DanDocPeppy
16.03.2008, 15:31
Hi!
Wie bereits vor dem Wochenende angekündigt, möchte ich euch vorstellen, woran ich in den letzten Tagen intensiv arbeitete.
Gleich vorweg, die ultimative Dauergewinnstrategie habe ich damit auch nicht gefunden, aber das wird ja hoffentlich ohnehin niemand erwartet haben.
Die Strategie enthält Elemente des TvS-Horrors, also ein Spiel auf mehrere TvS parallel sowie eine Anlehnung an Winkles RNF.
Spielziel ist grundsätzlich Saldonull (wenn es vorher ins Minus ging) bzw. Saldoplus. Ich habe jedenfalls immer bei 0 neu mit der Progi gestartet.
So gehts:
In einem Vorlauf von 6 zerofreien Coups werden die RNF ermittelt, Zero führt zu einer Spielpause von neuerlich 6 Coups.
Die gefallenen TvS werden notiert und ergeben das folgende, bereits bekannte Satzsignal:
4R | 0N | 2F --> Satz auf die 4R
3R | 0N | 3F --> Satz auf die 3R
3R | 1N | 2F --> Satz auf die 3R
2R | 3N | 1F --> Satz auf die 3N
1R | 4N | 1F --> Satz auf die 4N
Alle anderen Konstellationen (2-2-2, 3-0-0, 0-0-6) werden nicht gespielt.
Es sind also grundsätzlich 3 oder 4 TvS zu setzen.
Solange es zu Treffern kommt, wird roulierend weitergebucht und 1 Stk. je TvS gesetzt.
Im Verlust wird wie folgt auf allen zu setzenden TvS progressiert: 1-2-3-4-5-6-8-10-12-14-16-20-24-28-32-36-44-52-60-68-76-92-108-124-140
Die alten Hasen unter uns (also wir alle :P ) kennen diese Progi von der guten alten Chance 2000.
Wer jetzt wegen des scheinbar unmenschlichen Kapitalbedarfes bei Sätzen auf 3-4 TvS gleichzeitig erschrickt, den wird die folgende Regelung wieder beruhigen:
Kommt es zu einem Fehltreffer, so dürfen die entsprechenden TvS in diesem Angriff erst wieder bei
a) einem Zwischentreffer
b) einer Änderung der bespielten Chance (R -> N oder umgekehrt)
gesetzt werden.
Also werden nach einem Fehltreffer nur die neu Satzreife erlangenden TvS gespielt.
Diese Regelung führt dazu, daß der Kapitaleinsatz niedriger bleibt und es oftmals trotz Satzsignal zu keinem echten Satz kommt.
Dazu ein kleines Beispiel:
Im Vorlauf sind in dieser Reihenfolge die TvS 2-1-3-6-5-6 gefallen.
Die TvS 1-2-3-5 sind damit als Normalos satzreif und werden mit je 1 Stk. bespielt.
Es fällt die TvS 4, also ein Fehltreffer.
Nun sind die TvS 1-3-4-5 fällig, bespielt wird mit 2 Stücken allerdings nur die TvS 4, alle anderen pausieren.
Pech, daß die TvS 1 gefallen ist.
Jedenfalls sind nun 1-3-4-5 als Normalos fällig, da aber alle bereits mit Verlust gespielt wurden, wird nichts gesetzt.
Solange also die N zu spielen sind, darf ich nur mehr die noch fehlende TvS 6 setzen, alle anderen haben Pause.
2 Coups später wird die 6er nun auch satzreif und wird mit 3 Stücken gespielt -> Fehltreffer.
Da nun alle 6 TvS bereits erfolglos gesetzt wurden, darf erst dann wieder ein Satz erfolgen, wenn ich zu R wechseln muss. Dann sind dafür wieder alle 6 TvS satzbereit.
(Anm nur für mich: TvSRNF4, ab Zeile 1959)
In diesem realen Beispiel mussten dann 14 Satzsignale ignoriert werden, bis endlich von N zu R gewechselt wurde.
Wäre es in dem Beispiel im 2. Coup (TvS 4) oder im 4. Coup (TvS 6) zu einem Treffer gekommen, so wären damit wieder alle 6 TvS spielbar gewesen.
Mit diesem Beispiel wird auch klar, warum die Progression weniger Schrecken verbreitet, als es auf den ersten Blick Anschein hat. Es werden nämlich in ausgeprägten Verlustphasen nur sehr selten 3 oder gar 4 TvS gespielt, sondern nach Fehltreffern oft nur 1 oder 2.
Die einzigen beiden Situation in der die Progi tatsächlich hintereinander auf mehreren TvS zur Geltung kommt ist, wenn es rasche Wechsel zwischen Restanten und Normalos gibt und es dabei zu keinen Treffern kommt oder wenn es einzelne wenige Zwischentreffer gibt, die kein Gesamtplus bringen.
Erste Ergebnisse und selbstkritische Anmerkungen folgen...
Bis gleich
DDP
Wie bereits vor dem Wochenende angekündigt, möchte ich euch vorstellen, woran ich in den letzten Tagen intensiv arbeitete.
Gleich vorweg, die ultimative Dauergewinnstrategie habe ich damit auch nicht gefunden, aber das wird ja hoffentlich ohnehin niemand erwartet haben.
Die Strategie enthält Elemente des TvS-Horrors, also ein Spiel auf mehrere TvS parallel sowie eine Anlehnung an Winkles RNF.
Spielziel ist grundsätzlich Saldonull (wenn es vorher ins Minus ging) bzw. Saldoplus. Ich habe jedenfalls immer bei 0 neu mit der Progi gestartet.
So gehts:
In einem Vorlauf von 6 zerofreien Coups werden die RNF ermittelt, Zero führt zu einer Spielpause von neuerlich 6 Coups.
Die gefallenen TvS werden notiert und ergeben das folgende, bereits bekannte Satzsignal:
4R | 0N | 2F --> Satz auf die 4R
3R | 0N | 3F --> Satz auf die 3R
3R | 1N | 2F --> Satz auf die 3R
2R | 3N | 1F --> Satz auf die 3N
1R | 4N | 1F --> Satz auf die 4N
Alle anderen Konstellationen (2-2-2, 3-0-0, 0-0-6) werden nicht gespielt.
Es sind also grundsätzlich 3 oder 4 TvS zu setzen.
Solange es zu Treffern kommt, wird roulierend weitergebucht und 1 Stk. je TvS gesetzt.
Im Verlust wird wie folgt auf allen zu setzenden TvS progressiert: 1-2-3-4-5-6-8-10-12-14-16-20-24-28-32-36-44-52-60-68-76-92-108-124-140
Die alten Hasen unter uns (also wir alle :P ) kennen diese Progi von der guten alten Chance 2000.
Wer jetzt wegen des scheinbar unmenschlichen Kapitalbedarfes bei Sätzen auf 3-4 TvS gleichzeitig erschrickt, den wird die folgende Regelung wieder beruhigen:
Kommt es zu einem Fehltreffer, so dürfen die entsprechenden TvS in diesem Angriff erst wieder bei
a) einem Zwischentreffer
b) einer Änderung der bespielten Chance (R -> N oder umgekehrt)
gesetzt werden.
Also werden nach einem Fehltreffer nur die neu Satzreife erlangenden TvS gespielt.
Diese Regelung führt dazu, daß der Kapitaleinsatz niedriger bleibt und es oftmals trotz Satzsignal zu keinem echten Satz kommt.
Dazu ein kleines Beispiel:
Im Vorlauf sind in dieser Reihenfolge die TvS 2-1-3-6-5-6 gefallen.
Die TvS 1-2-3-5 sind damit als Normalos satzreif und werden mit je 1 Stk. bespielt.
Es fällt die TvS 4, also ein Fehltreffer.
Nun sind die TvS 1-3-4-5 fällig, bespielt wird mit 2 Stücken allerdings nur die TvS 4, alle anderen pausieren.
Pech, daß die TvS 1 gefallen ist.
Jedenfalls sind nun 1-3-4-5 als Normalos fällig, da aber alle bereits mit Verlust gespielt wurden, wird nichts gesetzt.
Solange also die N zu spielen sind, darf ich nur mehr die noch fehlende TvS 6 setzen, alle anderen haben Pause.
2 Coups später wird die 6er nun auch satzreif und wird mit 3 Stücken gespielt -> Fehltreffer.
Da nun alle 6 TvS bereits erfolglos gesetzt wurden, darf erst dann wieder ein Satz erfolgen, wenn ich zu R wechseln muss. Dann sind dafür wieder alle 6 TvS satzbereit.
(Anm nur für mich: TvSRNF4, ab Zeile 1959)
In diesem realen Beispiel mussten dann 14 Satzsignale ignoriert werden, bis endlich von N zu R gewechselt wurde.
Wäre es in dem Beispiel im 2. Coup (TvS 4) oder im 4. Coup (TvS 6) zu einem Treffer gekommen, so wären damit wieder alle 6 TvS spielbar gewesen.
Mit diesem Beispiel wird auch klar, warum die Progression weniger Schrecken verbreitet, als es auf den ersten Blick Anschein hat. Es werden nämlich in ausgeprägten Verlustphasen nur sehr selten 3 oder gar 4 TvS gespielt, sondern nach Fehltreffern oft nur 1 oder 2.
Die einzigen beiden Situation in der die Progi tatsächlich hintereinander auf mehreren TvS zur Geltung kommt ist, wenn es rasche Wechsel zwischen Restanten und Normalos gibt und es dabei zu keinen Treffern kommt oder wenn es einzelne wenige Zwischentreffer gibt, die kein Gesamtplus bringen.
Erste Ergebnisse und selbstkritische Anmerkungen folgen...
Bis gleich
DDP