neufelius
03.12.2004, 10:32
Hallo, nach dem Serverausfall, war natürlich mein Beitrag verschwunden. Aber zum Glück habe ich immer einen viertel Gigabyte an Offline Daten des Internets zur Verfügung. Da habe ich auch gleich meinen Beitrag gefunden. Und schwups brauche ich nicht alles neu zu schreiben.
Servus,
ich freu mich, dass ich euch hier nun die neue Software mit dem
Namen:
Black Jack Friend V1.0
präsentieren darf. Wie ihr schon lesen konntet, habe ich bereits im Sommer mit der Entwicklung dieser Software begonnen. Ich werde auch garantiert diese Software weiterentwickeln, weil ich denke, das ich auf einem sehr gutem Weg bin. Nun gebe ich eine genaue Beschreibung ab.
Was ist Black Jack Friend und wie funktioniert die Berechnung eigentlich ? Das sind die zwei Fragen die ich so gut wie möglich beantworten möchte.
Info:
Black Jack Friend V1.0 ist die erste Version einer BlackJack Berechnungssoftware.
Ziel war es, den Bankvorteil extrem zu minimieren. Der Bankvorteil liegt beim Black Jack bei 5,6 %.
Wie funktioniert die Bedienung:
Bei der Entwicklung legte ich sehr viel Wert auf die Anwenderfreundlichkeit. So erscheint bei jedem Zug eine Anweisung, die einfach zu verstehen ist, und die Handhabung der Karteneingabe ist einfacher auch nicht mehr zu gestalten. Nach dem man sein Hauptmenü platziert hat, am besten unter dem Fenster des Online Casinos, kann man sofort loslegen, indem man immer die Kartenzüge des Onlinecasinos nachspielt, und sofort eine Berechnung startet. Diese dauert oft nur einen Bruchteil einer Sekunde, kann aber auch mal 3 Sekunden dauern. Dies ist abhängig von den derzeitigen Restkarten, Umständen, Kartenstapeln, der Überkaufwahrscheinlichkeit und natürlich von der Bankkarte, und noch vielem mehr.
Auf was achtet die Software ?
Die Software kalkuliert folgende Faktoren des Spieles mit in die Berechnung ein und verschmelzt diese zu einem Ergebnis:
1. Überkaufwahrscheinlichkeit (Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass man sich überkauft.)
2. Wie viele Kartenstapel sind im Spiel (Somit kann man im Bezug zu den Restkarten, die noch nicht gezogen wurden, auf den Ausgleich rechnen)
3. Berechnung anhand von Wahrscheinlichkeitsrechnungen, wie schon bekannt aus der Basisstrategie. Nur nicht statisch, sondern dynamisch bezogen auf die restlichen Karten in den vorhandenen Stapeln. Der prozentuelle Anteil einer bestimmten Karte erhöht oder senkt sich ja durch das Ziehen von Karten.
4. Simulationen: Die Software spielt mit sich selbst und nimmt dafür die gerade vorhandenen Daten dazu. Je nach dem, ob die Bank oder der Spieler mehr Spiele gewonnen hat, werden diese Daten auch miteinberechnet.
5. Folgenzerbrecher:Die Software versucht zulange Gewinnfolgen der Bank zu vermeiden. So dreht die Software zu bestimmten Zeiten die Berechnung. Jeder weiss, das sich die Bank oft verkauft, wenn Sie eine niedrige Karte anfangs hat und besonders viele Zehner im Spiel sind. Die Software nutzt diese Daten, und versucht somit schon im Vorhinein, während der Spielerzug berechnet wird, den Bankzug vorauszuberechnen. Könnte es sein, dass die Bank so gut wie sicher gewinnt, probiert die Software diesen Spiess umzudrehen, um vielleicht doch noch einen anderen Ausgang des Spieles zu erreichen. Beispiel die Software sagt, ziehen Sie nicht mehr, obwohl Sie 13 Punkte haben und die Bank eine 10 hält. Normalerweise würde man ziehen. Was wollte ich damit erreichen ? Ganz einfach, da ich davon ausgehe, dass ich zwar den Bankvorteil schmälern werde, aber bestimmte Satzverhalten zu Platzern führen können, wollte ich eine Methode entwickeln, um z.B.: zu verdoppeln, ohne dabei gleich Bankrott zu gehen.
6. Versichern oder nicht ? Sind mehr als 50% aller Karten im Spiel ZehnPunkte Karten, wird die Software einen Vorschlag zu Versicherung machen. Denn nur wenn die Wahrscheinlichkeit über 50 % für die Zehnen liegt, kann man von einer guten Position zum Versichern ausgehen.
7. Stehen, Kaufen, Doppeln
8. Teilen nur einmal: Die Software errechnet nur eine 1malige Teilung. Mehrmalige Teilungen sind unter anderem sowieso sehr selten. Ausschlaggebend wahr, dass in den ganzen Tests am Anfang der Programmierung, es sogut wie nie zu einem Vorschlag kam, ein geteiltes Paar nochmal zu teilen. Hängt wahrscheinlich mit der Berechnung zusammen.
Der Unterschied zur Basisstrategie ?
Jeder kennt die Tabellen. Der Unterschied ist, dass die Software nach fast jedem Kartenzug eine Berechnung durchführen lässt. Bei der Basisstragie sagte man immer ziehen Sie bis 18 oder sonst was. Hat man z.B. 12 Punkte und ich ziehe dann eine Herz2, dann wurde diese nun auch aus den Stapeln entfernt. Somit hat sich die prozentuelle Aufteilung geändert. Laut Basisstrategie müsste man weiterziehen. Laut Software kann es nun sein, dass es heisst ziehen sie nicht mehr.
Und jetzt die Auswertung:
____________________
Ich kann schon mal sagen, das der Bankvorteil meines Erachtens nach, geschmälert wurde. Aber es müssen noch weitere Test gemacht werden.
Folgendes hat sich bis jetzt zugetragen: Ich habe insgesamt seit vollständiger Fertigstellung 260 Kartenspiele gespielt.
Das waren ca. 4,5 Stunden Spielzeit im Online Casino.
Nach einem anfänglichen Plus von ca. 0.05 % hat sich dies in ein Minus von -2,3 % verwandelt und liegt damit noch immer unter dem bekannten Bankvorteil von 5,6 %.
Ich kann aber immer noch nicht sagen, ob dies der durchschnittliche Wert ist, da die Teststrecke (wiederhole ich gerne) noch viel zu kurz ist. Ich möchte keine Behauptungen aufstellen, die nicht stimmen. Ich möchte immer alles mit Fakten belegen.
Die längste Gewinnfolge der Bank waren noch immer 4 Spiele in Folge gefolgt von einem Unentschieden, und dann wieder der Spielergewinn.
Das lässt Hoffnung auf eine funktionierende Progressionsart oder Verdoppelung geben. Dazu werde ich mir natürlich auch noch etwas einfallen lassen. Längere Folgen kann ich aber nach dieser Distanz noch immer nicht ausschliessen, obwohl das Ergebnis wirklich zurzeit sehr gut ist.
Inbegriffen waren noch: 18 Unentschieden, 6 Teilungsanweisungen, 16 Verdoppelungsanweisungen, 11 BlackJacks;
Die längste Gewinnfolge für den Spieler waren ebenfalls 4 in Folge.
Ihr könnt mich jetzt natürlich über einiges Fragen. Auch wenn ihr nicht meiner Meinung seit, wie ich schon in einem anderen Forum gelesen habe, akzeptiere ich eure Antworten. Also wenn es etwas negatives zu sagen gibt, bitte auch posten. Wir wollen ja nicht alles schön reden.
Ist zwar viel zu lesen, aber dafür informationsreich.
Grüsse,
Neufelius
Servus,
ich freu mich, dass ich euch hier nun die neue Software mit dem
Namen:
Black Jack Friend V1.0
präsentieren darf. Wie ihr schon lesen konntet, habe ich bereits im Sommer mit der Entwicklung dieser Software begonnen. Ich werde auch garantiert diese Software weiterentwickeln, weil ich denke, das ich auf einem sehr gutem Weg bin. Nun gebe ich eine genaue Beschreibung ab.
Was ist Black Jack Friend und wie funktioniert die Berechnung eigentlich ? Das sind die zwei Fragen die ich so gut wie möglich beantworten möchte.
Info:
Black Jack Friend V1.0 ist die erste Version einer BlackJack Berechnungssoftware.
Ziel war es, den Bankvorteil extrem zu minimieren. Der Bankvorteil liegt beim Black Jack bei 5,6 %.
Wie funktioniert die Bedienung:
Bei der Entwicklung legte ich sehr viel Wert auf die Anwenderfreundlichkeit. So erscheint bei jedem Zug eine Anweisung, die einfach zu verstehen ist, und die Handhabung der Karteneingabe ist einfacher auch nicht mehr zu gestalten. Nach dem man sein Hauptmenü platziert hat, am besten unter dem Fenster des Online Casinos, kann man sofort loslegen, indem man immer die Kartenzüge des Onlinecasinos nachspielt, und sofort eine Berechnung startet. Diese dauert oft nur einen Bruchteil einer Sekunde, kann aber auch mal 3 Sekunden dauern. Dies ist abhängig von den derzeitigen Restkarten, Umständen, Kartenstapeln, der Überkaufwahrscheinlichkeit und natürlich von der Bankkarte, und noch vielem mehr.
Auf was achtet die Software ?
Die Software kalkuliert folgende Faktoren des Spieles mit in die Berechnung ein und verschmelzt diese zu einem Ergebnis:
1. Überkaufwahrscheinlichkeit (Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass man sich überkauft.)
2. Wie viele Kartenstapel sind im Spiel (Somit kann man im Bezug zu den Restkarten, die noch nicht gezogen wurden, auf den Ausgleich rechnen)
3. Berechnung anhand von Wahrscheinlichkeitsrechnungen, wie schon bekannt aus der Basisstrategie. Nur nicht statisch, sondern dynamisch bezogen auf die restlichen Karten in den vorhandenen Stapeln. Der prozentuelle Anteil einer bestimmten Karte erhöht oder senkt sich ja durch das Ziehen von Karten.
4. Simulationen: Die Software spielt mit sich selbst und nimmt dafür die gerade vorhandenen Daten dazu. Je nach dem, ob die Bank oder der Spieler mehr Spiele gewonnen hat, werden diese Daten auch miteinberechnet.
5. Folgenzerbrecher:Die Software versucht zulange Gewinnfolgen der Bank zu vermeiden. So dreht die Software zu bestimmten Zeiten die Berechnung. Jeder weiss, das sich die Bank oft verkauft, wenn Sie eine niedrige Karte anfangs hat und besonders viele Zehner im Spiel sind. Die Software nutzt diese Daten, und versucht somit schon im Vorhinein, während der Spielerzug berechnet wird, den Bankzug vorauszuberechnen. Könnte es sein, dass die Bank so gut wie sicher gewinnt, probiert die Software diesen Spiess umzudrehen, um vielleicht doch noch einen anderen Ausgang des Spieles zu erreichen. Beispiel die Software sagt, ziehen Sie nicht mehr, obwohl Sie 13 Punkte haben und die Bank eine 10 hält. Normalerweise würde man ziehen. Was wollte ich damit erreichen ? Ganz einfach, da ich davon ausgehe, dass ich zwar den Bankvorteil schmälern werde, aber bestimmte Satzverhalten zu Platzern führen können, wollte ich eine Methode entwickeln, um z.B.: zu verdoppeln, ohne dabei gleich Bankrott zu gehen.
6. Versichern oder nicht ? Sind mehr als 50% aller Karten im Spiel ZehnPunkte Karten, wird die Software einen Vorschlag zu Versicherung machen. Denn nur wenn die Wahrscheinlichkeit über 50 % für die Zehnen liegt, kann man von einer guten Position zum Versichern ausgehen.
7. Stehen, Kaufen, Doppeln
8. Teilen nur einmal: Die Software errechnet nur eine 1malige Teilung. Mehrmalige Teilungen sind unter anderem sowieso sehr selten. Ausschlaggebend wahr, dass in den ganzen Tests am Anfang der Programmierung, es sogut wie nie zu einem Vorschlag kam, ein geteiltes Paar nochmal zu teilen. Hängt wahrscheinlich mit der Berechnung zusammen.
Der Unterschied zur Basisstrategie ?
Jeder kennt die Tabellen. Der Unterschied ist, dass die Software nach fast jedem Kartenzug eine Berechnung durchführen lässt. Bei der Basisstragie sagte man immer ziehen Sie bis 18 oder sonst was. Hat man z.B. 12 Punkte und ich ziehe dann eine Herz2, dann wurde diese nun auch aus den Stapeln entfernt. Somit hat sich die prozentuelle Aufteilung geändert. Laut Basisstrategie müsste man weiterziehen. Laut Software kann es nun sein, dass es heisst ziehen sie nicht mehr.
Und jetzt die Auswertung:
____________________
Ich kann schon mal sagen, das der Bankvorteil meines Erachtens nach, geschmälert wurde. Aber es müssen noch weitere Test gemacht werden.
Folgendes hat sich bis jetzt zugetragen: Ich habe insgesamt seit vollständiger Fertigstellung 260 Kartenspiele gespielt.
Das waren ca. 4,5 Stunden Spielzeit im Online Casino.
Nach einem anfänglichen Plus von ca. 0.05 % hat sich dies in ein Minus von -2,3 % verwandelt und liegt damit noch immer unter dem bekannten Bankvorteil von 5,6 %.
Ich kann aber immer noch nicht sagen, ob dies der durchschnittliche Wert ist, da die Teststrecke (wiederhole ich gerne) noch viel zu kurz ist. Ich möchte keine Behauptungen aufstellen, die nicht stimmen. Ich möchte immer alles mit Fakten belegen.
Die längste Gewinnfolge der Bank waren noch immer 4 Spiele in Folge gefolgt von einem Unentschieden, und dann wieder der Spielergewinn.
Das lässt Hoffnung auf eine funktionierende Progressionsart oder Verdoppelung geben. Dazu werde ich mir natürlich auch noch etwas einfallen lassen. Längere Folgen kann ich aber nach dieser Distanz noch immer nicht ausschliessen, obwohl das Ergebnis wirklich zurzeit sehr gut ist.
Inbegriffen waren noch: 18 Unentschieden, 6 Teilungsanweisungen, 16 Verdoppelungsanweisungen, 11 BlackJacks;
Die längste Gewinnfolge für den Spieler waren ebenfalls 4 in Folge.
Ihr könnt mich jetzt natürlich über einiges Fragen. Auch wenn ihr nicht meiner Meinung seit, wie ich schon in einem anderen Forum gelesen habe, akzeptiere ich eure Antworten. Also wenn es etwas negatives zu sagen gibt, bitte auch posten. Wir wollen ja nicht alles schön reden.
Ist zwar viel zu lesen, aber dafür informationsreich.
Grüsse,
Neufelius