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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Strategie "Oskar 1"


DanDocPeppy
04.01.2008, 16:10
Hi!

Ich möchte euch wie angekündigt meine jüngste Idee, die Strategie „Oskar 1“ vorstellen.
Warum Oskar?: Weil ich sie unserem verstorbenen Ossy widme, denn er hätte diese ewig fade Strategie furchtbar gehasst *ggg*.
Und warum #1?: Weil ich nicht ausschließen möchte, dass es zu späterer Zeit auch mal Variationen davon geben wird, die ich fortlaufend nummeriere.

OK, genug geschwafelt, nun zur Sache:

Dieses Spiel kann in der Praxis wohl nur im OC angewendet werden, da es erstens ohne Excel-Unterstützung trotz eigentlich einfachem Spiel ein buchhalterischer Suizid ist und zweitens ein streckenweise extrem langatmiges, langweiliges Spiel bei dem für ein Stück Gewinn manchmal Stunden im Casino verbracht werden müssten.

Gespielt wird auf EC, und zwar alle 3 Chancenpaare parallel, wobei allerdings der Saldo gesamt verbucht wird. Gesetzt werden zwischen 0 und 3 Chancen.

Das Spielziel ist ein Saldoplus, den Platzer kann man nach belieben definieren, ich habe mein persönliches Platzerlimit auf -1000 Stücke gesetzt.

Nach 100 Coups Vorlauf wird die Differenz zwischen den jeweiligen Chancenpaaren errechnet. Also im Excel z.B. in Spalte A für R +1, S -1, in Spalte B für Ps +1, M -1 usw. Zero zählt zwar als Coup, ist allerdings neutral.
Damit habe ich nach 100 Coups ein Ergebnis wie z.B. +15, -8 und +4.

Diese Zählung erfolgt fortlaufend, also für den Satz in Coup 101 der Vorlauf 1 – 100, für Coups 102 der Vorlauf 2 – 101 usw.

Gesetzt wird nun immer jede EC, die in der vorangegangenen Zählung zurückliegt. Habe ich also, um bei obigem Beispiel zu bleiben, in der R/S-Spalte das Ergebnis +15 so wird auf Schwarz gesetzt (zur Erinnerung: jedes Rot ergibt +1, jedes Schwarz -1).
So wird mit jedem EC-Paar verfahren.

Die Anzahl der zu setzenden Stücke errechnet sich aus 2 Faktoren, dem Basissatz und dem Multiplikator.

a) Der Basissatz: Gesetzt wird immer 10% der errechneten Differenz, wobei kaufmännisch gerundet wird. Also 0 bis +/-4 kein Stück, +/-5 bis +/-14 1 Stück, +/-15 bis +/-24 2 Stücke, etc.

b) Der Multiplikator: Je nach Gesamtminussaldo werden die zu setzenden Stücke multipliziert und zwar bei
0 bis -10: *1 (also nur der Basissatz)
-10,5 bis -30: *2
-30,5 bis -60: *3
-60,5 bis -100: *4
-100,5 bis -150,5: *5
etc. also jede Progressionsstufe wird um 10 Stücke breiter. Dies ist extrem wichtig, da es ansonsten oft zu einer regelrechten Satzexplosion kommt!

Thats it!

Das Ergebnis meiner ersten Tests folgt in einem späteren Posting.

LG
DDP

DanDocPeppy
04.01.2008, 17:36
Zurück zum Thema*, hier meine Ergebnisse:

Zuerst testete ich 15 aufeinanderfolgende Tage der online gestellten Permanenz (Tisch 7?) von Bad Homburg.
Dabei wurden insgesamt 4500 Coups gespielt und bei einem Umsatz von 30000 Stücken ein Ergebnis von +350 Stücken erzielt.
Mehr als die Hälfte des Umsatzes verbrauchte ein einziger Angriff, der mit einem höchsten Minusstand von -500 bereits einen kritischen Bereich erreichte und sich über 3 Tage mit insgesamt mehr als 1000 Coups zog.

Von Stoertis Zufallszahlen spielte ich fast 7000 Coups, dann war mit einem Saldo von mehr als -1000 Stücken mein Platzer erreicht. Nicht miteingerechnet waren die +300 die ich vorher mit diesen Zufallszahlen erreicht hatte.

LG
DDP

* die Beiträge zu Ossy1722 wurden in den Thread <span style='color:green'>Ossy ist tot&#33; (http://www.roulette-board.de/index.php?act=ST&f=8&t=5644) vershoben.</span>