Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Gedanken zur Figur
Hallo,
ich bin kein Figurenexperte, aber z.B. auf den Dreierfiguren gibt es, soweit ich weiß, zu 4 Figuren jeweils eine Gegenfigur. Der erste Satz aber - ob Treffer oder nicht - läßt schon mal 4 Möglichkeiten wegfallen.
Also rastere ich auf 3er-Figur und es erscheint als erster Satz Rot, kann schon mal keine der 4 Figuren erscheinen, die mit Schwarz beginnen.
Oder sehe ich das falsch? Wie gesagt, ich bin kein Experte in Sachen L. v. G. oder Alyett.
Wir nehmen also die Dreierfiguren, 8 an der Zahl. 4 Beginnen mit Rot (oder Treffer, wenn wir auf Rot spielen), 4 Gegenfiguren mit Schwarz.
Nun setzen wir starr immer die Folge 2-1-2. Was geschieht? Da alle Figuren gleich häufig erscheinen, geht es aus wir das bekannte Hornberger Schießen. Es kommt nix zählbares bei raus (außer für's Casino mit der Zero).
Aber nun picken wir uns eine Figur heraus (x steht für Treffer):
2 x +2
1 - +1
2 x +3
Und nun spielen wir darauf, daß sich an diese Figur die Figur x-x-x anschließt, also 3 Treffer in Folge.
2 x +2
3 - -1
Der Angriff ist gescheitert. Er kostet uns ein Stück wenn wir nur die zweite Figur betrachten, insgesamt haben wir nur noch +2 statt +3 Stücke.
Neuer Versuch, wieder hat sich die Angriffssignalfigur (das Wort gefällt mir!) gezeigt, wieder spielen wir darauf, daß sich 3 Treffer anschließen sollen:
2 x +2
3 x +5
4 - +1
Was haben wir nun? Die Figur hätte bei unserem "Normalsatz", mit dem wir ja die Gegenfigur standartmäßig bespielen, ebenfalls +1 gebracht, nämlich:
2 x +2
1 x +3
2 - +1
Also alles im Lot.
Nun haben zum Sahnehäubchen, der Angriff klappt:
2x +2
1- +1
2x +3
2x +5
3x +8
4x +12
Damit haben wir mit 2 Figuren 12 Stücke gemacht, normal wären mit der Angriffsfigur 3 Stücke, mit der 2. Figur 5 Stücke. Wir liegen also 4 Stücke über dem, was wir für das Bezahlen der Gegenfiguren wieder ausgeben.
Aber wir haben ja noch das vertrackte Minusstück aus dem ersten gescheiterten Versuch.
Eigentlich haben wir dort eine 2er-Figur bespielt (und verloren). Zum Ausgleich also gilt es nun, beim nächsten Erscheinen der Gegenfigur
2 - -2
1x -1
diese Zweierfigur mit -1 ebenfalls zu streichen, damit die Chancen für die 3er-Figuren auch wieder ein absolut ausgeglichenes Verhältnis haben. Wobei sogar noch genau so oft statt einem -3 ein -1 entsteht; natürlich hätte aber auch noch eine Figur zu +1 entstehen können. Im Saldo scheint es aber, als würden wir hier sogar langfristig ein Minusstück zusätzlich einsparen.
Aber wenn wir für die beiden 2er-Figuren jeweils ein zusätzliches Minusstück annehmen, sind es immer noch 2 Plusstücke aus dem gewonnenen Angriff.
Oder wer rechnet es mir wieder auf -1,35% herunter?
Shotgun
PS. Schönes WE an alle :wavey:
webpirat
06.11.2005, 11:00
Hallo Shotie,
für diese Strategie schlage ich dich für den Lukasz-Preis vor. :D
Viele Erklärungen, am Anfang kann ich folgen, aber von der zweiten Hälfte hab' ich leider nix verstanden.
Was ist denn, wenn beim Folgeangriff 3 Fehltreffer kommen?
Dann hast du anstatt –5 (2-1-2) einen Verlust von –9 (2-3-4).
Ach so – du setzt du setzt nach einem Fehltreffer gar nicht mehr!
Ich glaube, jetzt dämmert mir, worauf du hinaus willst. Ich denke drüber nach.
Übrigens verwendest du den Begriff "Gegenfigur" falsch, was du meinst ist das Spiegelbild einer Figur.
Gegenfigur ist beim Figurenspiel die Figur, die sich im Erfüllungscoup unterscheidet.
Also ist RRS die Gegenfigur von RRR, und SRSS ist die Gegenfigur von SRSR.
Dir auch einen schönen Sonntag!
:pirat: webpirat
@webpirat
Dann hast du anstatt –5 (2-1-2) einen Verlust von –9 (2-3-4).
Wenn der erste Satz des Folgeangriffs -2 erbringt, dann schreiben wir uns die +3 des Signalangriffs gut und spielen ganz normal 2-1-2. Man könnte auch nur den ersten Satz der Spiegelfigur(?) setzen, ergibt genau wie gesetzt langfristig -2 Stücke für jede dieser Figuren, jedoch könnten einige Zeroverluste vermieden werden.
Kurz: Einen Verlustangriff gegenüber der Erwartung können wir nur bekommen, wenn der 2. Satz des Folgeangriffs mit -3 verloren wird. Nur dieser Satz bringt das Spiel negativ aus dem Gleichgewicht (Zero und Ecart unbeachtet).
Drei Plussätze im Folgeangriff bringen die zusätzlichen +4, ein Verlust des Satzes mit 4 Stücken jedoch bringt uns das gleiche Ergebnis, als wenn wir 2-1-2 auf RRS gespielt hätten.
Oder eben so erklärt: Wir spielen immer auf Dreierfiguren mit 2-1-2, eine Ausnahme gibt es nur, wenn wir nach der Signalfigur den ersten 2er-Satz gewinnen, dann ist der nächste Satz 3Stücke, gewinnen wir diesen folgen 4 Stücke. Und eben nur dann.
That's all... :lach:
Shotgun
@ shotgun
du bist mir einfach zu schnell. Ich ahbe deine letzten drei Ideen noch garnicht zuendegedacht, bzw. schmeiße sie schon durcheinander, da kommst du wieder mit was neuem.
oder willst du uns zum Narren halten udn am Ende das ganze zu einem zusammen stricken? :lol: :lol:
Nee, aber ist gut, ich versuche in meinen Ec-Entspannungsminuten das ganze auf Oldmanspiel bzw. meinen EC-Schläger anzuwenden ist sehr sparsam das Prinzip. wirklich.
gruss
winkel :respect:
@winkel
Diese Geschichte ist eine Art Abfallprodukt aus einer anderen Strategie.
Aber sie hat was, glaube mir. Ob sie über die Zero kommt weiß ich nicht, das müßte mal eine Programmierung zeigen.
Reich dürfte es kaum machen, da man sicherlich nicht über einen -3Sigma-Ecart kommt, aber da könnte man sich ja noch anschließende Gedanken machen, wenn es sich zeigt, daß wenigstens die Zero etwas ihre Schrecken verloren hat. :(
Shotgun
Man Shotgun,
immer diese Anspielungen...
Ich mache mir ständig Gedanken um meine Figur!!! :wavey2:
Schönen Restsonntag
gruss
carlo, http://kneller.mega3.megabit-space.de/anims_x1/m/a_m_ve03.gif
webpirat
06.11.2005, 19:04
Shotie, ich hab' beim Spaziergang über das hier nachgedacht.
Originally posted by Shotgun@06.11.2005 - 12:13
Kurz: Einen Verlustangriff gegenüber der Erwartung können wir nur bekommen, wenn der 2. Satz des Folgeangriffs mit -3 verloren wird. Nur dieser Satz bringt das Spiel negativ aus dem Gleichgewicht (Zero und Ecart unbeachtet).
Drei Plussätze im Folgeangriff bringen die zusätzlichen +4, ein Verlust des Satzes mit 4 Stücken jedoch bringt uns das gleiche Ergebnis, als wenn wir 2-1-2 auf RRS gespielt hätten.
Soweit ist mir alles klar.
Oder eben so erklärt: Wir spielen immer auf Dreierfiguren mit 2-1-2, eine Ausnahme gibt es nur, wenn wir nach der Signalfigur ...
Was ist denn die Signalfigur? x-o-x ? Warum gerade die? Ist nicht jede Dreierfigur, die uns am Schluss einen Gewinn bringt, ein Signal für den Folgeangriff mit 2-3-4 (wenn der 1. Satz trifft)?
... den ersten 2er-Satz gewinnen, dann ist der nächste Satz 3 Stücke, gewinnen wir diesen folgen 4 Stücke. Und eben nur dann.
Das ist wieder klar, aber was bedeutet in deinem Eingangsposting:
... Aber wir haben ja noch das vertrackte Minusstück aus dem ersten gescheiterten Versuch.
Eigentlich haben wir dort eine 2er-Figur bespielt (und verloren). Zum Ausgleich also gilt es nun, beim nächsten Erscheinen der Gegenfigur
2 - -2
1 x -1
diese Zweierfigur mit -1 ebenfalls zu streichen, damit die Chancen für die 3er-Figuren auch wieder ein absolut ausgeglichenes Verhältnis haben. Wobei sogar noch genau so oft statt einem -3 ein -1 entsteht; natürlich hätte aber auch noch eine Figur zu +1 entstehen können. Im Saldo scheint es aber, als würden wir hier sogar langfristig ein Minusstück zusätzlich einsparen. ...
? ? ?
Diese Geschichte ist eine Art Abfallprodukt aus einer anderen Strategie.
Aber sie hat was, glaube mir. Ob sie über die Zero kommt weiß ich nicht, das müßte mal eine Programmierung zeigen.
Shotgun
Ich kann (noch) nicht nachvollziehen, wo du in dem "Abfallprodukt" eine Überlegenheit vermutest. Programmierung ist kein Problem und geht schnell, aber ich muss es zuvor verstehen.
:pirat: webpirat
@webpirat
Ich bin inzwischen mit meinen Überlegungen auch schon wieder weiter, obwohl ich eigentlich z.Z. lieber mein eigentliches System testen würde.
Trotzdem ist auch hier Potential enthalten.
Das "vertrackte Minusstück" ist in dem Angriff entstanden, den wir nach nur 2 Coups abgebrochen haben statt auf eine 3er-Figur zu spielen.
2x +2
1 - +1
2x +3
2x +5
3- +2
Hier brechen wir den Angriff mit einer 2er-Figur ab. Um das Gleichgewicht für die Chancen der 3er-Figuren zu erhalten (keinen Schimmer ob das überhaupt Sinn macht) brechen wir die 2er-Spiegelkombination, also
2- -2
1x -1
auch ab um auch so wieder einen Ausgleich der Startchancen für die ausgeglichene Bildung von 3er-Figuren zu haben.
Die Startabfolge 2-1-2 ist aus meiner persönlichen Variante einer Gewinnprogri a'la Werntgen entstanden. Irgendwie mag ich sie halt einfach. :P
Der Vorteil ist immer noch in einer bestimmten Situation begründet. Allerdings ist er in der geposteten Variante tatsächlich sehr gering ausgeprägt.
Also nochmals:
2x +2
1- +1
2x +3
-------
2x +2 Achtung, nu kommts! Ausschlaggebend ist, daß hier gewonnen wird
3x +5
4x +9
Wäre der Satz mit 3 Stücken verloren, haben wir wieder das vertrackte 1 Minusstück und brechen den Angriff ab.
Ich merke schon, sehr schwer zu erklären. Aber ich habe damit heute per Hand noch etwas rumprobiert und nun eine Variante, mit der eine Horrorpermanenz, die stur mit 3er-Figuren bis auf -192 Stücke abstürzte, nun schon nach -81 wieder dreht. :wacko:
Wie schon eingangs erwähnt, eh nix zum reichwerden und nicht unbedingt schonend fürs Nervenkostüm. :mauer:
Shotgun
webpirat
07.11.2005, 09:02
Originally posted by Shotgun@06.11.2005 - 20:23
... Die Startabfolge 2-1-2 ist aus meiner persönlichen Variante einer Gewinnprogri a'la Werntgen entstanden. Irgendwie mag ich sie halt einfach. ...
Shotgun
Bin nicht überzeugt. <_<
Die 2-1-2 Gewinnprogi scheint interessant, weil man sich beim Treffer im 1. Satz ziemlich sicher sein kann (Achtung: Zero!), dass man die Dreierfigur mit +1 abschließt und ein wenig darauf hoffen kann, sie mit +5 zu beenden.
Konkretes Ergebnis nach den 8 möglichen 3er-Figuren, alle starr mit 2-1-2 durchgesetzt:
1x –5
1x –3
1x –1
4x +1
1x +5
------
5x gewonnen, 3 x verloren, Saldo: ±0
Kalkuliere ich in diese 8*3 = 24 Sätze die Zero mit ein, dann kostet die
(16*2/74)+(8*1/74)=0,54 Stk.
Setze ich dagegen die Dreierfigur im Gleichsatz mit 1 Stk, immer nur bis Saldo +1 oder –3, dann sieht das so aus:
5x +1
2x –1
1x –3
------
5x gewonnen, 3 x verloren, Saldo: ±0
Meine Zeroverluste hierbei (16 Sätze):
(4*1/74)+(4*3/74)=0,22 Stk an die Zero.
Jetzt habe ich gestern Abend in einem anderen Thread geschrieben, Mathematik sei eine Sache, die Praxis eine andere. Doch hier sehe ich das nicht so.
Wenn es mir nicht genügt, 5 von 8 Angriffen zu gewinnen, dann ist die Martingale 1-2-4 die beste Wahl, also die viel geschmähte Verlustprogi bis zum Treffer oder Totalverlust:
7x +1
1x –7
------
7x gewonnen, 1x verloren
Die Zeroverluste hierbei (14 Sätze):
(8*1/37)+(4*2/37)+(2*4/37)=0,32 Stk an die Zero.
Das ist schon mal wesentlich näher am Gleichsatz als an der starren 2-1-2 Progi.
Und jetzt könnte man noch Folgendes machen (und das entspricht Shotguns Ansatz):
Die einzige Feindfigur ist 3x Minus, bei Spiel auf Rot wäre das S-S-S, wobei der entscheidende Coup der letzte, der Erfüllungscoup ist. Die gute Figur, die uns +1 bringt, ist S-S-R. Die anderen 6 Figuren sollen uns nicht weiter interessieren, sie bringen den sicheren Gewinn.
Wir notieren also in einer Strichliste, wie oft S-S-S kommt und wie oft S-S-R kommt. Über eine lange Spielstrecke sollten sich die beiden Figuren ausgleichen. Über eine kurze und mittlere Spielstrecke kann eine davoneilen.
Gestehen wir den Figuren einen Ecart von 3 zu und nehmen wir mal an, wir haben das Glück und es erscheint dreimal die gute S-S-R, bevor auch nur einmal S-S-S kommt. Jetzt ist Vorsicht geboten, es bieten sich uns zwei Möglichkeiten an: Sicherheitshalber nach dem nächsten S-S den dritten, teuren Satz auslassen und –3 verbuchen, oder wagemutig beim letzten Coup 4 Jetons statt auf Rot auf Schwarz legen. Denn wir erwarten in diesem Moment ja eher die böse Figur S-S-S (Feindfigur).
Ich würde zur ersten Variante neigen, also den Risikostopp. Schon wegen der Zero.
Nehmen wir mal an, es würde jetzt tatsächlich dreimal die S-S-S fallen (nach S-S), dann sähe unsere Bilanz nach 3x 8 Angriffen so aus:
3x 6x +1 = +18 (die sicheren Gewinne nach Satz 1 bzw. Satz 2)
3x +1 = 3 (die gewonnen Stücke nach der guten S-S-R)
3x –3 = –9 (die nach dem zweiten verlorenen Satz vorzeitig abgebrochenen Angriffe)
Saldo: +12 (abzgl. Zeroverlust ca. 0,81 Stk)
Nachdem erwartungsgemäß dreimal S-S-S gekommen wäre, könnten wir bei nächsten Mal auch den 3. Satz wieder setzen, er wäre wieder "frei geworden". Die Buchung der beiden Figuren sollte übrigens stets fortgeschrieben werden, über sämtliche Casinobesuche!
Freilich: beim wagemutigen Satz auf S im Erfüllungscoup hätten wir in diesem Beispiel statt der –9 noch einmal +3 hereingespielt, der Saldo wäre also sogar +24. Aber wäre die gute Figur S-S-R noch weitere dreimal erschienen, dann hätten wir statt der verkraftbaren –9 einen Verlust von –21 eingefahren und der Saldo wäre ±0. An die Zero hätten wir ca. 0,98 Stk. abdrücken müssen.
Aber man kann auch so spielen.
Fazit:
Rein mathematisch betrachtet: kein Roulette spielen.
Wer darauf spekuliert, dass der Zufall uns einen kleinen Vorsprung gewährt, bevor er uns überrennt, der sollte Gleichsatz spielen oder – noch besser – die 1-2-4-Martingale mit Risikostopp-Signal wie oben beschrieben.
:pirat: webpirat
EDIT: Ich habe die Zeroverlust korrigiert, zuvor waren sie als voller Verlust gebucht (wie in einigen OCs und Live-Casinos). Jetzt entsprechen sie dem halben Verlust des EC-Einsatzes, wie es normalerweise ist.
Fazit:
Rein mathematisch betrachtet: kein Roulette spielen.
:respect: :smdaumen: :respect:
carlo :wavey2:
webpirat
07.11.2005, 09:17
Mensch Carlo, du Spaßbremse! :angry:
Was sollen wir denn sonst spielen? Lotto?
Ich gehe mal davon aus, dass die User wissen, dass es mathematisch keinen Vorteil geben kann.
Bevor vor 100 Jahren der Auftrieb an einer gewölbten Tragfläche entdeckt wurde galt die mathematisch absolut korrekte These:
»Es wird nie möglich sein, mit Flugmaschinen zu fliegen, die schwerer sind als Luft.«
(Lord Kelvin, Präsident der Royal Society, 1895)
Und was haben wir heute? Eine Flugmaschine, die 100 Tonnen wiegt und über 800 Leute in die Luft bringt. Oder wie Loriot scharfsinnig feststellte: »Der Mensch ist das einzige Lebewesen, das in der Lage ist, in 10.000 Fuß Höhe eine warme Mahlzeit zu sich zu nehmen.«
:pirat: webpirat
Ich gehe mal davon aus, dass die User wissen, dass es mathematisch keinen Vorteil geben kann.
Ja dann isset doch jut... :lach:
Ich habs schon zig mal geschrieben, wer daraus sein Hobby macht und Spass am Knobeln hat, dem ist der Spass an der Freud herzlichst gegönnt.
:smdaumen:
In diesem Sinne
carlo :wavey:
webpirat
07.11.2005, 09:39
Originally posted by Carlo@07.11.2005 - 10:22
... wer daraus sein Hobby macht und Spass am Knobeln hat, dem ist der Spass an der Freud herzlichst gegönnt.
In diesem Sinne carlo
Carlo, für mich sind die User des DC-Forums keine vergnügungssüchtigen Rätselfreunde (Rätselspaß gab's im Lukasz-Thread bei Paroli).
Ich sehe auf der einen Seite ein paar eigennützige Schatzsucher und auf der anderen Seite Leute, die zwar die Mathematik akzeptieren und benutzen, aber an einer Tragfläche basteln. Die begeistert sind, wenn sie mit ihrer Flugmaschine ein wenig vom Boden abheben und die nach einer Bruchlandung wieder aufstehen, die Trümmer untersuchen und das Gerät verbessern.
Und das mit Freude und Freunden.
:pirat: webpirat
dazligth
07.11.2005, 10:12
Originally posted by webpirat@07.11.2005 - 10:02
...dann ist die Martingale 1-2-4 die beste Wahl, also die viel geschmähte Verlustprogi bis zum Treffer oder Totalverlust...
Die Martingale ist von den simplen Progressionen nach wie vor die effektivste Progression!
Mit ihr erreicht auf den EC sehr gute Werte.
Klar gibts bessere, aber diese bedürfen dann wieder ein größeres Regelwerk.
Wer möchte kann mal hier vergleichen:
http://www.roulette-forum.de/index.php?showtopic=3528
Gruß,
daz
dazligth
07.11.2005, 10:47
Originally posted by webpirat+07.11.2005 - 10:39--></div><table border='0' align='center' width='95%' cellpadding='3' cellspacing='1'><tr><td>QUOTE (webpirat @ 07.11.2005 - 10:39)</td></tr><tr><td id='QUOTE'> <!--QuoteBegin-Carlo@07.11.2005 - 10:22
... wer daraus sein Hobby macht und Spass am Knobeln hat, dem ist der Spass an der Freud herzlichst gegönnt.
In diesem Sinne carlo
Carlo, für mich sind die User des DC-Forums keine vergnügungssüchtigen Rätselfreunde (Rätselspaß gab's im Lukasz-Thread bei Paroli).
Ich sehe auf der einen Seite ein paar eigennützige Schatzsucher und auf der anderen Seite Leute, die zwar die Mathematik akzeptieren und benutzen, aber an einer Tragfläche basteln. Die begeistert sind, wenn sie mit ihrer Flugmaschine ein wenig vom Boden abheben und die nach einer Bruchlandung wieder aufstehen, die Trümmer untersuchen und das Gerät verbessern.
Und das mit Freude und Freunden.
:pirat: webpirat [/b][/quote]
:D :respect: sehr schön umschrieben... macht wieder richtig Spaß hier! :zeigefinger:
mal so ein paar gedanken zum grundsätzlichen tragflächenbau...
ich glaube, dass man auf ec schwerlich über längere zeit mit einer verlustprogie überleben kann. da kann man natürlich tricksen bis zum geht nich mehr, aber letztendlich kommt der gau, der dann auch noch in serie marschiert und alles frisst, was vorher mühsam angespart wurde.
natürlich kommt ihr mir jetzt mir einem wundermarsch, der ach wieviele coups gefunzt hat, aber das sei erst einmal unbenommen.
nein, bei den ec muß man schon betrachten, wie verloren wird !
und da stellt man superleicht fest, dat geschieht genauso in serien wie gewonnen wird.
die langen strecken, wo sich kaum etwas tut, also quasi intermittierende ergebnisse gezeitigt werden, kann der gewiefte verlustprogressierer mit gewinn abschließen - der gewinnprogressierer verliert leicht und beständig oder bleibt bei null-ergebnissen.
der verlustprogressierer möchte gern satzüberlegenheit bekommen; will also recht behalten, obwohl er zuvor verloren hatte.
die wahrheit kommt immer dann ans licht, wenn in serie und serie verloren wird, und die staffeln, stufen in immer höhere regionen geraten, die das spielkapital komplett aufzehren.
der gewinnprogressierer fürchtet den verlust einzelner sätze nicht - er fürchtet nur das ausbleiben von serien. denn dann kippt auch sein spiel und die wenigen gewonnenen sätze können die verlustphasen nicht mehr abdecken.
dennoch macht er es richtig, wenn das spiel läuft (und wenn das spiel eine positive gewinnerwartung hätte...).
verluste werden billig verkauft masse-egale und mit kleinster stückgrößer, gewinnserien werden maximal bespielt (wellenprogies, parolisätze, progressive parolis etc. mit größten stücken), welche die verluste kompensieren und den schnitt machen.
mehr fällt mir dazu auch nicht ein, muß wohl am november liegen.
vielleicht noch eine sache...
wenn es nicht an den "tragflächen" liegt, muß der unfallfreie flug woanders zu suchen sein.
gruß buk
@buk :respect:
Du hast mal wieder genau den Effekt bemerkt, den ich eingebaut habe.
Es sind die Serien, die ich auch dann nicht einfach ignorieren will, wenn ich Figuren oder Raster buche.
Ob nun das 2-1-2 ideal ist oder nicht, kann man klären. Diese Abfolge zum Beginn hat aber eine klitzekleine Besonderheit, die keiner bemerkt hat:
Wenn ich damit geginne und nach einer +2 eine 1 spiele, bei Verlustsatz (auch in Serie) immer 2 setze, so kann ich damit eine Gewinnprogri im Differenzsatz spielen!
Raster ich diese auch noch, z.B. in 3er-Figuren, und der erste Satz der folgenden Figur entscheidet über höheren oder "normalen" Satz, so habe ich auch ganz klare Kriterien, wann ich den Gewinn abziehe, ohne wieder bei Null zu landen.
Was mir immer wieder auffällt: Geht es um Figuren, dann sieht auch jeder nur die Figuren und nichts von dem, was sonst noch passiert (Serienbildung etc.).
Geht es um eine Verlustprogri, sieht jeder nur die d'A oder Martinsgeile oder was auch immer.
DanDocPeppy hat in seinem Spiel mehrere Elemente vereint, was ich immer Super fand. Auch wenn es am Ende die Erwartungen nicht wirklich erfüllte: :respect:
Also: Wer mit Pulver spielt sollte immer darauf achten, daß man für jede Aktion die richtige Mischung braucht; Schwefel, Salpeter und Holzkohle separat tut's nicht. :lach:
Shotgun
webpirat
07.11.2005, 12:21
buk, das ist die ewige Diskussion: Gewinnprogi oder Verlustprogi. :think:
Für beide finden sich Argumente, du hast gerade gute genannt für die Gewinnprogression.
Ich habe ja mal – war's im Separée, ich weiß es nicht mehr – die Standard-Gewinn- und Verlustprogis mathematisch berechnet und als Diagramme dargestellt. Da habe die Verlustprogressionen besser abgeschnitten.
Der Verlustprogressierer, der auf den nahezu absoluten Ausgleich spielt (d'Alembert) benötigt Glück. Die anderen bekannten Progressionen wetten nicht auf den absoluten Ausgleich:
Labby, Fibonacci, Martingale geben sich mit einem Drittel, 2 oder nur 1 Treffer zufrieden. Der Preis für diese Treffsicherheit ist natürlich hoch.
Deshalb mein Vorschlag, die 1-2-4-Martingale zu verwenden, wenn man möglichst oft gewinnen will, ohne Haus und Hof zu riskieren. Und mit einem Trick (der natürlich mathematisch entkräftet wird) versuchen, den bösen Verlusttreffer zu überspringen. Denn der kann nicht überraschend kommen, sondern kündigt sich höflich an. :blush:
Ich habe nachher etwas Zeit und werde mal ein paar Monatspermanenzen in ein 3er-Gitter pressen um auszuwerten, welche Ecarts bei Minus-Minus-Plus und Minus-Minus-Minus entstehen können. Ich werde das aber nicht starr auf S/R machen, sondern meinen Lieblings-Basismarsch "Satz auf den vorletzten Coup" dafür verwenden.
So long
:pirat: webpirat
ich hab auch ne idee, um an serien zu kommen :D
heimbuchung mit echten alten permas nach rs aufgedröselt.
querschreiben und jeden strang bis 1. minus pielen.
dann nächsten strang.
geht masse-egale oder mit gewinnprog.
gruß buk
DanDocPeppy
07.11.2005, 13:20
Hi!
Originally posted by webpirat+--></div><table border='0' align='center' width='95%' cellpadding='3' cellspacing='1'><tr><td>QUOTE (webpirat)</td></tr><tr><td id='QUOTE'>Ich sehe auf der einen Seite ein paar eigennützige Schatzsucher und auf der anderen Seite Leute, die zwar die Mathematik akzeptieren und benutzen, aber an einer Tragfläche basteln. Die begeistert sind, wenn sie mit ihrer Flugmaschine ein wenig vom Boden abheben und die nach einer Bruchlandung wieder aufstehen, die Trümmer untersuchen und das Gerät verbessern.
Und das mit Freude und Freunden.
[/b]
:smdaumen: Gut gebrüllt, Löwe! :smdaumen:
<!--QuoteBegin-Shotgun
DanDocPeppy hat in seinem Spiel mehrere Elemente vereint, was ich immer Super fand. Auch wenn es am Ende die Erwartungen nicht wirklich erfüllte: [/quote]
Schön langsam starte ich wieder mit dem aktiven Spiel!
LG
DanDocPeppy
wie man auf ec gewinnen könnte, umschreibt der user henri hier:
variables paroli auf einfachen chancen... (http://www.roulette-forum.de/index.php?showtopic=4396&view=findpost&p=76296)
gruß buk
Hallo buk,
ich wundere mich daß hier kaum über Heimbuchung
diskutiert wird.
Dabei ist gerade die Heimbuchung ideal für EC.
RC - Evert -hatte schon sehr ausführlich über besagte
Strategie geschrieben und auch ein Programm hierfür
erstellt.
MfG
Otto :wavey:
@Otto :wavey:
Hallo,
soweit ich weiß ist das Thema Heimbuchung bißher eher als eine Lachnummer betrachtet worden.
Was keine Wertung ist; nur eine Feststellung.
Und selbige kann natürlich durchaus falsch sein.
Solltest du in dieser Richtung Erfahrung gesammelt haben, würde ich sagen, eröffne doch mal ein entsprechendes Thema.
Das Pulver hatten wir nämlich noch nicht... :lol:
Shotgun
@ shotgun,
also, heimbuchen funzt, man muß nur halte einiges beim buchen beachten.
ansonsten hat es nur vorteile gegenüber dem üblichen zock nach "leuchtturm".
der zufall macht da kein großes gedöns, sondern wirkt auch beim querschreiben... äh... absolut zuverlässig ;)
gruß buk
@shotgun
Bei "Paroli de " kann man RC runterladen und
die Spiel-Konzeption auf Einfache Chancen sowie
Heimspieltechnik für RC Spiele studieren.
Ich habe damals noch viel Geld dafür zahlen müssen
heute gibt es das Ganze kostenlos.
otto :wavey:
@Otto
Das es den RC bei Paroli zum download gibt weiß ich.
Ich dachte aber immer, die Heimbuchungsgeschichte käme von Grilleau, da man sonst beim warten auf einen Ecart von mindestens 3 kaum je zum setzen kommt.
Shotgun
@buk
der zufall macht da kein großes gedöns
Welch ein Glück!
Zumal es für die Original-PM ebenso zu gelten scheint wie für die um einen Coup versetzte oder um 2...
@all
Obige Progri vergessen; es sei denn als Gewinnprogri im Differenzsatz.
Wer sich gewundert hat, daß ich die letzten Tage nur selten on war: Ich habe Handauswertungen gemacht wie verrückt.
Mit Mini-Progri 1-2 oder Peng.
Ergebnis: Auf +6 Stücke Brutto (also ohne Zero) frißt die böse grüne mathematisch wieder 5,1 Stücke weg. Dafür werden insgesamt ca. 188 Coups benötigt.
Bleiben: +0,9!!
Die komische Zahl +6 kommt daher, daß der erste Angriff, den ich so getestet habe, nach einigen Schwankungen mit +6 ausging und ich sehen wollte, wie oft ich dieses Ergebnis wohl widerholen kann, ehe die Zero die Gewinne frißt.
Dies ist kein Rechenfehler etc. sondern inzwischen per Hand über immerhin ein durchgehendes Vierteljahr getestet.
Was vielleicht noch nicht viel ist, aber die Ergebnisse wiederholen sich so schön gleichmäßig, daß ich mir einfach nicht mehr vorstellen kann, wie es anders kommen sollte. :zeigefinger:
Shotgun
PS. Das Geheimnis ist der Marsch - und jeder kennt ihn, aber anscheinend haben alle dabei Scheuklappen auf, sonst hätte ich bestimmt zuvor schon mal etwas darüber gelesen - wenigstens eine Andeutung. :schades:
webpirat
13.11.2005, 18:46
Hallo Shotie,
Originally posted by Shotgun@12.11.2005 - 20:34
@all
Obige Progri vergessen; es sei denn als Gewinnprogri im Differenzsatz. ...
Shotgun
Was denn nu? Vergessen oder positive Gewinnerwartung?
Ich verstehe dein Posting nicht ganz. :think:
Ich wollte ja auch schon seit Tagen die Ergebnisse meines Langstreckentest der Shotgun-Progression bekannt geben. :blush:
Als EC-Marsch wählte ich den "Satz auf den vorletzten Coup", darauf wendete ich deine 2-1-2 / 2-3-4-Progression an, exakt nach den Regeln, wie du sie beschrieben hast. Und zwar parallel auf allen 3 EC-Paaren.
Ich mach's jetzt nicht wie geplant als Screenshot, sondern quick:
Fangen wir mal mit dem Realcasino an.
15 Monate Hamburg Tisch 1
Coups: 127.893 (täglich zwischen 260 und 360)
Umsatz: 621.345 Stk
Ergebnis S/R (ohne Zeroverluste): +293 Stk
Ergebnis G/U (ohne Zeroverluste): +129 Stk
Ergebnis M/P (ohne Zeroverluste): +221 Stk
Zeroverluste: –8.601 Stk
Endsaldo: –7.958 Stk
Gewinnquote (ohne Zero): 50,052%
Serienverhalten: keine großen Auffälligkeiten
Dann ins Online-Casino
15 Monate Casino-Club
Coups: 227.486 (täglich 500)
Umsatz: 1.113.792 Stk
Ergebnis S/R (ohne Zeroverluste): +1.298 Stk
Ergebnis G/U (ohne Zeroverluste): +2.032 Stk
Ergebnis M/P (ohne Zeroverluste): –1.054 Stk
Zeroverluste: –15.220 Stk
Endsaldo: –12.944 Stk
Gewinnquote (ohne Zero): 50,102%
Serienverhalten: keine großen Auffälligkeiten
Ich habe dann zum Vergleich mal die von mir vorgeschlagene 1-2-4-Martingale mit Risikostopp (wie weiter oben beschrieben) über die gleichen Zahlen laufen lassen:
15 Monate Hamburg Tisch 1
Coups: 127.893 (täglich zwischen 260 und 360)
Umsatz: 270.212 Stk
Ergebnis S/R (ohne Zeroverluste): –212 Stk
Ergebnis G/U (ohne Zeroverluste): +524 Stk
Ergebnis M/P (ohne Zeroverluste): –280 Stk
Zeroverluste: –3.790 Stk
Endsaldo: –3.758 Stk
Gewinnquote (ohne Zero): 50,006%
Serienverhalten: keine großen Auffälligkeiten
15 Monate Casino-Club
Coups: 227.486 (täglich 500)
Umsatz: 647.430 Stk
Ergebnis S/R (ohne Zeroverluste): +348 Stk
Ergebnis G/U (ohne Zeroverluste): +758 Stk
Ergebnis M/P (ohne Zeroverluste): –386 Stk
Zeroverluste: –8.809,5 Stk
Endsaldo: –8.089,5 Stk
Gewinnquote (ohne Zero): 50,056%
Serienverhalten: keine großen Auffälligkeiten
Bemerkenswert ist, dass, wenn ich nach 2 Fehltreffern immer gegen meinen Marsch setze, die Ergebnisse deutlich besser wurden:
Ergebnis S/R (ohne Zeroverluste): +652 Stk
Ergebnis G/U (ohne Zeroverluste): +950 Stk
Ergebnis M/P (ohne Zeroverluste): +870 Stk
Gewinnquote (ohne Zero): 50,188%
PS. Das Geheimnis ist der Marsch - und jeder kennt ihn, aber anscheinend haben alle dabei Scheuklappen auf, sonst hätte ich bestimmt zuvor schon mal etwas darüber gelesen - wenigstens eine Andeutung.
Wie gesagt, ich habe den Satz auf den vorletzten Coup genommen.
Ich behaupte mal, dass der EC-Marsch keine entscheidende Rolle spielt, hier geht es um deine recht ungewöhnliche Progression.
Doch werder deine noch "meine" müssen den Casinos Angst einjagen ...
Teile mir doch "deinen" Marsch mal mit, dann programmiere ich ihn und lasse die Auswertung noch einmal laufen.
Grüße
:pirat: webpirat
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