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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Grundsatzdiskussion BJ


stoerti
07.01.2005, 00:30
Eigentlich spiele ich kein BJ mehr, nachdem ich in Vegas abgebügelt wurde.
(In 6 Tagen ~5.000$ gewonnen, am 7. Tag wurde sofort der überaus attraktive weibliche Dealer gegen einen unattraktiven farbigen Wohnzimmerschrank ausgetauscht, als ich an den Tisch kam, Ergebnis: 5050$ verloren -in 6 Stunden!-)
Ist runde 10 Jahre her. Egal, dafür war die Woche extrem billig :rolleyes:

Aber mal so gefragt:

Ich spielte BJ immer so:

Ziehe bei 12 noch eine Karte als Dritte (oder Vierte,Fuenfte....)
Hast Du 13 oder mehr im Hieb, ziehe keine Karte.
Ebenso bei Splits. Keine Karte bei mehr als 12 Punkten.
Also auf grösstmögliche Sicherheit vor dem kaputt ziehen, in der Erwartung, dass der Dealer sich tot zieht.

Unterm Strich sah das, soweit ich mich erinnern kann, ganz gut aus.
Nachdem man mich hier in ein kostenloses OC verschleppt hat ( :) ) habe ich das dort nochmal probiert.
Klappte wieder ganz gut.

Hat das mal so einer gespielt und könnte man mit sowas einigermassen was reissen?

Manchmal stehe ich am BJ Tisch wie ein kleiner Junge vor dem Süsswarengeschäft und würde ja gerne wollen.
Auch wenn ich mir damals geschworen habe, nie wieder BJ zu spielen.

sachse
07.01.2005, 08:52
Hallo stoerti,

auf jeden Fall bist Du mit Deiner Strategie schlechter dran als wenn Du die Basistrategie spielst. Ich schätze mal, Du liegst ungefähr zwischen minus 1,5% und minus 2,5%.
Übrigens, dem "farbigen Wohnzimmerschrank" tust Du sicher Unrecht; ein Dealer, der imstande ist zu betrügen, wäre eine Riesengefahr für das Casino. Zu Mafiazeiten in kleinen Casinos mag das noch möglich gewesen sein aber nicht mehr heute, wo es sich vorwiegend um riesige börsennotierte Aktiengesellschaften handelt.

sachse

stoerti
07.01.2005, 10:19
Das mag sein, es kam mir trotzdem sehr komisch vor.