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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wellenreiten auf der Persönlichen Permanenz


DanDocPeppy
30.05.2006, 17:36
Hi!

Wie ihr ja vielleicht mitbekommen habt, ist meine Roulettaktivität in letzter Zeit etwas in den Hintergrund getreten und ich habe mich mit anderen Dingen, wie Sportwetten und Poker beschäftigt.

Trotzdem geistert mir seit einigen Tagen eine Progression im Kopf herum. Schlagt mich nicht, ich verkauf das auch nicht als meine Idee.
Denn ich habe sowas ähnliches irgendwo mal gelesen aber mich dann nicht weiter damit beschäftigt.
Es ist auch etwas ganz einfaches.

Im Grunde gehts um eine gestreckte Progression die erst greift, wenn sich eine bestimmte Negativ- bzw. Positivspannung entwickelt. Ich weiß nicht, wie ich das besser formulieren könnte.
Anders gesagt vielleicht eine Möglichkeit, die Wellenbewegungen der Pers.Perm. auszunutzen.

Ich versuchs zu erklären und bitte nochmal die :pfanne: steckenzulassen aber trotzdem mitzudiskutieren.
Das Posting soll nur als erste Diskussionsgrundlage dienen.

Also:
Die Einsatzhöhe richtet sich ausschließlich nach dem Stand der PP. Dazu muss diese mit +1/-1 aufgezeichnet und Coup für Coup berechnet werden.
Zero bleibt außen vor.

Die Auswahl der Stückgröße könnte z.B. so aussehen:

PP-Stand
0 bis -10: 1 Stücke
-11 bis -20: 2 Stücke
-21 bis -30: 3 Stücke
-31 bis -40: 4 Stücke
-41 bis -50: 5 Stücke
-51 bis -60: 6 Stücke
-61 bis -70: 8 Stücke
-71 bis -80: 10 Stücke
-81 bis -90: 12 Stücke
-91 bis -100: 15 Stücke

Spielende und Neustart bei 0 bei Saldoplus!

Macht sowas überhaupt nur im Entferntesten Sinn, oder völliger Quatsch.

LG
DanDocPeppy

PS: Sorry, ist nur schnell runtergetippt. Bin etwas in Eile.

winkel
30.05.2006, 18:31
Originally posted by DanDocPeppy@30.05.2006 - 18:36
Die Auswahl der Stückgröße könnte z.B. so aussehen:

PP-Stand
0 bis -10: 1 Stücke
-11 bis -20: 2 Stücke
-21 bis -30: 3 Stücke
-31 bis -40: 4 Stücke
-41 bis -50: 5 Stücke
-51 bis -60: 6 Stücke
-61 bis -70: 8 Stücke
-71 bis -80: 10 Stücke
-81 bis -90: 12 Stücke
-91 bis -100: 15 Stücke

Spielende und Neustart bei 0 bei Saldoplus!

Macht sowas überhaupt nur im Entferntesten Sinn, oder völliger Quatsch.

Hi DDP,

wo wie das da steht, sieht es aus wie eine Verlustprogression.

Es kommt dazu, daß ich damit die Tischprogression, die ich benötige noch einmal mit der Stückgröße progressiere in einer Zeit, da ich auf einem absteigenden Ast bin.

Denn wenn meine PP auf -5 gesunken ist, kann ich doch nicht davon ausgehen, daß es das Tal ist. Dann bräuchte man die weiteren Stufen eh nicht.

Eine Möglichkeit, die ich sehe, ist auf eine Kehrtwende zu warten:

Beispiel ich bin in der PP bei minus 58.
Die zuetzt stattgefundenen Ausschläge liegen im Bereich +/-8
Ich progressiere, wenn diese Ausschlagsgrenze in den Positivbereich durchbrochen ist.
Hier ich liege besser als -50.
Spieleinsatz dann beim ersten Angriff mit Positivziel: Progstufe lt. obiger Tabelle.


gruss
winkel

webpirat
30.05.2006, 18:32
@ DanDocPeppy

Wenn du davon ausgehen kannst, dass die PP auf Null zurückkehrt, dann macht es Sinn.
Die Progression ist eine d'Alembert und hat Ähnlichkeiten mit meiner D'Alembert du jour (http://www.roulette-board.de/index.php?showtopic=3128&hl=du+jour).

Deine PP musst du ohne Zero führen, damit sie nicht entlang einer Geraden nach unten läuft.
Ich nehme an, das Beispiel gilt für eine EC-Strategie.

Wie buchst du die PP, wenn du beim PP-Stand von -94 einen Treffer mit 15 Stück erzielst?
Geht sie auf -93 zurück oder auf -79? Richtig wäre wohl -93.

Zu prüfen ist, ob bei der Rückkehr zur Nulllinie bei den hohen Einsätzen der typische d'Alembert-Gewinn ausreicht, die vielen Stücke zu tilgen, die auf dem Weg durch die Zero verloren gehen.


:pirat: webpirat

matthias s.
30.05.2006, 23:52
Hallo DDP!


Ich hab solche "schwachen" Überlagerungen in meiner Roulettekarriere untersucht, nachdem ich die Martingale erfand und erkannte daß mir das zu hart ist.

Egal wie man es gestaltet, je schwacher, desto länger sind die Zeiten durch´s Minus. Bei Deinem Vorschlag sind 2000 Coups lange Minusphasen (ohne Zero) bestimmt einmal in 10.000 Kugeln. Dem kannst Du aber bedingt begegnen, indem Du einen Scheinspieler erzeugst, in dem Moment wo Du einen bestimmten Maximumsatz erreicht hast. Dieser Scheinspieler ist Nummer Zwei, ab Sätzen von meinetwegen 5 Stücken je Satz setzt Scheinspieler1 aus bis der gleiche Saldo wieder erreicht wird (pendeln der PP muss mann dann hinnehmen). Scheinspieler2 beginnt in seinem Moment mit den Sätzen von 1 von vorn. Hat ein Scheinspieler mal einen bestimmten Gewinn gebracht, so kann er wieder über Bord... ...ist so meine Idee dazu...


Grüße
Matthias s.

DanDocPeppy
31.05.2006, 12:07
Hi!

Sorry, ich habe den gestrigen Beitrag zwischen zwei anderen Tätigkeiten nur mal so schnell runtergetippt und habe dabei genug Mist geschrieben. U.a. spreche ich im Titel von Martingale, während im Beitrag davon wieder keine Rede ist.
Irgendwie sind mir da alle meine Gedanken durcheinander gekommen.

Im Grunde gehts mir wieder mal um das steinalte Thema "Wellenreiten auf der Persönlichen Permanenz" (by the way: Könnte man vielleicht das Thema umbenennen?).
Da habe ich mir meine mittlerweile 35.000-Coups-Aufzeichnung der PP durchgeschaut. Ich habe immer wieder die Nulllinie gekreuzt und Schwankungen von unter höchstens +/-100 (natürlich exkl. Zero). Und mich ärgert, daß ich diese Wellenbewegungen noch nicht ausnutzen konnte.

Also wie soll ich das machen?
Einsätze erhöhen bis man einen wahrscheinlichen Tiefstpunkt erreicht hat? Einsätze erst erhöhen NACHDEM man diesen überschritten hat? Oder Einsätze erst erhöhen, wenn sich eine Pluswelle abzeichnet?
-> Funktioniert alles nicht, denn a) kennt man den Tiefstpunkt nicht, b) sind kurze Zwischenwellen von einem Tendenzumschwung erst im NACHHINEIN erkennbar, c) gibt es in den großen Wellen häufig schmerzhafte Einbrüche.


Vielleicht wäre es da besser, überhaupt nur auf die kleinen Wellen zu spielen.
Beispiel:
PP-Stand
0 bis -10: 1 Stücke
-11 bis -20: 2 Stücke
-21 bis -30: 5 Stücke

Hat den Vorteil, daß man nur dann verliert, wenn die PP rasch um -30 einbricht ohne daß irgendwo dazwischen eine kleine Schwankung ins Plus auftritt.

Dabei müsste man aber mit jedem Spiel bei 0 anfangen und nicht die PP unterbrechungslos fortsetzen.

Hmmmmm... :evil: :evil: :evil:

LG
DDP

matthias s.
31.05.2006, 12:24
Originally posted by DanDocPeppy@31.05.2006 - 13:07
Wellenreiten auf der Persönlichen Permanenz" (by the way: Könnte man vielleicht das Thema umbenennen?
das ging, hat funktioniert....


DDP,

kannst Du meine Gedanken mit den Scheinspielern nachvollziehen? Ich halte das für einen guten Ansatz bezüglich deiner Fragen.
Dann würde zwar das Kapital von einem Scheinspieler bei den langen Minusphasen auf Eis liegen (im Casino), aber inzwischen fahren ja die folgenden Scheinspieler auch was ein, ungefähr soviel wie auf Eis liegt...

Grüße
Matthias s.