Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : D'Alembert nach marc86
:wavey2: ,
erstmal möchte ich allen hallo sagen die mich schon kennen und DC zu seinem Forum gratulieren das von der Struktur her besser wie andere ist auch wenn ich es erst über Umwege gefunden hab :hear:
Aber nun zum Thema.
Mir wurde der sehr interessante Ansatz von marc86 zu wenig beäugt :rolleyes: der in der Systembibliothek niedergeschrieben ist.
Vielleicht kann man noch mal neu drüber diskutieren, deswegen stell ich mal das wesentliche rein.
Coup Noir Rouge Satz Saldo
01. N 100 -100 0 0
02. N 99 -101 R 2 -2
03. N 98 -102 R 4 -6
04. N 97 -103 R 6 -12
05. N 96 -104 R 8 -20
06. R -95 105 R 10 -10
07. R -96 104 R 8 -2
08. R -97 103 R 6 4
09. R -98 102 R 4 8
10. R -99 101 R 2 10
Jede Minusposition wurde durch eine um 1 Stück höhere Pluspoition weggespielt, ganz wie es
die Original-D'Alembert-Progression vorsieht. Oder, um bei der Argumentation von oben zu
bleiben, jede Plusposition hat eine um 1 Stück kleinere Minusposition. So werden künstlich
geschaffene Ecarts verhindert.
Ich hab damit gute Tests mit 1Cent Stücken :P gemacht und würde gern mal eure Meinungen dazu hören.
Vor allem ob es nicht irgendwie möglich ist die Zero mitzuversichern ohne schwerwiegend auf die Perfomance zu drücken.
Viele Grüße
ronner
Netzmeister
20.10.2004, 11:53
Hallo ronner
willkommen in unserer kleinen Gemeinde. :wavey2:
Ich hab mich mit marcs D'A noch nicht beschäftigt, kann darüber nur die übliche Leier loslassen: es ist halt eine Progression, also nur die übliche Verlangsamung des sterbens. Sorry wegen dieser pauschalen Aussage, aber ich hab noch nie eine Progression gesehen die lange genug funktioniert um damit reich zu werden.
Wieviel Coups hast Du denn mit dieser Variante schon gespielt?
nm
hi Netzmeister,
die kleine Gemeinde wächst ja beständig :)
Ich hab nur ca. 500 Coups gespielt im Lasseters und hatte dort die angenehme Erfahrung selten große Serien als wie im GPC anzutreffen und vor allem nicht doppelt und dreimal Zero.
Von daher ist ein dementsprechendes Spiel dort gut möglich - vielleicht kommen ja noch die Serien.
Aber ich will ja auch keine mathematisch todsichere Lösung sondern nur einen guten praktikablen Spielansatz und Marcs Idee ist da für mich in der letzten Zeit die beste.
Vielleicht kann man ja noch ein paar Regeln aufstellen und die Progi verbessern.
Ich hab auch manchmal das Gefühl das oft gute Systeme in manchen Casinos gespielt werden wo sie nicht funktionieren können weil der Lauf irgendwie immer gegen einen ist ;)
Netzmeister
20.10.2004, 12:14
Ich hab auch manchmal das Gefühl das oft gute Systeme in manchen Casinos gespielt werden wo sie nicht funktionieren können weil der Lauf irgendwie immer gegen einen ist
Ja, das Gefühl hab ich auch. Besonders auffällig ist es wenn Strategien nach realen Permanenzen gut funktionieren und im OC dann gnadenlos abschmieren. Es scheint ein anderer Zufall zu sein der elektronisch erzeugt wird. Wer weiß, vielleicht ist die Software auch entsprechend eingestellt. Kann ich mir zwar nicht vorstellen, aber möglich ist alles.
Wie sieht es im Lasseters mit den Verbindungsabbrüchen aus? Wurde da mittlerweile was verbessert?
nm
Einen Verbindungsabbruch hatte ich noch nie. Bin allerdings auch erst seit zwei Wochen angemeldet.
Die Software gefällt mir zwar von der Handhabung her nicht ganz so gut aber man glaubt es kaum - ich hab da ein ganz anderes Spielgefühl als im GPC. Man fühlt sich nicht beobachtet und hat immer eine positivere Einstellung dort.
Ich bin zwar aus dem GPC ohne Gewinn und ohne Verlust raus und die Auszahlung nach MB hat vorbildlich geklappt aber so richtig gute Laune beim spielen hatte ich ehrlich gesagt nie. Das ist aber nur meine persönliche Erfahrung.
@ronner
Zuerst mal herzlich willkomen im Forum.
Nun zur D'Almembert-Progression im Differenzsatz. Das ist ein tatsächlich geeignetes Werkzeug um Gewinne zu realisieren, aber..............
......da fehlt noch etwas!
Ich hoffe ich finde in den nächsten Tagen mal Zeit um diese Progression fertig zu erklären, es fehlt nämlich noch der Transport und die Verkürzung der Pz.
Das sind noch 2 unabdingbare Teile, die das Werkzeug dann "Strassentauglich machen".
Also noch etwas Geduld. Aber so wie die Progi jetzt da steht ist es schon ein ganz taugliches Mittel um allg. Differenzspiele wesentlich zu entschärfen.
Gruss marc86
Originally posted by marc86@20.10.2004 - 14:18
@ronner
Zuerst mal herzlich willkomen im Forum.
THX :) !
ich bin schon gespannt drauf - auch wenn ich jetzt schon gern wüßte was Du mit Transport und Pz meinst :(
Im übrigen falls Du noch nicht dran gedacht hattest - muß es doch irgendwie möglich sein die Zero mit einzubauen. Die hat mir heut zweimal die Stimmung verhagelt. Bin zwar dann doch noch mit Plus nach Deinem Schema raus aber ich bekomm immer ne Attacke wenn das grüne Feld näherrückt :wild:
@Ronner
Also unter Transport versteht man, dass unter bestimmten Voraussetzungen auf der Gewinnerseite Stücke für die Verliererseite erarbeitet werden, um die Spielstrecke abzukürzen. Wie das funktioniert ist dann Teil des Aussatzes, den ich weiter führen werde.
Pz = Permanenz
Also Pz-Verkürzung heisst einfach, die Anzahl der notwenigen Gewinncoups im Verhältnis zu den Verlustcoups zu verkürzen. Dazu benötigt man den Transport einerseits und die Gnade auf ein Paar Gewinnstücke zu verzichten, wenn die PZ dies erfoderlich macht, aber nicht etwa Verlust zu übernehmen, sondern einfach statt z.B. 10 Stücke zu gewinnen mit nur 6 zufrieden zu sein.
Also Gemach, wir werden dieses Kind noch schaukeln.
Marc86
Pz = Permanenz hätt ich auch selbst drauf kommen können :wacko: manchmal sieht man den Wald vor lauter Zeros nicht.
Deine Progression ist vor allem auch für die Spieler gut geeignet die auf ein Stück Gewinn spielen wollen. Die Gefahr da in eine große Serie zu kommen ist dann relativ gering und läßt sich leicht wieder ausbügeln solang die Zero nicht kommt.
@Ronner
Halt: Keine falsche Loorbeeren: Die Progression ist nicht von mir, sondern von einem schlauen Kerlchen aus dem letzten Jahrhundert:
Billedivoire.
Mir steht nur die zweifelhafte Ehre zu, dessen Erkenntnisse in diesem Forum zu verbreiten.
hahahaha.
Das mit den grossen Serien ist nur teilweise richtig, leider. Du wirst merken, dass die Franzosen das Roulette-Spiel bewusst weiblich gemacht haben in ihrer Sprache:
la roulette,
denn sie ist wie eine käufliche Frau, sie treibt es mit jedem, und das erst noch wie sie will.
haha
marc86
:lol:
@ronner
Ähnlich ist auch die Wells-Progression aufgebaut, allerdings beginnt die mit 10 Stücken und wird im Verlust bis 19Stücke progressiert, im Gewinn eben bis 1degressiert. Auch damit lassen sich nette Spielchen machen. Im Gewinnfall ergeben sich mindestens +55 Stücke, im Verlustfall höchstens -145. Angenommen, du hast die Progression einmal voll versäbelt, also -145, und spielst sie nun, da du annimmst, daß der Ecart nicht noch weiter derart extrem steigt, mit 3-fachem Stückwert, so ergibt das im Gewinnfall den Ausgleich des Verlustes sowie 3 x +55 = +165 - 145 = +20 Gewinnstücke.
Aber obacht, ist nicht so cool wie's scheint, man. :lach:
Wenn du etwas 'rumrechnest wirst du merken, daß die Nummer mit den verdreifachten Stückgrößen noch weiter klappt, logo. Bin ich aber selbst mal damit in eine böse Falle getappt. Und genauso geht es dir mit marc's Progri auch, wenn du sie so einfach stur runterspielst. Da fehlt immer noch ein guter Marsch dazu.
Marc, ich hoffe, ich habe dir nicht dein Konzept versaut... :(
Shotgun :wavey:
@shotgun
nein überhaupt nicht, aber so eine Progi ist allemal besser als eine Martignale, oder?
marc86
hallo Marc und Shotgun,
nun das eine Progi irgendwann immer scheitert muß man wohl als Rouletti hinnehmen :angry:
Was aber nicht heißen soll das es nicht klappen muß. Z.B. spiel ich meistens folgendes: Angenommen ich nutze das System von Marc und spiele und spiele bis mir die Zero reinhaut oder mich eine abnormal lange Serie nicht wieder zurückkommen läßt in den Plusbereich. Dann nutze ich einmalig ein relativ sicheres System wie die B7 oder eine selber entwickelte B3.
Damit schaffe ich es meistens mit nur einem Coup wieder den Saldoausgleich zu schaffen bzw. den eben entstandenen Verlust wieder reinzuholen. Diese Systeme sind wenn man sie nur einen oder zwei Coups spielt sehr interessant um einen Verlust einer kleineren Stückgröße wieder reinzuholen.
Und wenns halt auch dann daneben geht gehts wieder von vorn los.
Ich spiele halt gerne mit kleinen Stückgrößen unter 1 EUR und dafür lieber etwas länger vom Zeiteinsatz her. So läßt mich ein Verlust nicht erschauern und ich hole ihn schnell wieder rein mit einem andern System. Überhaupt denke ich ist es sinnvoll zwei bis drei Systeme zu kombinieren die in der Trefferwahrscheinlichkeit ansteigen.
Nur als Grundsystem, das die Kartoffeln vom Feld holt, brauch man eins eben wie Marcs seins.
Ossy1722
21.10.2004, 09:38
@all
Da ich ein Spieler bin der Progressionen für unabdingbar hält,spiele ich in der Regel folgendes.
Ich teile meine Strategien in Erwartungswerte,soll heißen ich staffle sie nach Rückholkraft,und benutze sie nach dieser Tabelle wie eine Progression.
Servus Ossy
DanDocPeppy
21.10.2004, 15:54
Hi!
@Ossy:
Könnte das dann nur als Beispiel so ausschauen:
a) EC-Spiel nach Tendenz bis Saldo -5
-> bei Verlust
b) 3 Stufen der Triade
-> bei Verlust
c) Teil A der B4
-> bei Verlust
d) Opus 54
etc.etc.etc.
ev. noch mit ansteigenden Stückgrößen...
ev. noch in Casinos mit steigenden Limits...
LG
DDP
Ossy1722
21.10.2004, 16:01
@DDP
Genau Dan,
ich ordne zusätzlich jeder Strategie einen Risikofaktor zu.
Ausgehend vom Verhältnis Gewinnpartien zu Platzern.
So werden sie dann ansteigend eingesetzt,mit Einbeziehung der Tendenz und PP.
Ciao Ossy
@Ossy
Hört sich gut an, ähnlich gehe ich ja inzwischen auch vor. das mit dem risikofaktor bereitet mir allerdings noch Probleme, da habe ich noch keine richtige Linie gefunden. Außerdem buche ich nach jeder Partie z.Z. 7 verschiedene Strategien und entscheide danach, was abgeht. Hat sich auch für Spiele mit Gewinnprogri's bewährt, auch wenn jetzt die hardcore-mathe-freaks wieder 50:50% Chance bei EC schreien (womit sie theoretisch ja auch Recht haben), egal welche PM ich mir anschaue, bekomme ich eine andere Info. Ist z.B. ein Spiel auf Paroli seit 200 Coups auf dem Papier linear ins Minus gedrifftet, dann fange ich da doch mal locker an drauf zu spielen. Und klappt dann auch meistens.
Nicht immer, aber immer öfter. Werde mal etwas grübeln, wie ich das mit deiner Idee der Spiele auf ansteigende Chancen verbinden könnte. Ist auf jeden Fall eine Überlegung wert. :respect:
Shotgun :wild:
Ossy1722
21.10.2004, 16:36
@Shotgun
Wie ich schon geschrieben habe,ich teile sie nach Platzerrisiko,habe ich zum Beispiel eine Strategie die in 2 von 6 Fällen platzt,kriegt sie von mir den Koeffizent 3,platzt sie in 2 von 8 Partien 4 usw.
Das in Verbindung mit der Rückholkraft,der Pm und jedem anderen verfügbarem Parameter ergibt das Einsatzsignal,Problem daran ist das sich natürlich die Schere immer weiter öffnet.
Ciao Ossy
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