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dazligth
06.12.2004, 16:45
Diskussionen hierzu hier (http://www.roulette-board.de/index.php?showtopic=457) rein
[gepostet von MsTerryAngel]
Ursache -> Wirkung
Beweiß:
1.: Die Vorerinnerung:Quasi ist das vergleichbar mit der Lehre aus Chemie und Physik, nix kann verschwinden ->wenn holz verbrennt ist es nicht weg, sonder nur in CO, CO², kohlen stoff etc verfallen----> Beispiel hinkt, nich länger drüber nachdenken.
Ausdrücken soll diese Erinnerung, im engeren Sinne betrachtet, dass eine Sache ("DASEIN") nicht gleichzeitig existieren und dennoch nicht dasein ("NICHTSEIN") kann.
Zurück zu meinem Beispiel---> im Absoluten gibt es nur holz oder Kohle,asche und reststoffe!
2.: Erster Absatz:Zu verstehen gilt es hier nur, dass wir erkennen, dass eines dem anderen folgt ----> beispiel:
Aus holz wird kohle-> wir wissen, wenn wir kohle sehen,dass es sich vorher um Holz handelte, aber ein Tier oder ein anderes "nicht denkendes Wesen" würde nur kohle sehen und den Zusammenhang zum Holz nicht herstellen.
Das heißt: Nur die objektive wahrnehmung alleine reicht uns nicht aus um das Prinzip des Ursache->Wirkungs-verhältnisses zu verstehen.
Denn wir verstehen es meistens auch, wenn wir nur die Wirkung sehen und auf eine Ursache zurückschließen, andersrum:
Von einer Ursache auf eine Wirkung zu schließen ist sehr schwierig.
dazligth
21.12.2004, 12:23
In bälde mehr... hab schon weiter Erkenntnisse draus gezogen, sind aber noch ein paar Seiten.
dazligth
22.12.2004, 00:21
An einigen Stellen ist der Text schlecht übversetzt oder einfach unverständlich... daher habe ich an einigen Stellen etwas freier übersetzt. Daher sollte unbedingt der original Text mit verglichen und zur Untersuchung mit herangezogen werden!
1) Aller Wechsel der Erscheinungen ist nur Veränderung
2) Man verknüpft 2 Wahrnehmungen in der Zeit. Verknüpfung der Dinge ist das Produkt eines künstlichen Vermögens der Einbildungskraft.
Also für uns nur eine künstliche Größe/Einheit in der wir die Dinge mit der Zeit verbinden.
Man kann Zustände auf zwei Arten verknüpfen, so dass der Eine oder der Andere in der Zeit vorraus geht. Zeit kann nicht wahrgenommen werdfen, aber dennoch an der Veränderung eines Objektes bestimmt werden.
Man ist sich nur bewußt, dass man ein Objekt vor und ein Anderes nachsetzt.
Holz verbrennt zu Asche ... nicht umgekehrt!
Das objektive Verhältnis der aufeinander folgenden ERSCHEINUNGEN bleibt durch die bloße Wahrnehmung unbestimmt.
Das Verhältnis zwischen ihnen ist unklar!
Damit dieses Verhältnis aber als bestimmt! und klar erkannt werden kann, muss das Verhältnis der beiden Zustände wie folgt betrachtet werden:
Es muss eine NOTWENDIGKEIT (ein Zusammenhang) gesetzt(gefunden) werden, warum der eine ZUSTAND dem andern folgt und nicht anders herum.
Diese Notwendigkeit(Zusammenhang) kann aber nur eine "REINER VERSTANDESBEGRIFF" sein, der nicht in der Wahrnehmung liegt, sondern im Begriff des Verhältnisses der URSACHE und WIRKUNG zu suchen ist.
Also ist die Folge der Erscheinungen samt ihrer Veränderungen auf das Gesetzt der Kausalität zurückzuführen!
Selbst ERFAHRUNGEN (-> also emiprische Erkenntnis) müssen als Gege´nstände der Erfahrung betrachtet werden und dem Gesetz der Kausalität unterworfen werden.
3) Die Erscheinungen wechseln jeder Zeit.
Ein zweiter Punkt der Überlegung ist, ob sich die Objekte auch im Gegenstand folgen und nicht nur in der Erscheinung.
Man kann alles, sogar Vorstellungen, OBJEKTE nennen.
Erscheinungen bezeichnen OBJEKTE.
Die Vielfalt der Erscheinungen werden in der Einbildungskraft jederzeit wechselnd erzeugt und geben nicht die Objekte wieder.
Wären Erscheinungen eigenständige Objekte, so würde niemand von der Vielfalt der Erscheinungen daraus schließen, wie sie mit dem Objekt verknüpft oder verbunden sind. Wir haben es nur mit unseren Vorstellungen zu tun!
Wie Objekte an sich selbst sind ist ganz außer unserer Erkenntnissphäre.
Obwohl die Erscheinungen keinet Objekte sind, so sind sie doch das Einzige was ich zur Erkenntnis heranziehen kann um die Vielfaalt der Erscheinungen mit der Zeit in Verbindung zu bringen.
So ist die Wahrnehmung der Vielfalt der Erscheinung von Häusern wechselnd.
Aber würde jemand behaupten, dass die Vielfalt eines einzelnen Hauses wechselt? Nein!
Sobald ich aber mein Begriff von einem Gegenstand bis hin zur transzendentalen Bedeutung steigere, so ist das Haus gar keinObjekt sondern nur eine Erscheinung und der transzendentale Gegenstand(das Objekt) ist unbekannt.
Die Frage lautet nun: Wie ist die Vielseitingkeit der Erscheinungen verbunden?
Hier wird die wechselnde Wahrnehmung als Gegenstand der Wahrnehmung getrachtet Das führt zu einen Begriff, den ich aus meinen Vorstellungen der Wahrnehmung ableite. Dieser msus aber noch im Einklang/in Übereinstimmung mit der Wahrnehmung stehen.
Man stellt fest, dass die Übereinstimmung zwischen Erkenntnis und dem Objekt die Wahrheit wiedergibt.
Die Erscheinung ist dem Objekt untergeordnet und muss einer Regel folgen.
Diese Regel muss sich von JEDER Wahrnehmung unterscheiden und eine Verbindung zwischen der Vielfalt der Erscheinungen herstellen.
Der Teil der Erscheinung, der die Bedingung dieser Regel enthält ist das Objekt!
4) Eine Zustandsänderung kann nicht empirisch Wahrgenommen werden, wenn nicht eine Erscheinung vorhergeht, die den neuen Zustand enthält.
So muss es sein... ohne Urschse -> keine Wirkung!
Jede Wahrnehmung einer Begebenheit ist also eine Wahrnehmung, die auf eine Andere folgt.
Diese Folge, der Begebenheiten (Wahrnehmung) ist bei allen Zusammenführungen der Wahrnehmungen so! Aber sie unterscheidet sich dadurch nicht von anderen Wahrnehmungen.
Ich habe 2 Begebenheiten(Wahrnehmungen): A und B.
In der Wahrnehmung folgt nur B auf A, nicht anders herum.
Bsp: Ein Schiff (bedenkt es war um 1750) fließt einen Fluss hinunter. Zuerst werdet ihr es oberhalb beobachten, später unterhalb. Nie andersherum!
Die Ordnung in der Folge der Wahrnehmungen ist festgelegt!
Das Haus könnte man empirisch von oben nach unten, unten nach oben, von links nach rechts oder von rechts nach links auf seine Vielfalt (Farbe, Türen Fenster,etc.) zu verschiedener Zeit untersuchen.
Wenn wir nicht wüssten, dass es das selbe Haus ist, so würden wir es/sie als verschiedene betrachten.
In der Reihenfolge der Wahrnehmungen hätte wir keine bestimmte Ordnung gesehen, welche es notwendig macht die vielfältigen Wahrnehmungen zu verbinden.
Behauptung von Kant nun:
Diese Regel aber ist bei der Wahrnehmung von dem, was geschieht, jederzeit anzutreffen und sie macht die Ordnung der einander folgenden Wahrnehmungen NOTWENDIG!
5.) Ich werde also die subjektive Folge der Wahrnehmung von der objektiven Folge der Erscheinungen ableiten müssen, weil der Zusammenhang der Folgen sonst unbekannt ist und sich die Erscheinungen an sich nicht voneinander unterscheiden. Wohl aber deren Reihenfolge.
Die Verknüpfung wird in der Ordnung der der Vielfalt der Erscheinungen liegen, wobei man man in der Wahrnehmung dann auf fogendes schließen kann:
Es gibt eine Ordnung! Eine Wahrnehmung folgt einer anderen nach einer Regel!
Nur so kann man von der Erscheinung und nich bloß von der Wahrnehmung her behaupten: Das in jeder Wahrnehmung eine Folge anzutreffen ist und ich die Wahrnehmung nur in dieser Folge betrachten kann.
6.)Nach solch einer Regel muss in dem, was der Begebenheit vorraus ging, die Bedingung für die Regel liegen, woraus diese Begebenheit folgte.
Der umgekehrte Weg geht nicht. Ich kann nicht von der Begebenheit zurückgehen und durch Wahrnehmung bestimmen, was vorhergegangen war.
Denn von dem folgenden Zeitpunkt geht keine Erscheinung mehr zum vorherigen Zeitpunkt zurück, aber sie bezieht sich noch auf irgend einen vorherigen Zeitpunkt.
Von einer bestimmten Zeit an, ist dagegen der Fortgang auf eine bestimmte folgende Erscheinung notwendig.
Wenn etwas einem Anderen folgt, so ist es NOTWENDIG, dass es sich auf etwas bezieht, was vorhergeht und wonach es dem Anderen nach einer Regel folgt. (Von nichts kommt nichts -> hier Erkenne ich auch Parallelen zur Relativitäts und Quantentheorie)
Also gibt die Begebenheit dem Bedingten eine sichere Anweisung, wodurch die Begebenheit bestimmt ist.
7) Nehmen wir an, dasss einer Begebenheit NICHTS voran gegangen ist, worauf die Begebenheit aber nach einer Regel folgt.
So wäre alle Folge der Wahrnehmung nur in der Vorstellung -> also subjektiv (-> Einbildung). Dadurch wär dann objektiv gar nicht bestimmt, welches das Vorhergehende und welches das Nachfolgende Ereignis in der Wahrnehmung ist.
Wir würden dann nur ein Spiel der Vorstellungen haben, dass sich auf gar kein Objekt beziehen lässt. Es würde in unserer Wahrnehmung von jedem ANderen im Verhältnis zur Zeit gar keinen Unterschied geben. Wir haben dann nichts in der Erscheinung was das Objekt bestimmt. So könnte dann auch keine gewisse Folge als objektiv notwendig gemacht werden.
Ich werde also NICHT sagen, dass in der Erscheinung zwei Zustände aufeinander folgen; sondern nur: Das eine Wahrnehmung auf eine Andere folgt!
8) Wenn wir also erfahren, dass etwas geschieht, so setzen wir dabei jederzeit vorraus, dass irgendetwas vorraus geht, worauf es nach einer Regel folgt. Denn ohne diese Annahme könnte ich nicht von dem Objekt sagen, dass es folgt. Denn die bloße Folge in meiner Wahrnehmung, wäre keine, wenn sie nicht duch eine Regel in Beziehung zu etwas Vorausgegangenem steht.
Es wäre dann keine Folge im Objekt BERECHTIGT!
Also geschieht es immer in Rücksicht auf eine Regel, wonach die Erscheinungen, in der Reihenfolge in der sie geschehen, durch den vorigen Zustand bestimmt sind.
Dadurch mache ich meine "subjektive Synthesis" objektiv.
9) Es scheint allen Aussagen, die je über unsere Verstandesgebrauch gemacht wurden, zu widersprechen. Denn wir sehen Begebenheiten/Erscheinungen. Diese vergleichen wir untereinander in ihren Folgen und werden dazu geleitet eine Regel zu entdecken, so das gewisse Erscheinungen auf Ander folgen. Dadurch sind wir veranlasst worden, die vorhergegangene Erscheinung zu Ursache zu machen.
Nach dieser Betrachtungsweise wäre unsere Beobachtung bloß emiprisch. Somit wäre auch die Regel, die Ursache und die Erfahrung bloß nur Zufall.
Der Begriff der Ursache wäre dann aber nur angedichtet, da er keine Ursache wäre. Er hätte keine allg. Gültigkeit.
Wenn wir also eine Regel suchen, die die Reihenfolge der Begebenheiten und Erscheinungen beschreibt, so brauchen wir eine URSACHE!
10) Es kommt also darauf an, im Beispiel zu zeigen, dass wir niemals selbst in der Erfahrung die Folge dem Objekt zuordnen.
Wir müssen sie von unserer Subjektiven Wahrnehmung und Beobachtung unterscheiden. Wir müssen also eine Regel aufstellen, die uns zwingt, die Wahrnehmung in klare Regeln zu stecken und somit eine Ordnug in unsere Wahrnehmung zu bringen.
11) Wir müssen an den Objekten in unserer Vorstellung soche Modifikationen vornehmen, so dass die subjektive Realität eine objektive Realität bekommt!
Objektive Bedeutung kann nicht in Beziehung zu einer anderen Vorstellung stehen, denn sonst stellt sich wieder die Frage nach der Objektivität!
12) Die Vielfalt der Erscheinungen folgen immer nacheinander. Dadurch wird aber kein Objekt vorgestellt. In der Folge sind alle Whrnehmungen verschieden. Sobald ich aber wahrnehme oder annehme, dass in dieser Folge eine Beziehung ist, wonach die Dinge einer Regel folgen, so habe ich eine Begebenheit.
Ich erkenne einen Gegenstand, dem ich in der Zeit auf eine gewisse Stelle setzen muss. Denn der Zustand, der vorraus gegangen ist weißt darauf hin, dass ich Ihn nur auf diese gewisse bestimmte Stelle setzen kann.
Weiter muss eine Art Zeitkomponente mit angedacht werden. Dazu zwei Dinge die wichtig sind:
1. Durch die Zeitkomponente kann man den Vorgang/Reihenfolge nicht umdrehen
2. Die Folge bleibt unausweichlich die Folge des vorangegangenen.
Dadurch bekommen wir in unserer Vorstellung eine Ordnung, in der das Gegenwärtige auf irgendeinen vorherigen Zustand Anweisung bekommen hat.
(Er führt hier den Begriff Zeitreihe ein)
dazligth
18.01.2005, 11:57
13) Wir haben nun ein notwendiges Gesetz, indem die Bedingung festgelegt ist, dass die vorige Zeite die folgende Zeit notwendig bestimmt. Ich kann zur folgenden Zeit nicht anders gelangen, als über die Vorhergegangene.
So ist es auch ein unentbehrliches Gesetz der emirischen Vorstellung der Zeitreihe, dass die Erscheinungen der vergangenen Zeit jedes Dasein in der folgenden Zeit bestimmt.
Nur an den Erscheinungen können wir fortlaufenden Zusammenhänge der Zeiten empirisch erkennen.
dazligth
01.02.2005, 11:57
14) Zu aller Erfahrung gehört der "Verstand". Er macht es möglich, sich eine Vorstellung vom Gegenstand zu machen.
In ihm werden das dasein von Erscheinungen und deren Zeitordnung miteinander verknüpft.
Es wird jeder Erscheinung eine Zeit zugewiesen und die Dinge werden in der Zeit als Folgen miteinander verknüpft.
Die Erscheinungen müssen einander Ihre Stelle/Positionen in der Zeit selbst bestimmen.
(Erst Feuer, dann Asche).
Die absolute Zeit kann nicht entnommen werden! (Also wann genau) Man kann nur die Abfolge/Reihenfolge entnehmen.
Alle Wahrnehmungen haben nach einer Regeln dann eine feste stelle in der Zeit.
15) Das also etwas geschieht, ist eine Wahrnehmung.
Nun muss ich objektiv die Erscheinungen in ihrem Verhältnis zu Zeit betrachen. Es ergibt sich eine Reihenfolge in der Zeit.
dazligth
04.02.2005, 12:40
16) [... den ersten Teil verstehe ich nicht ganz...] Grob spricht er darüber wie Dinge der Wahrnehmungen verknüpft werden können und welche Arten aber nur sinnvoll sind.
Wenn meine Wahrnehmung die Erkenntnis(das wirklich was geschieht) einer Wahrnehmung enthalten soll, so muss die Wahrnehmung ein empirisches Urteil sein.
Darin muss dann wieder die Regel zu finden sein, worauf eine Erscheinung in der Zeit einer Anderen folgt.
Wenn das nicht der Fall wäre und ich das Ergebnis voransetzte und das Folgende Ereignis in keinem Zusammenhang mit dem vorherigen hätte, so wäre es nur ein subjektives Spiel in meiner Einbildung.
[Is was vertrackt... ich weiß soll einfach nur heißen, dass es nur in eine Richtung betrachtet werden kann und darf und nich andersherum]
Das Verhältnis der Ursache zur Wirkung ist die Bedingung der objektiven Gültigkeit unserer empirischen Urteile.
Dabei sind folgende Dinge zu beachten:
- Reihe der Wahrnehmungen
- empirische Wahrheit
- Erfahrung
Der Grundsatz des Kausalverhältnisses in der Folge der Erscheinungen gilt vor allen Gegenständen der Erfahrung, weil der Grundsatz selbst der Grund für die Möglichkeit der Erfahung ist.
Abschnitt 17)
Es geht hier darum, das oft die Ursache und Wirkung oft nicht zeitlich hintereinander folgen, sondern Beides zeitgleich stattfindet.
Zumindest für den Betrachter. Dennoch kann man den Dingen eine zeitliche Reihenfolge überordnen.
In der Natur ergibt sich eine Zeitfolge erst, wenn die Ursache einer Veränderung ihre ganze Wirkung nicht nur in einem Augenblick verrichtet.
Es kommt auf die Ordnung der Zeit an, nicht auf den Ablauf.
Hier wird ein Beispiel erwähnt:
Das Beispiel mit der Kugel und dem Kissen soll hier darstellen, dass einer Ursache eine Wirkung folgt (Kugel bildet "Grübchen/Beule" im Kissen), aber einer Wirkung nicht die Ursache zuzuordnen ist ("Von dem Grübche/Beule kann nicht geschlossen werden, dass es dies eine Kugel verursacht hat)
Daraus ergibt sich eine => bestimmte Reihenfolge in der Zeit
Abschnitt 18)
Die Zeitfolge das einzige Merkmal um die Wirkung in Zusammenhang zur Ursache zu setzen!
dazligth
08.02.2005, 11:53
So weiter im Text! :D
19) Wir brauchen ein empirisches Kriterium einer Substanz. Also etwas (Substanz) was vorhanden ist und wodurch sichergestellt ist, dass sich der Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung zeigt und wir diesen dann auch feststellen können.
20) Kant beschreibt hier Handlung als ein zusammenwirken von Tätigkeit und Kraft.
Und wo Handlung, Tätigkeit und Kraft wirken, da muss auch Substanz vorhanden sein, die die Grundlage/Notwendigkeit für die Erscheinungen, etc. bildet.
Handlung bedeutet für ihn das Verhältnis zwischen Ursache Wirkung. In allem was geschieht ist Wirkung enthalten. Die Wirkung ist immer wechselnd. Es gibt unterschiedliche Ergebnisse/Erscheinungen. Aber das was der Wirkung zugrunde liegt, nennt er Substratum -> Substanz.
Demnach werden die wechselnden Erscheinungen(Wirkung) von etwas übergeordnetem abhängig gemacht. -> Der Substanz.
Handlungen sind immer der Grund warum Erscheinungen wechseln.
dazligth
18.02.2005, 12:39
21) Erscheinungen sind bloß Veränderung und nicht Ursprung aus Nichts.
22) Wie ist es nun möglich, dass auf einen Zustand in einem Zeitpunkt ein entgegengesetzter Zustand zu einem anderen Zeitpunkt folgt?
Dazu benötigen wir Kenntnis über die wirklich vorherschenden Kräfte.
Diese Kräfte können wir aber nur empirisch erfahren/erhalten. z.B. Bewegung.
Die Form der Veränderung und der Wechsel der Zustände kann nur nach dem Gesetze der Kausalität(Ursache und Wirkung) und den Bedingungen der Zeit in Zusammenhang gebracht werden.
Es geht um die Veränderung des Zustandes.
Wenn ein Körper sich gleichschnell bewegt, so verändert er seinen Zusand der Bewegung nicht, es sei denn seine Geschwindigkeit nimmt zu oder ab!
23) Wenn eineSubstanz aus einem Zustand A in einen Zustand B übergeht, so ist der Zeitpunkt B vom Zeitpunkt A verschieden, wobei B A folgt.
z.B. Wenn B sich von A nur in der Größe unterscheidet, so ist die Veränderung ein enstehen von B-A. Zuvor war dieser Zustand(B-A) O(null). Also die Veränderung war 0.
Soll heißen:
A=1
B=3
3-1=2 somit Beträgt die Veränderung 2! Vor dem Zustand B war die Veränderung=0, da es nur Zustand A gab un dieser den Wert 1 hatte. 1-1=0!
dazligth
20.02.2005, 13:44
24) Nun stellt sich die Frage, wie ein Ding vom Zustand A ind den Zustand B übergeht.
Zwischen zwei Augenblicken ist immer eine Zeit und zwischen zwei Zuständen ist immer ein Unterschied, der eine Größe hat!
Alle Teile der Erscheinungen sind immer wiederum Größen.
Also geschieht jeder Übergang aus einem Zustande in einen Anderen in einer Zeit die zwischen zwei Augenblicken enthalten ist.
Zum ersten Zeitpunkt, der erste den Zustand bestimmt aus welchem das Ding hervorgeht und den zweiten Zeitpunkt in welchem er in den zweiten Zustand über geht!
Beide Zeitpunkte sind also Grenzen der Zeit einer Veränderung. Zusammen mit dem "Zwischenzustand" zwischen den zwei Zuständen gehören sie alle mit zu der ganzen Veränderung!
Nun hat jede Veränderung eine Urasche, die während der ganzen Zeit (in der Veränderung/Wechsel passiert) ihre Kausalität beweißt.
Also bringt diese Ursache ihre Veränderung nicht plötzlich(zufällig) hervor.
Die Veränderung wird in der Zeit B-A erzeugt.
Alle Veränderung ist also nur durch eine kontenuierliche Handlung der Kausalität möglich.
"Diese nennen wir, wenn sie gleichförmig ist, Moment. Aus diesen Momenten besteht nicht die Veränderung, sondern wird dadurch erzeugt als ihre Wirkung."(Diese letzten zwei Säte weiß ich nicht recht zu deuten!)
dazligth
20.02.2005, 18:04
25) Das ist nun das Gesetz der Kontinuität aller Veränderung.
Der Zustand eines Dinges geht durch die Elemente "Zeit und Erscheinungen in der Zeit" in einen zweiten Zustand über.
26) +27) +28) müsste sich jeder mal selbst durchlesen. Die Sätze sind teilweise sehr Zerhackt. Grob zusammengefasst schreibt er, dass wenn man die Bedingungen(Ursachen) gefunden hat wonach etwas geschieht, dass dann der kontinuierliche Fortgang des Existierenden, die Bedingungen der Folgenden Geschehnisse enthält.
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