich nicht aufgefallen. Aber jetzt, wo du's sagst... Ich nehme mal an, es ist so zu verstehen, das die Zahl in den Rotationen (da wir das Thema mitdiskutiert haben) zu denen gehört, die gemäß 2/3-Gesetz bis zu 3x erscheint, aber sicher bin ich da nicht, werde ich noch mal nachfragen.
Wie dies analysiert wurde, Frequenzanalyse oder was auch immer - frag mich nicht, nicht so ganz wirklich meine Welt. Einig waren sich die Jungs, daß es langfristig signifikante Abweichungen gegenüber Realpermanenzen gibt. Auch gezüglich Raberts Schlußfolgerung betreffend das Verhaltens von Zufallsgeneratoren waren sie sich wohl einig.
Wie sagte einer: Die exakten Zufallsgeneratoren versuchen immer, den Zufall so perfekt wie möglich zu erfüllen. Abweichungen werden nur kurz toleriert und dann ausgeglichen...
Noch etwas: Sie hielten Raberts Teststrecke wegen nicht ausreichender Länge für etwas fragwürdig, aber nicht unbedingt unrichtig (eher im Gegenteil).
Das Problem ist für mich, daß keiner dieser Leute, die ich da an der Hand habe, sich wirklich für Roulette interessiert. Kurz, wenn mir da mal einer - wie hier - etwas weiterhilft, dann kann ich nur dankbar sein, und muß nehmen was ich kriege. Und leider haben die Jungs, wie alle Fachidioten, daß Problem, Leuten die nicht ihren Wissens- und Erkenntnisstand haben etwas begreiflich zu machen.
Shotgun
Wie sagte einer: Die exakten Zufallsgeneratoren versuchen immer, den Zufall so perfekt wie möglich zu erfüllen. Abweichungen werden nur kurz toleriert und dann ausgeglichen...
Das halte ich für einen Glaubenssatz ohne Hintergrund.
Physikalische Zufallsgeneratoren lesen nur einen momentanen physikalischen Zustand aus ohne Rückgriff auf Daten aus der Vergangenheit, z.B.: momentane Rauschintensität einer Diode, Momentanzustand eines halbdurchlässigen Spiegels, Intensität radioaktiven Zerfalls, ...
Einen Java Software Zufallsgenerator habe ich mal nachprogrammiert, da fand keine Berücksichtigung von Abweichungen statt.
Und fände so eine Berücksichtigung von Abweichungen und ihre Kompensation statt, wäre genau aus diesem Grund der Zufallsgenerator kein exakter. Diese Kompensation ließe sich mit entsprechender Mathematik aufspüren, ließe sich auswerten und würde deswegen von keinem OC verwendet.
mfG
oz3a
Netzmeister
10.09.2004, 20:22
Das Hauptproblem ist m.E. das Satzsignal. Was nützt es mir wenn ich weiß dass innerhalb der nächsten 5000 Coups eine bestimmte Plein häufiger auftreten könnte (aber nicht muss). Das Ganze wäre nur zu gebrauchen, wenn Schwingungen innerhalb von wenigen hundert Coups ausgemacht werden könnten und somit ein klares Satzsignal vorhanden wäre. Wird aber so bestimmt nicht möglich sein. Oder reicht da mein Horizont nicht aus? Ist das wirklich nur was für Überbegabte?
nm
@Netzmeister
Nicht nur dein Horizont reicht da nicht, mir geht es nicht besser. Habe gerade nochmals telefoniert, um mir noch einige Erklärungen zu holen, schien auch alles irgendwie logisch und klar - jetzt noch mal überlegt und verstehe mehr Bahnhof als vorher...
Wahrscheinlich sollte man doch eine stark physik- und/oder mathematiklastige Vorbildung haben für dieses Thema.
Shotgun
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