Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Roulette und Psychologie
roulabette
13.02.2006, 12:07
Um die Erkenntnis zu erlangen, wie man auf Dauer erfolgreich in der Spielbank arbeitet, ist es unbedingt notwendig zu erkennen, welche Umstände, welche Gegebenheiten es sind, die den Nichterfolg bestimmen.
Nur das Wissen um die Dinge öffnet den Weg zum Erfolg. Nur das Begreifen der vielfältigen, menschlichen Schwächen, die gleichzeitig die Substanz sind, aus der die Bank schöpft, kann dazu führen, die richtige Einstellung zu erreichen.
Eine erfolgreiche Arbeit in der Spielbank ist so schwierig, weil sie nicht, wie andere Tätigkeiten, nach einer gewissen Zeit mit Routine erledigt werden kann, sondern weil sie ständig den Einsatz der eigenen Persönlichkeit verlangt.
Wenn man die Einzelteile meiner Betrachtungen zusammenfügt ergibt sich eine Spielerfibel, die sehr anschaulich die Schwächen fast der gesamten Spielerwelt aufzeigt. Es muss einfach erkannt werden, warum und woran man scheitert! Denn nur aus dieser Erkenntnis entwickelt sich die richtige Einstellung zum Roulettespiel, ohne die man auf Dauer nicht bestehen kann.
Ziel muss es sein, aus der Erkenntnis umzudenken und aus dem so entstandenen Roulette-Bewusstsein die richtige Handlungsweise zu finden. Machen wir also die Logik, die Realität zu unserer Spielweise. Ich möchte jedoch warnen, sich mit dieser Arbeitsweise sofort zu identifizieren. Der Beruf des Gewinnspielers erfordert Lehr- und Gesellenjahre, die weit, weit über das hinausgehen, was landläufig unter der Ausbildungszeit in herkömmlichen Berufen verstanden wird.
webpirat
13.02.2006, 13:54
Willkommen Roulabette! :wavey:
Du heißt im richtigen Leben nicht zufällig Sieghart Müller? :o
Der hat nämlich ein kleines, aber teures Büchlein geschrieben, in dem es in erster Linie darum geht.
Kleiner Tipp: Es ist den Preis nicht wert!
Doch für das Board ist das Thema "Roulette und Psychologie" eine Bereicherung.
Wenn sich viele User an der Diskussion beteiligen kommt bestimmt mehr bei rüber als beim Lesen des Büchleins.
:pirat: webpirat
roulabette
13.02.2006, 14:20
Hallo Webpirat,
nein,der bin ich nicht!
mfG
roulabette
psychologie hat mit roulette überhaupt nichts(kaum was) zu tun,dadurch lässt sich denke ich der verlust begrenzen aber gewinnen kann man nur was man nicht verloren hat.
dazligth
20.02.2006, 11:53
Originally posted by RFd@17.02.2006 - 21:44
psychologie hat mit roulette überhaupt nichts(kaum was) zu tun,dadurch lässt sich denke ich der verlust begrenzen aber gewinnen kann man nur was man nicht verloren hat.
Was meinen hierzu unsere alteigesessenen User (shotgun, carlo, etc.)
Psychologie alleine reicht nicht, ist aber sicherlich eine nicht zu unterschätzende
Komponente.
Das wichtigste für einen Spieler ist Disziplin, man darf nich "heiss" werden, den
Überblick verlieren und wild drauf los zocken. Das können aber nur Leute, die
ein wenig Spielpraxis besitzen nachempfinden. Im Kasino kann man dieses
Phänomen sehr schön beobachten, wenn man sich etwas Zeit nimmt.
Das Beenden des Spiels ist für viele die schwerste Übung, und zwar egal, ob im
Plus oder im Minus.
Das sool´s erst mal gewesen sein.
gruss
carlo
Wenn ich schon direkt angesprochen werde, dann also auch eine Stellungnahme von mir.
Wird aber eventuell etwas länger, also vorab mal die Bestände an Sibirsk Petrol checken (nur echt mit der toten Ratte in der Flasche).
Ich glaube es war Mändli, der erst vor kurzem schrieb, ein erfahrener Spieler hätte immer mehrere Systeme im Köcher. Dem kann ich nur zustimmen.
Damit sind wir beim gravierendsten Punkt bezüglich der Psychologie (nach meiner Meinung), der auch direkt Carlos Beitrag tangiert.
Vergleichen wir Roulette-Spieler mal mit entsprechenden Akteuren in einem Unternehmen.
Da gibt es den leicht dämlichen Typen, der den Hof fegt und manchmal auch einfache Hilfsarbeiten ausführt. Das macht er gut, wenn man es ihm genau erklärt; er ist pünktlich, drückt sich nicht, aber käme nie auf die Idee, ohne Rückfrage zu entscheiden, ob die Mülltonne nicht 10cm weiter links besser stehen würde als bisher. Entsprechend ist sein Lohngefüge.
Im Gegensatz dazu: Der Unternehmer, der zwar nicht mal weiß, ob man mit einem Besen bessen vor sich her fegt oder ihn hinterher zieht, ob der Gabelstapler mit Diesel oder Kerosin läuft, der aber ständig Entscheidungen treffen muß und dafür - solange seine Entscheidungen überwiegenden richtig sind - exellent entlohnt wird.
Was hat das mit der Psychologie des Roulette zu tun?
Ganz einfach: Es kommt mir ständig so vor, als wollten alle die Arbeit des Dussels tun, aber dafür wie der Generaldirektor entlohnt werden.
Sie suchen ständig (ich mache dabei ja auch gerne mit) nach dem System, das es ihnen erlaubt, ohne Nachzudenken in einer bestimmten Situation (nach 3 x Rot immer Schwarz) immer hübsch den gleichen Film abzuspulen.
Wieder auf ein Unternehmen übertragen: Sie wollen einmalig ein Produkt bringen, dass dann über Generationen am Markt besteht. Mag ja sein, dass es sowas gibt, mir fällt aber gerade nichts ein.
Erfolgreicher ist es doch, sich ständig nach der Marktsituation zu richten, ein neues Produkt (System) einzuführen und - wenn es einen gewissen Erfolg gebracht hat - rechtzeitig aus dem Markt zu nehmen, ehe es mehr Kosten verursacht als es einbringt. Denn der Verbrauchergeschmack ist nunmal launisch und Erbswurst war auch mal ein Renner - kennt das überhaubt noch jemand?
Kann mir noch jemand folgen?
Dazu gehört aber unbedingt, ständig zu analysieren, wo ich stehe am Markt, was sich um mich herum tut, ob es nicht eine Situation gibt, die sich günstiger für ein anderes Produkt präsentiert als für jenes, welches ich gerade erst am Markt favorisiert habe. Der Markt dreht manchmal schneller, als es mir lieb ist. Und manchmal floppt ein Produkt auch schon bei der Markteinführung.
Aber weil ich ein Unternehmertyp bin weiß ich das, berücksichtige es in meinen Überlegungen, versuche ständig, mit meinen Entscheidungen aktuell am Geschehen zu bleiben.
Dazu gehört zwingend: Läuft etwas nicht - weg damit! Ist etwas gelaufen, muß ich damit rechnen, daß sich der Geschmack der Konsumenten plötzlich ändert - also bin darauf vorbereitet, es aus dem Markt zu nehmen, ehe es anfängt mehr Kosten zu verursachen als Gewinn zu bringen.
Und ich bin als Unternehmer psychisch stabil genug, um sowas ohne Sentimentalitäten durchzuziehen.
Inzwischen verstehe ich es nicht mehr so ganz, wieso so viele Leute versuchen, mit der Arbeit des Hof-Hilfsfegers das Einkommen des Chefs zu erzielen.
Irgendwie habe ich das Gefühl, dass das nie was werden wird.
Was mich nicht daran hindert, mich ebenfalls weiter mit der Suche nach einer derartigen Möglichkeit zu amüsieren.
Aber für mein praktisches Spiel gelten andere Kriterien. Jedenfalls solange, wie ich damit Erfolg habe.
Shotgun
matthias s.
20.02.2006, 21:10
Das Thema ist eine Geschmackssache. Psychologie spielt grundsätzlich in allem eine Rolle, selbst beim kac....
Das mit dem aufhören ist ein Thema, nicht jeden Tag zu spielen, und schon garnicht um sich von Frust abzulenken. Mir fällt nur nichts ein um in dem Sinne mehr rauszuholen wie wir das eigentlich hinkriegen wollen.
Ich sags mal so, man kann analytisch rangehen um den inneren Schweinehund in den Griff zu kriegen, aber nicht um den Zufall auszuhebeln. Auch nicht mit autosuggestion.
Grüße
Matthias s.
webpirat
20.02.2006, 23:00
Shotgun, für mich ist dein Vergleich mit den Gesetzen des Marktes der »Beitrag des Monats« :respect:
Wieder auf ein Unternehmen übertragen: Sie wollen einmalig ein Produkt bringen, dass dann über Generationen am Markt besteht. Mag ja sein, dass es sowas gibt, mir fällt aber gerade nichts ein.
Doch: Coca Cola
:pirat: webpirat
Ich kenne auch noch ein Produkt.
Frische knackige Zufallszahlen aus dem
"Casino Ihres Vertrauens." ;-)
Mensch Shottie!
Bleiben wir in deinem Land
4711 echt kölnisch Wasser
Weihenstephaner
Nivea-creme
Aspirin
usw
Zum Thema zurück
ES ist wahr wie Carlo schreibt
Gewinne sind erst Gewinne wenn sie realisiert sind und hier ist sehr viel Psychologie dahinter ,allerdings von den Casinos!
Warum werden nämlich JETONS ausgegeben? Schon mal darüber nachgedacht?
Es ist zwar Geld ,doch im Prinzip denkt man in Stk,egal was da jetzt für ein Wert draufsteht
Wichtig ist sich ein Gewinnlimit zu setzen und dann die Jetons umzutauschen ,den Gewinn also zu REALISIEREN
Ist so wie an der Börse
Was habe Ich jetzt von Aktien zb BetandWin die über 400% zugelegt haben und behalte diese ?
Verkaufen und den Gewinn mitnehmen
Servus
RCEC
@RCEC
Recht hast du, und jetzt, wo du die Produkte aufgezählt hast, kann ich natürlich nur lapidar sagen: Stümmt!
Aber die sind die Ausnahme im "normalen" Geschäftsleben, nicht die Regel.
Sam Colt schrieb mal an einen Waffenhändler in St.Louis:
"Zukünftig werden die Menschen Dinge nicht mehr wegwerfen, weil sie nicht mehr taugen, sondern weil es besseres gibt. Und ich werde dieses produzieren, bis Hartford schwarz wird vom Rauch meiner Schornsteine!"
So sollte auch der Roulettespieler denken.
Nach meiner Meinung.
Shotgun
roulabette
17.05.2006, 10:49
Hallo,
leider ist das Thema eingeschlafen.Das ist bedauerlich,denn ich halte die psychologische Komponente beim Roulette für den einzig gangbaren Weg zum Dauergewinn.
Wie ist es zu erklären,dass eine ganze Spielerwelt beim Roulette scheitert, ohne zu begreifen, das sie nur an sich selbst scheitert. Die Gewinnvorstellung des Spielers ist im Verhältnis zu seinem Kapital in der Regel maßlos überzogen.
Machen wir noch einen kleinen Vergleich:
- die Bank hat ein großes Kapital, den Regelvorteil und keinen Gewinnwunsch. Sie nimmt, was man ihr gibt, ohne Gefühlsregungen zu entwickeln.
- der Spieler hingegen hat etwas Kapital, eine große, stets anwachsende Gewinnvorstellung. Er produziert ständig Gefühlsregungen.
Auch wenn der Spieler über eine größere Summe verfügt ist sie im Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung viel zu klein. Sie zwingt ihn ständig zu spielen, denn nur durch Glücksspiel können große Gewinnsummen erreicht werden. Der Spieler nähert sich im übertragenem Sinne einem Koloss, der zudem über Kanonen verfügt und versucht, diesen mit einer Steinschleuder zu erledigen. Verliert er einen Teil seines Geldes, schaltet sich der Empfindungs- und Gefühlsapparat ein und verhindert ein klares, übersichtliches Denken. Denn: Verluste erzeugen Gefühle -Angstgefühle!
Angst ist aber wie ein Würgegriff und führt zu unkontrollierten Handlungen. Unkontrolliertes Denken und Handeln beim Roulette äußert sich in dem zwingendem Wunsch, hohe Einsätze zu tätigen, um damit den Verlust möglichst auf einmal auszugleichen. Die enorme Nervenanspannung verlangt einen Spannungsausgleich oder eine Entspannung, die sich dann im Alles- oder Nichts-Handeln entlädt. Dieser Vergleich lässt recht deutliches erkennen, mit was für einem Gegner man es zu tun hat: mit sich selbst.
Der Spieler ist durch die Tatsache, dass er ein Spieler ist, selbst die Barriere, die das Roulette benötigt, um sich vor ihm zum schützen. Die Stärke der Bank erwächst also aus der Schwäche des Spielers!
Das Denkvermögen des Menschen befähigte ihn, das Roulette zu erfinden. Das selbe Denkvermögen behindert ihn gleichzeitig, seinem Werk gewachsen, geschweige denn überlegen zu sein.
Wie kann das sein?
Denken heißt empfinden, wünschen, vorstellen oder Phantasie entwickeln. Phantasie richtig dosiert führt zu Kreativität, zu einer gesunden Einstellung. Phantasie, falsch dosiert, lässt negativen Empfindungen den Vortritt. Man entfernt sich zusehends aus dem Bereich der Logik und damit der Realität.
Die übersteuerte Phantasie, die sich gerade beim Roulettespiel so vernichtend auswirkt, ist die Angriffsfläche, aus der die Bank ihren Nutzen zieht. Und die es bei seinem Gegner voraussetzt. Die Bank setzt voraus, dass der Spieler seine schlummernden Kräfte, seine latenten Fähigkeiten nicht erkennt, weil er sich selbst in einem Dämmerzustand hält.
Die Bank muss dies voraussetzen, weil sie sich ihrer eigenen Schwäche bewusst ist. Sie setzt dies sogar mit Recht voraus, denn seit Bestehen des Roulette betreibt der Spieler seine finanzielle Selbstverstümmelung und stellt diese Tatsache ständig unter Beweis.
Der Spieler bewegt sich in einer gewinnorientierten Euphorie, die dem Sinn für Realität keinen Platz einräumt. Seine wunschbezogene Vorstellungskraft erfährt stets einen harten Dämpfer, wenn er verliert. Dieser Zusammenstoß von Anspruch und Wirklichkeit verursacht eine seelische Erschütterung, aus der Angst entsteht.
Die Angst entsteht aus dem Verlust und produziert die negative Beeinflussungen, an denen die allermeisten Spieler scheitern. Aus Angst entsteht und entwickelt sich alles, was zum Verlust führt. Auch die letzte Feststellung kann gar nicht oft genug wiederholt werden. Sie muss verinnerlicht und ausgeschaltet werden, was durch Logik geschieht.
Logik sammelt Erkenntnisse. Mit diesen angereichert wird sie zu einer Kraft in deren Bereich die Angst sich nicht mehr entwickeln kann. Der totale Logiker ist die Spielbank selbst. Allein durch ihr Vorhandensein versteht sie die Spieler zu führen, die sich in ihr verlieren oder demontieren. Die Bank ist weise und erfahren im Umgang mit Menschen. Schließlich lebt sie davon.
Warum ist der erfolgreiche Roulettespieler so dünn gesät?
Warum gibt es, am gesamten Menschenpotential gemessen, so wenige, erfolgreiche Leute? Weil die große Masse von Illusionen zehrt, irrealen Vorstellungen und Träumen nachhängt und somit nicht die innere Kraft erlangt, um eine reale Ebene zu erreichen.
dazligth
17.05.2006, 11:02
Hi roulabette!
:respect: Hast das Ganze sehr gut auf den Punkt gebracht.
Deine aufgeführten Argumente sind recht konkret, anschaulich und nachvollziehbar.
Nun haben wir, wie den meisten bekannt, eine neg. math Erwartung und es stellt sich Frage ob es, wie in deiner These formuliert, mit der nötigen Disziplin reicht diese negative Erwartung dauerhaft (meint lebenslänglich für eine Person) auszuhebeln.
Die Beweisbarkeit deiner These für die Allgemeinheit wird da recht schwer möglich sein.
Es liest sich so, als wenn du das schon erfolgreich durchziehst... oder willst du deinen Beitrag anders verstanden wissen?
Gruß,
daz
Hallo roulabette,
ich halte die ganze Psychologie in Zusammenhang mit Roulette für völlig irrelevant.
Warum?
Der Kugel ist es scheißegal, ob Du gut drauf bist oder deprimiert.
Das subjektive Empfinden wechselt zwar je nach Spielsituation aber keinesfalls hat es irgendeinen Einfluss auf die Ergebnisse, denn wir reden ja nicht über Spinnereien wie Psychokinese oä.
Ob Du besoffen bist, zugekokst, euphorisch oder todsterbenskrank:
Du kannst langfristig weder gut noch schlecht spielen sondern wirst letztendlich immer je nach gespielter Chance bei 1,35%, 2,7% oder 5,4% landen.
Mit anderen Worten:
Es wird dauerhaft weder gelingen sich besonders tief ins Minus zu spielen noch den prozentualen Vorteil des Hauses zu minimieren oder auszuhebeln. Mit steigender Anzahl gespielter Coups nähert man sich immer mehr dem theoretischen Wert.
Wer das nicht begreifen möchte, ist ein Traumtänzer und hat lediglich den Vorteil, dass er sich Verluste auch noch schön reden kann.
Dieses Statement gilt ausdrücklich nur für Roulette.
Bei einem ohnehin erfolgreichen Black Jack Spieler kann Psychologie hilfreich sein. Auch beim Poker halte ich mentale Stärke für vorteilhaft.
sachse
roulabette
17.05.2006, 11:49
Hi dazligth,
wenn ich mal ein bißchen Zeit habe beschreibe ich meine Spielweise.Auf die Ausführungen von sachse gehe ich nicht näher ein,da ich sie nicht teile.
mfG
roulabette
Auf die Ausführungen von sachse gehe ich nicht näher ein,da ich sie nicht teile.
mfG
roulabette
Bravo roulabette,
tolles Argument.
sachse
P.S. Abmeldung nach Überseee bis zum 9. Juni. Ich beobachte trotzdem weiter.
dazligth
17.05.2006, 12:35
Originally posted by sachse@17.05.2006 - 13:04
P.S. Abmeldung nach Überseee bis zum 9. Juni. Ich beobachte trotzdem weiter.
Viel Erfolg beim Dreh!
Viel Erfolg beim Dreh!
Kein Dreh; der kommt erst im Oktober.
Jetzt ist es wieder das übliche(und völlig unpsychologisch)
sachse
webpirat
17.05.2006, 14:01
Ich teile die Ansichten von sachse auch nicht, im Gegensatz zu Roulabette will ich aber etwas darauf erwidern.
Originally posted by sachse@17.05.2006 - 12:09
... Der Kugel ist es scheißegal, ob Du gut drauf bist oder deprimiert. ...
Ob Du besoffen bist, zugekokst, euphorisch oder todsterbenskrank:
Du kannst langfristig weder gut noch schlecht spielen sondern wirst letztendlich immer je nach gespielter Chance bei 1,35%, 2,7% oder 5,4% landen. ...
Es wird dauerhaft weder gelingen sich besonders tief ins Minus zu spielen noch den prozentualen Vorteil des Hauses zu minimieren oder auszuhebeln. Mit steigender Anzahl gespielter Coups nähert man sich immer mehr dem theoretischen Wert. ...
sachse
Das Gesagte trifft bestenfalls auf einen Systemspieler zu, der leidenschaftslos sein Spiel durchzieht und nur so setzt, wie es ihm sein System signalisiert. Und dabei genau seine Abbruchkriterien beachtet.
Dieser Spieler wird – je nachdem, ob er im Gleichsatz oder mit einer Verlustprogression spielt – das Casino entweder abwechselnd mit kleinem Gewinn und kleinem Verlust verlassen oder oft mit einem kleinem Gewinn und relativ selten mit einem großem Verlust. Übers Jahr wird er sich einen Gesamtverlust von -1,35 / -2,7 / -5,4 Prozent seines Kapitals ausrechnen können – abhängig von der bespielten Chance.
Die Mehrzahl der Spieler spielt aber leidenschaftlich. Und damit ist der Untergang schon vorprogrammiert. Denn es wird genau das passieren, was Roulabette beschreibt.
Ein solcher Spieler wird oft sein komplettes Tischkapital verlieren, also 100%. Fast genauso oft wird es ihm gelingen, es zu verdoppeln. Damit wäre sein Erfolg dem des disziplinierten Systemspielers gleichzustellen. Wäre!!! Denn er wird nicht aufhören, wenn es so gut läuft. Als nächstes werden ein paar Fehltreffer in Folge kommen. Er hat jetzt zwar noch immer einen schönen Gewinn, aber er hatte ja schon mehr. Also setzt er bei den nächsten Coups etwas riskanter (größere Stücke oder längere Progi), sein Puls geht hoch und er schwört sich, sofort aufzuhören, wenn der alte Höchststand wieder erreicht ist.
Wie die Sache ausgeht muss ich jetzt nicht weiter ausführen ... :schreien:
Diese fortgesetzte Disziplinlosigkeit wird dazu führen, dass ein solcher Spieler am Ende eines Jahres so viel verloren hat, dass es weh tut. Die Verlustquote wird dichter an 100% liegen als an 2,7%.
Im Umkehrschluss gilt, dass ein sehr disziplinierter Spieler (ob mit oder ohne System), der seinen "Gegner" kennt und bereits Erfahrung in vielen Schlachten gesammelt hat, unter dem Strich durchaus ein positives Resultat erspielen kann.
Dazu muss er, wenn er Systemspieler ist, seine Abbruchkriterien etwas flexibler handhaben, mal früher aufgeben, wenn's schlecht läuft und am Tag zuvor gut gewonnen wurde, mal länger die Welle reiten, wenn's gut läuft und die letzten Tage eher mäßig abgeschlossen wurden. Nur der Leidenschaft, der darf er keine Chance geben. Keinen Höchstständen hinterhersetzen, keine Verluste auf Biegen und Brechen wieder hereinholen wollen.
Immer wissen, wann der Gegner schwächelt und wann er stärker ist.
Alles sehr theoretisch, aber Roulabette will die Theorie ja Fleisch werden lassen. :hear:
:pirat: webpirat
dazligth
17.05.2006, 14:04
Originally posted by sachse@17.05.2006 - 14:02
...und völlig unpsychologisch
Das glaube ich NICHT.
Sogar ein KG erlebt deutliche Schwankungen und ohne Nerven und Vertrauen in die eigene Sache sind auch die nicht durchzustehen.
Denn auch hier darf nicht gezockt werden und das gehört für mich auch in den Bereich der Psychologie.
Die Verlustquote wird dichter an 100% liegen als an 2,7%.
Hallo Web,
Du vergleichst hier 2,7% vom Umsatz mit 100% des Kapitals.
Hallo dazs,
ob ich gut drauf bin oder schlechte Laune habe, ist für mich und das KG unerheblich. Es darf mich nur nicht in der Konzentration stören aber einen qualitativen Unterschied sehe ich bisher nicht.
Denn auch hier darf nicht gezockt werden und das gehört für mich auch in den Bereich der Psychologie.
Selbstdisziplin befördert ein emotionsloses Spiel. Das ist auch Psychologie?
sachse
webpirat
17.05.2006, 15:23
Originally posted by sachse@17.05.2006 - 15:20
Du vergleichst hier 2,7% vom Umsatz mit 100% des Kapitals.
sachse
Das ist ein ganz wichtiger Hinweis. :hear:
Denn an dieser Stelle wird meist falsch gerechnet, auch mir passiert das schon mal.
Wann verlieren wir also unser Tischkapital?
Wenn mein getätigter Umsatz 1/0,027 meines Kapitals erreicht (beim Spiel auf Dzd, TvS oder TvP).
Beispiel: wenn ich mit 30 Stücken ins Casino gehe, dann ist (rechnerisch) mein Geld weg, sobald ich damit 1.111 Stücke Umsatz gemacht habe. Das hört sich viel an, kann aber, wenn ich z. B. immer mehrere TvP zusammen setze und vielleicht noch eine Progression anwende) recht schnell erreicht werden, auch innerhalb von 3-4 Rotationen.
Aber zurück zum eigentlichen Thema.
:pirat: webpirat
jamesbond
17.05.2006, 16:01
@ hallo roulabette und kollegen,
ich finde sehr wohl, daß Roulette viel mit Psychologie zu tun hat, daß aber (da will ich dem Sachsen recht geben) der Kugel selbst egal ist, wo Sie fällt.
Aber was die einzelnen Leute spielen und wie die Croupiers darauf reagieren ist sehr wohl menschlich und darum auch Psychologie. Da gibt es Leute, die den ganzen Abend immer wieder ihren Geburtstag oder die von Frau und Kinder setzen oder andere Zahlen zu denen menschliche Beziehungen vorhanden sind und manchmal sind diese Leute wie besessen. Ein Freund von mir aus Saudi Arabien ist so einer, der in jedem Spiel die 18 setzt, weil sein Lieblingssohn an einem 18. geboren ist.
Andere setzen zum Beispiel in jedem Spiel ein Zero-Spiel und haben dann die Garantie, das so lange kein Zero-Spiel kommt bis sie vom Tisch gehen.
Ich selbst habe mir immer schon die menschlichen Schwächen der andern zu Nutze gemacht und damit seit Jahren erfolgreich gespielt, leider nur in kleinem Rahmen, um nicht auzufallen, was jedoch trotzdem passiert ist und ich deshalb auch gesperrt bin.
Man darf nicht versuchen mit Gewalt auf einmal möglichst schnell reich zu werden, weil das nicht zugelassen wird und meiner bisherigen Erfahrungen keinesfalls funktioniert.
Soviel fürs Erste. :rolleyes:
seit Jahren erfolgreich gespielt, leider nur in kleinem Rahmen, um nicht auzufallen, was jedoch trotzdem passiert ist und ich deshalb auch gesperrt bin.
? ? ?
sachse
dein satz
Ich selbst habe mir immer schon die menschlichen Schwächen der andern zu Nutze gemacht und damit seit Jahren erfolgreich gespielt, leider nur in kleinem Rahmen, um nicht auzufallen, was jedoch trotzdem passiert ist und ich deshalb auch gesperrt bin.
zeigt das du absolut KEINE AHNUNG hast von Casinos und deren Modalitäten
Ich bin schon 4* gesperrt worden,doch aus wesentlich anderen Gründen,jedenfalls war keiner dabei weil Ich zuviel gewonnen hätte !
Mir sind nur Speakman und Sachse bekannt ,die deshalb wirklich gesperrt wurden,jedoch der oberste Gerichtshof hat zu Gunsten deren entschieden!
Weiters muß Ich bei mir feststellen,bei mir artet das Roulette nach einer gewissen Weile zur Lange-weile aus und ich wechsle zu schnelleren Games wie BJ
Dort ist man auch nicht so anonym wie beim roulette,den meistens sitzen von den 7 boxen 6 asiaten und dort läßt sich herrlich streiten,ich setzte sowieso immer alle boxen gleichzeitig(zocker eben)
egal
roulette und mondphasen haben da schon eher was prägnant auffälliges
aber das ist eine andere geschichte
mir taugt beim roulette nur die einfachkeit
BJ mußt lernen Counten gibts nicht mehr ,Caller Raider ,Upcardstrategie...
Poker mußt lernen zu bluffen(geld wird immer eigentlich nur umverteilt unter den Profis)
Wetten (anzubieten) ist DAS WAHRE
CU
G&B
Die Mehrzahl der Spieler spielt aber leidenschaftlich. Und damit ist der Untergang schon vorprogrammiert.
Stimmt nicht unbedingt...
Die Mehrzahl der Zocker (ich unterscheide zwischen Spielern und Zockkern)
läuft mit zunehmender Spieldauer "heiss", das heisst, sie wird leidenschaftlich
und irgendwann auch unkontrolliert.
Auch "erfahrene" Spieler können sich davon nicht immer freisprechen, es
sei denn, sie heissen Sachse.. :8)
Am schönsten kann man das bei den EC-Experten beobachten.
Die setzen anfangs relativ selten, und dann immer häufiger.
Vielfach beginne sie dann auch an mehreren Tischen zu spielen...
gruss
carlo
P.S. Das kann natürlich einem cool en Systemier nicht passiern.. :D
dazligth
17.05.2006, 20:44
Originally posted by RCEC@17.05.2006 - 18:42
zeigt das du absolut KEINE AHNUNG hast von Casinos und deren Modalitäten
Woher entstammt diese Meinung Gerhard?
Vorallem wo du doch selbst schreibst, dass du genau aus diesen Gründen NICHT gesperrt bist?
Es geht ja noch weiter: Du darfst nach eigener Aussage ja immer wieder rein.
Woran liegt es? Vielleicht haben die Casinos mehr von dir wenn du da bist, als wenn du nicht da bist :unsure: Du wirst es am Besten wissen!
Originally posted by sachse@17.05.2006 - 15:20
Selbstdisziplin befördert ein emotionsloses Spiel. Das ist auch Psychologie?
:respect:
@sachse,
ich bin begeistert, wenn Du nichts dagegen hast, nehme ich Dein Zitat in meine Sammlung auf!
Ich finde, du triffst die Problematik *Punktgenau*
Selbst = Ich bin Ich, und alles andere auch (Autor unbekannt)
Und Disziplin muss meines Wissens im Umgang mit Glücksspiel hart erarbeitet werden. Von einem mehr, vom anderen weniger.
Grüße
Vienna
jamesbond
19.05.2006, 01:17
@ Hallo RCEC, wie kannst Du behaupten ich hätte keine Ahnung von Casinos.
Ich finde, daß jeder seine Erfahrungen macht und man sollte auch jedem seine Meinung lassen. Niemand ist allwissend und unfehlbar, aber vielleicht mußt auch Du noch manches lernen. Meine Erfahrungen entsprechen jedenfalls der Wahrheit; und was hätte ich davon, wenn ich irgendeinen Mist erzähle. Ich will keine großen Töne spucken, aber ich war vor über 20 Jahren das erste Mal in einer Spielbank und seitem habe ich einige Tausend solcher Besuche hinter mir und nach den ersten Jahren, in denen auch ich einiges Lehrgeld gezahlt habe, ist es mir gelungen viel zu lernen, weil ich viel gespielt und beobachtet habe.
Ich bin jedoch nicht sauer auf Dich, weil ich eben jedem seine Meinung lassen will, ob er recht hat oder nicht. Das ist ja auch das Schöne an so einem Forum und auch ich bin froh, wenn ich noch etwas Neues höre und dazulerne. :rolleyes: Liebe Grüße Bond, James Bond.(Ich bin schon gespannt auf Casino Royal).
Hatte mich auch mal mit Psychologie in Bezug auf Roulette auseinandergesetzt.
es gibt ja diverse Bücher, die einen aufzeigen wollen, wie man durch Glaube
bestimmte Dinge beeinflussen kann.
Hatte mich länger damit auseinander gesetzt und zum Schluß des Bücherwälzen schon selbst daran geglaubt.
aber in der Praxis angewandt muss ich sagen, dass die Ergebnisse auch nicht besser waren.
nevermore
27.06.2006, 11:38
Maximus, das ist für so "pitiful things" wie Roulette nicht anwendbar. Glaube ist für Berge versetzen.
nevermore
Eine Sache muss ich unbedingt noch einfügen, die ich vor ca. 2 Jahren in einem Gespräch erfahren habe. Diese Dame hatte sich schon ihr halbes Leben mit Übersinnlichem auseinandergesetzt. In dem Gespräch hatte ich sie, wie solls anders sein, gefragt, besteht die Möglichkeit, ihre spirituellen Erfahrungen auf Glücksspiele zu übertragen. Die Quintessenz aus diesem Gespräch war, als sie mir berichtete, dass schon mal jdm. im Bezug auf Glücksspiele sie angesprochen hatte. Der Schlüssel zum wahren Erfolg soll nach ihrer Erkenntnis darin liegen, dass man den Gewinn nicht komplett für sich verbucht, sondern und jetzt kommts-einen Teil SPENDET!
Was haltet ihr von der Aussage?
Originally posted by Maximus@27.06.2006 - 12:05
sondern und jetzt kommts-einen Teil SPENDET!
Maximus,
Du hast womoglich ihre weibliche Logik nicht verstanden.
Sie meinte vermutlich "an s-i-e spenden" ;)
obos
nevermore
27.06.2006, 12:16
Könnte was dran sein. Casino Austria spendet jedem Besucher täglich ein paar € und regelmäßig hohe Summen für karitative Zwecke, und Ihre Erfolge sind unbestritten. Ja, es könnte stimmen.
nevermore
Noch was zu dem Thema.
Ich habe soeben einen Brief aus dem Posteigang gezogen, der einen Gutschein
über 50 € zu meinem Geburtstag enthielt. Vom Casino-Club, wo mein "trocken gelegter Account" noch existiert.
Ich fand das aber nun wirklich "rührend".
Übrigens, bitte jetzt nich alle hier mir zum Geburtstag gratulieren.
Der ist nicht heute. Die Präsentkörbe und Gutscheine sollten schon pünktlich
kommen. Alles andere würde ich als nur oberflächliches Interesse an mir
werten.
obos
nevermore
27.06.2006, 12:40
obos, verrate wenigstens, wie alt Du bist. Außer, Du bist eine weibliche Dame, dann will ich das selbstverständlich nicht so genau wissen.
nevermore
Originally posted by nevermore@27.06.2006 - 12:40
eine weibliche Dame...
Bei echtem Interesse an mir sollte das heraus gefunden werden können
ohne mich plump direkt zu fragen.
obos
eine weibliche Dame
Tja heutzutage muss man bei Dame schon das "weiblich" hinzufügen um auf Nummer Sicher zu gehen...
Um alle Eventualitäten auszuschließen müsste man sicherheitshalber nach "weiblich von Geburt an" fragen.
pms
webpirat
28.06.2006, 14:32
Originally posted by pms@28.06.2006 - 15:17
"weiblich von Geburt an"
Wie wär's mit "nativ feminin" ? :D
:pirat: webpirat
Originally posted by nevermore@27.06.2006 - 12:38
Maximus, das ist für so "pitiful things" wie Roulette nicht anwendbar. Glaube ist für Berge versetzen.
Hallo nevermore,
ICH glaube an
Die Selbsterfüllende Prophezeiung ist eine Vorhersage, die wahr wird, nur weil sie vorhergesagt bzw. erwartet wurde. In der Realität existiert aber kein Zusammenhang, so wie er in der Erwartung existiert. Die Überlegung basiert auf dem Prinzip, dass man selber auf die Umwelt Einfluss nimmt und sie verändert in diejenige Richtung, die man erwartet. Dadurch wird eine Erwartung zu einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung.
Grüße
Vienna
nevermore
29.06.2006, 23:30
@Vienna
Hallo Vienna,
mit Prophezeiungen muss man tatsächlich behutsam umgehen, sind nicht ganz ungefährlich, an Deinen Glauben an selbsterfüllende Prophezeiungen finde ich nichts auszusetzen.
Beim Roulettespiel hilft das aber nicht weiter. Die Spielergebnisse in keiner Weise werden dadurch beeinflusst, es ist egal, was Prophezeit wird. Mental gestärkt kann ich eventuell in einem aussichtslosen Duell bessere Figur machen, den Ablauf der Dinge rund um Roulettkessel kann ich weder positiv noch negativ verändern.
Selbstvertrauen, eiserner Wille, Disziplin sind zwar wichtige Eigenschaften, die können einen Schach oder Pokerspieler zum Weltruhm helfen, im Spielcasino sind aber die festgelegten Spielregeln entscheidend.
Auch der weltbeste Zocker kann nichts ausrichten, wenn die Odds gegen ihn sind. (Wenn er es trotzdem versucht, wird er rausgeschmissen.)
Grüße
nevermore
matthias s.
30.06.2006, 00:29
Hallo Nevermore!
Ich denke darüber so, daß es nicht darum geht die Physik zu beeinflussen, sondern die innere Haltung allein. Das ist im Zusammenhang mit Menschen, Freunden aber auch ne andere Sache als im Zusammenhang mit Physikalischen Ereignissen.
Im geringsten anzunehmenden Fall gehen wir mit dem gleichen Verlust vielleicht grooviger um und sind am nächsten Tag lockerer als sonst. Vielleicht lässt es sich lernen mit kurzen und/oder längeren schlechten Phasen leichter umzugehen und sie hinzunehmen als das was sie sind, denn sie gehören dazu. Vielleicht fällt es leichter nach 10 Jahren am RouletteTisch auf die innere Stimme zu hören, man hat ja schon einiges erlebt, und sich nicht so emotional beeinflussen zu lassen durch irgendwelche guten oder schlechten Ecarts.
Disziplin ist was psychologisches, was trainierbares. Und die hilft schonmal reichlich.
Nicht zu verlieren ist auch ein Gewinn.
Grüße
Matthias s.
Originally posted by matthias s.@30.06.2006 - 01:29
Nicht zu verlieren ist auch ein Gewinn
:respect: :smdaumen:
@Nevermore
Selbstvertrauen, eiserner Wille, Disziplin sind zwar wichtige Eigenschaften, die können einen Schach oder Pokerspieler zum Weltruhm helfen, im Spielcasino sind aber die festgelegten Spielregeln entscheidend.
Genau,
die festgelegten Spielregeln, da gibt es keine wie immer gearteten Ausnahmen!
Rein der Zufall entscheidet über Gewinn oder Verlust...
Aber, ich kann mich mit dem Roulette-Spiel vertraut machen, für mich macht ein Spiel nur Spass, wenn ich die Regeln beherrsche.
Ich denke, dass geht den meisten so.
Und...
L.v.Graph, Regeln,Chancen, Strategien
Denken Sie, bevor Sie mit dem praktischen Roulettespiel beginnen.
Denken Sie nach.
Vor allem aber, denken Sie kreativ.
...in diesem Sinne
Grüße
Vienna
nevermore
30.06.2006, 22:37
@matthias s.
Reden wir hier jetzt darüber, wie Psychologie mir behilflich sein kann, ein besserer, erfolgreicher Roulettespieler zu werden?
Jahrelang trainieren, um Verluste in Grenzen zu halten? Bescheidene Ziele. Sagt einem dann die innere Stimme, nach zehnmal Rot wird günstiger auf Schwarz zu setzen? Oder welche Konstellation stimuliert die innere Haltung besser?
Mentaltraining macht aus meinem Lieblingspieler, Gerry zum Beispiel (ich habe ihm zugeschaut, weiß, wovon ich rede) noch keinen Großgewinner am Roulettetisch. Aus mir auch nicht, um Missverständnisse zu vermeiden, da es ist irrelevant, und wäre Selbstbetrug, dadurch auf bessere Erfolgsaussichten zu hoffen.
Gruß
nevermore
@Vienna
Zu den Spielregeln gehört leider, dass das Haus weniger auszahlt, als es einnimmt.
So gesehen, die sicherste Selbsterfüllende Prophezeiung ist: man wird (frau auch, tut mir leid, nichts zu machen), genügend Spiele vorausgesetzt, das Spielkapital dem Casino überlassen müssen. Mit oder ohne psychologischer Hilfe, cool oder fluchend, je nach Elternhaus.
Nun, Kreativität ist noch nie ein Hindernis gewesen. In Österreich zum Beispiel, ein Ding der Unmöglichkeit beim Roulette langfristig zu verlieren. Und anscheinend niemand begreift das.
Grüße
nevermore
Dein Zitat @nevermore,
Nun, Kreativität ist noch nie ein Hindernis gewesen. In Österreich zum Beispiel, ein Ding der Unmöglichkeit beim Roulette langfristig zu verlieren. Und anscheinend niemand begreift das.
...hmmm, sehr provokant :lol:
good night
Vienna
matthias s.
01.07.2006, 00:42
Hallo Nevermore,
viele Fragezeichen, meine Antwort ist nein.
Grüße
Matthias s.
JollyJumper
08.08.2006, 10:36
Originally posted by nevermore@30.06.2006 - 22:37
Nun, Kreativität ist noch nie ein Hindernis gewesen. In Österreich zum Beispiel, ein Ding der Unmöglichkeit beim Roulette langfristig zu verlieren. Und anscheinend niemand begreift das.
wie ist das gemeint? da will ich eine nähere Erläuterung bittee :wild:
ich denk eigentlich nicht, dass es beim roultette irgendwelche strategien gibt, wie sollten die denn aussehen?
und von psychologischer beeinflussung der kugel halt ich auch nicht viel... wichtig ist nur die selbstbeherrschung und disziplin, wie ihr schon schreibt.
klar, beim black jack ist das anders, aber am roulette tisch ist spielt ja auch jeder für sich allein, können also die mitspieler auch nicht unbedingt psychologischen einfluss auf die spielentscheidungen nehmen.
@User im Board , gut recherchiert. Noch nen Tip von einem "alten Hasen"
Du kannst aber statt der Zero auch jede andere Zahl als "neutral" nehmen. Fakt ist:
Es sind 37 Zahlen im Kessel und das bei 35-facher Auszahlung bei Plein + getätigten Einsatz, also max. 36 Stück.
Der Spieler verliert also immer 2,7 % !! von diesen paar Prozenten
werden dann die Luxusbauten (Las Vegas etc. lassen grüßen) von den Zockern gesponsert.
Also was sagt mir dass:
Geh in ein Casino, wo du bei "Zero/Null" beim nächsten passenden Wurf wenigstens deinen Einsatz oder zumindest die Hälfte zurück bekommst. Also Chance 1/74 oder n u r
1,35 % für das Casino.
Das Spiel auf die einfachen Chancen ist die fairste Möglichkeit wenigsten ab und an der Bank was "abzuluchsen".
Siehe auch meine immer gemachte Aussage:
" Das Casino gewinnt immer "
Sichere Grüße aus der Schwyz
:schades:
Originally posted by Claus@15.08.2006 - 12:33
Das Spiel auf die einfachen Chancen ist die fairste Möglichkeit wenigsten ab und an der Bank was "abzuluchsen".
:respect: :smdaumen: :respect:
Kurt v. Haller, Die Berechnung des Zufalls, Grundlagen der Roulettewissenschaft
Die Einfachen Chancen
Wenn man die bisherige Literatur über das Spiel abschätzt, so ist zweifellos die Hälfte aller Studien auf das Gebiet der Einfachen Chancen verwandt worden.
Nicht zu unrecht wird oftmals betont, daß schon die Wahl der Chancenart eine Frage der persönlichen Mentalität ist. Aus diesem Grunde genießt diese Chance bei allen Spielern, die keine großen Überraschungen erleben wollen, sondern lieber auf "sicher" gehen, das größte Vertrauen.
Andere Naturen werten die Einfachen Chancen als "primitiv" ab.
In der Tat sind ihre Entscheidungen nicht einmal mit dem Würfelspiel, sondern allenfalls mit dem Wurf einer Münze - Kopf oder Zahl - zu vergleichen.
Derlei liegt vielen Charakteren ebensowenig, wie die niedrigste aller Auszahlungsquoten: das Einfache vom Einsatz.
Dennoch, oder gerade wegen ihrer Übersichtlichkeit im Bild der Permanenzen ist keine andere Chance so ausgiebig durchforscht worden, wie der Verlauf von Schwarz und Rot, Pair und Impair, Passe und Manque.
Dazu kommt das bis heute noch umstrittene Problem der Satztechnik:
Ist der Einfachen Chance nur mit Progression beizukommen, oder auch mit masse egal-Sätzen?
Fest steht jedenfalls, daß ein Spiel mit gleichbleibender Satzhöhe nur dann erfolgreich verlaufen kann, wenn der Marsch eine Überlegenheit besitzt.
Das aber halten widerum viele Autoren für absolut unmöglich.
Aus diesem Grunde genießt diese Chance bei allen Spielern, die keine großen Überraschungen erleben wollen, sondern lieber auf "sicher" gehen, das größte Vertrauen.
Oder anders formuliert: Mit Systemen auf diese Chancen läßt sich am einfachsten Geld verdienen.
Jeden Tag erleben EC-Spieler große Übverraqschunge, wenn nicht kommt was kommen sollte.
gruss
winkel
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