Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wiederholung von Wurfweiten
Hallo Roulettis!
Wer in erster Linie spielen will, für den ist dieses Thema nicht geeignet. Obwohl, wenn ich an meinen EC-Rentner denke, dessen garantiert nur für Glückspilze gehendes "Spiel" ich Euch ja vorgestellt habe, dann mag der ein oder andere das ja als Spiel empfinden.
Es wäre nett, wenn Ihr zunächst mal postet, inwieweit Ihr euch schon mal mit www auseinandergesetzt habt.
Dann können wir Dienstag oder Mittwoch weitermachen.
Vielleicht hat DC bis dahin ja einige Monate mehr geprüft. Die ersten drei Monate haben ohne jegliche Zusatzkriterien mit einem geringfügigen Plus abgeschlossen.
schaun mer halt mal...
mfg
carlo :wavey:
David Cooper
19.10.2004, 19:51
http://www.roulette-board.de/images/dc_www.png
@ Hallo DDP! :wavey:
@ Arnd, auf Dein Posting komme ich noch zurück... :hear:
@ DC, Danke!
@ all, dann versuchen wir uns mal im Umgang mit der Tabelle, die den Kessel in 12 starre Sektoren teilt:
Es werden Links- und Rechtswürfe getrennt erfasst, das "Basisssystem nennt sich "drei aus vier", das bedeutet, wenn wir in vier aufeinanderfolgenden Rechtswürfen, oder in vier aufeinanderfolgenden Linkswürfen dreimal den gleichen Abstand haben, spelen wir diesen Abstand 2x an. Sollten wir treffen, wird noch mal 2x nachgespielt. Bei 2 Nichttreffern erfolgt Abbruch bis sich ein neues Signal bildet.
R 10 auf der "Links"-Tabelle gehen wir in der obersten Reihe in Sektor 6=10,5,24
L 10 in der linken spalte suchen wir 10,5,24 und stellen fest, dass der Abstand 0 ist
R 20 wir suchen 10 in der oberen zeile der Rechtstabelle und schauen in der ersten Spalte der nach der 20, der Abstand ist 2
L 35 Abstand laut Linkstabelle 9
R 25 Abstand laut Rechtstabelle 3
L 30 Abstand laut Linkstabelle 9
R 18 Abstand laut Rechtstabelle 4
L 15 Abstand laut Linkstabelle 9 Also Satz beim nächsten Linkswurf!
R 17 Abstand laut Rechtstabelle 2 jetzt satz auf Abstand 9, also 30,8,23
L 8 Oh Wunder, ein Treffer... :lach:
Damit sollte die Benutzung der Tabelle klar sein.
Bitte probieren und gegebenenfalls fragen. Ihr wisst doch es gibt keine dämlichen Fragen, sondern nur bescheuerte Antworten.
Fortsetzung folgt.
mfg
carlo
So, weiter geht es!
Die Praxis ist leider, oder Gott sei Dank, ein mühsames Geschäft. Der Test, den DC über ein Jahr HH gemacht hat brachte auf den ersten Blick ernüchternde -1,1%, allerdings ohne jede Reglementierung durchgespielt.
Wenn man das WWW-Spiel betreiben will, muss man bereit sein:
im Schnitt 5 Stunden im Kasino zu verbringen.
Als erstes sind Tische und Croupiers zu analysieren und zu selektieren. Bezogen auf die Dreher heisst das, sind die Jungens Hebeltreu? Wenn sie das sind, werfen sie fast immer von der zuletzt gefallenen Zahl ab. Drehen die Croups mit relativ gleichmässiger Geschwindigkeit? Macht die Kugel in etwa die gleiche zahl von Umdrehungen? Man sollte sich nach Möglichkeit auf die regelmässig werfenden und Hebeltreuen Croups beschränken, die normalerweise von der letzten gefallenen Zahl abwerfen. Denn das gibt uns die Möglichkeit, ein gemütliches Plätzchen zu suchen, in Ruhe die Permanenz auszuwerten und vor Abwurf der kugel unseren Satz zu tätigen.
Diese ganzen Parameter fehlen natürlich bei einer sturen Permanenzauswertung. Darum sind die -1,1 % ein ermutigendes Ergebnis, denn MIT DIESEN BEOBACHTUNGEN wird unsere Auswahl besser.
DC hat dankenswerterweise ein Exceltestprogramm entwickelt, dass die Auswertung ungeheuer beschleunigt. Vielleicht bietet er den Download an. DC, wenn Du das liest, vielleicht bietest Du auch die www-Exceltabelle gleich mit an?
So das soll erst mal reichen,
Fortsetzung folgt.
Gute N8
carlo
David Cooper
20.10.2004, 09:25
DC hat dankenswerterweise ein Exceltestprogramm entwickelt, dass die Auswertung ungeheuer beschleunigt. Vielleicht bietet er den Download an. DC, wenn Du das liest, vielleicht bietest Du auch die www-Exceltabelle gleich mit an?
Nachfolgend der Download (http://www.dc-campus.net/test/topic193.zip) sowohl für die Wurfweitentabelle, als auch für das Auswertungstool zu "Drei aus Vier" nach den von Carlo beschriebenen Regeln.
Moin, moin!
Im vorigen Posting ging es um die Voraussetzungen für das Spiel.
Bis Ihr in Eurem jeweiligen Heimatkasino erst mal die entsprechenden Parameter abgeklopft habt, ist schon vieles Routine. Das ist fast wie beim Kesselgucken :lol: , der Sachse scheckt auch erst die Gegebenheiten, bevor er angreift. Ist der Check negativ, wechselt er das Kasino.
Ein Wort zum Setzen.
Wo immer möglich, wird statt Plein auf Cheval gesetzt, getreu dem Motto, kein Stück mehr als unbedingt nötig für die Bank. Ich halte die sogenannte Troncabgabe der Spielbanken für eine mehr als fragwürdige Gewohnheit. Es ist ja nichts dagegen einzuwenden, dass man mal ein Stück für die Jungens gibt, wie das z.B. in den Niederlanden der Fall ist. In den USA freut sich das Personal, wenn der Spieler beim Verlassen des Tischs einen Tip gibt.
Der Chevalsatz lässt sich besonders gut nutzen, wenn der sogenannte Gegenübereffekt auftritt, manchmal bietet sich auch eine TP =Transversale Plein an. Wir spekulieren z.B. auf den Sektor 29,7, 28... aber es fällt die 30, wenn wir auf den Gegenübereffekt spekuliert haben, ist die TP 28-30 und der Cheval 7-8 belegt. Wenn dieser Effekt häufiger auftritt, spielen wir auf zwei Sektoren. Im nächsten Beitrag werde ich auf diese Erscheinung näher eingehen.
Ihr merkt schon, wenn man sich damit beschäftigen will, kommt man nicht umhin, sich mit der Kessel und Tableauverteilung auseinanderzusetzen.
Bis denne
carlo
Moin allerseits,
kommen wir zum bereits erwähnten "Gegenübereffekt". Die Kugel sollte z.B. bei Zero landen, trifft aber die im Kessel gegenüberliegende fünf. Von diesem Phänomen sind auch die Kesselgucker betroffen. Wenn wir das öfter feststellen, spielen wir 2 Sektoren an, wobei nach Möglichkeit Cheval oder TP zum Einsatz kommen.
Wir müssen uns darüber klar sein, dass mindestens ein Drittel aller Würfe sogenannte Streuwürfe sind, die zwar in etwa in den erwarteten Berich kommen aber durch Störeffekte ganz woanders landen.
Restriktives Setzen ist immer dem Pflastern vorzuziehen, je schwieriger die Bedingungen, desto restriktiver soll gesetzt werden, im Extremfall wird nur ein Cheval oder eine Zahl gesetzt. Das ist übrigens eine Parallele zum Sachsenspiel, der dann auch nur jeweils ein Stück setzt.
Ein Beispiel: zu setzen ist 19,4,21 und gegenüber 16,33,1, wenn ich alle Zahlen abdecken will, spiele ich die Cheval 1/4, 16/19 und die 21 und die 33 werden Plein gesetzt.
Ist das Spiel schwierig, setze ich nur einen Cheval, welchen ich nehme ist völlig Wurscht. Entscheidend ist, das die gewählten Zahlen in einem überzfälligen Bereich liegen. Und zwar nicht, weil wir von irgendwelchen obskuren Spannungen ausgehen, sondern weil sich diese Bereiche aus den momentanen physikalischen Voraussetzungen zwingend ergeben. Aber das letzte Wort, ob treffer, oder Nichttreffer hat natürlich Meister Zufall.
Fortsetzung folgt
carlo
Was ich bisher vergessen habe,
die Auswahl des Kessels
Je flacher der Kessel, desto problematischer ist normalerweise das Bespielen. Hier gilt Versuch macht klug, aber wenn man die Wahl hat sollte man steilere Kessel bevorzugen.
Die Kugel sollte schön ruhig laufen, wenn sie rattert oder klappert, kann man sich den Tisch schenken.
Morgen oder übermorgen bringe ich das Thema zu Ende.
mfg
carlo
@ all
Die hier vorgestellte Methode "3 aus 4" ist die Grundversion des WWW.
Normalerweise relativ satzarm, aber dafür sicher, wenn man sich an die Kriterien hält.
Natürlich kann man auch auf "2 aus 3" spielen, wenn die Bedingungen günstiger sind.
Es ist ein Spiel, nein kein Spiel, sondern eine Beschäftigung für den abgeklärten Systemier, der nicht mehr zocken will. Bei einem Kasinoaufenthalt von ca. 5 Stunden sollten im Schnitt gute 20 Stücke möglich sein.
Ich empfehle dringend, ausreichende Trockenübungen im Kasino, die Ihr Euch ja leicht mit den diversen Kesselguckmöglichkeiten auflockern könnt.
Wenn Ihr dann immer noch nicht die Lust verloren habt, empfehle ich, dann doch noch die Anschaffung von ZDS, denn dieses Buch enthält die Erweiterung auf das Spiel von Wurfweitenwanderungen und damit eine spekulativere Variante. Jeder muss selbst wissen, was er macht, aber ich empfehle, es erst einmal bei der Grundversion zu bleiben.
Vel Erfolg und jede Menge Stücke
carlo
P.S. Für Fragen stehe ich euch gerne im Diskussionsthread zur Verfügung,
DC-Forum
02.12.2004, 14:41
In diesem Thread sind keine weiteren Antworten zugelassen.
Fragen, Hinweise, und Kommentare bitte in den Diskussions-Thread (http://www.roulette-board.de/index.php?showtopic=203&view=findpost&p=2892)
:wavey:
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