Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Fussball ist Glückspiel
Hallo,
in Begleitung an das gestrige Champions-League-Spiel zwischen Real Madrid und Bayern München wurde ein Artikel im SPIEGEL zum Thema `Fußball ist Glückspiel´ veröffentlicht.
Der Bericht ist unter Numerator: Fussball ist Glücksspiel (http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,467126,00.html) aufrufbar.
Originally posted by Auszug
Auch wenn es kein Trainer hören will: Der Mitspieler, der im Fußball über den Ausgang eines Spiels entscheidet, heißt Zufall. Wie groß die Rolle von Glück und Pech tatsächlich ist, zeigen simple mathematische Simulationen der Bundesliga.
Sport ist ein Wettstreit, in dem am Ende der Bessere gewinnt. Sieht man mal von Doping, parteiischen Schiedsrichtern und befangenen Punktrichtern ab, scheint das tatsächlich zu stimmen. Aber ausgerechnet in der für viele wichtigsten Sportart der Welt, dem Fußball, gilt das nicht.
Denn Fußball ist im Prinzip nichts anderes als ein großes Würfelspiel in gigantischen, extra dafür errichteten Betonschüsseln. Und die Leute bezahlen sogar Geld dafür, zuschauen zu dürfen.
In diesem Sinne.
Servus,
Michi
:cop:
mamarketing
21.02.2007, 10:50
hallo pami,
in gewisser hinsicht ist fussball auch ein glücksspiel. nicht zuletzt deshalb, weil nicht immer die bessere mannschaft gewinnt. ein eigentor, eine fehlentscheidung oder ein freistossspezialist können ein spiel drehen.
aber es ist eben nicht alles glück. stelle dir die roulette mit 18 zahlen vor. die zahl "9" heisst bayern münchen. ist es glück, daß diese zahl 9 nach 34 rotationen fast immer am häufigsten kommt?
denk mal an die schottische oder portugiesische liga!!!
denk an bambini-fussball! da nimmt das "glück" doch sehr ab! sofern dort ein betreuer glücklich ist, weil sein team immer gewinnt, dann doch nur, weil er einen aussergewöhnlichen - meist schon recht großes kind - in seinen reihen hat.
gruß
martin
Wenn Fußball tatsächlich ein Glücksspiel ist, wäre es doch sinnig, bei jedem Spiel auf die Mannschaft mit der besten Quote zu setzen.
Dann müßte man doch eigentlich immer vorne liegen.
Nich bei ein oder zwei Spielen, aber zumindest am Ende einer Saison.
Hat einer mal alte Spielergebnisse herangezogen und Prüfungen vorgenommen?
Vielleicht würde es ja auch Sinn ergeben, immer nur bei den Spielen zu setzen, bei denen eine Quote ab 5 vorliegt.
Was meint ihr?
@ maximus
Hallo,
was meinst Du unter einer besten Quote? Es gibt Quoten, die nur value sind, und diese sind spielenswert, mit allen anderen machst Du langfristig Verlust.
Bei 3-Weg-Wetten (z. B. Fußball) ist ein Team mit einer Quote von 5 ein krasser Außenseiter. Du kannst hin und wieder Glück haben und mit Deiner Wette Glück haben, aber langfristig setzen sich die Favoriten durch (oder willst Du jeden Tag Hunderte von Wetten tippen?).
In diesem Sinne.
Servus,
Michi
:)
webpirat
28.02.2007, 10:32
Vergleicht es doch einfach mal mit Roulette:
Quote 1.50 = Satz auf eine Zweidrittelchance (z.B. auf 2 Dutzende)
Quote 2.00 = Satz auf eine Einfache Chance (z.B. Rot)
Quote 3.00 = Satz auf eine Drittelchance (z.B. das 1. Dutzend)
Quote 6.00 = Satz auf eine Sechstelchance (Transversale simple)
Quote 9.00 = Satz auf eine Neuntelchance (Carré)
Quote 12.00 = Satz auf eine Zwölftelchance (Transversale plein)
Auch bei Fußballwetten gibt es eine Art Zerosteuer ("Bookiesteuer"), das sind die Prozente, die bei der Auszahlung fehlen, wenn man fiktiv sämtliche Chancen (1, X, 2) setzt – etwa 8% (bei betfair deutlich weniger).
Deshalb gilt auch hier – wie beim Roulette – dass für den Wetter die niedrigen Quoten (Favoritensiege) auf lange Sicht teurer werden als die hohen Quoten. Denn es gibt nicht, wie beim Roulette, die "halbe Steuer" bei Quoten <= 2.00.
Beispiel:
Wenn ich 5 Stk gewinnen will, dann muss ich entweder
5 Stk auf eine Quote 2.00 setzen oder
1 Stk auf eine Quote 6.00.
Nun kann ich ja nicht damit rechnen, dass ich sofort treffe.
Um eine mathematische Chance auf einen 5-Stk-Treffer zu haben muss ich
ca. 2x auf Quote 2.00 setzen = 2*5 = 10 Stk oder
ca. 6x auf Quote 6.00 setzen = 6*1 = 6 Stk.
Bei gleich hoher "Zerosteuer" von sagen wir 8% verdient der Buchmacher beim Niedrigquotensetzer 0,8 Stk, beim Hochquotensetzer nur 0,48 Stk.
Hinzu kommt noch, dass der Hochquotenspieler eine viel größere Dynamik hat. Wenn z.B. beide einen Treffer gleich bei der ersten Wette haben, dann hat der Niedrigquotenspieler eine Umsatzrendite von 100% erzielt, der Hochquotenspieler eine Umsatzrendite von 500%.
Und noch etwas stellt einen Vorteil dar: Buchmacher neigen dazu, die Chancen der vermeintlich schwächeren Mannschaft zu unterschätzen, was sich in zu hohen Quoten ausdrückt.
Bei einer Paarung mit den extremen Quoten von z.B. 1.20 für einen Heimsieg und 7.50 für einen Sieg der Gäste wäre es z.B. so, dass der Niedrigquotenspieler, um 5 Euro zu gewinnen, bei 25 solcher Begegnungen 1 Euro auf den vermeintlichen Favoriten setzen muss – und alle 25 Wetten gewinnen! –, der Hochquotenspieler hat bei gleichem Einsatz pro Spiel die 5 Euro sicher, wenn es in den 25 Begegnungen 4 Mal zu einem "Überraschungssieg" der Gäste kommt. Die restlichen 21 Spiele können mit einem Sieg des Favoriten oder unentschieden enden.
Ich würde deshalb NIE geringere Quoten als 3.00 setzen (die typische Unentschieden-Quote bei Fußballwetten). Mit Kombiwetten kommt man auch leicht auf Quoten von 36.00 (und mehr), was beim Roulette dem (höchst dynamischen und sehr lukrativen) Satz auf 1 Pleinzahl entspricht.
:pirat: webpirat
mamarketing
28.02.2007, 20:35
hallo,
anfügen möchte ich noch folgenden gedanken, dem ich einem sportwettenbuch entnahm:
angeblich ist es bei relativ offenen spielausgängen im fussball lukrativ, bei englischen buchmachern GEGEN die englischen clubs oder das nationalteam zu wetten.
hintergrund: die engländer sind patrioten. alle wetten auf das englische team. also setzt der buchmacher die quote schön weit runter, schliesslich will er ja keinen finanziellen schaden riskieren.
jetzt könnte man bei deutschen buchmachern - sofern z.b. die bayern gegen manu spielen, auf die engländer setzen.
wäre interessant, ob hier jemand schon so seine erfahrungen gesammelt hat.
gruß
martin
Oxxenbach - Eintracht 0:3 :D
dostal35
28.02.2007, 23:49
Quote 1.50 = Satz auf eine Zweidrittelchance (z.B. auf 2 Dutzende)
Quote 2.00 = Satz auf eine Einfache Chance (z.B. Rot)
Quote 3.00 = Satz auf eine Drittelchance (z.B. das 1. Dutzend)
Quote 6.00 = Satz auf eine Sechstelchance (Transversale simple)
Quote 9.00 = Satz auf eine Neuntelchance (Carré)
Quote 12.00 = Satz auf eine Zwölftelchance (Transversale plein)
Diese Aufstellung von Webpirat und den Vergleich mit den Roulette-Chancen finde ich sehr gut und auch lehrreich, denn man kann vergleichen, inwieweit man entweder im Roulette oder bei Fußballwetten bei ähnlicher Quote die besseren Chancen hat.
Ich habe mal das Beispiel der Quote 9 herausgegriffen: Satz auf eine Neuntelchance (Carré). Bei einer Sportwette würde man diese Quote z.B. erreichen und sogar meist leicht übertreffen, wenn man auf zwei Unentschieden setzt und diese kombiniert in einer Wette.
Jetzt kommt natürlich die Frage: Wo hat man in der Realität die besseren Chancen: Im Fußball auf zwei plausible Unentschieden zu setzen, oder im Roulette auf ein Carré?
Meine Meinung dazu: Jemand, der sich im Fußball gut auskennt, wird sicherlich zwei Spiele finden, wo unentschedene Ausgänge recht wahrscheinlich sind. Von daher müsste sich zumindest der sog. "Kenner" bei Sportwetten wohler fühlen.
Noch eine Bemerkung zum Thema "Fußball ist Glücksspiel". Klar ist er das, aber nur, wenn die Spielstärken der beiden Teams einigermaßen gleich sind. Dann entscheidet das Glück, die Schiedsrichterleistungen, Zufälle usw. Der Vorteil bei Sportwetten ist jedoch, dass man bei den großen Anbietern am Wochenende unter hunderten von Partien auswählen kann, wo man meint, die unterschiedliche Spielstärke von Teams oder eine ähnliche Stärke vorher erkennen zu können.
:smdaumen:
Dostal
dostal35
01.03.2007, 00:05
hintergrund: die engländer sind patrioten. alle wetten auf das englische team. also setzt der buchmacher die quote schön weit runter, schliesslich will er ja keinen finanziellen schaden riskieren.
Zum Teil kann ich das bestätigen, Martin. Bei der letzten Fußball-WM zum Beispiel habe ich öfter mal die Quoten der verschiedenen Anbieter auf die Teams miteinander verglichen. Aufgefallen ist mir damals, dass England bei den englischen Anbietern (z.B. Hill) trotz der grausamen spielerischen Leistungen der englischen Mannschaft in der Vorrunde und auch im Achtelfinale immer als einer der Top-Favoriten auf den Titel gehandelt wurde. Sie lagen nach dem Achtelfinale in den Quoten zwar knapp hinter Brasilien, aber deutlich vor Deutschland und Italien. Noch im Viertelfinale gegen Portugal, das die Engländer ja verloren, wurden sie als 1,50 - Favorit für das Spiel gewertet . (Das entspricht im Roulette etwa einer 2/3-Wette!!!)
Im Europacup mit englischen Mannschaften habe ich das noch nicht näher überprüft. Um derartige Quotenunterschiede auszunutzen, müsste man jedoch mindestens bei einem englischen und einen deutschen Buchmacher im Internet registriert sein, denn man sollte ja auch auf die Quotenunterschiede blitzschnell reagieren können.
:schades:
Dostal
webpirat
01.03.2007, 08:44
Originally posted by mamarketing@28.02.2007 - 21:35
... angeblich ist es bei relativ offenen spielausgängen im fussball lukrativ, bei englischen buchmachern GEGEN die englischen clubs oder das nationalteam zu wetten.
hintergrund: die engländer sind patrioten. alle wetten auf das englische team. also setzt der buchmacher die quote schön weit runter, schliesslich will er ja keinen finanziellen schaden riskieren.
Diesen "Insider-Tipp" habe ich auch schon auf verschiedenen Internetseiten für Sportwetter gefunden.
Er gilt nicht nur für England. Jeder ist Patriot, wenn die eigene Nationalmannschaft spielt. Da Buchmacher aber immer ihren Profit im Auge behalten, müssen sie bei einem Ansturm von Wetten auf einen Sieg der Nationalmannschaft die Quote dafür niediger ansetzen als es den zu erwartenden Leistungen der Kicker entspricht.
Faustregel: bei Länderspielen immer bei dem Bookie im Land der Mannschaft gegen einen Sieg ihrer Nationalmannschaft wetten.
Wenn z.B. England gegen Dänemark spielt, dann sollte man
- bei einem englischen Buchmacher auf Sieg Dänemark (oder Sieg + Unentschieden), und gleichzeitig
- bei einem dänischen Buchmacher auf Sieg England (oder Sieg + Unentschieden)
wetten.
Damit lassen sich bei gründlicher Recherche auch hammerharte Surebets basteln. Es sollen welche mit hohen 2-stelligen Umsatzrenditen möglich sein. Das wäre z.B. der Fall, wenn ich "1-X" bei Bookie DK mit der Quote 1.60 wetten kann und "2" bei Bookie GB mit der Quote 4.80: Sichere Umsatzrendite 20%.
Vielleicht kann mal jemand ein aktuelles Paradebeispiel suchen.
:pirat: webpirat
Hallo,
dem Beitrag vom Webpiraten ist soweit nichts hinzuzufügen, außer daß man statt auf einen Underdog zu setzen auf eine entsprechende 2-Weg-Kombiwette setzt.
Als Beispiel z. B. die NBA mit folgenden Begegnungen (vom 27.02.2007):
Dallas @ Minnesota, Dallas @ 1,43 / Sieg Dallas
Golden State @ Milwaukee, Milwaukee @ 1,50 / Sieg Milwaukee
Kombi-Quote: 2,14
Dallas @ Minnesota, Dallas @ 1,43 / Sieg Dallas
Golden State @ Milwaukee, Milwaukee @ 1,50 / Sieg Milwaukee
New Orleans @ Cleveland, Cleveland @ 1,41 / Sieg Cleveland
Kombi-Quote: 3,02
Dallas @ Minnesota, Dallas @ 1,43 / Sieg Dallas
Golden State @ Milwaukee, Milwaukee @ 1,50 / Sieg Milwaukee
New Orleans @ Cleveland, Cleveland @ 1,41 / Sieg Cleveland
Phoenix @ Indiana, Phoenix @ 1,45 / Sieg Phoenix
Kombi-Quote: 4,39
Dallas @ Minnesota, Dallas @ 1,43 / Sieg Dallas
Golden State @ Milwaukee, Milwaukee @ 1,50 / Sieg Milwaukee
New Orleans @ Cleveland, Cleveland @ 1,41 / Sieg Cleveland
Phoenix @ Indiana, Phoenix @ 1,45 / Sieg Phoenix
Washington @ New Jersey, New Jersey @ 1,48 / Sieg New Jersey
Kombi-Quote: 6,49
Natürlich muß man sich bewußt sein, umso mehr Begegnungen in einer Kombi drinstecken, umso höher ist das Risiko eines Umfallers. Aber 2-Weg-Match-Lines bei NBA, NHL und MLB sind dafür eher geeignet als 3-Weg-Wetten.
In diesem Sinne.
Servus,
Michi
:wavey2:
dostal35
02.03.2007, 01:06
Das mit den amerikanischen Basketballspielen, Michi, ist recht plausibel, denn dort gibt es ja kein Unentschieden, also hat man z.B. bei einer Zweier-Kombi die mathematische Chance von nur 1:4, vergleichbar mit dem Satz auf 9 Zahlen im Roulette. Allerdings ist mir aufgefallen, dass gerade bei Basketballspielen die Überbewertung des Favoriten durch die Bookies noch stärker ist als im Fußball. Von daher bin ich da etwas vorsichtig geworden mit Favoriten-Kombis.
Beim Fußball hat man zunächst bei einer Zweier-Kombi natürlich nur die mathematische Chance von 1:9 wegen möglicher Unentschieden. Dem kann man allerdings begegnen, indem man bei günstigen Quoten gleichzeitig auf Sieg oder Unentschieden einer Mannschaft setzt und dann zwei Spiele mit dieser Strategie kombiniert. Wenn man es geschickt macht, ergibt auch dann die Kombi eine Quote von über 2 oder sogar bis 3. (Hier wäre dann die mathematische Chance bei einer solchen Kombi 4:9. Durch gute Fachkenntnis in Sachen Fußball kann man aber seine realen Chancen durch geschickte Auswahl der Spiele deutlich erhöhen.)
Dostal :smdaumen:
@ dostal35
Hallo,
zufälligerweise waren die 5 NBA-Tipps alles Favoriten. Aber ich habe öfters Einzelwetten auf den quasi-Außenseiter gehabt, die durchgegangen sind. Faktum ist, daß der US-Sport an sich durch die Drafts relativ ausgeglichen ist (mal abgesehen von Teams wie z. B. die Kansas City Royals im Baseball) und meistens durch die jeweilige Tagesform der Teams entschieden wird.
Da zum Glück im US-Sport kein Unentschieden gibt, sondern so lange gespielt wird, bis ein Sieger feststeht (NHL OT/SD, MLB 15 Innings, NBA zwei Verlängerungen), sind 2-Weg-Wetten vorteilhafter als 3-Weg-Wetten, weil immer wieder Umfaller da sind. Als persönlicher Vergleich kann ich sagen, daß meine Trefferquote bei US-Spport ~ 67 % liegt und bei Fußball ~ 53 %.
Aber durch eine angepaßte Kombinationsstrategie kann das schon funktionieren, wie Du es auch erwähnt hast.
In diesem Sinne.
Servus,
Michi
:smdaumen:
joefaser
02.03.2007, 21:14
Hallo!
Gehört zwar hier nicht rein aber da dieses Thema gerade Aktuell ist mal eine kleine Frage da ich dafür leider keine Zahlen habe?
Kann mir jemand sagen wie viele % der Fußballspiele nach beendigung der ersten Halbzeit 0:0 stehen?
Am Ende sind ca. 8 - 9 % also müssten es zur Hälfte doch deutlich mehr % sein!
grüße
joe
dostal35
03.03.2007, 10:39
Kann mir jemand sagen wie viele % der Fußballspiele nach beendigung der ersten Halbzeit 0:0 stehen?
Das kann ich dir zwar nicht sagen, Joe, aber es gibt ja bei den Wettanbietern auch die sog. Halbzeitwette. Und die Wette auf ein 0:0 zur Halbzeit zwischen einigermaßen gleichstark eingeschätzten Mannschaften ist meist äußerst schlecht quotiert, so um die 2,5. Meiner Meinung nach lohnt sich das nicht zu spielen, denn etwa genauso häufig wie 0:0 steht es zur Halbzeit auch 1:0, 0:1 oder 1:1. Seltener sind andere Halbzeitergebnisse, die dann auch bessere Quoten haben.
MfG
Dostal
joefaser
03.03.2007, 12:32
@ dostal
Sorry aber das hilft mir nicht weiter da mich die Quote gar nicht interesiert!
Ich würde nur gerne wissen wieviele % da noch 0:0 stehen.
grüße
joe
PS: Ich seh schon das werd ich selber rausfinden müssen! (anstrengend :schreien: )
webpirat
03.03.2007, 14:00
Fußball ist Glücksspiel
Stimmt.
Wenn man Glücksspiel so definiert, dass Gewinne und Verluste zufallsverteilt sind und dieser Zufall Gesetze kennt, dann sind Fußballwetten auch ein Glücksspiel.
Die Zufallsgesetze sind den Roulettespielern bekannt:
Lange Ecarts (Favoriten/Restanten), Rücklauf, Seriengesetze, Gesetz der großen Zahl, Gesetz der kleinen Zahl (Binomialvereiteilung) u.a.
Das finden wir alles beim Profifußball wieder.
Ein gutes Beispiel ist der bisherige Verlauf der BL-Saison.
Einige Mannschaften hatten eine schlechte Hinrunde und landeten in der Abstiegszone (negativer Ecart mit ausgeprägten Serien von Niederlagen), z.B. Hannover, Mainz, Hamburg. Genau diese Mannschaften erleben seit Wochen eine starke Ausgleichstendenz und gewinnen ein Spiel nach dem anderen (Sieg-Serien).
Dann die Favoriten: zum Beispiel Schalke. Setzt sich weit ab vom Feld, sieht wie der sichere Meister aus und fällt dann unerwartet zurück, wird vielleicht schon nächste Woche von Stuttgart überholt.
Alle BL-Mannschaften über einen Zeitraum von Jahrzehnten betrachtet dürften in der Summe aller Tabellenstände nicht allzuweit auseinander liegen, vielleicht mit Ausnahme des F€ Bayer München, aber das ist ein Kesselfehler.
Fazit: nicht nur die Roulettekugel hat kein Gedächtnis, auch die Lederkugel auf dem Rasen hat keins.
Für mich ein Grund mehr, die hohen Quoten zu wetten.
:pirat: webpirat
@webpirat
mach mal ne excelsimulation
Münzwurf
Zunächst ob Mannschaft FAVORIT gewinnt oder X oder 2
WENN kein FAVORIT
Dann ob X oder 2
gefallen ist
Du wirst sehen,ziemlich selbe ERgebnisse wie in einer BL
CU
GB
dostal35
14.05.2007, 14:13
Webpirat: Fazit: nicht nur die Roulettekugel hat kein Gedächtnis, auch die Lederkugel auf dem Rasen hat keins.
Es gibt m.E. einen entscheidenden Unterschied bei der Kugel auf dem Rasen: Der Zufallsfaktor ist zwar auch gegeben, aber aufgrund der unterschiedlichen Spielstärke der Mannschaften, spielt er eine geringere Rolle. Wichtig auch , dass es im Fußball Dauerfavoriten gibt, wo es nicht unbedingt , wie bei den Favoriten im Roulette, irgendwann zu einem Ausgleich oder einem Wechsel kommt. Also Mannschaften wie Bayern, Inter Mailand, Real Madrid, Barcelona, Manchester United oder Chelsea sind über Jahrzehnte immer in der Spitzengruppe ihrer jeweiligen Liga vertreten, bleiben also Dauerfavoriten. Vergleichbares gibt es im Roulette nicht. Und darin liegt eigentlich die besondere Chance bei Sportwetten.
Ich arbeite übrigens gerade an einem System, bei dem nur diese europäischen Spitzenmannschaften gespielt werden. Also ein Sportwettensystem auf Dauerfavoriten. Demnächst dazu mehr.
MfG
Dostal
webpirat
14.05.2007, 15:09
Hallo Dostal,
Originally posted by dostal35@14.05.2007 - 15:13
Es gibt m.E. einen entscheidenden Unterschied bei der Kugel auf dem Rasen:
... dass es im Fußball Dauerfavoriten gibt, wo es nicht unbedingt, wie bei den Favoriten im Roulette, irgendwann zu einem Ausgleich oder einem Wechsel kommt.
Der Unterschied beim Unterschied:
Während beim Roulette der Favorit die gleiche Auszahlungsquote hat wie das Schlusslicht der Tabelle sind bei Fußballwetten die Quoten der favorisierten Mannschaft erbärmlich klein.
Es ist sicher eine Frage der Mentalität, aber ich würde nie auf Favoriten-Siege wetten, bei Quoten von manchmal weniger als 1.50.
Nein, am letzten Samstag habe ich eine 6-fach Kombiwette abgeschlossen mit einer Gesamtquote von 239,77. Und ich war gar nicht so weit davon entfernt, sie zu gewinnen ...
Das ist dann mehr nach meinem Geschmack.
:pirat: webpirat
dostal35
14.05.2007, 15:16
Originally posted by webpirat
Es ist sicher eine Frage der Mentalität, aber ich würde nie auf Favoriten-Siege wetten, bei Quoten von manchmal weniger als 1.50.
Das sehe ich natürlich auch so, Webpirat, dass solche geringen Quoten auf die Dauer nicht sehr produktiv sind. Aber es gibt ja Möglichkeiten, durch Kombis die Favoritenquoten aufzupeppeln. In diese Richtung geht mein Ansatz. Wie gesagt, dazu demnächst ein neuer Thread.
MfG
Dostal
@wepbirat
was kombiewetten betrifft bin ich bisher sehr eingefahren
aber wenn du extreme hebelwirkungen haben willst
wette mal mehrere spiele in kombie auf alle KEIN TOR mehr im 5 min abstand
da wird dir übel
die auszahlung sinkt rapide von 5stelligen summen auf 1 stellige
probiers mal
cu
rcec
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