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Besonderes-Augenmerk
08.12.2008, 02:57
Hallo,

ich bin neu hier, habe bis jetzt nur sehr wenige Erfahrungen mit Glücksspielen gesammelt. Eigentlich war es ein einziger Besuch in einer Spielothek (5 Euro verloren :o) , manchmal Lotto. Seit kurzem spiele ich auch Poker, aber nur zum Spaß.

Roulette fasziniert mich schon sehr, unerklärlich, vor allem in einer Zeit in der man vom "Roulette an den Aktienmärkten" spricht. :doh:

Dass es wohl kein "System" gibt, mit dem man Roulette austricksen kann, und dauerhaft gewinnt, ist mir schon klar. Egal was man auch macht, man kann eben nicht definitiv vorhersagen wo die Kugel landet. Soweit, so ernüchternd.
Was man aber machen kann ist, die Chancen zu erhöhen, dass die Kugel dort landet, wo man sie gerne "haben will". Wenn ich z.b. auf Rot setze, habe ich etwas weniger als 50% die Chance das doppelte meines Einsatzes ausgezahlt zu bekommen. Setze ich hingegen auf 30 Zahlen gleichzeitig, ist die Chance nicht zu gewinnen viel geringer. Ich werde also mir hoher Wahrscheinlichkeit gewinnen, aber nicht das Doppelte meines Einsatzes, sondern nur einen Bruchteil. Fällt die Kugel dann doch mal auf 0 oder eine Zahl die ich nicht abgedeckt habe, sind schnell mehrere Male die ich vorher gewonnen habe zu nichte gemacht.

Warum nimmt man nicht einfach kleine, relativ sichere Gewinne mit und hört auf zu spielen?

Ist es nicht die Gier die den Spieler zu Fall bringt. Ich spiele oft Roulette kostenlos online. Viel öfter könnte ich mit einem Gewinn aufhören, aber ich spiele dann doch weiter bis zum Bankrot. Ist ja nur zum Spaß, es geht ja um nix. Aber wie würde das mit echtem Geld aussehen? Ist das der eigentliche Vorteil der Bank, dass man nicht aufhören kann?

MfG
Besonderes-Augenmerk



P.s. Welche Variationen gibt es beim Automaten-Roulette? Bei meinem besagten Besuch in einer Spielothek fand ich nur eine Variante mit 12 Zahlen vor.

DanDocPeppy
08.12.2008, 05:31
Hi und herzlich Willkommen im Forum!

Deine Frage ist völlig berechtigt und taucht auch hin und wieder in ähnlicher Form auf.

1. Es stimmt schon, je mehr Zahlen du abdeckst desto "sicherer" sind Gewinne. Den Haken an der Sache hast du auch schon selbst erwähnt, die Auszahlung im Verhältnis zum Einsatz ist entsprechend geringer.
Du wirst mit dem Belegen von vielen Zahlen keine Freude haben, weil du zwar seltener verlierst, dabei aber entsprechend mehr. Und deine Gewinne werden gefressen.

2. Mit der "Gier" und dem "rechtzeitigen Aufhören" unterliegst du einem Irrtum. Es ist dem Roulette nämlich völlig egal ob du 1000 Coups am Stück spielst oder an 10 Tagen je 100 Coups oder an 100 Tagen nur je 10 Coups.
Der einzige Unterschied besteht nur darin, daß du bei vielen kurzen Partien, die du immer wieder bei 0 beginnst, subjektiv das Gefühl hast, viele davon mit Gewinn beenden könntest.
Ist ja auch ganz logisch, denn bei einem Spiel z.B. auf Rot/Schwarz würdest du von 100 Tagen an 50 Tagen gleich mit dem ersten Coup dein Spiel beenden.
Bei einem Spiel auf z.B. 24 Zahlen würdest du sogar 2/3 aller Spieler sofort gewinnen, bei einem Spiel auf 30 Zahlen 83% und bei 36 Zahlen mehr als 97%.
Allerdings würdest du in den fehlenden Prozenten genau jenen Betrag verlieren, den du vorher gewonnen hast. Also ein Nullsummenspiel.
Und diesen mathematischen Gegebenheiten ist es wie erwähnt, völlig schnurz ob du viele kurze Spiele oder wenige lange absolvierst.

LG
DanDocPeppy

Besonderes-Augenmerk
08.12.2008, 16:57
Originally posted by DanDocPeppy@08.12.2008 - 06:31
Hi und herzlich Willkommen im Forum!

Deine Frage ist völlig berechtigt und taucht auch hin und wieder in ähnlicher Form auf.

1. Es stimmt schon, je mehr Zahlen du abdeckst desto "sicherer" sind Gewinne. Den Haken an der Sache hast du auch schon selbst erwähnt, die Auszahlung im Verhältnis zum Einsatz ist entsprechend geringer.
Du wirst mit dem Belegen von vielen Zahlen keine Freude haben, weil du zwar seltener verlierst, dabei aber entsprechend mehr. Und deine Gewinne werden gefressen.

2. Mit der "Gier" und dem "rechtzeitigen Aufhören" unterliegst du einem Irrtum. Es ist dem Roulette nämlich völlig egal ob du 1000 Coups am Stück spielst oder an 10 Tagen je 100 Coups oder an 100 Tagen nur je 10 Coups.
Der einzige Unterschied besteht nur darin, daß du bei vielen kurzen Partien, die du immer wieder bei 0 beginnst, subjektiv das Gefühl hast, viele davon mit Gewinn beenden könntest.
Ist ja auch ganz logisch, denn bei einem Spiel z.B. auf Rot/Schwarz würdest du von 100 Tagen an 50 Tagen gleich mit dem ersten Coup dein Spiel beenden.
Bei einem Spiel auf z.B. 24 Zahlen würdest du sogar 2/3 aller Spieler sofort gewinnen, bei einem Spiel auf 30 Zahlen 83% und bei 36 Zahlen mehr als 97%.
Allerdings würdest du in den fehlenden Prozenten genau jenen Betrag verlieren, den du vorher gewonnen hast. Also ein Nullsummenspiel.
Und diesen mathematischen Gegebenheiten ist es wie erwähnt, völlig schnurz ob du viele kurze Spiele oder wenige lange absolvierst.

LG
DanDocPeppy
Danke für deine Antwort. Ja, was du da sagst habe ich mir auch schon überlegt. Natürlich ist es unerheblich, ob ich lange an einem Spiel sitze, oder mehrere Runden verteilt auf einige Tage spiele. Wenn man verliert ist alles wieder weg. Aber kann man nicht trotzdem, aus den vermeintlich sicheren Chancen etwas rausholen? Wie wäre es hohe Chancen mit dem Martingale System zu kombinieren? Würde das die Wahrscheinlichkeit über längere Zeit zu gewinnen nicht erhöhen? Man könnte so die Zeit überbrücken um, ein paar Verluste, dauerhaft mit einem Gewinn dasteht.

MfG
Besonderes-Augenmerk

DanDocPeppy
08.12.2008, 18:21
Aber kann man nicht trotzdem, aus den vermeintlich sicheren Chancen etwas rausholen? MIR ist das jedenfalls bisher nicht gelungen. ;)

LG
DDP